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BAD AROLSEN. In der Zeit von Mittwochabend 19.30 Uhr bis Donnerstagmorgen 6.30 Uhr wurden in Braunsen, auf den Parkplätzen des Feriendorfes zwei Fahrzeuge aufgebrochen. Unbekannte Täter hatten an einem braunen VW Caddy und an einem blauen Mercedes Vito die Scheiben der Beifahrertüren eingeschlagen. Anschließend entwendeten sie aus den Fahrzeugen zwei Kettensägen, zwei Akkuschrauber, eine Stichsäge, ein Nivelliergerät und eine Kabeltrommel im Gesamtwert von ca. 1500 Euro.

Mit dem Diebesgut flüchteten sie in unbekannte Richtung. Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN/BRAUNSEN. Einen Alleinunfall verursachte in der Nacht von Sonntag auf Montag ein 45-Jähriger aus Wolfhagen.

Gegen 23.45 Uhr befuhr der Mann die Bilsteiner Straße von Braunsen in Richtung Bundesstraße 450. Kurz vor der Einmündung zur Bundesstraße verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen grauen VW Caddy, geriet nach links von der Fahrbahn ab und rutschte im Anschluss über die dortige Verkehrsinsel.

Ohne seinen Pflichten nachzukommen, entfernte sich der Mann von der Unfallstelle. Bei dem Unfall wurde die Ölwanne des VW allerdings so stark beschädigt, dass der 45-Jährige auf einem 200 Meter entfernten Parkplatz anhalten musste. Dort konnten die Beamten der Bad Arolser Polizei den Fahrer nur kurze Zeit später antreffen.

Bei der Unfallaufnahme ergaben sich den Beamten Verdachtsmomente, dass der Fahrer Alkohol konsumiert haben könnte - daher musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Seinen Führerschein konnten die Polizisten nicht sicherstellen, da er keinen besitzt.

An Fahrzeug und Verkehrsinsel entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 5000 Euro. Die Straßenmeisterei kümmerte sich um die ausgelaufenen Betriebsstoffe. Verletzt wurde der Fahrer nicht.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 25 Juli 2019 13:55

Bundesstraße 450: Fahrzeug brennt komplett aus

LANDAU/BRAUNSEN. Zwischen Landau und dem Abzweig nach Braunsen stand am Donnerstagnachmittag ein grauer Subaru in Vollbrand.

Gegen 13.15 Uhr befuhr ein 61-Jähriger mit dem Subaru die Bundesstraße 450 aus Landau kommend in Richtung Twistesee. Auf Höhe eines Parkplatzes musste der Mann halten, da dichter Rauch aus dem Motorraum aufstieg.

Unverzüglich wurden die Feuerwehren Braunsen und Bad Arolsen alarmiert. Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand, wegen des angrenzenden Waldes wurde direkt ein umfassender Löschangriff unter Atemschutz eingeleitet.

Während der Löscharbeiten wurde plötzlich klar, dass es sich um ein Auto mit Gastank handelte. Glücklicherweise hatte das Fahrzeug aber im Motorraum Feuer gefangen, sodass der Gastank unbeschadet blieb. 

Die Feuerwehren waren mit etwa 25 Einsatzkräften vor Ort, Einsatzleitung hatte der Bad Arolser Wehrführer Stefan Richter. Einsatzende war um 14 Uhr.

Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN/LANDAU. Einen Schutzengel muss heute ein 18-jähriger Mann aus Wolfhagen dabei gehabt haben, als er mit dem silbergrauen Audi seiner Mutter auf der Bundesstraße 450 die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte.

Nach Zeugenaussagen, befuhr der 18-Jährige gegen 19.30 Uhr die B 450 aus Richtung Bad Arolsen in Richtung Landau, als er aus bisher nicht geklärter Ursache, etwa 300 Meter oberhalb  des Abzweigs nach Braunsen mit seinem Audi nach rechts auf die Bankette kam, den Wagen nach links steuerte und über die Gegenfahrbahn im rechten Winkel in die Leitplanke fuhr. Dabei wurde das Fahrzeug total beschädigt.

Ein nachfolgender Autofahrer stoppte den eigenen Pkw unverzüglich an der Unfallstelle und kümmerte sich um den Verletzten. Anschließend rief der Ersthelfer über die Notrufnummer 112 die Leitstelle Waldeck-Frankenberg an und schilderte den Verkehrsunfall in kurzen Sätzen. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Wehren Bad Arolsen und Brausen, den Notarzt und zwei RTW-Besatzungen.

Während die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen den Unfall aufnahmen, kümmerten sich Notarzt und Rettungskräfte um den jungen Wolfhager. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Braunsen leuchteten die Unfallstelle aus, streuten Bindemittel auf auslaufende Betriebsstoffe und sperrten die Straße  in dem Streckenabschnitt komplett ab. Ersten Erkenntnissen zufolge hat der junge Mann nur leichte Verletzungen erlitten, wurde aber nach der Erstversorgung durch den Notarzt zur weiteren Beobachtung mit einem RTW in ein Krankenhaus transportiert.

Während der Schaden an dem 20-Jahre alten Audi A3  mit 1000 Euro beziffert wurde, konnte über die Schadenshöhe an der Leitplanke keine Aukunft eingeholt werden. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren unter Führung von Harald Butterweck waren im Einsatz. Die Straße konnte um 21.30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Publiziert in Polizei

BRAUNSEN. Nicht angepasstes Tempo und mangelnde Ladungssicherung sind offenbar die Gründe für einen Verkehrsunfall, bei dem am Samstagvormittag zwei Mitarbeiter einer Kurierfirma verletzt wurden. Die Paketboten kippten auf der Kreisstraße zwischen Braunsen und Twiste mit ihrem Lieferwagen um.

Der 22 Jahre alte Fahrer und sein 30-jähriger Kollege auf dem Beifahrersitz befuhren gegen 11 Uhr die K 8 vom Twistesee kommend in Fahrtrichtung Twiste. Die für eine Kurierfirma in Wolfhagen tätigen Männer gaben später der Polizei gegenüber an, dass sich der mit Paketen und Koffern beladene Fiat Ducato in einer langgezogenen leichten Linkskurve aufgeschaukelt habe. Jegliche Versuche, den Lieferwagen wieder unter Kontrolle zu bringen, scheiterten.

Der weiße Transporter kam nach links von der Kreisstraße ab und schlug mit der Front im Graben ein. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lieferwagen zurück auf die Straße katapultiert, kippte um und drehte sich, so dass er entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand kam.

Die beiden Insassen zogen sich Verletzungen, unter anderem an den Beinen, zu. Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzungen zweier Rettungswagen aus Korbach (DRK) und Sachsenhausen (promedica) rückten zur Unfallstelle aus. Die beiden Verletzten ließen sich ambulant behandeln, lehnten aber eine weitere Versorgung im Krankenhaus ab.

Weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehrwehren aus Braunsen, Mengeringhausen und Bad Arolsen, die wenig später mit etwa 30 Einsatzkräften an der Unfallstelle eintrafen. Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold sicherten die Freiwilligen die Unfallstelle ab, streuten ausgelaufenes Öl ab und sammelten Trümmerteile ein. Mitarbeiter eines Bergungsunternehmens stellten den umgekippten Transporter zunächst mit einem Kran wieder auf die Räder, bevor das Fahrzeug abtransportiert wurde.

An dem älteren Ducato war bei dem Unfall wirtschaftlicher Totalschaden entstanden, den Restwert des Fahrzeugs gab ein Polizist an der Unfallstelle mit 3500 Euro an. Ob am Inhalt der Ladung eventuell ein Schaden entstanden war, stand zunächst nicht fest. Die Vollsperrung der K 8 wurde nach etwa anderthalb Stunden wieder aufgehoben - während Autofahrer drehen und sich eine Umleitung suchen mussten, nutzten Motorradfahrer den neben der Unfallstelle verlaufenden Radweg, um den liegenden Transporter zu umfahren.


Im März kippte ein Kurier bei Geismar mit seinem Lieferwagen um:
Mit Arm eingeklemmt: Ersthelfer befreien Paketkurier (07.03.2016, mit Fotos)

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BRAUNSEN. Eine ölige Flüssigkeit hat ein bislang unbekannter Verursacher am Donnerstag in der Ortsdurchfahrt von Braunsen verloren. Die Feuerwehren aus dem Arolser Stadtteil und der Kernstadt waren gut zwei Stunden im Einsatz, um die betroffenen Stellen mit Bindemittel abzustreuen.

Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Bad Arolsen und Braunsen um 11.18 Uhr mit dem Stichwort "Ölspur Durchgangsstraße Braunsen in Richtung Twistesee". Wenig später rückten 15 Brandschützer beider Wehren aus. Die Bilsteiner Straße war ab der Kreuzung Braunser Hammerweg bis etwa 250 Meter hinter dem Friedhof teilweise großflächig mit einer öligen Flüssigkeit verschmutzt. Kurios: Eine Straße unweit der Einsatzstelle heißt ausgerechnet An der Ölmühle.

Die Einsatzkräfte streuten die Straße mit Ölbindemittel ab und kehrten es im ersten Arbeitsgang mit Besen ein. Danach nahmen die Freiwilligen das vollgesogene Bindemittel wieder auf, damit es über eine Fachfirma entsorgt wird.

Kurzzeitig sperrte die Feuerwehr die Straße während der Arbeiten komplett. Der Verursacher ist bisher nicht bekannt. Der Einsatz unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold war um 13.20 Uhr beendet.

Wer Angaben zum Verursacher machen kann, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 bei der Polizei in Bad Arolsen zu melden.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Feuerwehr

BRAUNSEN. Nach einem zweiten schweren Motorradunfall am Sonntag im Dienstbezirk der Bad Arolser Polizei ist der Rettungshubschrauber Christoph 7 erneut angefordert worden: Nach der Kollision eines Motorrades mit einem Auto landeten die Luftretter am Nachmittag am Twistesee-Vorstau. Ein Autofahrer hatte beim Einbiegen in die B 450 einen aus Richtung Arolsen kommenden 26 Jahre alten Zweiradfahrer übersehen, er wurde schwer verletzt.

Der Motorradfahrer aus Wolfhagen war am Sonntag gegen 16 Uhr auf der Bundesstraße von Arolsen kommend in Richtung Landau unterwegs, der 71 Jahre alte Autofahrer aus einem Arolser Stadtteil befuhr die Kreisstraße 8 von Braunsen kommend in Richtung Twistesee und wollte mit seinem Skoda Roomster nach links in die B 450 einbiegen. Trotz einer Vollbremsung und eines Ausweichmanövers stieß der Motorradfahrer mit seiner Kawasaki in die hintere linke Seite des Autos und zog sich schwere Verletzungen, vor allem an den Beinen, zu.

Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzungen zweier Rettungswagen rückten zum Twistesee aus, außerdem hob der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 vom Dach des Rot-Kreuz-Krankenhauses ab und flog in Richtung Unfallstelle. Der Pilot landete auf einer Wiese oberhalb des Twistesee-Vorstaus. Nach gemeinsamer Versorgung des schwer verletzten Motorradfahrers flogen die Luftretter den Mann in eine Klinik nach Kassel. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der Polizei offenbar nicht.

Die 68 Jahre alte Ehefrau des Autofahrers wurde mit Schock und Schmerzen am Oberkörper vorsorglich ins Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert. Der Autofahrer selbst kam mit dem Schrecken davon.

Die Bundesstraße blieb in Höhe der Unfallstelle von 16.10 bis 17.30 Uhr voll gesperrt. Die Polizei gab den Gesamtschaden mit 12.000 Euro an.


Erst am Vormittag war Christoph 7 nach einem Kradunfall bei Volkmarsen angefordert worden:
Motorradunfall in Serpentinen: Hubschrauber im Einsatz (17.05.2015)

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TWISTE. Feuerwehrleute haben am späten Samstagnachmittag mit hydraulischen Geräten einen 68 Jahre alten Mann aus seinem Wagen befreit: Der Arolser war bei Twiste von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Wegweisertafel geprallt.

Möglichweise, so die Polizei, löste eine medizinische Ursache den Unfall gegen 17.30 Uhr aus: Der Fordfahrer war gemeinsam mit seiner 64 Jahre alten Ehefrau auf dem Beifahrersitz aus Richtung Elleringhausen kommend auf der L 3118 in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als der Fahrer kurz nach der Abfahrt nach Braunsen auf nahezu gerader Strecke die Kontrolle über den Maverick verlor. Der Wagen kam nach links von der Landesstraße ab, geriet in den Graben und an die Böschung, fuhr dabei ein großes Schild um und blieb schließlich schräg im Graben liegen. Ein Radfahrer, der gerade dort unterwegs war und noch von dem außer Kontrolle geratenen Auto überholt wurde, verständigte die Rettungskräfte.

Die Leitstelle alarmierte neben dem Notarzt und zwei RTW-Besatzungen auch die Feuerwehren aus Berndorf, Twiste, Elleringhausen und Bad Arolsen - ursprünglich hatte es geheißen, der Fahrer sei im Wagen eingeklemmt. "Er war aber nicht eingeklemmt, sondern sollte auf Anweisung des Notarztes möglichst schonend befreit werden", sagte ein Feuerwehrmann an der Unfallstelle. Daher habe man das Dach des Fahrzeugs abgetrennt und den 68-Jährigen dann so vorsichtig wie möglich auf einem Spineboard herausgehoben. Der Mann sollte stationär im Krankenhaus aufgenommen werden, sagte ein Polizist, die leicht verletzte Ehefrau wurde zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht.

Insgesamt waren an der Unfallstelle neben der Rettungskräften etwa 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Einige von ihnen sperrten in Absprache mit der Polizei die L 3118 am Abzweig Spulenfabrik auf der einen und am Abzweig Braunsen auf der anderen Seite ab und leiteten den Verkehr um. Die Strecke blieb gut eine Stunde voll gesperrt. Am Ford Maverick entstand Totalschaden von 15.000 Euro, den Schaden am Schild gab die Polizei mit 1000 Euro an.

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BRAUNSEN. Zwei aus noch unbekannten Gründen ausgelöste Airbags haben einen außergewöhnlichen Unfall mit einer Verletzten, zwei beschädigten Autos und einem eingebeulten Garagentor ausgelöst.

Nach Polizeiangaben von Donnerstag kam es am Dienstagmorgen gegen 9.45 Uhr zu dem Unfall in der Straße Kniebrecher im Arolser Stadtteil Braunsen. Eine 46 Jahre alte Frau fuhr den Angaben zufolge mit ihrem Cabrio-Kleinwagen rückwärts aus ihrer Grundstückseinfahrt. Auf der Straße wartete die Frau darauf, dass ihre Tochter das Tor der Grundstückszufahrt schloss. Dabei hatte sie den ersten Gang eingelegt und die Kupplung getreten. Der Motor lief.

Plötzlich, so ein Polizist der Arolser Station, seien aus ungeklärten Gründen die Airbags auf Fahrer- und Beifahrerseite aufgeplatzt. Dadurch zog sich die 46-Jährige Prellungen im Gesicht zu. Vor Schreck rutschte die Frau von der Kupplung, der Wagen setzte sich bergab in Bewegung. Die Frau geriet den Angaben zufolge in Panik und sprang aus dem fahrenden Wagen. Dabei erlitt sie weitere Prellungen.

Der Kleinwagen, dessen Motor nach wie vor lief, fuhr im ersten Gang herrenlos über die Grundstückseinfahrt des Nachbarhauses und anschließend 50 Meter die steile Straße hinunter, fuhr weitere 50 Meter durch ein Getreidefeld, anschließend durch einen Graben und prallte schließlich nach weiteren 15 Metern gegen ein Garagentor. Dieses Tor wurde durch die Wucht des Aufpralls so stark eingedrückt, dass ein in der Garage stehender Kleinwagen beschädigt wurde. An der Garage endete die Fahrt des Wagens, der Motor ging aus.

Die verletzte 46-Jährige wurde zur weiteren Untersuchung und ambulanten Behandlung ins Bad Arolser Krankenhaus gebracht. Um den Grund für das Auslösen der beiden Airbags herauszufinden, soll der Wagen untersucht werden. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 8000 Euro.

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BRAUNSEN. Erneut hat ein Vorfall mit Kohlenmonoxid einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Die Feuerwehr musste unter Atemschutz in eine Wohnung vorgehen. Der Rettungsdienst war an der Einsatzstelle noch nicht mit den mittlerweile üblichen CO-Warnern ausgestattet.

Zunächst waren der Rettungsdienst Bad Arolsen mit RTW und Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort, nachdem es einen Notruf über eine bewusstlose Person gegeben hatte. Weil die Situation an der Einsatzstelle auf eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration schließen ließ, blieb der Rettungsdienst vor dem Haus stehen und verständigte über die Leitstelle die Feuerwehr.

Die Feuerwehren Braunsen und Bad Arolsen trafen kurz nach der Alarmierung an der Einsatzstelle in der Straße Am Mengeringhäuser Berge mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften ein. Ein Trupp drang sofort unter Atemschutz und mit einem speziellen CO-Messgerät in die Wohnung ein, brachte die bewusstlose Person ins Freie und übergab sie dem Rettungsdienst. Eine weitere Person musste mit dem Verdacht auf eine CO-Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold und des Arolser Wehrführers Gordon Kalhöfer belüfteten die Feuerwehren das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter, der mit Wasser angetrieben wird, über einen längeren Zeitraum.  

Nach mehrmaligem Messen des Wohnhauses konnte die Feuerwehr kein Kohlenmonoxid mehr feststellen und übergab die Einsatzstelle der Polizei.

Zwar habe der Rettungsdienst vor Kurzem CO-Warnmelder für sämtliche Fahrzeuge angeschafft, doch seien diese in Bad Arolsen noch nicht verlastet worden, erklärte Seebold. Die am Freitag eingesetzten DRK-Kräfte hätten somit vor Ort noch nicht über die lebensrettenden Geräte verfügt. Es sei nur dem besonnenen Einsatz der Rettungsassistenten und des Notarztes zu verdanken, dass nicht auch noch die Rettungskräfte durch das Kohlenmonoxid gesundheitliche Schäden davon getragen haben. Eigentlich sind "die CO-Warner mittlerweile Standard auf allen Rettungsmitteln, um die Einsatzkräfte vor solchen Gefahren zu schützen", sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr.

Nach gut zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Rückkehr zu den Unterkünften der Feuerwehr gestaltete sich aber schwierig. Während des Einsatzes wurden die Retter quasi eingeparkt. Anwohner hatten ihre Fahrzeuge in der engen Straße so abgestellt, dass die Feuerwehr nur mit Schwierigkeiten die Einsatzstelle verlassen konnte. In diesem Zusammenhang bittet die Feuerwehr darum, Fahrzeuge so abzustellen, dass keine Einsatzkräfte auf der An- und Abfahrt behindert werden. Es gehe mitunter wichtige Zeit verloren - Zeit, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann.


Einen ähnlichen Vorfall gab es kürzlich in Battenberg:
Grillabend nimmt beinahe tödliches Ende (30.05.2014)

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