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KIRCHLOTHEIM. Den Vöhler Ortswehren ist es zu verdanken, dass ein Flächenbrand bei Kirchlotheim nicht auf den Nationalpark überspringen konnte. Etwa 40 Einsatzkräfte kämpften vier Stunden gegen das Feuer an; unterstützt wurden die Brandschützer von der Korbacher Feuerwehr, die mit einem großen Tanklöschfahrzeug unermüdlich Wasser zu den Brandstellen schafften.

Ein Passant hatte am Montagnachmittag gegen 14.50 Uhr starke Rauchentwicklung oberhalb von Kirchlotheim entdeckt und die Leitstelle alarmiert. Daraufhin wurden mit dem Stichwort "F2 - unklare Rauchentwicklung" die Vöhler Ortswehren alarmiert. Die  Freiwilligen aus Kirchlotheim, Harbshausen, Herzhausen und Schmittlotheim rückten in Richtung Hagenstein an und konnten mit einem schnellen Löschangriff eine in Brand geratene Wiesenfläche von 150 Quadratmetern ablöschen. Da sich aber ein weiterer Brandherd, etwa 600 m², oberhalb der Grillhütte etablierte, der durch aufkommende Winde auf eine Hecke übergegriffen hatte, wurden die Wehren aus Buchenberg und Ederbringhausen nachalarmiert. 

Quasi in letzter Minute konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Nationalpark Kellerwald-Edersee verhindert werden. Maßgeblichen Erfolg an der Löschaktion hatten auch die Korbacher Einsatzkräfte, die mit dem großen Tanker immer wieder für Nachschub sorgten. Dazu wurden die Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr im Ort befüllt und mühsam über Stichwege zu den Einsatzstellen geschleust.

Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk und sein Stellvertreter Marco Amert zeigten sich nach Abschluss der vierstündigen Löschaktionen erleichtert. 

Zur Brandabsicherung wurde eine RTW-Besatzung in Marsch gesetzt; verletzt wurde aber niemand Die Polizeistreife aus Frankenberg war ebenfalls vor Ort und sicherte Spuren. Eine Schadenshöhe konnte noch nicht genannt werden. (112-magazin)

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Freitag, 20 Juli 2018 08:54

Waldboden brannte zwischen Asel und Basdorf

VÖHL. Fehlender Regen und die ausgetrocknete Natur forderten am Donnerstagnachmittag die Vöhler Ortsfeuerwehren heraus. Zwischen Basdorf und Asel, in der Nähe der Kläranlage, brannte der Boden in einem Fichtenwald, der Dank des schnellen Löschangriffs der Ehrenamtlichen erfolgreich bekämpft werden konnte.

Wie Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk auf Nachfrage mitteilte, standen etwa 50 m² Waldboden in einem Fichtenwald in Brand. Alarmiert wurden die Brandschützer um 16.34 Uhr durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, nachdem ein Zeuge aufsteigenden Rauch aus einem Fichtenwald bemerkt hatte. In einer Stärke von 22 Aktiven aus den Ortsteilen Basdorf, Asel und Vöhl wurden das Feuer mit einer Wassermenge von 2000 Litern gelöscht, sowie der Waldboden mit einem Strahlrohr unter Vollstrahl aufgewühlt.

Mittels Wärmebildkamera wurde der Waldboden im Nachgang auf mögliche Glutnester abgesucht. Nach Angaben des Einsatzleiters war das Feuer im Begriff auf die harzigen Fichten überzugreifen, konnte aber rechtzeitig gelöscht und somit ein ausgedehnter Waldbrand verhindert werden.

Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt, teilte Polizeisprecher Volker König mit. (112-magazin)

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HERZHAUSEN. Nun ist es amtlich: das Nationalparkzentrum bei Herzhausen wurde in Brand gesteckt - damit reiht sich diese Tat in eine Brandserie der vergangenen Jahre ein.

Gemeinsam mit einem Sachverständigen untersuchten die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Korbach nochmal die Brandstelle an der Bundesstraße 252 bei Herzhausen. Danach ist von einer Brandstiftung auszugehen, die sowohl fahrlässig als auch vorsätzlich verursacht worden sein könnte. Andere Brandursachen, insbesondere ein technischer Defekt, konnten ausgeschlossen werden.

Wie Kriminalhauptkommissar Dirk Richter in einer Pressmitteilung bekannt gab, werden die Ermittlungen zum Täter weitergehen. Zeugen, die Angaben zum Brandgeschehen, verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 zu melden.

Was war geschehen?

Ein Brand am späten Abend des 30. November hatte die Feuerwehren der Großgemeinde Vöhl und Frankenberg auf den Plan gerufen. Zunächst wurde um 22.05 Uhr der Brand einer Scheune gemeldet. Nur etwa zwei Minuten später war klar, dass  das Nationalparkzentrum in Flammen stand.

Auf Grund der Einsatzlage machten sich etwa 65 Einsatzkräfte auf den Weg zum Nationalparkzentrum. Ersichtlich war bei Eintreffen, dass ein Unterstand auf der Rückseite des Nationalparkzentrums begonnen hatte zu brennen und das Feuer auf die Fassade des Museums übergegangen war.

Bei Eintreffen der Wehren hatte das Feuer zum Glück nur auf die Büroräume des Komplexes übergegriffen, das Schließen der integrierten Brandschutztüren verhinderte, dass es sich auf die Ausstellungsräume ausbreiten konnte. Die Frankenberger Feuerwehr half anschließend mit einer Drehleiter, das Gebäude von oben zu begutachten. Die notwendige Wasserversorgung erhielten die Einsatzkräfte aus einer speziell für solche Fälle angelegten Leitung unterhalb der Bundesstraße 252.

Das in Brand geratene Auto und der Unterstand wurden bei dem Brand völlig zerstört, auch die Fassade des Nationalparkzentrums wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wurde auf 100.000 Euro geschätzt. 


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Mittwoch, 22 November 2017 12:36

Mülltonne in Brand gesteckt und geflüchtet

VÖHL-MARIENHAGEN. Eine Mülltonne haben am Dienstagabend unbekannte Täter in Marienhagen in Brand gesetzt - die Hintergründe der Tat sind unklar.

Gegen 21 Uhr brannte in der Oberstraße in Marienhagen eine grüne Mülltonne auf einem gepflasterten Zugangsbereich zu einem Wohnhaus. Eine Anwohnerin hatte den Brand festgestellt und die Leitstelle alarmiert. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Marienhagen, Thalitter und Obernburg rückten mit vier Einsatzfahrzeugen unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk aus, um den Brand zu bekämpfen.

Die zuerst eingetroffene Wehr aus Marienhagen löschte das Feuer mit einer Kübelspritze innerhalb weniger Minuten ab. Gefahr für das angrenzende Wohnhaus bestand nach Angaben von Bernd Schenk nicht. Nach etwa 30 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

Der Sachschaden beträgt etwa 200 Euro. Die Polizei Korbach geht davon aus, dass die Mülltonne vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.

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BASDORF/TRAPPENHARDT. Vermutlich führte ein technischer Defekt am Donnerstagmittag zu einem Brand, dem die Wehren aus der Großgemeinde Vöhl mit einem Löschangriff begegnen konnten.

Auf rund 15.000 Euro schätzen die Beamten der Polizeistation Korbach den Brandschaden an einer Gartenlaube und dem Hauptgebäude in der Ferienhaussiedlung Trappenhardt bei Basdorf. Nach ersten Erkenntnissen hatte Landwirt Fritz Schäfer mit einem Bekannten aus Basdorf eine Rauchsäule in der Siedlung Trappenhardt beobachtet und gegen 11.05 Uhr die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über die Notrufnummer 112 informiert.

Daraufhin wurden die Wehren aus Asel, Vöhl, Basdorf, Marienhagen und Herzhausen mit dem Kürzel "F2, brennt Haus in Trappenhardt" alarmiert. Bei Eintreffen der Wehren stand eine Holzlaube im Garten eines Ferienhauses bereits in Vollbrand. Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk leitete den Einsatz von 30 Freiwilligen, die mit einem frühen Löschangriff zuerst das Haupthaus - das sich nur zwei Meter neben der brennenden Laube befindet und bereits erste Hitzeschäden aufwies - zu schützen vermochten.

Ein weiterer Löschtrupp begegnete der brennenden Gartenlaube mit dem Löschmittelzusatz F 500 um ein schnelles Herunterkühlen des Brandes zu erzwingen. Nach etwa 55 Minuten konnte Entwarnung gegeben werden. Mit einer Wärmebildkamera wurden Glutnester lokalisiert und abgelöscht - im Nachgang wurde auch das Haupthaus, bei dem die Scheiben zum Wintergarten durch die vorangegangene Hitzeentwicklung bereits geplatzt waren untersucht. Auch hier wurde mit F 500 nachgelöscht um auf Nummer sicher zu gehen.

Routinemäßig war eine RTW-Besatzung vom Promedica-Rettungsdienst an der Brandstelle eingetroffen, die Retter mussten aber nicht eingreifen, da sich zum Brandzeitpunkt in dem Haus und auch in der Gartenlaube niemand aufgehalten hatte. Die Besitzerin befand sich noch am gestrigen Mittwoch mit Ihrer Tochter auf dem Anwesen, um den Gartenteich zu säubern. Dabei wurde wahrscheinlich eine Zeitschaltuhr aktiviert, die Sauerstoff in den Teich leiten sollte. Ob dies der Auslöser des Brandes war, ist derzeit Gegegnstand weiterer Untersuchungen.

Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich die Eigentümerin wieder in Mettman, sie wurde telefonisch von der Polizeibehörde über den Schaden informiert.

Link: Strandort Gartenlaube Trappenhardt


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