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Sonntag, 07 März 2021 10:03

Mit Funkenflug und Alkohol nach Hause gefahren

FRANKENBERG. Einen Fahndungserfolg konnten die Beamten der Polizeidienststelle Frankenberg in der Nacht von Samstag auf Sonntag verbuchen - eine Fahrerflucht entpuppte sich im Laufe der Nacht zu einer Trunkenheitsfahrt.

Zeugen hatten um 23.50 Uhr einen grauen Hyundai beobachtet, der funkensprühend und unkoordiniert die Geismarer Straße in Frankenberg befuhr. Die in der Geismarer Straße eintreffende Streife stellte Beschädigungen an den Randsteinen fest, vom Verursacher fehlte zu diesem Zeitpunkt aber jede Spur. Bei näherer Betrachtung der Schäden konnten die Ordnungshüter den Tatverlauf nachvollziehen. So muss das Fahrzeug aus Richtung Geismar die Bundesstraße 253 befahren haben, war anschließend auf die Geismarer Straße abgebogen und hatte im Verlauf der Straßenführung in Richtung Innenstadt, mehrmals die Straßenseite gewechselt, war über einen Grünstreifen gefahren und hatte sich anschließend an einem Bordstein den linken Vorderreifen aufgeschlitzt.

Durch den Knall des geplatzten Reifens wurden Anwohner wach und sahen einen funkensprühenden Hyundai in Richtung Innenstadt fahren. Auf dem Weg zu seiner Wohnanschrift löste sich der Pneu gänzlich vom Rad. Im Innenstadtbereich konnte der Hyundai dann endlich ausfindig gemacht werden. In der Nähe des Wohnhauses hatte der 22-jährige Fahrer seinen Pkw abgestellt und sich auf die Nachtruhe vorbereitet - diese wurde dann von den Beamten unterbrochen.

Es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus, weil der Fahrer scheinbar unter Alkoholeinfluss stand. Im Nachgang wurden gegen den Frankenberger zwei Anzeigen gefertigt. Eine wegen der Trunkenheitsfahrt, die zweite, weil sich der Verkehrsteilnehmer eigenmächtig vom Unfallort entfernt hatte.  Die Sachschadenshöhe beträgt 1000 Euro. 

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Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Ein Fahranfänger hat am Samstag Lehrgeld bezahlen müssen - nachdem er gegen 8.20 Uhr an einen Bordstein gefahren war, krachte der 18-Jährige mit seinem Nissan in einen Kia und einen Hyundai.

Ereignet hatte sich der Unfall, als der 18-Jährige am 6. März die Dr.-Born-Straße in Richtung Eselspfad befuhr. Zunächst kam der Nissan nach links von der eigenen Fahrbahn ab und touchierte einen Bordstein. Beim herumreißen des Lenkrads, schoss der Pkw des Edertalers nach rechts und prallte in zwei geparkte Autos. An dem eigenen Fahrzeug entstand Sachschaden vom 3000 Euro, der Kia wird Reparaturkosten von 2500 Euro haben und 4000 Euro beträgt der Sachschaden am Hyundai.

Verletzt wurde niemand, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 05 März 2021 08:22

Bodo Reinhard M. in Melsungen vermisst

MELSUNGEN. Seit Donnerstagabend, 23 Uhr, wird der 66-jährige Bodo Reinhard M. aus der Asklepios Klinik in Melsungen vermisst.

Der 66-Jährige ist auf ärztliche Hilfe angewiesen, kann sich nur schwer verständlich machen und dürfte in seinen Bewegungen krankheitsbedingt nur eingeschränkt gehfähig sein.

Er wird wie folgt beschrieben:

170 cm groß, wiegt ca. 84 Kg, hat graue Haare, trägt Brille, ist bekleidet mit einer blauen Jeans und einem schwarzen T-Shirt, eventuell trägt er keine Schuhe. Möglicherweise trägt er noch ein kleines medizinisches Gerät an seinem Körper. Umfangreiche Suchmaßnahmen, auch unter Einbindung einer Rettungshundestaffel, verliefen bisher ergebnislos.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vermissten sehen, sich diesem anzunehmen und umgehend die Polizei in Melsungen unter der Telefonnummer 05661/708920 zu verständigen. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

KORBACH. Im Korbacher Innenstadtbereich kam es am Donnerstag zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos - der Unfallverursacher, ein Fahranfänger aus dem Raum Bad Arolsen, hatte eine Vorfahrtsregel missachtet.

Nach Informationen der Polizei war der 18-Jährige gegen 22.30 Uhr mit seinem Daimler-Benz aus Richtung Berndorf kommend auf der Arolser Landstraße unterwegs und wollte nach links in die Heerstraße abbiegen. Weil zu diesem Zeitpunkt die Lichtzeichenanlage ausgeschaltet war, hätte er einen entgegenkommenden, vorfahrtsberechtigten grauen Renault Clio beachten müssen. Der Fahrer (34) des Clio kam aus Richtung Briloner Landstraße und wollte im Kreuzungsbereich der Arolser Straße zur Heerstraße geradeaus in Richtung Berndorf weiterfahren. Diese Vorhaben gelang nicht, weil der 18-Jährige nach links in die Heerstraße abbog und es zum Crash kam.

Beide Fahrzeuge wurden im Frontbereich stark beschädigt, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Clio entstand ein Sachschaden von 3000 Euro. Die A-Klasse des Korbachers wird für 2500 Euro in einer Werkstatt repariert. Verletzte Personen wurden nicht gemeldet.

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Publiziert in Polizei

EDERTAL. Ein Spiegelunfall auf der Kreisstraße 26 ereignete sich am Dienstagnachmittag zwischen Bergheim und Böhne im Gegenverkehr.

Nach derzeitiger Kenntnislage befuhr ein 60 Jahre alter Mann aus Bad Wildungen mit seinem Opel gegen 15.40 Uhr die K26 von Bergheim in Richtung Böhne. Auf dem Streckenabschnitt ist die Fahrbahn nur 4,20 Meter breit und nicht durch eine Mittellinie getrennt. Dies führt dazu, das Fahrzeugführer, die sich mit ihren Pkws entgegenkommen, langsam fahren und nach rechts ausweichen müssen.

In diesem vorliegenden Fall kam dem 60-Jährigen ein Bad Wildunger (30) entgegen, der mit seinem Volkswagen aus Richtung Böhne in Fahrtrichtung Bergheim unterwegs war. Während der 30-Jährige seinen VW abbremste und nach rechts auf die Bankette steuerte, blieb der Opelfahrer mittig auf der Fahrbahn ohne seine Geschwindigkeit zu reduzieren. Dabei schlugen die beiden Außenspiegel der Fahrzeuge aneinander. Der 60-Jährige, dessen Spiegel lediglich umgeklappt wurde, setzte seine Fahrt in Richtung Böhne fort, ohne anzuhalten. 

Dieses Manöver erkannte der 30-Jährige, er wendete seinen Opel und nahm die Verfolgung auf. Kurz vor dem Ortseingang Böhne hielt der Geflüchtete seinen Wagen an, sodass es zur Aussprache kam. Infolge dessen rief der Geschädigte, dessen Außenspiegel zerbrochen war, die Bad Wildunger Polizei an. Aufgenommen wurde der Unfall von den Beamten der Polizeiwache Bad Wildungen - in diesem Zusammenhang sucht die Polizei einen Zeugen, der sich zum angegebenen Zeitpunkt mit seinem Pkw auf der K26 aufgehalten und den Unfall vermutlich beobachtet hat.

Die Kontaktnummer zur Polizei lautet 05621/70900.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 04 März 2021 07:21

Blitzer in Vöhler Ortsteil

DORFITTER. Derzeit wird in der Ortsdurchfahrt von Dorfitter (B252) eine Geschwindigkeitskontrolle in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt. Gemessen wird in Höhe eines Friseurs, an der Messstelle gilt Tempo 50 km/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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Publiziert in Blitzer

BERNDORF. Drei beschädigte Autos sind das Ergebnis einer Reihe von Auffahrunfällen in Berndorf in Höhe des Rewe-Marktes am Dienstagmorgen - insgesamt entstand Sachschaden von 3000 Euro.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 51-jähriger Mann mit seinem Mercedes Sprinter gegen 8.50 Uhr die Bundesstraße 252 von Twiste kommend, in Richtung Korbach. Verkehrsbedingt musste der Mann aus Guxhagen seinen Sprinter in der Arolser Straße anhalten, dies übersah eine nachfolgende Frau (32) aus Mengeringhausen, die mit ihrem Renault Clio auf den Sprinter auffuhr und diesen im Heckbereich beschädigte. Nur Sekunden später stieß eine ebenfalls in Mengeringhausen wohnende Frau mit ihrem weißen VW Golf ins Heck des Clio.

Auf jeweils 1000 Euro schätzte die Polizei die Sachschäden. Als Grund für die Karambolage gibt die Polizei zu geringe Sicherheitsabstände an. Verletzt wurde niemand.

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Publiziert in Polizei

HÖXTER. Ein 56-Jähriger aus dem Kreis Holzminden verursachte bei einem Unfall am Dienstag, 3. Februar, in Höxter-Stahle einen hohen Sachschaden.

Der Mann befuhr die B 83 mit seinem Audi TT aus Heinsen kommend Richtung Holzminden. Gegen 8.45 Uhr kam der Audi in Stahle auf der Heinser Straße zwischen den Einmündungen Am Schling und Unterer Wassergraben nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Skoda Citigo und einen Ford Fiesta. Der Fahrer des Audi verletzte sich nicht, wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Dort entnahm ein Arzt dem alkoholisierten Mann eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellte die Polizei sicher.

Die Unfallstelle musste ungefähr eine Stunde für die Unfallaufnahme gesperrt werden. Ein Abschleppunternehmer transportierte den Audi TT ab. Die Polizei schätzt den Schaden an den drei Fahrzeugen auf mehr als 10.000 Euro. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

GIEßEN. Mit einer großangelegten Durchsuchungs- und Einsatzmaßnahme im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main sind am Mittwochmorgen 400 Einsatzkräfte von Zoll und Steuerfahndung erneut gegen organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe vorgegangen. Bei dem unter dem Decknamen GENIUS geführten Einsatz wurden zwei hauptbeschuldigte Bauunternehmer festgenommen.

Im Fokus der Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Gießen wegen Verdachtes auf Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, Betrug und Steuerhinterziehung sowie Beihilfe dazu stehen insgesamt 32 Beschuldigte. Darunter neben den Betreibern von sogenannten "Servicefirmen" die Verantwortlichen von drei Baufirmen aus dem Main-Taunus-Kreis, die als mutmaßliche Haupttäter und Drahtzieher eines Konstruktes von Bau- und Scheinfirmen gelten.

Die Tätergruppierung soll über Jahre hinweg, Bauaufträge in Millionenhöhe ausgeführt haben und die Arbeitsstunden der eingesetzten Bauarbeiter in einem geringeren Umfang an die Sozialkassen gemeldet haben, als sie tatsächlich geleistet wurden. Für darüber hinaus (schwarz) geleisteten Stunden erhielten die ausschließlich über genehmigte Werkverträge aus den Balkanstaaten beschäftigten Arbeiter ihre Löhne bar auf den Baustellen ausgezahlt. Zur Verschleierung der Schwarzarbeit und zur Erwirtschaftung von Bargeld nutzten die Bauunternehmer zum Schein vermeintliche Nachunternehmer. Die erbrachten jedoch keinerlei Bauleistungen und hatten lediglich den Zweck Rechnungen zu erzeugen. Nach Begleichung dieser Scheinrechnungen wurde das Geld in bar an die Auftraggeber zurückgezahlt, die es dann zur Zahlung für die Schwarzlöhne verwendeten

Die Täter stehen im Verdacht, den Sozialkassen und den Steuerbehörden mit ihren kriminellen Machenschaften Abgaben in Millionenhöhe vorenthalten zu haben. „Wir gehen derzeit von einem Schaden von mehr als sechs Millionen Euro aus", so Michael Bender, Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen. Bei dem heutigen Einsatz vollstreckten Zöllner, Steuerfahnder des Finanzamtes Wetzlar und Beamte der Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. insgesamt 45 Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Frankfurt/M. und durchsuchten Wohnungen, Geschäftsräume sowie Arbeiterunterkünfte in sechs Bundesländern. Von den Maßnahmen betroffen waren auch elf Scheinfirmen und Nachunternehmer.

Gegen zwei der Beschuldigten wurden zuvor vom Amtsgericht Frankfurt a.M. erlassene Haftbefehle vollstreckt. Die Männer im Alter von 52 und 58 Jahren wurden in Limburg vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Bei den heutigen Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter auch Computer und Mobiltelefone, die durch Spezialkräfte des Zolls für IT-Forensik ausgewertet werden. Infolge der Maßnahmen wurden darüber hinaus Vermögenswerte in Höhe von 2,3 Millionen Euro gesichert.

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger haben Dienstagvormittag bei einem Mann aus Burgwald und bei einer Frau aus Frankenberg angerufen und Corona-Hilfen in Aussicht gestellt. Als die Angerufenen vorab Gebühren zahlen sollten, beendeten sie richtigerweise sofort das Gespräch und informierten die Polizei.

Am 2. März, gegen 10.15 Uhr, klingelte bei einem 66-jährigen Mann aus dem Raum Burgwald das Telefon. Als er das Gespräch entgegennahm, stellte ihm eine Bandansage Corona-Hilfen in Aussicht. Um weitere Informationen zu erhalten, sollte er die Ziffer 1 an seinem Telefon drücken, was er auch tat. Anschließend sagte ihm eine weibliche Stimme, dass er an eine Mitarbeiterin weitergeleitet wird. Diese meldete sich anschließend und gab sich als "Frau Müller" aus. Sie stellte dem Mann Corona-Hilfen in Höhe von 24.000 Euro in Aussicht. Dazu müsse er aber vorab 995 Euro Gebühren zahlen, um die Auszahlung der Hilfen zu ermöglichen. Das erschien dem Mann unseriös, er beendete richtigerweise sofort das Gespräch.

Auf die gleiche Weise wurde eine 63-jährige Frau aus dem Raum Frankenberg gegen 11.25 Uhr angerufen. Hier sprach eine "Frau Wiedemann" mit der Frankenbergerin, diese sollte 976 Euro Gebühren auf ein spanisches Konto einzahlen. Auch sie beendete das Gespräch, ohne auf die Forderungen einzugehen.

In beiden Fällen erschien im Display die Länderkennung 0045 mit einer Rufnummer - die sogenannten "Mitarbeiterinnen" sprachen akzentfrei Deutsch.

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Publiziert in Polizei
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