FRANKENBERG. Am Samstag, den 19. September 2026, wurden um 9 Uhr alle Feuerwehren der Stadt Frankenberg (Eder) einschließlich der Stadtteile zu einer gemeinsamen Alarmübung alarmiert. Im Mittelpunkt standen die Ausbildung und Zusammenarbeit bei Vegetations- und Waldbrandeinsätzen.
Nach der Alarmierung wurden die Einheiten durch die Feuerwehr-Einsatzzentrale Frankenberg koordiniert und nacheinander verschiedenen Ausbildungsabschnitten zugewiesen. Neben der fachlichen Ausbildung standen dabei besonders die Kommunikation über Funk, die Orientierung im Gelände und die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Mittelpunkt.
Ein Teil der Ausbildung erfolgte gemeinsam mit dem Landesbetrieb HessenForst, Forstamt Frankenberg-Vöhl. Unter der Leitung von Forstwirtschaftsmeister Marco Berghöfer trainierten die Einsatzkräfte den sicheren Umgang mit der Motorkettensäge. Dabei wurden unter anderem Baumspannungen, Gefahrenbäume, Sicherheitsabstände und das Arbeiten an beschädigten Bäumen thematisiert.
Ergänzend vermittelte Christian Jeseguß, Anwärter beim Forstamt Frankenberg-Vöhl, Kenntnisse zu waldtypischen und nicht waldtypischen Gefahren sowie zur Rettungskette Forst. So erhielten die Feuerwehrkräfte wichtige Einblicke in die besonderen Gefahren und Anforderungen bei Einsätzen im Wald.
Weitere Ausbildungsinhalte waren der Umgang mit verschiedenen Waldbrandwerkzeugen, darunter Gorgui Tool, Pulaski, Feuerpatsche und Waldbrandrechen, sowie das Anlegen von Wundstreifen und Nachlöscharbeiten.
Auch Kartenkunde und Orientierung standen auf dem Ausbildungsplan. Die Einsatzkräfte übten das Bestimmen von Koordinaten, die Orientierung im Gelände sowie das Auffinden von Einsatzstellen und Wasserentnahmestellen. An der Wehrweide wurde zudem die Wasserversorgung über längere Wegstrecken mit tragbaren Pumpen sowie der Aufbau von Wasserübergabepunkten und Faltbehältern trainiert.
Während der gesamten Übung standen die Einheiten über Funk mit der FEZ Frankenberg in Verbindung. Nach Abschluss der Ausbildungsabschnitte wurden die Stationen zurückgebaut und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Den Abschluss bildeten eine gemeinsame Nachbesprechung und ein Imbiss.
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