Traktor und Ballenpresse in Vollbrand

Sonntag, 09. August 2026 10:49 geschrieben von  Michael Fränkel
In der Feldgemarkung bei Albertshausen stand am 8. August 2026 ein Traktor mit angehängter Ballenpresse in Vollbrand. In der Feldgemarkung bei Albertshausen stand am 8. August 2026 ein Traktor mit angehängter Ballenpresse in Vollbrand. Fotos: Feuerwehr Bad Wildungen

BAD WILDUNGEN. Bei einem Brand in der Feldgemarkung „Vor der Pfifferhecke“ nahe Albertshausen sind ein Traktor mit angehängter Ballenpresse sowie ein größeres Stoppelfeld in Flammen aufgegangen. Feuerwehren aus Bad Wildungen und Reinhardshausen rückten gemeinsam mit der Polizei zur Einsatzstelle aus.

Unter dem Einsatzstichwort „F LKW“ wurden die Kräfte am Samstag um 13.06 Uhr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung wahrnehmbar.

Beim Eintreffen stand der Traktor mit angehängter Ballenpresse in Vollbrand. Zusätzlich hatte das umliegende Stoppelfeld auf einer Fläche von etwa 5.500 Quadratmetern Feuer gefangen.

Mit drei C-Rohren und einem D-Rohr gingen drei Atemschutztrupps gegen die Flammen vor. Dadurch gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Herbeigeeilte Landwirte unterstützten die Einsatzkräfte, indem sie mit Grubbern das bereits abgelöschte Material unterarbeiteten.

Um eine Ausbreitung des Feuers in Richtung des westlich gelegenen Stadtteils Albertshausen auszuschließen, erhielt die Besatzung des Staffellöschfahrzeuges den Auftrag, an einem Feldweg vorhandene Glutnester abzulöschen. Zusätzlich kam der Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeuges TLF 16/24 zum Einsatz.

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden zwei Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt. Während der Löscharbeiten überflog zudem eine Drohne die Einsatzstelle. Auf diese Weise konnten die Arbeiten aus der Luft beobachtet und mit einer Wärmebildkamera weitere Glutnester aufgespürt werden.

Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte mit sieben Einsatzfahrzeugen unter der Einsatzleitung von Wehrführer Alexander Conradi vor Ort. Anschließend stellten die Kräfte ihre Einsatzbereitschaft wieder her.

Angaben zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei zunächst noch nicht machen.

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