WALDECK. Brennender Waldboden hat einen Feuerwehreinsatz im Nationalpark bei Scheid ausgelöst. Betroffen war eine Fläche von etwa zehn Quadratmetern.
Alarmiert wurden die Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen sowie das Führungsteam der Stadt Waldeck am Dienstag um 8.05 Uhr. Unter dem Stichwort „F Wald 1“ rückten die Kräfte zum Kahlehaardtweg aus.
Ranger entdecken brennenden Waldboden
Nationalparkranger stellten das Feuer während ihrer Arbeit fest. Mithilfe präziser Ortsangaben über das Nationalparkrettungssystem konnten die Einsatzkräfte die betroffene Stelle im steilen Gelände erreichen.
Anschließend begannen sie mit der Brandbekämpfung. Dabei kamen rund 2000 Liter Löschwasser aus den Fahrzeugtanks zum Einsatz.
Steilhang mit Dunghaken bearbeitet
Mit Dunghaken bearbeiteten die Feuerwehrleute den glimmenden Steilhang, um das Löschwasser gezielt einsetzen zu können. Abschließend bewässerten sie die umliegende Fläche und kontrollierten den Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Nach Angaben der Feuerwehr verhinderten die schnelle Entdeckung durch die Ranger, die präzise Standortangabe über das Nationalparkrettungssystem und das zügige Eingreifen der Kräfte trotz der Trockenheit eine weitere Ausbreitung.
Unter der Leitung von Jan Hendrik Sude waren die Arbeiten nach einer Stunde und fünf Minuten beendet.








