Wechsel an der Spitze der Wehrführung

Samstag, 18. Juli 2026 21:25 geschrieben von  Michael Fränkel
Von links: Wehrführer David Tschirner, der neu gewählte stellvertretende Wehrführer Florian Westmeier, der künftige Kreisbrandinspektor Philip Windisch und Bürgermeisterin Barbara Eckes bei der Jahreshauptversammlung am 18. Juli 2026. Von links: Wehrführer David Tschirner, der neu gewählte stellvertretende Wehrführer Florian Westmeier, der künftige Kreisbrandinspektor Philip Windisch und Bürgermeisterin Barbara Eckes bei der Jahreshauptversammlung am 18. Juli 2026. Foto: Michael Fränkel

FRANKENBERG. Am heutigen Samstag, 18. Juli 2026, hat im neuen Feuerwehrstützpunkt die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Frankenberg stattgefunden. Im Mittelpunkt standen die Bilanz des Jahres 2025 mit 166 Einsätzen und insgesamt 12.422 ehrenamtlich geleisteten Personalstunden sowie die Wahl eines neuen stellvertretenden Wehrführers.

Der Erste Vorsitzende Kai Jonietz eröffnete die Versammlung und begrüßte die Mitglieder, Einsatzkräfte, Ehrengäste und Vertreter der Feuerwehrführung. Unter den Gästen waren Bürgermeisterin Barbara Eckes und der ehemalige Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Heß.

Vor dem Einstieg in die Tagesordnung gedachten die Anwesenden der im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden Wilhelm Kramer, Fritz Kugel und Werner Balz. Kramer starb am 19. April 2025, Kugel am 5. Januar 2025 und Balz am 30. November 2025. Die Versammlung erhob sich zu einer Schweigeminute.

Vereinsjahr stand im Zeichen des neuen Stützpunktes

Kai Jonietz blickte in seinem Bericht auf ein besonderes Geschäftsjahr zurück. Zu den herausragenden Ereignissen gehörte der Umzug in den neuen Feuerwehrstützpunkt am 22. Februar 2025. Die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Frankenberg folgte am 28. März 2025, bevor der neue Stützpunkt am 4. April offiziell eingeweiht wurde.

Besonders freute sich der Verein über den Besuch einer Delegation der Partnerfeuerwehr aus Seekirchen. Der Tag der offenen Tür fand am 17. Mai 2025 statt und wurde am Abend mit einem Dämmerschoppen fortgesetzt.

Jonietz dankte allen Helferinnen und Helfern sowie den Unterstützern und Spendern. Ohne deren Einsatz seien Veranstaltungen dieser Größenordnung nicht möglich gewesen.

Am 19. Juli 2025 kamen die Mitglieder zu einer weiteren Versammlung mit Vorstandswahlen zusammen. Am Volkstrauertag, Sonntag, 16. November 2025, legten Vertreter der Feuerwehr einen Kranz zum Gedenken an die Verstorbenen nieder.

Die Nikolausfeier richtete der Feuerwehrverein am Samstag, 6. Dezember 2025, aus. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen. Anschließend besuchte der Nikolaus die Teilnehmer. Zum Abschluss wurde gemeinsam zu Abend gegessen.

Darüber hinaus fanden im Laufe des Jahres weitere Veranstaltungen in den Räumen der Feuerwehr statt, bei denen Mitglieder des Vereins die Bewirtung übernahmen. Jonietz dankte allen Kameradinnen und Kameraden, die bei diesen Terminen mitgeholfen hatten.

Ein besonderer Dank galt der Firma FingerHaus, die den Verein bei Arbeiten an der Hütte unterstützt und dafür keine Arbeitskosten berechnet hatte. Zudem dankte Jonietz den Firmen EWIKON und Hettich, deren finanzielle Unterstützung die Anschaffung eines weiteren Zeltes für die Jugendfeuerwehr ermöglicht hatte. Auch den Mitgliedern des Vorstandes dankte Jonietz für die geleistete Arbeit, die Unterstützung und das gute Miteinander.

Vom Mülltonnenbrand bis zum Großbrand

Wehrführer David Tschirner bezeichnete 2025 ebenfalls als ein besonderes Jahr für die Feuerwehr. Neben dem regulären Einsatz- und Ausbildungsdienst habe der neue Feuerwehrstützpunkt mit dem Umzug, der Einrichtung und den Feierlichkeiten einen großen Teil der Arbeit bestimmt.

Der erste Einsatz des Jahres begann am Mittwoch, 1. Januar 2025, um 1.04 Uhr. Die Einsatzkräfte wurden zu einem Mülltonnenbrand in der Marburger Straße gerufen. Der letzte Einsatz des Jahres war ein Großbrand, der am Samstag, 27. Dezember 2025, um 15.14 Uhr endete.

Insgesamt arbeitete die Kernstadtfeuerwehr 166 Einsätze ab. Die reine Zahl sei nicht außergewöhnlich hoch gewesen, erklärte Tschirner. Der zeitliche Aufwand habe jedoch deutlich über dem des Vorjahres gelegen.

Die Einsätze gliederten sich in 51 Brände, 81 Hilfeleistungen, 24 Fehlalarme und zehn Brandsicherheitsdienste. Dienstleistungen waren in der Statistik nicht verzeichnet.

Unter den 51 Brandeinsätzen befanden sich zehn bereits gelöschte Feuer, sechs Kleinbrände der Stufe A, 19 Kleinbrände der Stufe B, neun Mittelbrände und sieben Großbrände.

Bei den 81 Hilfeleistungen rückten die Einsatzkräfte zu 16 Verkehrsunfällen, fünf Einsätzen auf Gewässern, vier Gefahrguteinsätzen, 18 Ölspuren oder ausgelaufenen Betriebsstoffen, vier Einsätzen mit Tieren oder Insekten sowie 13 Türöffnungen aus. Siebenmal unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst.

Hinzu kamen drei Amtshilfen, zwei sonstige Menschenrettungen, vier sonstige Hilfeleistungen und fünf weitere Wassereinsätze. Unwettereinsätze und Einsätze zur Beseitigung von Verkehrshindernissen waren nicht verzeichnet.

Von den 24 Fehlalarmen wurden 19 durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. Hinzu kamen vier blinde Alarme und ein böswilliger Alarm.

Bei den Einsätzen leisteten die Feuerwehrangehörigen insgesamt 6554 Personalstunden. Nach der Statistik wurden 60 Menschen verletzt. Elf Personen wurden von der Feuerwehr gerettet, sieben Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Drei Feuerwehrangehörige erlitten im Einsatzdienst Verletzungen.

Zusätzlich führten Mitglieder der Feuerwehr im Jahr 2025 sieben Veranstaltungen zur Brandschutzerziehung in Kindertagesstätten und Schulen im Frankenberger Stadtgebiet ehrenamtlich durch. Dafür wurden 101 Personalstunden erfasst.

Zahlreiche Ausbildungs- und Arbeitstermine

Neben den Einsätzen absolvierten die Mitglieder zahlreiche Aus- und Fortbildungen. Im Dienstbuch waren für das Jahr 2025 insgesamt 144 Einträge verzeichnet.

Dazu gehörten 50 reguläre Übungsdienste, die dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr stattfanden. Weitere 94 Einträge entfielen auf Sonderausbildungen, technische Dienste und andere Arbeiten.

Zu diesen Tätigkeiten gehörten unter anderem Fahrzeugausbildungen, Drehleiterausbildungen, technische Arbeiten, die Pflege der Daten in der Feuerwehreinsatzzentrale und zeitaufwendige Spezialausbildungen an Samstagen und weiteren Wochentagen. Allein für die Datenpflege waren 38 Termine dokumentiert.

Tschirner wies darauf hin, dass vermutlich nicht jede geleistete Tätigkeit in das Dienstbuch eingetragen worden sei. Neben der Ausbildung seien im neuen Feuerwehrstützpunkt zahlreiche Arbeiten angefallen, um die Technik, die Datenverarbeitung und den Dienstbetrieb zum Laufen zu bringen. Insgesamt wurden für Ausbildungen und sonstige Dienste 4403 Personalstunden erfasst.

Objektbegehungen bei Thonet und Hettich

Bei mehreren Objektbegehungen informierten sich die Einsatzkräfte über örtliche Unternehmen und deren Besonderheiten. Am Dienstag, 4. Februar 2025, besuchten sie die Firma Thonet. Am Dienstag, 18. März 2025, folgte eine Begehung bei der Firma Hettich.

Vor Ort beschäftigten sich die Feuerwehrangehörigen mit der baulichen Situation sowie den vorhandenen brandschutztechnischen Anlagen und weiteren Besonderheiten. Dadurch sollen die Einsatzkräfte bei möglichen Bränden oder Hilfeleistungen in den Betrieben bestmöglich vorbereitet sein.

Gemeinsamer Dienst mit der DRK-Bereitschaft

Die Mitglieder der DRK-Bereitschaft waren am Freitag, 22. August 2025, während ihres Dienstes bei der Feuerwehr Frankenberg zu Gast. Die ehemaligen Nachbarn besichtigten zunächst den neuen Feuerwehrstützpunkt.

Anschließend übten die Teilnehmer gemeinsam an verschiedenen Stationen. Dazu gehörte die Befreiung eines Patienten aus einem verunfallten Personenkraftwagen. Bei entsprechenden Einsätzen arbeiten Feuerwehr und Rettungsdienst eng zusammen.

Nach dem Übungsdienst ließen die Beteiligten den Sommerabend bei Gesprächen, einer Bratwurst und kühlen Getränken gemeinsam ausklingen.

Einsatzübung am Bahnhof

Der Löschzug der Kernstadtfeuerwehr wurde am Dienstag, 16. September 2025, mit dem Einsatzstichwort „F 2 – unklare Rauchentwicklung“ zu einer Übung am Frankenberger Bahnhof alarmiert.

Angenommen wurde ein Brand im Obergeschoss des Gebäudes. Mehrere Personen mussten über tragbare Leitern und durch Atemschutztrupps gerettet werden.

Mitglieder der Feuerwehr Friedrichshausen unterstützten die Übung und stellten sich als Darsteller zur Verfügung. Tschirner dankte zudem dem städtischen Bauamt, das die unkomplizierte Nutzung des Gebäudes ermöglicht hatte.

THW besucht den Feuerwehrstützpunkt

Die Helfer des THW-Ortsverbandes Frankenberg kamen am Freitag, 31. Oktober 2025, zu einem gemeinsamen Ausbildungsdienst in den Feuerwehrstützpunkt.

Neben einer Besichtigung des Gebäudes gab es mehrere Stationen, an denen Mitglieder beider Organisationen gemeinsam übten. Tschirner bezeichnete den Dienst als gelungenen Abend, der auch dem Austausch und der Zusammenarbeit gedient habe.

Auch wenn Feuerwehr und THW nicht mehr unter einem Dach untergebracht seien, funktioniere die Zusammenarbeit weiterhin gut.

Einsatzkräfte besuchen 35 Lehrgänge und Seminare

Auf Landkreisebene und an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel besuchten die Einsatzkräfte insgesamt 35 Lehrgänge und Seminare. Dafür kamen weitere 1363 Personalstunden zusammen.

Zum Ausbildungsprogramm gehörten sechs Grundausbildungen für den Umgang mit der Motorkettensäge. Ein Teilnehmer besuchte einen Lehrgang für Kreisausbilder im Bereich Truppmann und Truppführer. Hinzu kamen ein Lehrgang für Maschinisten von Hubrettungsfahrzeugen und ein Lehrgang zum Sanitäter in der Feuerwehr.

Zwei Teilnehmer absolvierten den Lehrgang „Vorbeugender Brandschutz für Feuerwehrführungskräfte“. Zwei weitere besuchten den Lehrgang „GABC für Wehrführer“. Hinzu kamen ein Lehrgang zum vorbeugenden baulichen Brandschutz und zwei Gerätewartlehrgänge.

Vier Einsatzkräfte absolvierten das Grundmodul für den GABC-Einsatz. Zwei Feuerwehrangehörige nahmen am Lehrgang „Instrukteur für Waldbrandbekämpfung“ teil.

Drei Teilnehmer absolvierten den Lehrgang „Leiter Atemschutz“. Hinzu kamen ein Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“, drei Praxismodule für den GABC-Einsatz und drei Sprechfunklehrgänge.

Außerdem wurden eine Truppmannausbildung Teil 1, ein Truppführerlehrgang und ein Zugführerlehrgang besucht.

Jahresbericht weist 12.422 Personalstunden aus

Der Jahresbericht weist für das Jahr 2025 insgesamt 12.422 ehrenamtlich geleistete Personalstunden aus. Davon entfielen 6554 Stunden auf Einsätze, 101 Stunden auf die Brandschutzerziehung, 4403 Stunden auf Ausbildungen und sonstige Dienste sowie 1363 Stunden auf Lehrgänge.

Tschirner erklärte, die hohe Zahl zeige die große Motivation der Einsatzkräfte. Ein erheblicher Teil der zusätzlichen Arbeitsstunden sei notwendig gewesen, um den neuen Feuerwehrstützpunkt einzurichten, technische Systeme in Betrieb zu nehmen und das Gebäude mit Leben zu füllen.

Die umfangreiche Ausbildung sei zudem erforderlich, um den hohen Ausbildungsstand der Feuerwehrangehörigen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Nur dadurch könnten die vielfältigen und anspruchsvollen Einsatzlagen bewältigt werden.

Bevölkerung begleitet Blaulichtkorso

Der Umzug in den neuen Feuerwehrstützpunkt gehörte zu den herausragenden Ereignissen des Jahres. Am Samstag, 22. Februar 2025, setzte sich um 18 Uhr ein Blaulichtkorso mit allen Einsatzfahrzeugen am alten Katastrophenschutzzentrum in Bewegung.

Zahlreiche Menschen standen entlang der Strecke durch Frankenberg und applaudierten den Einsatzkräften. Tschirner berichtete, die große Anteilnahme der Bevölkerung habe ihn tief bewegt. Mit so vielen Menschen am Straßenrand habe er nicht gerechnet.

Auch befreundete Feuerwehren und andere Organisationen standen im Stadtgebiet Spalier. Die Mitarbeiter der örtlichen Polizeidienststelle warteten mit ihrem Personal, den Einsatzfahrzeugen und den Diensthunden an der Marburger Straße auf den Korso.

Tschirner sprach von einer besonderen Geste und einem Gänsehautmoment. Im Anschluss an den Umzug feierten die Feuerwehrangehörigen gemeinsam mit ihren Familien im kleinen Kreis den Einzug in das neue Zuhause.

Unter den Beteiligten befanden sich auch Feuerwehrangehörige, die bereits bei der Einweihung des vorherigen Feuerwehrgebäudes dabei gewesen waren. Zweimal im Leben den Einzug in einen neuen Feuerwehrstützpunkt mitzuerleben, sei etwas Besonderes.

Feierstunde mit etwa 200 Gästen

Die offizielle Einweihung des Feuerwehrstützpunktes folgte am Freitag, 4. April 2025. Bei Frühlingswetter wurde das Gebäude während einer Feierstunde mit etwa 200 Gästen seiner Bestimmung übergeben.

Zu den Gästen gehörten der hessische Innenminister Professor Dr. Roman Poseck, der Leiter der Hessischen Landesfeuerwehrschule, Baumann, Vertreter der Landes- und Kommunalpolitik, Abordnungen befreundeter Feuerwehren und weitere Ehrengäste.

Besonders freuten sich die Frankenberger über eine Delegation der Partnerfeuerwehr aus Seekirchen. Die Feuerwehrangehörigen hatten sich die Zeit genommen, für zwei Tage nach Frankenberg zu reisen und die Einweihung gemeinsam mit ihren Freunden zu feiern.

Mehrere tausend Besucher beim Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür am Samstag, 17. Mai 2025, wurde nach Angaben der Feuerwehr von mehreren tausend Menschen aus Frankenberg und dem Umland besucht.

Bereits vor dem Beginn der Veranstaltung warteten Dutzende Besucher vor dem Tor. Die Feuerwehr sei von dem großen Andrang beinahe überrannt worden, berichtete Tschirner.

Zum Programm gehörten Hubschrauberrundflüge, eine Fahrzeugschau und Führungen durch den neuen Stützpunkt. Am Abend fand ein Dämmerschoppen statt, zu dem nochmals mehrere hundert Gäste kamen.

Bei der Bewirtung erhielt die Feuerwehr umfangreiche Unterstützung von den ortsansässigen Firmen EWIKON und Hettich. Die Unternehmen hatten unter ihren Beschäftigten um Helfer geworben. Zusätzlich unterstützten Mitglieder der DRK-Bereitschaft die Veranstaltung.

Durch diese Hilfe konnte ein großer Teil des benötigten Bewirtungspersonals von außerhalb gestellt werden. Ohne diese Unterstützung hätte die Feuerwehr die Veranstaltung in dieser Form nicht bewältigen können.

Politiker informieren sich über Feuerwehrarbeit

Am Donnerstag, 14. August 2025, besuchten die Vizepräsidentin des Hessischen Landtags, Dr. Daniela Sommer, der feuerwehrpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Sebastian Sack, und mehrere Mitglieder der Frankenberger SPD den Feuerwehrstützpunkt.

Die Gäste informierten sich über das neue Gebäude und die Arbeit der Feuerwehr. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Feuerwehrangehörigen.

Sommerfest erstmals an der neuen Gartenhütte

Das traditionelle Sommerfest der Einsatzabteilung fand am Samstag, 16. August 2025, erstmals an der neuen Gartenhütte statt.

Bei sommerlichem Wetter verbrachten die Feuerwehrangehörigen gemeinsam mit ihren Familien einen Tag auf dem Gelände. Für die Kinder waren eine Hüpfburg und ein Pool aufgebaut.

Am Abend gab es Gyros, Pommes und Kaltgetränke. Tschirner freute sich darüber, dass sich für das nächste Sommerfest andere Organisatoren gefunden hatten und er die Veranstaltung dann als Gast besuchen könne.

Aktionstag wirbt für demokratisches Miteinander

Unter dem Motto „Jugendfeuerwehr ist WERTvoll“ fand am Freitag, 29. August 2025, ein hessenweiter Aktionstag an Schulen statt.

An etwa 190 Standorten beteiligten sich Mitglieder von Jugendfeuerwehren sowie Schülerinnen und Schüler. Mit dem Projekt sollte ein Zeichen für ein demokratisches Miteinander gesetzt werden. Das Motto lautete: „Werte sichtbar machen. Gemeinsam Zukunft gestalten.“

Die Feuerwehr Frankenberg beteiligte sich an der Aktion in der Wiegand-Gerstenberg-Schule. Der hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz, besuchte den Aktionstag.

Zu den weiteren Gästen gehörten Dr. Daniela Sommer, Bürgermeisterin Barbara Eckes, Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick sowie Vertreter der Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr und der Unfallkasse Hessen.

Besonders erfreulich war für die Feuerwehr, dass durch den Aktionstag mehrere neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr gewonnen werden konnten.

Stadtpokal mit 99,65 Prozent verteidigt

Beim Stadtpokalwettkampf der Frankenberger Feuerwehren am Sonntag, 21. September 2025, in Haubern belegte die Staffel der Kernstadtfeuerwehr den ersten Platz.

Mit 99,65 Prozent verteidigte die Mannschaft ihren Titel. Staffelführer war Jan Mütze, als Maschinistin trat Nicole Westmeier an.

Selina Luckemeyer und Carina Klinge bildeten den Angriffstrupp. Jan-Dustin Kühn und Lorenz Richter gehörten dem Wassertrupp an.

Tschirner würdigte das Ergebnis als erneut starke Leistung der Staffel.

Kernstadtfeuerwehr zählt 63 aktive Mitglieder

Zum Stichtag Samstag, 18. Juli 2026, gehörten der Kernstadtfeuerwehr 63 aktive Mitglieder an. Darunter befanden sich 15 weibliche und 48 männliche Feuerwehrangehörige. Tschirner freute sich darüber, dass der Anteil der Frauen weiter gestiegen sei.

Der Feuerwehr standen 14 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Dazu gehörten ein Kommandowagen, ein Einsatzleitwagen ELW 1, ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20 und das bisherige Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 16.

Zum Bestand zählten außerdem ein Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz, ein Tanklöschfahrzeug TLF 20/24 Tr., ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000 und eine Drehleiter DLK 23/12.

Hinzu kamen ein Gerätewagen Logistik GW-L 2, ein Gerätewagen Gefahrgut GW-G, ein Gerätewagen Atemschutz GW-A, ein Wechselladerfahrzeug WLF 26, ein Kleinalarmfahrzeug und ein Mannschaftstransportfahrzeug.

Zusätzlich standen eine Netzersatzanlage auf einem Anhänger, ein Mehrzweckboot, ein Abrollbehälter Mulde und ein Abrollbehälter Strom zur Verfügung.

Der Fahrzeugbestand war erst kurz vor der Jahreshauptversammlung auf 14 Fahrzeuge angewachsen. Das TLF 4000, über dessen künftige Beschaffung Tschirner mehrere Jahre in seinen Berichten gesprochen hatte, war inzwischen bei der Feuerwehr angekommen.

Neues HLF 20 ersetzt Fahrzeug aus dem Jahr 2002

Zu den größeren Projekten gehört die Ersatzbeschaffung für das im Jahr 2002 gebaute HLF 16. Vorgesehen ist ein neues HLF 20 mit maschineller Zugeinrichtung und Druckzumischanlage.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Einsatzkräfte, Gruppenführern, der Wehrführung und den Stadtbrandinspektoren nahm im Dezember 2025 ihre Arbeit auf.

Bei insgesamt zwölf Terminen besichtigten die Mitglieder Fahrzeuge und Produktvorführungen. Zusätzlich fanden Arbeitstreffen statt, bei denen die Anforderungen beraten und zusammengetragen wurden.

Die Arbeitsgruppe legte die technischen Anforderungen fest und fasste sie bis April 2026 in eigener Regie in einem 53-seitigen Leistungsverzeichnis zusammen. Die Ausschreibung erfolgte im Mai und Juni 2026.

Nach dem Eingang der Angebote beschloss der Magistrat der Stadt Frankenberg in der Woche vor der Jahreshauptversammlung die Beschaffung und erteilte die entsprechenden Aufträge. Die voraussichtliche Lieferzeit beträgt etwa 116 Wochen.

Das neue HLF 20 soll ein zulässiges Gesamtgewicht von 16 Tonnen haben. Als Fahrgestell ist ein Mercedes Atego 1530 AF 4x4 mit Allison-Automatikgetriebe vorgesehen.

Der Aufbau wird von der Albert Ziegler GmbH geliefert. Die maschinelle Zugeinrichtung kommt von der Firma Rotzler.

Tschirner dankte den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für die konstruktive Zusammenarbeit. Bei einer großen Gruppe sei es nicht immer einfach, unterschiedliche Vorstellungen zu einem gemeinsamen Ergebnis zusammenzuführen. Sein Dank galt außerdem dem Magistrat und der Stadtverwaltung.

Dank an Arbeitgeber, Hilfsorganisationen und Familien

Am Ende seines Berichts dankte Tschirner den Arbeitgebern der Einsatzkräfte, die ihre Mitarbeiter für Einsätze von der Arbeit freistellten. Das sei für die Betriebe nicht immer einfach und deshalb nicht selbstverständlich.

Sein Dank galt der örtlichen Presse für die positive und faire Berichterstattung sowie den Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit. Genannt wurden das THW, das Deutsche Rote Kreuz, die örtliche Polizeidienststelle und die Bundeswehr.

Der Stadt Frankenberg und der Stadtverwaltung dankte Tschirner für die Unterstützung der Feuerwehr. Besonders nannte er Bürgermeisterin Barbara Eckes und den Leiter des Ordnungsamtes, Carsten Buch.

Die Feuerwehr treffe bei der Verwaltung auf offene Ohren und werde nach den vorhandenen Möglichkeiten unterstützt. Tschirner bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin und der Verwaltung als vorbildlich.

Ein weiterer Dank ging an die hauptamtlichen Gerätewarte und die Mitarbeiter des Feuerwehrstützpunktes. Sie stünden den Einsatzkräften bei Problemen zur Seite und fänden für nahezu jede auftretende Schwierigkeit eine Lösung.

Tschirner dankte außerdem Stadtbrandinspektor Martin Trost und dessen Stellvertretern Stefan Stroß und Andreas Vesper.

Die gewählten Gruppenführer unterstützten die Wehrführung bei der Organisation der Ausbildungsgruppen, bei der Übernahme von Übungsdiensten sowie bei der Planung von Einsatzübungen und Einsatzvorbereitungen.

Besonders würdigte Tschirner die Familien, Lebenspartner und Freunde der Feuerwehrangehörigen. Sie müssten häufig auf die Einsatzkräfte verzichten, wenn Ausbildungsdienste, zusätzliche Termine oder Einsätze anstünden.

Ein Alarm passe im Grunde nie in den Alltag. Ohne die Unterstützung und das Verständnis der Angehörigen könne der Feuerwehrdienst nicht funktionieren.

Zum Abschluss seines Jahresberichts dankte Tschirner allen Einsatzkräften für ihre engagierte Arbeit im Dienst der Stadt Frankenberg.

David Tschirner dankt Philip Windisch

Nach seinem Jahresbericht richtete Tschirner einen persönlichen Dank an seinen bisherigen Stellvertreter Philip Windisch. Windisch hatte das Amt im Jahr 2020 übernommen und war im Jahr 2025 erneut gewählt worden.

Da Windisch zum 1. Oktober 2026 die Funktion des Kreisbrandinspektors übernimmt, legt er sein Amt als stellvertretender Wehrführer vorzeitig nieder.

Ein wesentlicher Teil seiner Amtszeit sei durch den Neubau des Feuerwehrstützpunktes geprägt gewesen. Windisch habe sich mit großem Engagement eingebracht, an zahlreichen Baubesprechungen teilgenommen und den Neubau im Interesse der Feuerwehr begleitet.

Er habe das Gebäude maßgeblich mitgestaltet. Besonders die technische Ausstattung trage seine Handschrift. Dazu gehörten die Bildschirme, die Kommunikationstechnik, die elektronische Datenverarbeitung und die Verknüpfung der verschiedenen Systeme.

Tschirner erklärte, er könne sich kaum vorstellen, wie die technische Umsetzung ohne Windisch hätte bewältigt werden können. Windisch habe den Überblick behalten und frühzeitig auf notwendige technische Lösungen hingewiesen.

Auch im regulären Dienstbetrieb habe die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert. Nach Windischs Wahl im Jahr 2020 hätten beide ihre täglichen Dienstbesprechungen zeitweise morgens auf dem gemeinsamen Weg zu ihrem damaligen Arbeitgeber geführt.

Tschirner machte deutlich, dass Windisch der Feuerwehr auch in seiner neuen Funktion weiterhin willkommen sei. Sollte ihm neben seinen Aufgaben im Brandschutzaufsichtsdienst Zeit bleiben, könne er die Einsatzabteilung weiterhin unterstützen.

Jugendfeuerwehr zählt 16 Mitglieder

Jugendwart Kevin Germershaus berichtete anschließend über die Arbeit der Jugendfeuerwehr. Im Jahr 2025 gehörten der Nachwuchsabteilung insgesamt 16 Jugendliche an. Darunter befanden sich sieben Mädchen und neun Jungen.

Germershaus hob hervor, dass die Verteilung vergleichsweise ausgeglichen sei und der Anteil der Mädchen weiter steige. Im Laufe des Jahres fanden 21 Dienste statt. Die Treffen wurden freitags in einem 14-tägigen Rhythmus abgehalten.

Zu den Höhepunkten gehörte das Zeltlager vom 13. bis 15. Juni 2025. Die Teilnehmer hatten an diesem Wochenende mit großer Hitze zu kämpfen. Nach Angaben des Jugendwarts kamen die Kinder dennoch auf ihre Kosten. Am Sonntag wurden Prüfungen beziehungsweise Abnahmen in Bronze und Silber erfolgreich abgeschlossen.

Im August nahm die Jugendfeuerwehr am hessenweiten Schulaktionstag teil. Durch die Aktion konnten mehrere neue Jugendliche für die Nachwuchsabteilung gewonnen werden.

Im September veranstaltete die Jugendfeuerwehr einen besonderen Übungsdienst, zu dem die Familien der Jugendlichen eingeladen waren. Die Nachwuchskräfte führten ihren Eltern und Angehörigen eine Einsatzübung vor.

Anschließend saßen Teilnehmer, Betreuer und Familien bei Würstchen und Getränken zusammen. Dabei konnten die Eltern die Arbeit der Jugendfeuerwehr und die Betreuer besser kennenlernen. Auch die Verantwortlichen nutzten die Gelegenheit für Gespräche mit den Familien.

In der Vorweihnachtszeit nutzten die Jugendlichen die neue Küche im Feuerwehrstützpunkt, um Kekse für sich und ihre Angehörigen zu backen. Germershaus zeigte sich beeindruckt von der Kreativität der Kinder, auch wenn die Küche anschließend entsprechend ausgesehen habe.

Der letzte Übungsdienst mit Weihnachtsfeier fand am Freitag, 19. Dezember 2025, statt. Zunächst ging die Gruppe zum Bowling. Anschließend kehrten die Teilnehmer in den Feuerwehrstützpunkt zurück, bereiteten gemeinsam Pizza zu und aßen zusammen.

Germershaus dankte allen, die die Jugendfeuerwehr während der Dienste und Veranstaltungen unterstützt hatten. Sein Dank galt außerdem der Stadt Frankenberg, der Wehrführung und den hauptamtlichen Mitarbeitern, die bei organisatorischen Fragen und Problemen zur Seite standen.

Ein besonderer Dank ging an einen Betreuer, der seine Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr zum Ende des Jahres beendet hatte. Er sei in den vergangenen Jahren stets zuverlässig gewesen und habe die Arbeit der Jugendfeuerwehr unterstützt. Der Name ist im vorhandenen Transkript nicht sicher verständlich.

Rechnungsprüfer haben keine Beanstandungen

Die Rechnungsprüfung war am Montag, 13. Juli 2026, vorgenommen worden. Die Prüfer stellten nach ihrem Bericht keine Beanstandungen fest.

Die Belege, Kontoauszüge und weiteren erforderlichen Unterlagen seien vollständig vorhanden gewesen. Die Rechnungsprüfer schlugen der Versammlung deshalb vor, den Vorstand zu entlasten.

Die Mitglieder folgten dem Vorschlag und erteilten dem Vorstand die Entlastung.

Florian Westmeier einstimmig gewählt

Die Position des stellvertretenden Wehrführers musste neu besetzt werden, weil Philip Windisch das Amt vorzeitig niederlegt und zum 1. Oktober 2026 die Funktion des Kreisbrandinspektors übernimmt.

Als Kandidat für die Position des stellvertretenden Wehrführers wurde Florian Westmeier vorgeschlagen. Weitere Vorschläge gab es nicht.

Die 31 stimmberechtigten Mitglieder widersprachen einer offenen Abstimmung per Handzeichen nicht. Anschließend stimmten alle 31 Mitglieder für Florian Westmeier.

Gegenstimmen und Enthaltungen gab es nicht. Westmeier nahm die Wahl an und wurde damit einstimmig zum neuen stellvertretenden Wehrführer gewählt.

Bürgermeisterin Barbara Eckes gratulierte ihm und wünschte ihm ein gutes Händchen sowie eine erfolgreiche Übergabe.

Magistrat stimmt Klimaanlage zu

Bürgermeisterin Barbara Eckes dankte den Feuerwehrangehörigen im Namen des Magistrats für ihre Arbeit. Sie erinnerte an eine Nachricht, die sie im Frühjahr erhalten habe. Darin habe jemand geschrieben, Frankenberg habe eine großartige Feuerwehr. Diese Aussage habe sie bewegt, weil sie wisse, was die Feuerwehrangehörigen leisteten.

Die Zahl von mehr als 12.000 Stunden mache deutlich, welcher Einsatz von den ehrenamtlichen Kräften erbracht werde. Dabei gehe es nicht nur um den finanziellen Wert der geleisteten Arbeit.

Die Feuerwehrangehörigen seien zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, ihre Arbeit, ihre Freizeit oder ihren Schlaf zu unterbrechen, ohne vorher zu wissen, was sie am Einsatzort erwarte.

Wer einen Feuerwehreinsatz selbst erlebt habe, könne nachvollziehen, was ehrenamtlicher Feuerwehrdienst bedeute. Eckes sprach den Einsatzkräften dafür ihren ausdrücklichen Dank aus.

Stadtbrandinspektor Martin Trost hatte das geplante HLF 20 in der Woche vor der Versammlung im Magistrat vorgestellt. Dabei waren auch Fragen zur Ausstattung aufgekommen.

Nach den heißen Tagen sei darüber gesprochen worden, warum für das Fahrzeug zunächst keine Klimaanlage vorgesehen gewesen sei. Ein Feuerwehrfahrzeug stehe bei Einsätzen teilweise lange auf aufgeheizten Straßen und werde über viele Jahre genutzt.

Obwohl die Klimaanlage zusätzliche Kosten verursache, habe sich der Magistrat einstimmig dafür ausgesprochen, sie in das Fahrzeug aufzunehmen. Die Stadt müsse auf ihre finanzielle Situation achten. Bei der Sicherheit und den Arbeitsbedingungen der Feuerwehr wolle sie jedoch nicht an der falschen Stelle sparen.

Eckes bezeichnete die Entscheidung als Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Feuerwehrangehörigen. Mit dem neuen Feuerwehrstützpunkt verfüge die Kernstadtwehr bereits über ein modernes Gebäude, das für viele Jahre gute Bedingungen biete.

Nach Angaben der Bürgermeisterin beschäftigen die Stadt jedoch auch die Feuerwehrhäuser in Frankenberg-West und Rengershausen. Für beide Standorte werde an Lösungen gearbeitet.

Dabei prüft die Stadt den Bau modularer Feuerwehrhäuser. Eckes äußerte die Hoffnung, spätestens im Jahr 2027 mit dem Bau von zwei solchen Gebäuden beginnen zu können.

Sie übermittelte außerdem Grüße der früheren Nachbarn vom THW.

Abschließend wünschte Eckes den Einsatzkräften, dass sie weiterhin gesund von ihren Einsätzen zurückkehren und im laufenden Jahr möglichst wenige Opfer zu beklagen seien.

Stadtbrandinspektor Martin Trost würdigt die Arbeit

Stadtbrandinspektor Martin Trost ergriff ebenfalls das Wort. Er bedankte sich auch im Namen seiner Stellvertreter Stefan Stroß und Andreas Vesper für die Einladung zur Jahreshauptversammlung.

Trost erklärte, dass die Vertreter der Stadtbrandinspektion immer gerne zur Feuerwehr Frankenberg kämen. Er dankte den Einsatzkräften und Mitgliedern für die hervorragende Arbeit im vergangenen Jahr und zeigte sich überzeugt, dass diese Leistung auch im laufenden Jahr fortgesetzt werde.

Einen persönlichen Dank richtete Trost an Philip Windisch. Dessen Wechsel in die neue berufliche Funktion sehe man mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Windisch verlasse zwar sein bisheriges Amt bei der Feuerwehr Frankenberg, aber nicht die Feuerwehr. Auch in seiner künftigen Funktion werde man ihn weiterhin gerne sehen. Trost dankte ihm für die bisherige Zusammenarbeit und der Feuerwehr für den gemeinsamen Abend.

Philip Windisch dankt für die Zusammenarbeit

Philip Windisch bedankte sich anschließend bei den Einsatzkräften und Führungskräften, besonders auch bei Martin Trost und dessen Stellvertretern, für die gute Zusammenarbeit.

Er gehe davon aus, dass die Zusammenarbeit in seiner neuen Funktion in gleicher Weise fortgesetzt werde. Die gemeinsame Zeit sei für ihn von einer großen Verlässlichkeit geprägt gewesen.

Wenn Unterstützung benötigt worden sei, hätten sich die Verantwortlichen stets auf die Feuerwehrangehörigen verlassen können. Das habe sich auch bei den umfangreichen Arbeiten rund um den Auszug aus dem vorherigen Gebäude, den Umzug und die Einrichtung des neuen Feuerwehrstützpunktes gezeigt.

Stets seien Mitglieder zur Stelle gewesen, die bei den notwendigen Arbeiten geholfen hätten. Windisch dankte den Einsatzkräften ausdrücklich für diese Unterstützung und die gemeinsame Zeit.

Geselliger Abschluss im Feuerwehrstützpunkt

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, schloss der Erste Vorsitzende Kai Jonietz den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung.

Anschließend klang der Abend bei Gegrilltem, kühlen Getränken und einem gemeinsamen Plausch im Feuerwehrstützpunkt aus.

Zuletzt bearbeitet am Samstag, 18. Juli 2026 23:09

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