ALLENDORF(EDER). Bei einem schweren Verkehrsunfall am Freitagmittag ist ein Motorradfahrer aus dem Main-Kinzig-Kreis nacheinander mit zwei Fahrzeugen kollidiert und anschließend in eine Böschung geschleudert worden. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer eines entgegenkommenden Cupra hatte keine Chance, einen Zusammenstoß zu verhindern, der Mann wurde durch die Feuerwehr aus seinem Auto befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Sein Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls in eine Böschung geschleudert, das linke Vorderrad riss ab und die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Das Motorrad – eine BMW – kollidierte mit einem weiteren Fahrzeug, das dabei ebenfalls stark beschädigt wurde und nicht mehr weiterfahren konnte. Dieser Seat war hinter dem Motorrad unterwegs und durch den Zusammenprall mit dem Cupra wurde das Motorrad anschließend in diesen Wagen geschleudert. Die Fahrerin blieb glücklicherweise unverletzt. Das Motorrad selbst wurde beim Aufprall total zerstört und kam halb liegend in der angrenzenden Leitplanke zum Stehen. Auch hier wurde das Vorderrad abgerissen und in eine angrenzende Böschung geschleudert. Mehrere Teile des Motorrades und Erdreich lagen auf nahezu hundert Meter über die gesamte Fahrbahnbreite verteilt. Der Motorradfahrer selbst lag viele Meter weiter in einer Böschung. Für ihn konnten die Einsatzkräfte nichts mehr tun. Zwei Notärzte aus Frankenberg und der des Siegener Rettungshubschraubers „Christoph 25“ konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Weiterhin waren zwei Rettungswagen und der Notarzt vom DRK Waldeck-Frankenberg, sowie die Feuerwehren aus Allendorf, Rennertehausen und Haine, sowie die Polizei aus Frankenberg im Einsatz.
Zu dem Unfall war es gekommen, als der Motorradfahrer, der in Richtung Allendorf unterwegs war, wollte einen vor ihm fahrenden Lkw überholen. Dabei stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Durch diesen Aufprall kam es zu einer weiteren Kollision mit einem hinter dem Motorrad fahrenden Seat, in den das Motorrad durch den ersten Aufprall hineingeschleudert wurde. Zur weiteren Klärung des Unfalles und zur Rekonstruktion des Herganges blieb die B 236 stundenlang voll gesperrt und ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter wurde mit der Spurensicherung vor Ort betraut.








