VOLKMARSEN. Eine Strategie zur Bekämpfung von Vegetations- und Waldbränden soll künftig die Sicherheit im Stadtgebiet verbessern. Markus Sinnhuber erarbeitete als Zugführer des Katastrophenschutzzuges in den vergangenen Monaten eine Planung, um angesichts zunehmender Trockenperioden auf Ernstfälle vorbereitet zu sein.
Dieses Konzept umfasst über 100 Seiten und beinhaltet Kartierungen der Waldgebiete, Informationen zu Wasserentnahmestellen sowie Routen für Pendelverkehre. Ebenso sind Anfahrtswege, Bereitstellungsräume und taktische Grundlagen für erste Löschmaßnahmen sowie die Zusammenarbeit mit überörtlichen Kräften definiert.
Zusätzlich investierte die Stadt Volkmarsen in Ausrüstung, um eine unkontrollierte Brandausbreitung insbesondere in schwer zugänglichem Gelände frühzeitig zu verhindern. Zur Beschaffung gehören Löschrucksäcke, Waldbrandhacken, persönliche Schutzausrüstung sowie ein großer Löschwasserbehälter, die auf die Fahrzeuge der Stadtteilfeuerwehren verteilt werden. Diese Mittel ergänzen zudem die Ausstattung der umliegenden Nordwaldeck-Kommunen.
Praktische Ausbildungen gemeinsam mit den Kräften des Katastrophenschutzzuges sind für das laufende Jahr vorgesehen, um das taktische Vorgehen im Gelände zu üben. Bereits zum Jahresende 2025 erfolgte eine erste theoretische Einweisung der Brandschützer. Bürgermeister Hendrik Vahle übergab die Materialien kürzlich an die Stadtbrandinspektoren Kai Wiebusch und Andreas Wilke sowie an Markus Sinnhuber.
Gefahrenabwehr im Zeichen des Klimawandels steht im Fokus dieser Investition, die sowohl der Sicherheit der Bürger als auch dem Schutz der heimischen Naturflächen dient. Ein besonderer Dank gilt der Stadt Volkmarsen für die finanzielle und organisatorische Unterstützung dieses Projekts.
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