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WALDECK. Über zwei neue Einsatzfahrzeuge können sich die Waldecker Wehren freuen - am 11. Mai wurde in Sachsenhausen ein Wechselladerfahrzeug (WLF) mit vier Abrollbehältern und in Netze ein mittleres Löschfahrzeug (MLF) öffentlich übergeben. Beide Fahrzeuge sind bereits seit einigen Monaten im Einsatz, konnten aber wegen der Corona-Pandemie erst jetzt übergeben werden.

Die Veranstaltung startete mit kurzer Verspätung aufgrund eines Einsatzes der Feuerwehr Sachsenhausen, wo unter anderem auch das WLF benötigt wurde, unter Einhaltung der Hygieneregeln in kleiner Runde. Bürgermeister Jürgen Vollbracht begrüßte die Stadtbrandinspektoren, die Wehrführungen aus Sachsenhausen und Netze, die Mitglieder des Magistrates und die Fraktionsvorsitzenden an der Stadthalle in Sachsenhausen mit einem kurzen Grußwort. Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing stellte die wichtigsten Fakten zum Wechselladerkonzept und dem MLF vor. Er bedankte sich bei den politischen Gremien für die Bereitstellung der rund 420.000 Euro zur Verbesserung des Brandschutzes und der allgemeinen Hilfe für die Bevölkerung. Er betonte, dass die Fahrzeuge nicht für die Feuerwehr, sondern für die Sicherheit der Bevölkerung angeschafft wurden.

Stadtverordnetenvorsteher Werner Pilger bedankte sich für die Einladung und freute sich, dass die notwendigen Haushaltsmittel nach einigen Beratungen durch die Stadt bereitgestellt werden konnten. Er ging besonders auf die leider immer größer werdende Personalknappheit in Freiwilligen Feuerwehren ein und hob hervor, dass es gerade deshalb wichtig sei, die Feuerwehr mit modernster Technik auszustatten, damit durch technische Ausrüstung auch mit wenig Personal bestmögliche Hilfe geleistet werden kann und die Einsatzkräfte motiviert werden. Nachdem alle Reden abgehalten waren, stellte der Bürgermeister offiziell die Fahrzeuge in den Dienst der Stadt Waldeck. Anschließend wurden den politischen Gremien die Fahrzeuge und dessen Funktionen vorgestellt und einzeln besichtigt.

Das in Sachsenhausen stationierte Fahrzeug auf Basis eines 7,5t Mitsubishi Fuso ist mit seinen vier Abrollbehältern das erste Wechsellader-System im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Es ist speziell auf die einsatztaktischen Belange der Feuerwehr der Stadt Waldeck abgestimmt. Das WLF wird bei Einsätzen in der gesamten Stadt Waldeck eingesetzt. Das Fahrzeug stand seit Inbetriebnahme bereits 15 mal im Einsatz. Es steht ebenfalls für die überörtliche Hilfe bei Einsätzen in anderen Kommunen gerne auf Anforderung bereit, z.B. mit dem AB Flutlicht bei Dunkelheit, dem AB Mulde/Wasser bei Waldbränden oder dem AB Brand/Feuer bei Großbränden mit seinem Einsatzstellenhygieneraum.

Der Vorteil eines Wechselladersystems besteht darin, dass man modular erweitern kann, ohne weitere Fahrgestelle vorhalten zu müssen. Es ist an die räumlichen Gegebenheiten des Feuerwehrhauses sowie Einsatzlagen speziell angepasst. Das Fahrzeug ersetzt den Gerätewagen-Nachschub (Baujahr 1993) und das Flutlichtmastfahrzeug (Baujahr 1983), die damals jeweils in Eigenleistung ausgebaut wurden. Der Abrollbehälter technische Hilfe ist für die verschiedensten Hilfeleistungseinsätze individuell konzipiert. Auf ihm ist eine umfangreiche Ausstattung für die Bewältigung und Absicherung von Ölspuren und Öl auf Gewässern verlastet. Außerdem eine Ausrüstung für kleinere Gefahrguteinsätze sowie Unwettereinsätze.

Mit dem Abrollbehälter Brand schlägt die Wehr neue Wege zur Verbesserung der Einsatzstellenhygiene ein. Die Einsatzkräfte können im Hygieneraum direkt an der Einsatzstelle vor den Gefahren der Langzeitkontamination und somit vor Gesundheitsgefahren im Feuerwehrdienst geschützt werden. Außerdem ist der Hygieneraum elektrisch beheizbar. Er kann von Löschfahrzeugen mit Wasser eingespeist werden, welches am Handwaschbecken elektrisch erwärmt wird. Zudem sind auf ihm Ausrüstungsgegenstände für größere Brandeinsätze verlastet, wie z.B. 200 Liter Schaummittel, 880 Meter B-Schlauch, ein 5000 Liter Faltbehälter, ein Schnelleinsatzzelt, Wasserentnahme-Armaturen und die neue Multifunktionsleiter.

Wechsellader mit Abrollbehältern Brand, technische Hilfe, Flutlicht und Mulde

Der Abrollbehälter Mulde ist für den Transport kontaminierter Einsatzmittel von der Einsatzstelle geeignet und wurde zudem in Eigenleistung zu einem 10.000l großen Wasserreservoir für Waldbrände inkl. A-Saugvorrichtung und B-Einfülleinrichtung umgebaut. Ebenso neu ist der  Abrollbehälter Flutlicht.  Er besteht aus der Plattform des in der Vergangenheit schon sehr oft bewährten Flutlichtmastfahrzeugs, mit einem bis auf 8,5 Meter hydraulisch ausfahrbaren Polyma-Lichtmast. Der Lichtmast wurde in Eigenleistung mit sechs blendfreien je 23.000 Lumen starken LED-Scheinwerfern und einem Super Silent Stromaggregat mit einer Leistung von 14 KVA aufgerüstet.  Die Planungen des Wechselladers begannen bereits vor gut 2 Jahren. Es wurden Angebote durch die Verwaltung in sehr enger Zusammenarbeit mit den Stadtbrandinspektoren eingeholt und Beratungstermine mit Mercedes-Benz und den Aufbaufirmen Komtec und Heinz Meyer Feuerwehrbedarf abgehalten. Ende 2019 konnte nach mehreren Beratungs- und Besichtigungsterminen der Auftrag an die Firma Komtec als Generalunternehmen durch die politischen Gremien erteilt werden. Die Anschaffungskosten von 220.000 Euro für Fahrzeug und Abroller wurden auf zwei Haushaltsjahre verteilt sowie für die Abroller ein Zuschuss aus der Hessenkasse beantragt.

Im April 2020 wurde der Wechsellader mit dem AB Mulde nach Sachsenhausen überführt. Etwa sieben Monate später konnte dann das Fahrzeugkonzept durch die Abrollbehälter technische Hilfe und Brand vervollständigt werden. In der Zwischenzeit wurde die Plattform des Flutlichtmastfahrzeugs teils in Eigenleistung in einen Abrollbehälter umgebaut. Am neuen Fahrzeug wurden 20 Maschinisten in den letzten Monaten umfangreich von einem Ausbilderteam einzeln geschult. Hierzu gehört unter anderem auch das Auf- und Absatteln sowie Rangieren der Abroller. Um die Einweisung in die Bedienung und Beladung der Abrollcontainer Corona-konform zu gestalten, wurden mehrere Ausbildungsvideos gedreht, die sich die Einsatzkräfte online ansehen konnten. Ein in Netze stationierte Fahrzeug auf Basis eines 7,5t Iveco Daily und Magirus Aufbau ist ein individuell auf die Stadt Waldeck angepasstes Löschfahrzeug.

Mittleres Löschfahrzeug (MLF) mit 1.000 Litern Löschwasser

Der Staffelbesatzung steht eine moderne feuerwehrtechnische Beladung für vielfältige Einsätze zur Verfügung. Das Fahrzeug ersetzt ein altes Löschgruppenfahrzeug 8 (Baujahr 1989) und bringt 1.000 Liter Löschwasser aus dem verbauten Löschwassertank mit einer fest verbauten Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-1000 zur Einsatzstelle. Damit ist es das erste wasserführende Fahrzeug in Netze. Zudem ist das Fahrzeug mit einem durch den Fahrzeugmotor betriebenen LED-Lichtmast ausgestattet. Neben der Beladung nach Norm für Brandeinsätze und einfache technische Hilfeleistungseinsätze bringt das Fahrzeug Ausrüstung zur Schachtrettung und weitere Zusatzbeladung mit zur Einsatzstelle.  Die Planungen des MLF begannen bereits im Jahr 2018. Durch die Stadtverwaltung wurde in Zusammenarbeit mit den Stadtbrandinspektoren das Fahrzeug ausgeschrieben. Hierbei gab leider nur ein Bieter ein Angebot ab. Daraufhin wurde die Ausschreibung zurückgezogen und erneut ausgeschrieben. Bei dieser Neuausschreibung gaben zwei Interessenten ein Angebot ab und der Zuschlag konnte an die Firma Magirus in Ulm erteilt werden. Im Februar 2020 konnte nach zweijähriger Planungs- und Bauphase das Fahrzeug durch eine Abordnung der Feuerwehr Netze in Ulm abgeholt werden. Das Fahrzeug mit einem Anschaffungswert von 200.000 Euro wurde zu einem Drittel durch die Brandschutzförderrichtlinie des Landes Hessen bezuschusst.

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WALDECK-SACHSENHAUSEN. Ein Fachwerkhaus in der Luisenstraße im Waldecker Ortsteil Sachsenhausen konnte am Donnerstagmorgen in letzter Minute vor einem Vollbrand bewahrt werden - zu verdanken ist das den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Sachsenhausen.

Um 8.12 Uhr wurden die Kameraden zu einem Schornsteinbrand in Sachsenhausen alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle drang bereits Rauch aus den Zimmerfenstern im 1. Obergeschoss, sodass davon auszugehen war, dass dort mehr als ein Schornstein im Inneren brannte. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz mit Hohlstrahlrohr vorgeschickt, um die Lage zu erkunden. Einen weiteren Trupp beauftragte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer mit der Herstellung einer Wasserversorgung.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass nicht mehr der Schornstein brannte, sondern die Wände und Decken in unmittelbarer Nähe des Kamins. Die Wärmebildkamera bestätigte den Verdacht durch Anzeigen von sehr hohen Temperaturen. Da es sich um ein Fachwerkhaus handelt, war Eile geboten den Brandherd ausfindig zu machen und zu löschen. Somit wurden schweißtreibend unter Atemschutz die Wände und Decken geöffnet. Ein Brandherd konnte schnell lokalisiert werden, dieser hatte bereits tragende Teile der Fachwerkkonstruktion angebrannt.

Mittels Kettensäge wurde ein Holzpfosten entfernt, um an weitere Glutnester zu gelangen. Durch dieses Vorhaben musste ein Baustatiker in die Beurteilung der Stand- und Tragfähigkeit der Bausubstanz einbezogen werden. Dieser ordnete im Nachgang an, die betroffene Stelle mit Holzbalken abzustützen. Der heiße Brandschutt musste nach draußen zum Abkühlen gebracht werden.

Zeitnah nahm die Kripo ihre Ermittlungen auf, um die Ursache festzustellen. Bei den Abbauarbeiten kam zum ersten Mal der Abrollbehälter Mulde des Wechselladers zum Einsatz, um die doch sehr stark verschmutzten Geräte und Einsatzkleidungen zur Reinigung abzutransportieren. Nach 2 Stunden und 16 Minuten war der schweißtreibende Einsatz beendet.

Link: Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen.

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Samstag, 13 Februar 2021 17:57

Tierrettung am Edersee - Wehren rücken aus

WALDECK/EDERSEE. Am Samstag um 9.55 Uhr vibrierten die Tetra-Pager der Freiwilligen Feuerwehren aus Sachsenhausen und Nieder-Werbe. Grund für die Alarmierung waren fünf "eingefrorene" Schwäne, die auf dem Eis des Edersees bei Scheid lagen. 

Nach Angaben des Einsatzleiters Bernd Schäfer hatte ein Anwohner fünf Schwäne auf dem zugefrorenen Edersee in Höhe der Loreley Klippe bemerkt und war der Auffassung, dass diese im Eis eingeschlossen waren und sich nicht selbstständig befreien konnten. Daraufhin wurde der Notruf 112 verständigt und somit die Feuerwehr alarmiert. Vom Yachthafen aus wurde die Lage mittels Fernglas vom Einsatzleiter und den Fahrzeugführern erkundet. Es befanden sich tatsächlich Schwäne ca. 100 Meter vom Ufer entfernt auf dem Edersee.

In unmittelbarer Umgebung der Schwäne befand sich ein Wasserloch, wo der See nicht zugefroren ist. Die Schwäne saßen um dieses Wasserloch herum auf dem zugefrorenen See. In einer Notlage befanden sie sich allerdings nicht. Nachdem die Feuerwehrleute mit Rufen und Klatschen auf sich aufmerksam gemacht hatten, bewegten sich alle fünf Schwäne vom Wasserloch weg und setzten ihren Weg auf dem zugefrorenen Edersee fort. Die 13 Einsatzkräfte konnten zurück in die Standorte verlegen.

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WALDECK. Erneut musste die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer zu einem Hilfeleistungseinsatz ausrücken. Weil eigene Versuche des Fahrers, seinen Linienbus wieder flott zu kriegen misslangen, wurde zunächst von einem nahegelegenen Gehöft ein Schlepper herangeholt. Nachdem dies nicht funktioniert hatte, rückten die Profis von der Feuerwehr an.

Ereignet hatte sich die Sachlage Dienstagmittag (9. Februar) bei Hof Heide zwischen der Bundesstraße 251 und dem Waldecker Ortsteil Höringhausen. Dort befuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem roten Linienbus die Landesstraße aus Richtung Freienhagen in Fahrtrichtung Höringhausen. Mehrere Lastkraftwagen waren auf diesem Streckenabschnitt durch die vereiste Fahrbahn an der Weiterfahrt gehindert worden. Diesbezüglich versuchte der 57-Jährige seine Leerfahrt links an den Sattelzumaschinen vorbeizusteuern. Auf schneeglatter Fahrbahn rutsche der Bus nach links über die Bankette und wurde, dicht an der Leitplanke zum Stehen gekommen, durch diese, vor einem Absturz geschützt.

Zunächst wurde ein Schlepper von einem landwirtschaftlichen Anwesen geholt, um den Bus aus seiner prekären Lage zu befreien. Dieses Unterfangen misslang, daher entschieden die Beamten der Polizeiwache Korbach, die Feuerwehr um 13.50 Uhr alarmieren zu lassen - auch deshalb, weil die Straße in dem Bereich gesperrt werden musste. Einsatzleiter Bernd Schäfer rückte mit vier Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr aus  Sachsenhausen an. Nach kurzer Absprache mit dem Polizeiführer vor Ort wurde auch der Abschleppdienst Heidel aus Sachsenhausen hinzugerufen.

Mit einer Seilwinde des HTLF wurde der Bus, der in Schieflage geraten war gesichert. Danach wurde er mit zwei Seilwinden vorne und hinten angeschlagen und durch Umlenkschenkel von der Schutzplanke weggezogen. Damit die Fahrzeuge genügend Grip auf die Straße bringen konnten, wurden die Standflächen der Reifen von Eis und Schnee befreit und mit Streusalz abgestumpft. Dies gelang sehr gut, und so konnte der Bus, ohne weiteren Schaden zu verursachen, aus der misslichen Lage befreit werden. Nach 80 Minuten konnten die 15 Einsatzkräfte den Rückweg antreten - der Busfahrer setzte seine Leerfahrt weiter fort. (112-magazin)

Link: Feuerwehr zieht Bus aus prekärer Lage (29.01.2021)

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WALDECK. Zu einem Pkw-Brand musste die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) am Dienstag gegen 16.40 Uhr ausrücken. Wie die Polizei Korbach auf Nachfrage mitteilt, könnte ein technischer Defekt als Brandursache infrage kommen. 

Fest steht, dass die Fahrzeugführerin, eine Frau aus Diemelsee, mit ihrem Audi die Bundesstraße 251 aus Richtung Sachsenhausen in Fahrtrichtung Korbach befuhr. Aus dem Innenraum des Fahrzeugs stieg plötzlich Rauch auf, geistesgegenwärtig lenkte die Fahrerin ihren Audi auf den Parkplatz unterhalb der Radwegunterführung und konnte den Wagen verlassen. Innerhalb von Sekunden stand der 15 Jahre alte Audi in Flammen.

Über die Notrufzentrale wurde die Feuerwehr Sachsenhausen alarmiert. Einsatzleiter Bernd Schäfer und 22 weitere Kameraden rückten mit fünf Einsatzwagen an und sicherten in Absprache mit der Polizei die Unfallstelle ab. Parallel dazu ging ein Trupp unter Atemschutz gegen den in Vollbrand stehenden Pkw vor. Mit einem schnellen Löschangriff unter Zunahme von Löschschaum konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Im Nachgang ging der durch starke Hitzeentwicklung poröse Kraftstofftank noch zu Bruch, sodass Betriebsmittel aufgenommen und entsorgt werden mussten. Nach zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. An dem Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Beamten mit 3000 Euro bewerten. (112-magazin.de)

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Samstag, 24 Oktober 2020 10:04

Mercedes durchbricht Metallzaun am Edersee

WALDECK. Zu einem Hilfeleistungseinsatz wurden die Freiwilligen Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen in der Nacht von Freitag auf Samstag gerufen. Rund 30 Freiwillige waren vor Ort, leuchteten die Unfallstelle aus, trennten Metallträger durch und unterstützten den Bergungsdienst. Geleitet wurde der Einsatz durch die Waldecker Stadtbrandinspektoren Bernd Schäfer und Andreas Przewdzing. 

Wie die Polizei mitteilte, befuhr eine 48-jährige Frau aus Waldeck gegen 23.20 Uhr mit ihrem silberfarbenen Mercedes Vito die Landesstraße 3086 von Nieder-Werbe in Richtung Waldeck-West. Aus Gründen nicht angepasster Geschwindigkeit und nasser Fahrbahn verlor die Frau die Kontrolle über ihren Mercedes, sie kam ins Schleudern, driftete nach rechts über den Randweg und durchbrach einen Metallzaun. 

Glücklicherweise blieb der Wagen im Baumbestand am Rand des Edersees hängen. Da sich aber das Fahrzeug auf Grund der Metallträger nicht bergen ließ, musste die Feuerwehr eingreifen. Mittels Trennschleifer wurden die Träger zerkleinert, im Nachgang das Fahrzeug mit einer Seilwinde abgesichert und geborgen. 

An dem Metallgeländer entstand ein Sachschaden von mindestens 1500 Euro. Der im Landkreis Barnim (Brandenburg) zugelassenen Vito musste mit Totalschaden abgeschleppt werden. Für die Zeit der Bergungsmaßnahmen blieb die Strecke zwischen Nieder-Werbe und Waldeck gesperrt.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 23. Oktober auf der Ederseerandstraße

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WALDECK. Drei verletzte Personen, zwei beschädigte Autos und eine gesperrte Bundesstraße sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag um 9.15 Uhr auf der Bundesstraße 251 ereignet hat. Polizei, Notarzt, Retter und die Sachsenhäuser Feuerwehr waren im Einsatz.

Nach Informationen der Polizei und der Feuerwehr ereignete sich am 3. August ein Unfall zwischen Sachsenhausen und Meineringhausen. Um 9. 15 Uhr meldeten die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, dass sich in zwei Unfallfahrzeugen eingeklemmte und eingeschlossene Personen befinden. Umgehend rückte die Korbacher Polizei, der Rettungsdienst und der Notarzt zu der bekannten Unfallkurve am Abzweig nach Höringhausen (K17)  aus. Die Polizei sicherte die Unfallstelle ab und sperrte die Straße, damit an- und abfahrende Rettungstrupps, sowie die Feuerwehr nicht behindert wurden.

Wie Einsatzleiter Bernd Schäfer an der Unfallstelle mitteilte, waren 25 Freiwillige aus Sachsenhausen angerückt. Glücklicherweise waren aber keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt, sodass auf schweres Gerät verzichtet werden konnte. Die Arbeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Abstreuen von ausgelaufenen Betriebsstoffen, weiterhin unterstützen die Kameraden den Abschleppdienst und die Polizei. Auch Waldecks Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Was war geschehen?

Nach Angaben der Polizei vor Ort befuhr ein 38-jähriger Mann aus Waldeck mit seinem schwarzen Ford Kuga die K17, von Höringhausen kommend in Richtung Bundesstraße 251. Mit an Bord waren eine Beifahrerin (30) und die 12-jährige Tochter. Beim Einbiegen von der K17 auf die B251 übersah der Unfallverursacher einen aus Richtung Sachsenhausen herannahenden silbergrauen Opel Astra, der mit einem älteren Ehepaar (ebenfalls aus Waldeck) besetzt war.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Kuga völlig zerstört wurde. An dem Opel entstand ein Sachschaden von ca. 2000 Euro. Nach der Erstversorgung an der Einsatzstelle entschloss sich der Notarzt den 88-jährigen Fahrer des Astra und seine Ehefrau in das Korbacher Krankenhaus transportieren zu lassen.  Ebenfalls verletzt wurde die 30-jährige Beifahrerin im Ford, auch sie musste mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei wurde aber niemand schwer verletzt.

Nach Abschluss der Rettungs- und Bergungsarbeiten gab die Polizei die Straße um 10.30 Uhr wieder frei. Der Abschleppdienst Heidel transportierte die Unfallfahrzeuge ab. Auf rund 10.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden an dem Ford. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B251 an der Einmündung zur K17 am 3.8.2020

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FREINENHAGEN/SACHSENHAUSEN. Mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug waren am Wochenende zwei Serben unterwegs - ihre Fahrt endete auf der B 251 zwischen Freienhagen und dem Abzweig nach Sachsenhausen im Straßengraben.

Ereignet hatte sich der Unfall am Samstag gegen 16.45 Uhr auf der Bundesstraße, als ein mit zwei Personen besetzter Pkw von der Fahrbahn abgekommen war und sich überschlagen hatte. Hinzukommende Verkehrsteilnehmer setzten umgehend den Notruf ab, sodass Polizeikräfte aus Korbach, der Notarzt und das Promedica Rettungsteam zügig an der Unfallstelle eintrafen. Die Fahrzeuginsassen waren nicht eingeklemmt und konnten durch den Rettungsdienst befreit werden.

Weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Freienhagen und Sachsenhausen mit 17 Einsatzkräften zur Unfallstelle beordert. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing wurden auf Anforderung der Polizei Verkehrsposten aufgestellt, diese führten den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Im Nachgang musste der Abschleppdienst unterstützt und die Fahrbahn gereinigt werden. 

Kennzeichen passen nicht zum Pkw

Verwundert zeigten sich die mit der Unfallaufnahme beauftragten Beamten: Die am silbergrauen Mercedes angebrachten Kennzeichen passten nicht mit dem Unfallfahrzeug zusammen. Eine Erklärung konnte der leichtverletzte Fahrer aus Kassel den Beamten nicht präsentieren. Die beiden Insassen (22 und 26 Jahre) wurden mit dem RTW in ein Krankenhaus transportiert. 

Weitere Ermittlungen zu dem Fall laufen noch, hieß es aus Polizeikreisen. Der Mercedes hat nach Angaben der Polizei nur noch Schrottwert. (112-magazin)

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Mittwoch, 02 Januar 2019 09:02

In VW eingeschlossen - Feuerwehr befreit Fahrer

NIEDER-WERBE/SACHSENHAUSEN. Mit seinem VW-Touran ist am Montag ein 53 Jahre alter Mann aus einem Waldecker Ortsteil von der Landesstraße 3200 abgekommen. Obwohl der Fahrer unverletzt geblieben war, musste er die Beamten der Polizeidienststelle Korbach ins Krankenhaus zur Blutentnahme begleiten.

Ereignet hatte sich der Alleinunfall am 31. Dezember gegen 16.20 Uhr, als der 53-Jährige aus Richtung Nieder-Werbe kommend mit seinem schwarzen Touran in Fahrtrichtung Sachsenhausen unterwegs war. In einer langgezogenen Linkskurve wurde der VW aufgrund von Fliehkräften nach rechts in den Graben gedrückt, überfuhr dabei einen Leitpfosten, kollidierte mit einem zentnerschweren Findling und blieb völlig beschädigt im Straßengraben liegen.   

Eintreffende Verkehrsteilnehmer konnten den im Fahrzeug eingeschlossenen Mann aus eigener Kraft nicht befreien, sie informierten über die Rettungsleitstelle Polizei- und Feuerwehrkräfte, die unverzüglich zur Unfallstelle ausrückten. Während die Polizei die Straße gegen den fließenden Verkehr absicherte, legte Einsatzleiter Bernd Schäfer mit seinen zehn Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zügig Hand an: mit einer Seilwinde wurde der Touran aus dem Graben gezogen; ein Team vom Rettungsdienst Promedica nahm den Fahrer in Empfang und untersuchte den Mann auf Verletzungen.

Ebenfalls im Empfang nahmen die Ordnungshüter anschließend den Führerschein des Mannes, weil sich der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt erhärtete. Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers machten eine Blutentnahme im Krankenhaus nötig.

Auf etwa 4000 Euro schätzen die Beamten den Sachschaden am Touran, der auf einen nahegelegenen Parkplatz gezogen wurde. Hinzu kommen wahrscheinlich die Kosten für den Feuerwehreinsatz. (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 31.12.2018 auf der Landesstraße 3200

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