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RÖMERSHAUSEN. Zwischen Römershausen und Monhausen liegt ein Auto in der Wiese auf dem Dach. Der Frontbereich ist völlig deformiert, überall ist Motoröl hingespritzt. An die gesamte Fahrzeugkarosserie, in die Wiese, in die angrenzende Böschung, an die Sträucher.

Der Aufprall auf den Baum war derart heftig, dass Teile des Fahrzeuges regelrecht „geplatzt“ sind. Zuvor, so erklärt mir ein Polizeibeamter vor Ort, sei der Wagen mit zwei Männern etwa gegen 22.05 Uhr aus Richtung Römershausen gekommen und über die L 3073 in Richtung Mohnhausen gefahren. „Er ist dann nach rechts auf den Grünstreifen geraten und hat vermutlich zu stark gegengesteuert“, erklärt mir der Polizeibeamte und zeigt auf die entsprechende Fahrspur. „Da sieht man noch die Spuren“, erklärt er mir. Der Wagen sei dann auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen einen Straßenbaum geprallt, bevor er in die Böschung geraten sei, sich überschlagen habe und in der Wiese auf dem Dach zum Liegen gekommen sei.

So fanden die DRK Rettungskräfte aus Frankenberg die Einsatzstelle vor. Sie waren als erstes eingetroffen. Wenige Minuten vor Joachim Gatzke. Er ist der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Haina (Kloster). Er war der Einsatzleiter bei diesem schweren Unfall und berichtet mir seine ersten Eindrücke: „Ich kam nur wenige Minuten nach dem Rettungsdienst an und einer der Verletzten, der Beifahrer (17) aus Gemünden, lag zu dieser Zeit bereits neben dem Wagen“. Der Fahrer (19)  aus Gemünden aber, so erklärt mir der erfahrene Feuerwehrmann weiter, habe noch kopfüber in seinem Gurt gehangen und sei im Bereich des Lenkrades auch eingeklemmt gewesen. Mit einer Patientenschonenden Rettung haben die Feuerwehrkameraden, die sowohl aus der Gemeinde Haina (Kloster) und Ortsteilwehren, als auch aus Löhlbach und Gemünden zur Einsatzstelle angerückt waren, den Fahrer mittels Spineboard, einem speziellen Rettungsbrett, aus dem Unfallwrack befreit. Um dies optimal lösen zu können, haben sie mit Rettungsschere und Spreizer die Beifahrertür des Peugeots entfernt.

Doch die ehrenamtlichen Wehrleute haben noch mehr gemacht: Das auslaufende Öl wurde abgestreut, die Unfallstelle wurde großzügig ausgeleuchtet, die Straße wurde gesperrt und der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt. Außerdem wurde eine Wiese ausgeleuchtet: Wenige Minuten später kreist „Christoph Gießen“ über der Einsatzstelle. "Ossi" und "Ingo" zwei sehr erfahrene Piloten landen den Hubschrauber vom Typ Dauphin in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle. Währenddessen liegt der verletzte Fahrer bereits fertig versorgt auf dem Spineboard und wird nach kurzer Übergabezeit zum Hubschrauber gebracht. Für die Art der Verletzungen, die der Fahrer bei dem Unfall erlitten hat, ist der Hubschrauber zum schonenden und schnellen Transport bestens geeignet.

Die Polizeibeamten sichern Spuren und Beweise vor Ort, klären die Personalien der beiden Verunglückten ab. Und sie kümmern sich um Menschen, die in Sorge und Not um ihre Lieben an die Einsatzstelle gekommen waren.

Nachdem Christoph Gießen mit dem Fahrer gestartet ist und der Beifahrer mit dem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus ist, beginnt die Feuerwehr damit, die Beleuchtung langsam zurückbauen und fängt bereits die Aufräumarbeiten an. Joachim Gatzke hat nun noch einmal Zeit, kurz mit mir zu reden und erklärt mir: „Leider gibt es auch einen verletzten Feuerwehrmann“. Der Kamerad sei an der unwegsamen Einsatzstelle zu Fall gekommen, und habe sich das Handgelenk, oder den Unterarm gebrochen. Da wird noch einmal deutlich, was die Einsatzkräfte eigentlich Tag für Tag für das Allgemeinwohl leisten. Klar kann man überall zu Fall kommen – aber in dieses unwegsame Gelände der Böschung wäre unter normalen Umständen nachts niemand gegangen. Gleichzeitig können Joachim Gatzke und seine Kameraden sich freuen, dass ihr Kamerad nicht sehr schwer verletzt wurde und auch die beiden Fahrzeuginsassen offensichtlich großes Glück hatten. Der Anblick des kleinen Peugeot lässt Schlimmeres vermuten. Langsam gehen die Lichter aus, die Arbeit der Einsatzkräfte ist beendet. Die Feuerwehren besetzen ihre Einsatzfahrzeuge und fahren in die Standorte zurück. Die Rettungswagen und der Hubschrauber sind mit ihren Patienten in die Krankenhäuser unterwegs, der Abschleppdienst hat den Wagen geborgen und fährt zum Autofriedhof. Die Polizeibeamten fahren in die Wache, Bericht schreiben, Spuren und Beweise dokumentieren. Der durch den Unfall zerstörte Zaun wurde so gut es ging wieder hergerichtet, die Straße von dem aufgewühlten Erdreich, einigen Ästen und Dreck bereinigt. Nach etwa zwei Stunden erinnert fast nichts mehr an den schweren Unfall, der dort heute geschehen ist. Auch über den verletzten Feuerwehrmann wird in der Öffentlichkeit wahrscheinlich schon in der kommenden Woche nicht mehr gesprochen. Weil sie alle ihre Arbeit zwar hochprofessionell, ruhig und routiniert erledigt haben – aber stets ohne viel Aufsehen.

Gute Besserung allen Verletzten und einmal mehr "Hut ab" für die tollen Leistungen aller Einsatzkräfte vor Ort.

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Samstag, 30 Mai 2020 12:10

Burgwald brennt bei Roda

ROSENTHAL/RODA. Ein Waldbrand beschäftigte am Freitag mehrere Feuerwehren im Burgwald bei Roda.

Bei einem Waldbrand im Burgwald in der Nähe von Roda brannten am Freitagnachmittag rund 3000 Quadratmeter Wald. Mehrere umliegende Feuerwehren waren im Einsatz um das Feuer zu löschen. Da sich der Brand in zwei Kilometer Entfernung zur Ortslage befand, musste das Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht werden. Um 15.23 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren Roda und Rosenthal wegen eines Waldbrandes im Burgwald in der Nähe von Roda alarmiert.

Die zuerst vor Ort befindlichen Kräfte aus Roda fanden einen fortentwickelten Brand eines Fichtenjungbestandes an einem Hang in rund 150 Meter Entfernung zum nächsten Weg vor. Sofort wurde ein Löschangriff vorgetragen, um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Rauchentwicklung war dabei so stark, dass zunächst nicht ohne Atemschutzgeräte gelöscht werden konnte. Aufgrund der Größe der Brandfläche und der fehlenden Wasserversorgung im Wald wurden weitere Kräfte nachgefordert. So wurden die Feuerwehren Frankenberg, Gemünden, Dörnholzhausen sowie aus dem Nachbarlandkreis die Feuerwehren Wetter und Münchhausen mit Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert. Mit den dann insgesamt sechs Tanklöschfahrzeugen und weiteren wasserführenden Fahrzeugen wurde über einen Pendelverkehr Löschwasser aus dem Hydrantennetz in Roda zur Einsatzstelle transportiert. Das Wasser wurde dann in zwei jeweils 5000 Liter fassende Faltbehälter gepuffert, sodass immer ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Das Feuer wurde mit mehreren Strahlrohren unter Kontrolle gebracht.

Aufwendige Nachlöscharbeiten unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras waren erforderlich um den Brand abzulöschen. Immer wieder wurden Glutnester im trockenen Waldboden entdeckt, mittels Schippen und Hacken freigelegt und anschließend abgelöscht. Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, der zuständige Förster und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden konnten, nachdem das Feuer unter Kontrolle war nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehren Roda und Rosenthal kontrollierten weiterhin die Brandstelle und führten Nachlöscharbeiten durch. Nach rund sechs Stunden war der Einsatz dann beendet.

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HAINA-HALGEHAUSEN. Feuerwehr, Polizei und ein Abschleppdienst waren am Freitagnachmittag bei Sehlen im Einsatz - verletzt wurde niemand, es blieb bei Blechschäden.

Ein Verkehrsunfall führte am Freitagnachmittag zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizeikräften. Wie die Beamten an der Unfallstelle auf Nachfrage mitteilten, wollte der 56 Jahre alter Autofahrer eines Volvo aus dem Landkreis Mayen-Koblenz von der L 3077 von Haina (Kloster) kommend auf die L 3073 abbiegen und übersah dabei einen aus Richtung Gemünden (Wohra) kommenden Lastkraftwagen - es kam zur Kollision.

Die Unfallbeteiligten verständigten umgehend die Polizei, die zeitnah am Unfallort eintraf und den Fall protokollierte.  Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen veranlassten die Beamten vor Ort, dass die Feuerwehr alarmiert wurde. Gegen 16.12 Uhr rückten die Wehren Haina (Kloster) und Halgehausen unter dem Alarmkürzel "H1, Ölspur" mit 20 Einsatzkräften aus.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Thomas Bahr wurde die Einsatzstelle abgesichert und Betriebsstoffe aufgenommen. Während der Einsatzarbeiten musste der Verkehr durch die Polizei geregelt werden. Der verunfallte Pkw wurde von einem  Abschleppunternehmen abtransportiert. Vor Ort wurde die Zugmaschine des MAN durch eine Neue ausgetauscht, damit der Auflieger seine Reise fortführen konnte. Die defekte Zugmaschine wurde in die Reparaturwerkstatt geschleppt. (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 15. Mai 2020 bei Sehlen.

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GEMÜNDEN (WOHRA). Die Jugendfeuerwehr Gemünden (Wohra) hat es bei der Aktion "Nicht ohne mein Team" von Planet Radio unter die fünf Finalisten geschafft. Jetzt brauchen die Kameradinnen und Kameraden Ihre Hilfe, um zu gewinnen.

Die Jugendfeuerwehr Gemünden hat 46 Mitglieder im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. In jedem anderen Sommer würden die Nachwuchskräfte fleißig für die Feuerwehrwettbewerbe üben und Kindern und Jugendlichen so die Arbeit der Feuerwehr näher bringen. Wegen des Corona-Virus kann dies derzeit leider nur in der Theorie geübt werden. Außerhalb der Wettbewerbssaison macht die Jugendfeuerwehr Ausflüge, Spieleabende im Feuerwehrhaus und vieles mehr. Dabei kommen der Teamgeist und die Feuerwehrbildung nie zu kurz.

Eine langjährige Tradition ist die einwöchige Fahrt in die Partnergemeinde Elsbethen in Österreich, die alle zwei Jahre stattfindet und immer wieder ein Highlight für alle Beteiligten ist. Die Jugendfeuerwehr will diese Fahrt möglichst vielen Jugendlichen ermöglichen, für manche war es die erste Auslandsreise in ihrem Leben. Deshalb wird der Teilnehmerbeitrag gering gehalten und die Fahrt größtenteils aus Spenden und Einnahmen durch Veranstaltungen finanziert.

Bei der Aktion "Nicht ohne mein Team" könnten die Kameradinnen und Kameraden 5000 Euro gewinnen - damit wäre die Fahrt gesichert, auch wenn sie wahrscheinlich verschoben werden muss. Deshalb bittet die Jugendfeuerwehr Gemünden Sie: Stimmen Sie möglichst oft bis zum 5. Mai für die Jugendfeuerwehr Gemünden ab - stündlich kann eine Stimme abgegeben werden!

Link: Unter diesem Link können Sie die Brandschützer von morgen unterstützen!

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ROSENTHAL/BRACHT. Am Mittwochnachmittag ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3077 (siehe Erstmeldung) zwischen Rosenthal und Bracht. In den Unfall verwickelt waren insgesamt drei Pkw und vier Personen - die Ermittlungen zur Unfallursache laufen weiter.

Um 16.08 Uhr rückten die Wehren Rosenthal, Roda, Gemünden, Bracht und Rauschenberg mit ungefähr 65 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" zur Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden drei RTW und ein NEF, sowie Streifenwagen der Polizeistationen Frankenberg und Stadtallendorf. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bei dem älteren Ehepaar, die einen im Landkreis Marburg (MR) zugelassenen Trabant gefahren haben, nur noch der Tod festgestellt werden.

Die Personen der anderen Fahrzeuge (ein schwarzer Skoda Octavia mit Korbacher Kennzeichen (KB) und einen roten Camper der Marke Fiat mit Hannoveraner (H) Kennzeichen wurden nach medizinischer Erstversorgung durch den anwesenden Rettungsdienst in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Derweil wurde die Strecke von Rosenthal nach Bracht von der Feuerwehr abgesichert. Ein Gutachter wurde zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs herangezogen. Nachdem dieser seine Arbeiten vorerst beendet hatte, wurden die zwei Personen aus dem Trabant unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Marc Andre Noll mit hydraulischem Rettungsgerät geborgen und an einen Bestatter übergeben.

Die Unfallfahrzeuge stellte die Polizei sicher. Diese wurden durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Dort werden später die Ermittlungen fortgeführt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr mittels Bindemittel aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Somit konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Gegen 21 Uhr waren die Einsatzarbeiten abgeschlossen und die Strecke konnte freigegeben werden. Den Schaden an den Unfallfahrzeugen bezifferte die Polizei mit ca. 25.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (112-magazin)

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ROSENTHAL. Ein vermeintlicher Gasaustritt sorgte am Freitagabend für reges Einsatzaufkommen in Rosenthal. 

Ein Bewohner des Altenheimes in Rosenthal bemerkte Gasgeruch im Aufenthaltsraum, woraufhin unverzüglich der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt wurde. Um   17.37 Uhr rückten die Wehren Rosenthal, Roda, Gemünden und Frankenberg unter dem Alarmkürzel "HGAS 1, Gasgeruch Altenheim" zur Einsatzstelle aus.

Unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Bastian Werner ging ein Trupp zur Erkundung in den besagten Aufenthaltsraum vor - dort konnte allerdings kein Gasgeruch wahrgenommen werden.

Nach Eintreffen der Feuerwehr Frankenberg ging der Trupp erneut mit einem Gasmessgerät vor, um den Raum freizumessen. Die Messung blieb aber glücklicherweise ohne Befund. Anschließend wurde der Aufenthaltsraum quergelüftet. Nach etwa einer Stunde konnten die rund 35 Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken.

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GEMÜNDEN-GRÜSEN.  Zahlreiche Hilfsorganisationen wurden am späten Montagabend zu einem Großbrand nach Grüsen alarmiert. Grund für den Einsatz war ein Feuer in einem Blockheizkraftwerk bei Grüsen. 

Entdeckt wurde das Feuer von einem aufmerksamen Autofahrer, der umgehend die Leitstelle Waldeck-Frankenberg verständigte. Diese alarmierte um 22.37 Uhr unter dem Alarmkürzel "F3, brennt Biogasanlage" die Wehren Grüsen, Gemünden (Wohra), Sehlen und Schiffelbach, so wie einen RTW und einen Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg zum Einsatzort.

Bereits auf der Anfahrt wurde das Feuer durch Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor André Boucsein bestätigt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Container, der als Motorraum für die auf dem Hof stehende Biogasanlage dient, in Vollbrand. Die Betreiber der Anlage hatten bereits eigene Löschversuche gestartet, die aber ohne Erfolg blieben. Ebenfalls wurden Gaszuleitungen abgeschiebert und Bioöle abgelassen. Umgehend wurde ein Löschangriff in die Wege geleitet, um die Flammen niederzuschlagen. Während der Löscharbeiten wurden die Wehren Haina (Kloster) und Halgehausen für weitere Atemschutzgeräteträger nachalarmiert.

Für eine ausreichende Vorhaltung an Atemschutzgeräten, wurden der Gerätewagen-Atemschutz aus Korbach und der Gerätewagen-Logistik aus Frankenberg auf den Plan gerufen. Weitere Tanklöschfahrzeuge rückten aus Frankenberg, Kirchhain und Bad Wildungen an. Drei Trupps unter Atemschutz waren gleichzeitig im Einsatz. Als die Flammen niedergeschlagen worden waren, wurde der Container geöffnet und mit mittels Schaumangriff geflutet. Hierzu kam vorerst Mittelschaum zum Einsatz, bis man auf Schwerschaum umstellte. Somit konnten alle Flammen erstickt und der im Container befindliche Motorblock gekühlt werden. Während dessen wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und für die Wasserversorgung eine "Lange Wegstrecke" errichtet. Damit das Schaummittel nicht in umliegende Gewässer eindringen konnte, wurde unterhalb des Hofes eine Auffangstation aufgebaut. Hier pumpte man mit Hilfe einer Tauchpumpe das zurückstauende Löschwasser in ein Faltbecken, wo es anschließend in ein Güllefass umgepumpt wurde. In Absprache mit dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor wird hierfür eine fachgerechte Entsorgungsmöglichkeit gesucht.

Die Temperatur des Motorblocks wurde dauerhaft mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Um die Temperatur weiter senken zu können, musste permanent Löschwasser zum kühlen eingefüllt werden.  Insgesamt 65 Einsatzkräfte, darunter sechs Trupps unter Atemschutz, waren bis 3 Uhr am Dienstagmorgen im Einsatz. Der Schaden wird auf rund 1 Millionen Euro geschätzt. 

Dank des schnellen und routinierten Eingreifen der Einsatzkräfte konnte bei diesem Einsatz Schlimmeres verhindert werden. (112-magazin)

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WALDECK-FRANKENBERG. Aufgrund der Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg empfiehlt Landrat Dr. Reinhard Kubat, die Schulen im Landkreis am Montag, 10. Februar geschlossen zu halten. Die endgültige Entscheidung über die Schließung trifft aber jede Schule eigenständig.

„Wir als Schulträger können darüber lediglich eine Empfehlung aussprechen, was wir in diesem Fall tun", sagt Landrat Dr. Reinhard Kubat. Laut Deutschem Wetterdienst seien für den Landkreis orkanartige Böen angekündigt. „Ich empfehle daher allen Schulleiterinnen und Schulleitern, den Schulbetrieb am Montag ausfallen zu lassen."

Alle Schulen, die sich für eine Schließung entscheiden, werden gebeten, dies dem Landkreis unter E-Mail: oeff-kultur(at)lkwafkb.de mitzuteilen. Der Landkreis wird unten ohne Gewähr alle Schulen auflisten, die die Mitteilung zur Schließung übermittelt haben. Aufgrund der zu erwartenden Wetter-Situation wird auch der Kreisentscheid Nord im Vorlesewettbewerb, der am Montag in der Jugendherberge in Korbach stattfinden sollte, abgesagt. Ein Ersatztermin wird kurzfristig bekannt gegeben.

Über die aktuelle Wetterlage informiert auch die Handy-App HessenWARN schnell und einfach über das Mobiltelefon. Um sich für den Service anzumelden, steht die entsprechende App kostenlos im iPhone App Store, für Android Phones im Google Play Store und für Windows Phones im Windows Store zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter https://innen.hessen.de/sicherheit/hessenwarn.

Folgende Schulen haben nach Information des Landkreises am Montag, 10. Februar geschlossen:

- Kaulbach-Schule Bad Arolsen

- Louis-Peter-Schule Korbach

- Mittelpunktschule Goddelsheim

- Grundschule Sachsenberg

- Schule am Enser Tor Korbach

- Mittelpunktschule Adorf

- Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen

- Westwallschule Korbach

- Humboldt-Schule Korbach

- Schule Marker Breite Korbach

- Berliner Schule Korbach

- Mittelpunktschule Sachsenhausen (Hauptstandort & Grundschulstandort)

- Diemeltalschule Usseln

- Uplandschule Willingen

- Henkelschule Vöhl

- Schlossbergschule Rhoden

- Grundschule Edertal

- Ederseeschule Herzhausen

- Nicolai-Schule Mengeringhausen

- Hans-Viessmann-Schule Frankenberg/Bad Wildungen

- Edertalschule Frankenberg

- Ortenbergschule Frankenberg

- Grundschule Geismar

- Grundschule Villa R Volkmarsen

- Grundschule Röddenau

- Grundschule am Burgberg Battenberg

- Valentin-Grundschule Helsen/Landau

- Burgwaldschule Frankenberg

- Kugelsburgschule Volkmarsen

- Gesamtschule Battenberg

- Alte Landesschule Korbach

- Grundschulen Bottendorf/Ernsthausen

- Helenentalschule Bad Wildungen

- Cornelia-Funke-Schule Gemünden

- Kegelbergschule Frankenberg

- Heinrich-Lüttecke-Schule Bad Arolsen

- Paul-Zimmermann-Schule Korbach

- Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen

- Wigand-Gerstenberg-Schule Frankenberg

- Grundschule Bromskirchen

- Schulgemeinschaft Rosenthal (Nicolaus-Hilgermann-Schule & Außenstelle der Karl-Preising-Schule)

- Auenbergschule Odershausen

- Schule Breiter Hagen Bad Wildungen

- Mathias-Bauer-Schule Bad Wildungen

- Ense-Schule Bad Wildungen

- Grundschule Neuer Garten Bad Arolsen

- Kellerwaldschule Frankenau

- Berufliche Schulen Korbach und Bad Arolsen

- Gesamtschule Edertal

- Regenbogenschule Frankenberg

- Grundschule Twistetal, Berndorf und Twiste

- Grundschule Höringhausen

- Möllenbach-Schule Hatzfeld

- Grundschule Diemelstadt/Wrexen

- Grundschule Haina (Kloster)- Evangelisches Fröbelseminar Korbach

- Integrierte Gesamtschule Edertal

- Musikschulen Bad Arolsen, Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach

- Friedrich-Trost-Schule Frankenberg

- Marie-Juchacz-Schule, Standorte Gemünden und Burgwald-Birkenbringhausen

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Publiziert in Retter
Freitag, 07 Februar 2020 08:24

Blitzer in Waldeck-Frankenberg

GEMÜNDEN. Derzeit wird in Gemünden (Wohra) eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird in Höhe eines Fitnessstudios in der Moischeider Straße aus Richtung Dodenhausen, dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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Publiziert in Blitzer
Dienstag, 21 Januar 2020 10:46

Einbruch in Wohnhaus - Schmuck gestohlen

FRANKENBERG. Am späten Freitagabend brachen unbekannte Täter in ein Wohnhaus in Frankenberg ein. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Bewohner verließen ihr Haus in der Gemündener Straße am Freitagabend gegen 19 Uhr. Als sie kurz nach Mitternacht nach Hause kamen, mussten sie feststellen, dass Einbrecher am Werk waren.

Um in das Gebäude zu gelangen hatten hatten die Täter eine Tür aufgehebelt, dort durchsuchten sie sämtliche Räumlichkeiten und Behältnisse. Sie stahlen Schmuck und konnten unerkannt flüchten. Die Höhe des Diebesgutes steht noch nicht fest, der Sachschaden beträgt etwa 500 Euro.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
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