PADERBORN. Wegen eines verirrten Schwans im Gleisbereich ist die Feuerwehr alarmiert worden. Das Tier befand sich zwischen Einzäunungen und konnte den Bereich nicht mehr eigenständig verlassen.
Gegen 14.30 Uhr erfolgte am Donnerstag (2. April) die Alarmierung in den Bereich der Fischteiche zu einer ungewöhnlichen Tierrettung. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der Schwan weiterhin zwischen den Schienen.
Ein engagierter Passant hatte bereits versucht, das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien, jedoch ohne Erfolg. In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten von Gleisanlagen lebensgefährlich und streng verboten ist.
Kurz darauf näherte sich ein Zug, sodass die Situation zusätzlich an Brisanz gewann. Auch die Feuerwehr konnte erst nach einer offiziellen Streckensperrung und Freigabe durch die Bundespolizei tätig werden.
Nach Sicherung der Einsatzstelle gelang es den Kräften schließlich, den Schwan mithilfe eines Keschers schonend einzufangen. Anschließend wurde das Tier außerhalb des eingezäunten Bereichs wieder in die Freiheit entlassen. Weder der Schwan noch der Passant wurden bei dem Einsatz verletzt.
Bereits mehrfach wurden in diesem Streckenabschnitt Schwäne gesichtet. Ursache ist vermutlich ein Abschnitt ohne Zaun, der den Zugang zum Gleisbereich ermöglicht.
Appell an die Bevölkerung
Betreten Sie niemals Gleisanlagen, auch nicht zur Tierrettung. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.








