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BAUNATAL. Rückwärts hat ein Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug auf der A 49 rangiert, nachdem er zuvor die falsche Ausfahrt genommen hatte. Bei dem gefährlichen Fahrmanöver kam es zwar zu keinem Unfall, der Vorfall hat für den 32-jährigen Trucker aber dennoch Konsequenzen.

Die Besatzung einer Streife der Autobahnpolizei kam in der Nacht zu Dienstag gegen 0.45 Uhr zufällig hinzu, als der Fahrer eines Sattelzuges rückwärts aus der Ausfahrt Baunatal-Nord gefahren kam und anschließend beim Rangieren weiter zurück bis auf die Fahrbahnen der Autobahn setzte. Sie zogen den Lkw daraufhin umgehend aus dem Verkehr und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 32-jährigen Fahrer aus Polen ein.

Wie der Fahrer gegenüber den Beamten einräumte, war er auf der A 49 in Richtung Marburg unterwegs und an der Anschlussstelle Baunatal-Nord versehentlich falsch abgefahren. Als er bemerkte, die falsche Ausfahrt genommen zu haben, hielt er an und fuhr in der Ausfahrt rückwärts wieder zurück bis auf den Ausfädelungsstreifen der Autobahn. Um wieder auf die A 49 in Richtung Süden auffahren zu können, rangierte er dort und setzte dabei mit seinem Sattelzug zurück bis auf die durchgehenden Fahrstreifen der Autobahn.

"Glücklicherweise kamen zu dieser Zeit von hinten keine Verkehrsteilnehmer, die durch das gefährliche Manöver gefährdet wurden oder sogar zu Schaden kamen", sagte am Dienstag ein Polizeisprecher. Der 32-Jährige muss sich nun wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit verantworten, für die in der Regel ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot vorgesehen sind. Die Beamten entließen ihn jedoch erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 430 Euro wieder auf freien Fuß. Da er keinen deutschen Führerschein und seinen Wohnsitz im Ausland hat und somit das einmonatige Fahrverbot gegen ihn nicht angeordnet werden kann, musste er die Sicherheit in doppelter Höhe des Bußgeldsatzes zuzüglich der zu erwartenden Verfahrenskosten zahlen.

Für die weitere Verfolgung der Ordnungswidrigkeit ist nun die Zentrale Bußgeldstelle des Regierungspräsidiums Kassel zuständig, an die die Beamten das Verfahren abgaben. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Tödliche Verletzungen hat am Morgen ein Lkw-Fahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 erlitten: Der Mann, dessen Alter und Herkunft zunächst nicht angegeben wurde, war offenbar mit relativ hohem Tempo auf einen langsameren Sattelzug aufgefahren. Hierbei wurde das Führerhaus völlig zerstört.

Der folgenschwere Unfall passierte gegen 5.40 Uhr zwischen der Anschlussstelle Guxhagen und dem Südkreuz Kassel, in Höhe der Zufahrt zur A 44. Dort kam ein Sattelzug auf den rechten der drei Fahrstreifen in dem Steigungsstück nur sehr langsam voran. "Eventuell übersah dies der Fahrer des Klein-Lkw und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Sattelzug auf", sagte am Morgen ein Polizeisprecher. Beide Lastwagen hatten die A 7 aus Richtung Süden kommend befahren.

Rettungskräfte und Notarzt konnten nichts mehr für das Unfallopfer tun. An der Unfallstelle im Einsatz war auch die Feuerwehr. Zur Unfallursachenermittlung ordnete die Staatsanwaltschaft Kassel an, dass ein Sachverständiger ein Gutachten erstellt. Die A 7 blieb nach dem Unfall in Fahrtrichtung Norden längere Zeit voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Guxhagen in Richtung A 49 umgeleitet. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Zu einem als Lkw-Brand gemeldeten Einsatz ist die Kasseler Berufsfeuerwehr am Dienstagnachmittag auf die A 7 in Richtung Norden ausgerückt. Es stellte sich heraus, dass lediglich zwei Radnaben heißgelaufen waren und davon eine Rauchentwicklung ausging - aber auch eine Gefahr für den Sattelzug.

Die Brandschützer wurden um 15.49 Uhr zu einem vermeintlich brennenden Lkw auf die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Nord gerufen. Kurz vor dem Parkplatz Staufenberg war ein Sattelauflieger mit zwei heißgelaufenen Radnaben liegen geblieben, wie Einsatzleiter Markus Böse am Abend berichtete.

Der Lkw-Fahrer hatte bereits versucht, die stark rauchenden Räder mit einem Pulverlöscher zu löschen. Die Feuerwehr kühlte die Naben schließlich mit Wasser ab und begleitete den Lastzug zusammen mit der Autobahnpolizei anschließend zum Rastplatz Staufenberg. Dort musste der Auflieger erneut abgekühlt werden - zu groß war die Gefahr, dass die Hitzeentwicklung tatsächlich einen Lkw-Brand ausgelöst hätte.

Die Berufsfeuerwehr Kassel war mit zwölf Einsatzkräften etwa 45 Minuten im Einsatz. Der Verkehr könnte während des Einsatzes unbehindert weiterlaufen. Der Schaden am Sattelauflieger beläuft sich auf geschätzte 5000 Euro. (r/pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel) 

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Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 02 Februar 2017 06:39

Viel Alkohol: Mit Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur

BAD WILDUNGEN. Einen stark betrunkenen Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur geraten war, hat die Polizei bei Braunau aus dem Verkehr gezogen. Der beim Atemalkoholtest ermittelte Promillewert lag weit über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit - diese Marke hat der Gesetzgeber auf 1,1 Promille festgelegt.

Verkehrsteilnehmer hatten sich am Mittwochabend über Notruf bei der Polizei gemeldet und von einem Sattelzug berichtet, der in äußerst unsicherer Fahrweise aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Fritzlar unterwegs war. Dabei sei das schwere Gefährt mehrfach auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geraten, teilten andere Verkehrsteilnehmer mit. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall.

Beamte der Wildunger Polizeistation eilten sofort auf die Bundesstraße 253, wo sie den Sattelzug auch wenig später entdeckten und gegen 18 Uhr in Höhe Braunau stoppten. Die Vermutung, der Fahrer könne unter Alkoholeinfluss stehen, bestätigte sich bei der anschließenden Kontrolle: Der 39-Jährige Mann aus Polen war stark betrunken. Nach einem positiven Atemalkoholtest ließ die Polizei von einem Arzt eine Blutentnahme durchführen und stellte den Führerschein des Truckers sicher.

Seinen Lkw durfte der Mann keinen einzigen Meter mehr bewegen - der Sattelzug blieb an Ort und Stelle stehen und wurde von Straßenwärtern abgesichert. Die Polizei forderte die Spedition auf, einen Ersatzfahrer zu entsenden. Dieser sollte am Donnerstagmorgen eintreffen und das Gespann übernehmen.

Für den 39-Jährigen hat die Trunkenheitsfahrt Folgen: Er musste noch am Abend eine sogenannte Sicherheitsleistung zahlen, um das Strafverfahren in Deutschland zu gewährleisten. Hierzulande wird der Lkw-Fahrer keine Fahrzeuge mehr bewegen dürfen. Nicht zuletzt könnte ihn die Aktion seinen Arbeitsplatz kosten. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 12 Januar 2017 16:09

Volkmarser bei Lkw-Unfall im Führerhaus eingeklemmt

VOLKMARSEN/BAD DRIBURG. Im Führerhaus eingeklemmt worden ist am Donnerstag ein Lkw-Fahrer aus Volkmarsen bei einem schweren Unfall auf der B 64 bei Bad Driburg. Der Kraftfahrer aus der Kugelsburgstadt hatte aber Glück im Unglück und kam mit leichten Verletzungen davon.

Polizeiangaben zufolge war der 49-jährige Volkmarser am Donnerstagmorgen gegen 9.15 Uhr mit einem mit grobem Kies beladenen Sattelzug auf der Bundesstraße 64 aus Richtung Brakel kommend in Fahrtrichtung Bad Driburg unterwegs. Kurz nach einem Betonwerk kam der Sattelzug aus bislang nicht geklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Das schwere Gefährt durchfuhr den Grünstreifen, streifte einen Baum, fuhr drei etwa 25 Zentimeter starke Bäume um und kippte an einem etwa zwei Meter tiefen Hang auf die Fahrerseite.

Der Fahrer aus Volkmarsen wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr Bad Driburg befreit werden. Er hatte bei dem Unfall lediglich leichte Verletzungen erlitten und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Lkw entstand Totalschaden, Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei im Kreis Höxter am Donnerstag nicht.

Weil bei dem Unfall der Kraftstofftank abgerissen war, flossen mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus und gelangten auf einen Acker. Die B 64 wurde für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt, eine Verkehrsableitung eingerichtet. (ots/pfa) 

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Publiziert in Retter

KASSEL. Eine größere Eisscholle ist von einem Sattelzug herabgestürzt und hat die Frontscheibe eines nachfolgenden Autos durchschlagen. Die Fahrerin hatte großes Glück und kam mit leichten Verletzungen davon. Den Lkw-Fahrer aus Bulgarien, der das Dach seines Aufliegers vor Fahrtantritt von Eis hätte befreien müssen, erwartet nun ein Strafverfahren.

Die 29 Jahre alte Autofahrerin hatte "offenbar ihren sprichwörtlichen Schutzengel dabei", sagte am Mittwochnachmittag Polizeisprecher Torsten Werner in Kassel. Obwohl die Eisscholle die Windschutzscheibe ihres Audis durchschlagen und die Frau aus Gudensberg sich dabei eine Platzwunde am Kopf zugezogen hatte, kam es zu keinem schweren Unfall. Der Frau gelang es am Mittwochvormittag, die Spur zu halten. Anschließend steuerte sie mit ihrem Wagen das Tankstellengelände an der A 49 bei Edermünde an. Glücklicherweise hatte auch der Fahrer des Lastzuges den Unfall bemerkt und stoppte ebenfalls.

Mitarbeiter der Tankstelle verständigen die Polizei. Ein eingesetzter Rettungswagen brachte die Autofahrerin zur weiteren Untersuchung vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus. Die mit der Unfallaufnahme betrauten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal nahmen auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft vom 45 Jahre alten Lkw-Fahrer aus Bulgarien eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro entgegen.

Lkw und Auto hintereinander auf der A 49 unterwegs
Der Unfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr. Zu dieser Zeit befuhren Sattelzug und Auto die A 49 von Kassel in Richtung Süden. Zwischen den Anschlussstellen Baunatal-Süd und Edermünde rutschte die Eisscholle vom Dach des Sattelaufliegers und prallte genau auf den dahinter fahrenden Audi der 29-Jährigen. Die bis zu sechs Zentimeter dicken Eisbrocken lagen anschließend im gesamten Fahrzeuginnenraum.

Weil der Lkw-Fahrer, der für die Verkehrssicherheit seines Sattelzuges verantwortlich ist, aus dem Ausland stammt, ordnete die Staatsanwaltschaft zur Sicherung des Strafverfahrens eine sogenannte Sicherheitsleistung an. Nachdem der Bulgare diese bezahlt und sein Lkw-Dach vom Eis befreit hatte, durfte der 45-Jährige seine Fahrt fortsetzen. Er muss sich nun wegen des Unfalls in einem Strafverfahren verantworten. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei in Kassel am Mittwoch nicht. (ots/pfa)  


Fernfahrer können die Dächer ihrer Fahrzeuge von sogenannten Schneegerüsten aus von Eis und Schnee befreien:
Übersicht aller Schneeräumanlagen in Deutschland (Stand 05.01.2017)


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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 11 Januar 2017 12:32

Mit Sommerreifen unterwegs: Auto gegen Sattelzug

STADTALLENDORF. Weil er bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs war, hat ein Opelfahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Wagen rutschte in eine andere Straße hinein, auf der gerade ein Sattelzug unterwegs war - es kam zum Zusammenstoß mit hohem Schaden.

Laut Polizeibericht von Mittwoch kam es am Dienstagvormittag gegen 9.45 Uhr zu dem Unfall in Stadtallendorf. Dort war ein 32 Jahre alter Mann mit seinem mit Sommerreifen ausgerüsteten Opel Astra auf der Artilleriestraße in Richtung Niederrheinische Straße unterwegs. Etwa 50 Meter vor der Einmündung verlor der 32-Jährige auf winterglatter, leicht abschüssiger Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen, rutschte auf die Niederrheinische Straße und krachte in den Auflieger eines von links kommenden Sattelzuges, der stadtauswärts fuhr.

Glücklicherweise forderte der Unfall nur Sachschaden - der beläuft sich aber auf immerhin 11.000 Euro. Schlimmere Folgen hätte es nach Einschätzung von Polizeisprecher Jürgen Schlick mit Sicherheit gegeben, wäre der Sattelzug frontal in die Fahrerseite des Astras gekracht. Das wäre passiert, wenn der Opel nur wenige Augenblicke früher auf die Niederrheinische Straße gerutscht wäre.

Winterreifenpflicht
Die Polizei weist aus aktuellem Anlass erneut auf die Winterreifenpflicht hin. Autos mit Sommerreifen müssen stehen bleiben, wenn es zu Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte kommt. Ohne Winterreifen besteht erhöhte Unfallgefahr. Wer noch mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro rechnen - im Falle eines Unfalls sogar mit 120 Euro. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

RHODEN. Als er einem entgegenkommenden Sattelzug auswich, ist ein bislang unbekannter BMW-Fahrer seitlich mit einem geparkten Auto zusammengestoßen. Dabei gingen beide Außenspiegel zu Bruch, dennoch fuhr der BMW einfach weiter.

Der Unfall passierte in der Nacht zu Samstag gegen 1 Uhr in Rhoden, vor dem Haus Helmighäuser Straße 32. Dort war der schwarze Nissan Almera einer 55-jährigen Anwohnerin geparkt. Ihr Ehemann hörte zur genannten Zeit einen Knall und sah aus dem Fenster. Er sah ein Auto, das in Richtung Neudorf fuhr, und einen Sattelzug, der in Richtung Ortsmitte/Landstraße fuhr.

Offenbar wegen des Sattelzuges hatte der Autofahrer ausweichen müssen. Dabei geriet sein rechter Außenspiegel im Vorbeifahren gegen den linken Spiegel des geparkten Almeras. Nach dem Anstoß fuhren Auto und Lkw unvermindert weiter. Während der Fahrer des Sattelzuges von dem "Spiegelunfall" wohl überhaupt nicht mitbekommen hatte, muss dem Autofahrer der Vorfall aufgefallen sein - sein Außenspiegel zerbrach nämlich und blieb an der Unfallstelle liegen.

Die Bad Arolser Polizei überprüfte die Teile. Dabei kam heraus, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug wahrscheinlich um einen BMW, Baujahr 1997, in der Farbe dunkelblau-metallic handelt. Die Ermittler suchen nun nach einem solchen Wagen, an dem seit Samstagfrüh der rechte Außenspiegel fehlt. Möglicherweise wurde ein solcher Außenspiegel in einer Werkstatt oder bei einem Geschäft für Kfz-Zubehör bestellt. Wer Angaben machen kann, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 bei der Polizei zu melden. Dies gilt auch für den Lkw-Fahrer, der eventuell Angaben zu dem Wagen machen kann. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

TWISTETAL. Ein mit Sägemehl beladener Sattelzug ist am Montagmittag auf der B 252 zwischen Berndorf und Twiste umgekippt. Der Fahrer blieb unverletzt, die Bundesstraße über Stunden bis in den Abend hinein voll gesperrt. Besonders ärgerlich: Der Lkw ist laut Polizei erst fünf Tage alt.

Möglicherweise entstand durch den Unfall Totalschaden an der Scania-Zugmaschine, die Versicherung der betroffenen Spedition aus Geseke schickte eine Gutachterin zur Unfallstelle. Der Schaden könnte somit in sechsstelliger Höhe liegen.

Zu dem Verkehrsunfall war es gegen 12.10 Uhr gekommen, als der 28 Jahre Lkw-Fahrer aus Warstein die Bundesstraße aus Richtung Korbach kommend in Fahrtrichtung Bad Arolsen befuhr. Kurz vor dem Abzweig nach Mühlhausen geriet der Sattelzug aus noch unbekannten Gründen mit den rechten Rädern auf die weiche Bankette. Der Mann am Steuer lenkte gegen, übersteuerte dabei jedoch und verlor die Gewalt über das Gespann.

Der Lastwagen kam nach links von der Fahrspur ab und kippte um - fast die gesamte Ladung stürzte dabei auf die Fahrbahn. Der Maschinenwagen kam auf einem Acker zum Liegen, der Auflieger blockierte den neuen Radweg und die gesamte Fahrspur in Richtung Korbach. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Weil er aber ersten Meldungen zufolge verletzt und im Führerhaus eingeklemmt gewesen sein sollte, rückten Rettungsdienst und Notärztin sowie die Feuerwehren aus Berndorf, Mühlhausen und Twiste zur Unfallstelle aus. Beim Eintreffen hatte sich der Fahrer aber bereits aus dem Truck befreit.

Der Verkehr wurde über Mühlhausen umgeleitet. Bevor die Bergung mit zwei Autokränen beginnen konnte, wurde die Ladung mit einem Radlader in große Container umgefüllt. Nachdem das Gespann wieder auf die Rädern gehievt worden war, mussten die Bergungsspezialisten das Gefährt noch rückwärts aus dem Acker ziehen, um es vollends wieder auf die Straße zu bringen. Später wurde der gesamte Sattelzug mit einem Schleppwagen abtransportiert. 

Weil bei dem Unfall auch Betriebsstoffe ausgelaufen waren, machten sich zwei Vertreter der Unteren Wasserbehörde vor Ort ein Bild vom Ausmaß. Sie ordneten schließlich an, dass das Erdreich an den betroffenen Stellen ausgekoffert werden musste. Mitarbeiter von Hessen Mobil reinigten die Fahrbahn unter anderem mit einer Kehrmaschine. Feuerwehrleute, die nicht an der Unfallstelle direkt im Einsatz waren, leiteten den Verkehr ab - in der Berndorfer Ortsmitte und am Mühlhäuser Hammer.

Erst in der vergangenen Woche hatte es einige hundert Meter entfernt einen Unfall mit einem Sattelzug gegeben. Auch der Unfall am Donnerstag hatte zu einer mehrstündigen Vollsperrung geführt. Der aktuelle Unfall löste Diskussionen aus um die Sicherheit des neuen Radweges. Selbst eine Leitplanke zwischen Fahrbahn und Radweg hätte am Montag einen Radfahrer nicht vor dem umstürzenden Brummi schützen können. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 08 Dezember 2016 19:40

B 252: Fahranfänger kracht bei Twiste in Sattelzug

TWISTE. Beim Frontalzusammenstoß seines Wagens mit einem Sattelzug auf der B 252 bei Twiste ist ein Fahranfänger aus Bad Arolsen am Donnerstag schwer verletzt worden. Der Lkw-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Die Bundesstraße blieb mehrere Stunden voll gesperrt.

Die Gründe für den schweren Verkehrsunfall kennt die zuständige Korbacher Polizei noch nicht. Fest stand am Abend lediglich, dass der 18-jährige Arolser mit seinem Ford KA gegen 16.10 Uhr von Berndorf kommend in Richtung Twiste unterwegs war. In der Gegenrichtung fuhr ein 35-Jähriger aus Paderborn mit einem Sattelzug. Im Streckenabschnitt zwischen dem Bahnübergang und dem Twister Ortseingang stießen der Kleinwagen und der Lkw seitlich versetzt frontal zusammen.

Das Auto schleuderte herum und kam stark beschädigt auf dem Grünstreifen entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stillstand. Das Lkw-Gespann, das ein 35-Jähriger aus Paderborn steuerte, geriet nach der Kollision nach links in Richtung Bahnschienen. Der Maschinenwagen kam von der Bundesstraße ab und kurz vor den Gleisen im Graben zum Stehen. Weil der Auflieger schräg stand und die komplette Fahrbahnbreite der B 252 blockierte, herrschte von diesem Moment an eine Vollsperrung.

Rettungskräfte und Notarzt rückten umgehend zur Unfallstelle aus. Sie versorgten den schwer verletzten Autofahrer und lieferten ihn ins Klinikum nach Kassel ein. Der Lkw-Fahrer wurde vorsorglich ins Korbacher Krankenhaus gebracht, der Paderborner ist aber offenbar nur leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Twiste und Berndorf eilten ebenfalls zur Unfallstelle. Die Kameraden unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Twister Wehrführers Martin Ulrich sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus, fingen auslaufende Betriebsstoffe aus dem Lkw auf und unterstützten die Bergung der beiden Fahrzeuge. Dies dauerte bis in den Abend hinein an. Der Verkehr wurde aus Richtung Berndorf kommend am Mühlhäuser Hammer über Mühlhausen und Vasbeck abgeleitet, aus Richtung Bad Arolsen kommend an der Spulenfabrik vorbei in Richtung Nieder-Waroldern.

Während das Auto mit einem Abschleppwagen rasch abtransportiert war, musste der Sattelzug mit einem speziellen Lkw-Schleppwagen zunächst aus dem Graben wieder vollständig auf die Straße gezogen werden. Anschließend schleppten die Bergungsprofis eines Kasseler Unternehmens den kompletten Sattelzug ab. Den Gesamtschaden gab die Polizei mit geschätzten 16.000 Euro an. Zumindest am Ford des jungen Mannes war Totalschaden entstanden.

Neben zwei Streifen der Korbacher Polizei waren auch Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei aus Kassel und der Notfallmanager der Bahn AG an der Unfallstelle. Züge durften die Unfallstelle nur langsam passieren. (pfa) 

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Publiziert in Retter
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