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Dienstag, 22 September 2015 12:25

Rollerfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Trecker

SALZKOTTEN. Tödliche Verletzungen hat ein Rollerfahrer bei einem Verkehrsunfall zwischen Salzkotten und Verne am Montagabend erlitten. Der 51-jährige Rollerfahrer war mit einem Traktor zusammengestoßen, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Der 51-Jährige hatte gegen 21.50 Uhr die Verner Straße aus Richtung Salzkotten kommend befahren. Zeitgleich war ein Traktorfahrer (26), der einen Ballenwickler angehängt hatte, ebenfalls auf der Verner Straße in der Gegenrichtung unterwegs. An der Einmündung zur Straße Klein-Verne wollte der Traktorfahrer nach links abbiegen. Dabei stieß der entgegenkommende Rollerfahrer gegen die rechte Seite des Traktors.

Der Zweiradfahrer erlitt bei der Kollision so schwere Verletzungen, dass er trotz notärztlicher Erstversorgung noch an der Unfallstelle starb. Die Verner Straße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme bis gegen 1.15 Uhr voll gesperrt. Der Traktorfahrer überstand den Unfall unverletzt, Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei am Dienstag nicht. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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Publiziert in PB Polizei

SALZKOTTEN. Ein 30-Jähriger hat in Salzkotten zunächst seine Mutter (56) getötet und anschließend Selbstmord begangen. Das Motiv für die Tat ist nach Auskunft von Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht bekannt.

Die Polizei wurde am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr in die Straße Sundern in Salzkotten gerufen, wo sich ein Mann vor einen Güterzug geworfen hatte. Bei dem sogenannten Todesermittlungsverfahren klärte die Polizei die Identität des Toten und fuhr zur Wohnanschrift der Mutter in der Salzkottener Innenstadt, um die Frau über die Todesumstände ihres Sohnes (30) zu informieren.

Beim Eintreffen der Beamten lag die 56-jährige Frau tot in ihrer Wohnung. Sie wies massive Kopfverletzungen auf. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei ist davon auszugehen, dass die Frau am Sonntagmittag vom eigenen Sohn getötet worden war, ehe er Selbstmord beging.

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Publiziert in PB Polizei

PADERBORN/SALZKOTTEN. In der Nacht zu Mittwoch sind in Paderborn und Salzkotten zwei Spielotheken von jeweils zwei maskierten Tätern überfallen worden. Die Polizei geht davon aus, dass die Überfälle von denselben Unbekannten verübt wurden.

Um 23.35 Uhr am späten Dienstagabend tauchten die maskierten Männer in einer Spielhalle am Paderwall, Ecke Paderstraße, in Paderborn auf. Während einer die Kassiererin (57) mit einer Pistole bedrohte und Geld forderte, hielt sein ebenfalls mit Pistole bewaffneter Komplize die Gäste in einem Nebenraum in Schach. Nachdem die Angestellte Bargeld heraus gegeben hatte, ergriffen die Räuber die Flucht in unbekannte Richtung.

In Salzkotten stürmten zwei Maskierte gegen 0.45 Uhr in eine Spielothek an der Langestraße. Hier gingen die Täter ähnlich vor. Einer bedrohte die Gäste mit seiner Pistole und ließ sie nicht aus den Augen. Der andere Täter hatte nun ein Messer und forderte die Kassiererin (31) auf, ihm alles Geld zu geben. Während der Tat wurde er immer aggressiver und schlug der Angestellten gegen den Kopf. Sie erlitt leichte Verletzungen. Mit der Beute flüchteten die Täter aus dem Gebäude.

Ein Diensthund der Polizei verfolgte später eine Spur bis zum Parkplatz hinter dem Postamt. Vermutlich hatten die Täter hier ein Fluchtfahrzeug bereitgestellt. Die Ermittler schließen nicht aus, dass ein dritter Täter als Fahrer in dem unbekannten Wagen wartete.

Täterbeschreibung
Bei den Tätern handelte es sich um junge Männer, vermutlich Südländer. Sie sprachen deutsch mit leichtem südländischem Akzent. Einer war 1,75 bis 1,80 Meter groß und schlank. Er war bekleidet mit einer weißen Sweatjacke mit schräg eingenähtem Reißverschluss, einer dunklen Hose und weißen Turnschuhen. Sein Komplize war etwas größer, etwa 1,80 Meter und ebenfalls schlank. Er hatte schwarze Haare und trug eine dunkle Jacke sowie eine hellere Jogginghose mit einer dunklen Aufschrift am linken Bein. Beide trugen als Maskierung schwarze Strickmützen mit Augenausschnitten.

Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an den beiden Tatorten gemacht haben. Möglicherweise wurde ein Fluchtwagen oder ein dritter Komplize gesehen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen.

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Publiziert in PB Polizei

BÜREN/RÜTHEN. 194 km/h zeigte das Display des zivilen Polizeimotorrads bei der Kontrolle einer 1000er Yamaha auf der L 776. Erlaubt sind dort 100 km/h. 600 Euro plus Gebühren sowie drei Monate Fahrverbot sind die Folgen.

Ein Motoradpolizist war am Donnerstag mit dem sogenannten ProViDa-Krad, einem zivilen Motorrad mit Video- und Geschwindigkeitsmessanlage, auf der Landstraße zwischen Salzkotten und Rüthen eingesetzt. Als dem Beamten ein zu schnell fahrendes Motorrad auffiel, nahm er die Verfolgung auf. Die Videomessung ergab 194 km/h für das in Richtung Büren fahrende Krad. Abzüglich der Messtoleranz ergaben sich 185 km/h als verwertbares Messergebnis Der Polizeibeamte stoppte den 46-jährigen Yamahafahrer. Gegen den Rüthener läuft jetzt ein Bußgeldverfahren. Neben Bußgeld und Fahrverbot sind zwei Punkte im Flensburger Fahreignungsregister fällig.

Die Kreispolizeibehörde Paderborn warnt mit einer Kampagne vor den "Gefahren auf Landstraßen". In den vergangenen Jahren starben 75 Prozent der bei Verkehrsunfällen im Kreis Paderborn getöteten Verkehrsteilnehmer auf Landstraßen. Zu hohe Geschwindigkeit war bei fast der Hälfte der tödlichen Verkehrsunfälle die Ursache.

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Publiziert in PB Polizei

SALZKOTTEN. Ein aufmerkamer Lastwagenfahrer hat am Donnerstag dafür gesorgt, dass ein betrunkener Kollege aus dem Verkehr gezogen wurde. Der fuhr mit seinem Sattelzug nämlich in Schlangenlinien auf der Landesstraße 776 in Richtung Rüthen. "So etwas habe ich noch nicht gesehen", berichtete der Zeuge der alarmierten Polizei. Ein Alkoholtest bei dem Sattelzugfahrer ergab später einen Wert von über zwei Promille.

Nach Angaben der Beamten hatte der Lkw-Fahrer seinen betrunkenen Kollegen am Steuer des Sattelzuges um 7.45 Uhr bemerkt. Er alarmierte per Notruf sofort die Polizei, weil er ein schlimmes Unglück befürchtete. Die Polizei reagierte sofort: Eine Streife stoppte den mit Betonteilen beladenen 40-Tonner aus Paderborn kurze Zeit später auf dem Rastplatz in Höhe der Anschlussstelle Wewelsburg. Als der Fahrer ausstieg, schwankte er stark, berichteten die Beamten. Der Mann habe erheblich unter Alkoholeinwirkung gestanden. Ein erster Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille.

Die Polizei nahm den 44-Jährigen aus dem Kreis Holzminden schließlich mit zur Blutprobe, stellte seinen Führerschein sicher und leitete ein Strafverfahren ein.

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Publiziert in PB Polizei

SALZKOTTEN. Bei einem tragischen Verkehrsunfall sind am Freitagmorgen in Salzkotten zwei Shetlandponys getötet worden, der Autofahrer blieb unverletzt. An dem Auto entstand Totalschaden.

Wie die Polizei berichtete, war der 40 Jahre alte Autofahrer mit seinem Wagen gegen 5.35 Uhr in der Thüler Straße in Salzkotten stadtauswärts unterwegs, als in Höhe der Einmündung Auf der Ewert plötzlich mehrere Shetlandponys auf der Fahrbahn standen. Trotz einer sofortigen Vollbremsung konnte der Fahrer mit seinem VW Passat den Zusammenstoß mit zwei Tieren nicht mehr verhindern. Eines der beiden Pferde wurde sofort getötet, das zweite Tier erlitt so schwere Verletzungen, dass es von Polizeibeamten erschossen werden musste, um es von seinen Leiden zu erlösen.

Die anderen Pferde rannten nach dem Unfall auf eine unmittelbar angrenzende Wiese zurück, auf der sie sich vorher aufgehalten hatten. Wie es den Tieren gelungen war, auf die Straße zu laufen, konnte noch nicht endgültig geklärt werden. Die Polizei nimmt an, dass sie durch ein nicht vollständig gesichertes Gatter die Wiese verlassen konten. An dem Auto entstand laut Polizei ein Schaden von mindestens 20.000 Euro.

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Publiziert in PB Polizei
Freitag, 09 Januar 2015 20:07

Sturm reißt Lkw-Gespann um: Wehr befreit Fahrer

PADERBORN. Sturmböen haben am Freitag auch im Kreis Paderborn einige Sachschäden angerichtet. Ein Lastwagenfahrer wurde verletzt, als sein Gespann umkippte.

In der Paderborner Innenstadt kam es schon vor 7 Uhr zu kurzfristigen Behinderungen durch umgekippte Warnbaken und umherwehende Planen. Die Feuerwehr musste erstmals um kurz nach 8 Uhr ausrücken, weil auf der Bahnhofstraße ein dicker Ast auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Zwischen 10 und 11 Uhr kippten in Paderborn, Paderborn-Elsen, Salzkotten-Verne und Delbrück Bäume um. Die Bahnstrecke bei Salzkotten-Scharmede musste kurzfristig gesperrt werden, weil sich Kunststoffplanen in den Fahrleitungen verfangen hatten.

Die Stärke des Sturms bekam gegen 10.10 Uhr ein Lkw-Fahrer (50) auf der K 1 zu spüren: Als er von Lichtenau-Ebbinghausen in Richtung Borchen-Dörenhagen fuhr und sich im freien Feld befand, wurde sein Gespann von Windböen erfasst. Er stoppte das Fahrzeug am Straßenrand. Hier ergriff eine starke Böe den leeren Anhänger des Lasters und kippte ihn in den Graben. Auch der Lastwagen selbst kippte auf die Seite.

Der Fahrer konnte zwar noch den Notruf absetzen, kam aber nicht selbstständig aus dem Führerhaus. Die Feuerwehr befreite den Verletzten. Mit einem Rettungswagen kam der Mann ins Krankenhaus. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den Nachmittag hinein an. Die Kreisstraße bleibt laut Polizei wegen des Sturms voraussichtlich bis Montag zwischen Kreisverkehr Ebbinghausen und Dörenhagen gesperrt.


Im Kreis Waldeck-Frankenberg waren die Auswirkungen des Sturms ebenfalls deutlich:
Umstürzender Baum trifft fahrenden Zug bei Tempo 70 (09.01.2015, mit Fotos)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 11 Dezember 2014 15:41

Unfall: 750 Kilo schwerer Schrank stürzt auf Arbeiter

BAD WÜNNENBERG/SALZKOTTEN. Zwei schwere Arbeitsunfälle haben sich am Mittwoch im Raum Paderborn ereignet, wie die Polizei berichtete: Im Windpark Bad Wünnenberg wurde ein 60 Jahre alter Arbeiter schwer verletzt, in Salzkotten-Verne stürzte ein 57-Jähriger bei Arbeiten in einem Hochregallager von einer fünf Meter hohen Leiter.

Der erste Unfall passierte im Windpark Bad Wünnenberg bei Helmern: Dort war der 60 Jahre alte Mann aus Berlin gemeinsam mit Kollegen im Turm einer Windenergieanlage mit Installationsarbeiten beschäftigt: Ein etwa 750 Kilo schwerer Schaltschrank sollte eingebaut werden, als plötzlich das Schwerlastseil, mit dem der Schrank gesichert war, riss. Der Schrank kippte auf den Arbeiter, der Mann wurde bis zu den Hüften eingeklemmt und schwer verletzt.

Mit einem Rettungswagen kam der 60-Jährige in ein Krankenhaus nach Paderborn. Die Polizei schaltete das Amt für Arbeitsschutz ein und beschlagnahmte das Sicherungsseil. Warum das Seil riss, ist noch unbekannt.

Bereits am Mittwochmorgen war in Salzkotten-Verne ein 57-jähriger Arbeiter im Hochregallager einer Firma im Gewerbegebiet Berglar von einer knapp fünf Meter hohen Leiter gestürzt. Auch dieser Mann erlitt schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden, berichtete die Polizei.

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Publiziert in PB Retter
Dienstag, 23 September 2014 14:45

Geister-Lastzug auf der B 1 unterwegs: Beinahe Unfall

PADERBORN/SALZKOTTEN. Ein Geisterfahrer war am frühen Dienstagmorgen auf der Bundesstraße 1 unterwegs - zu einem Verkehrsunfall kam es dadurch glücklicherweise nicht.

Gegen 3.45 Uhr erhielt die Polizei Anrufe von zwei Zeugen, die auf der B 1 einen Lastzug gesehen hatten, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhr. Einer der Zeugen, ein Lkw-Fahrer, berichtete, er sei von Paderborn in Richtung Salzkotten gefahren, als ihm in Höhe der Auffahrt Wewer ein orangeschwarzer Lastzug entgegenkam. Der Lkw mit dunklem Auflieger kam dem Mann auf der linken Spur der Fahrbahn entgegen. Die Außenspiegel hätten sich beinahe berührt, so der Zeuge.

Die eingesetzten Polizeistreifen konnten den Geister-Lastzug mit dem Siegener Kennzeichen (SI) aber nicht mehr entdecken. Ein Ermittlungsverfahren wurde bereits eingeleitet. Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter folgender Nummer mit dem Verkehrskommissariat in Verbindung zu setzen: 05251/3060.

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Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 03 September 2014 14:25

Aufgepasst: Betrüger kopieren Facebook-Profile

PADERBORN. Zwei Freundinnen aus Salzkotten und Lippstadt wären beinahe auf eine fiese Masche von Facebook-Betrügern hereingefallen: Mit falschen Accounts, die denen eines Freundes gleichen, erschleichen sich die Täter das Vertrauen der Opfer, die später hohe Kosten für Online-Bezahldienste auf ihrer Telefonrechnung finden.

Von dieser Masche betroffen sind offene Accounts mit öffentlichen Freundeslisten. Die Abzocke ist nicht neu, aber noch lange nicht allen Facebook-Usern bekannt. Im Falle der beiden Mädchen ist das Ganze zum Glück aufgeflogen, bevor jemand zu Schaden kam.

Die Täter gehen wie folgt vor:
Es wird ein neues Facebook-Profil angelegt, in das alle Daten eines schon bestehenden Accounts (Einträge, Fotos, Profilbild) kopiert werden. Nun wird Jemand aus der Freundesliste des echten Profils kontaktiert. Unter dem Vorwand, man hätte seine Zugangsdaten verloren, schickt man eine Freundschaftsanfrage. Wurde diese angenommen, bitten die Betrüger um die Handynummer des neuen Freundes - meist mit der Aussage, dass diese beim Absturz des Handys verloren gegangen sei. Lassen sich die Opfer darauf ein, wird ihre Nummer für Internet-Bezahldienste verwendet, die per SMS funktionieren.

Die Opfer bekommen eine PIN-Nummer zugesendet, die für die endgültige Bezahlung notwendig ist. Im Facebook-Chat drängen die Gauner dann darauf, dass der PIN an sie weitergeleitet wird. Wurde der Code übermittelt, erwartet den gutwilligen Freund am Ende des Monats eine saftige Telefonrechung: Auf ihr befinden sich meist zahlreiche Abrechnungen für Online-Spiele und Internet-Lotterien. Das Schlimme daran: Der echte Inhaber des Profils bekommt von dieser Sache gar nichts mit.

Am Sonntag erhielt eine Lippstädterin per Facebook eine sonderbare Anfrage ihrer Freundin aus Salzkotten. Das Profil sah genau aus wie das Original, aber das Mädchen war misstrauisch: "Was soll der Blödsinn?", fragte sie ihre Freundin - auf dem echten Profil - und der versuchte Betrug flog rechtzeitig auf. Die Mädchen verständigten sofort ihren gesamten Freundeskreis und meldeten das falsche Profil auf Facebook, um es sperren zu lassen.

Die Polizei rät zur Vorsicht:
Es gilt, im Netz immer mit höchster Aufmerksamkeit unterwegs zu sein. Bei der Weitergabe von Daten, sei es auch nur die Telefonnummer, ist Vorsicht geboten. Erhaltene Bezahlcodes dürfen nie an Dritte weitergegeben werden. Der beste Schutz besteht aber darin, sein Facebook-Profil in den Privatsphäreeinstellungen vor solchen Angriffen zu schützen. Damit nicht jeder auf die persönlichen Kontakte zugreifen kann, sollte die Sichtbarkeit der Freundkontakte auf "nur ich" eingestellt sein. Im Falle eines Betrugsverdachts sollten sofort Polizei und der gesamte Freundeskreis informiert werden.

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Publiziert in PB Polizei
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