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Freitag, 07 September 2018 17:36

Rettungshundeteams stellen Können unter Beweis

KORBACH/BAD AROLSEN. Schöner Erfolg für die Rettungshundestaffel des DRK Kreisverbandes Korbach-Bad Arolsen: Vier neue geprüfte Rettungshundeteams.

Zum wiederholten Mal richtete die Rettungshundestaffel des DRK Korbach-Bad Arolsen diese Prüfung aus. Insgesamt nahmen an zwei Tagen 17 Teams aus ganz Hessen an der Prüfung teil. Neben dem theoretischen Prüfungsteil in dem 20 Fachfragen in Erste Hilfe an Mensch und Hund, Kartenkunde, Einsatztaktik und Funk zu beantworten waren hatten die Teams anschließend den Verweistest und die Unterordnungsprüfung zu bestehen. Zu guter Letzt galt es, ein möglichst realitätsnahes Einsatzszenario in einem Waldgebiet nahe Volkhardinghausen zu bestehen.

Hier mussten binnen 20 Minuten 30.000 Quadratmeter Waldgebiet nach zwei vermissten Personen abgesucht werden. Nach deren Auffinden galt es die Erstversorgung sicher zu stellen sowie eine genaue Lagemeldung sowie Standortangabe an die Einsatzleitung abzugeben. Bevor der Hundeführer seinen Hund zur Suche in den Wald schickt ist es wichtig, die Windrichtung zu bestimmen.

Hierzu wird herkömmliches Babypuder genutzt. Der angehende Rettungshund wird dann so in den Wald geschickt, dass er möglichst viel Geruch durch den Wind bekommt und somit die vermisste Person schnellstmöglich auffindet. Hat der Hund eine vermisste Person gefunden kann dies durch zwei unterschiedliche Anzeigearten angezeigt werden: Durch Verbellen, das heißt, der Hund bleibt so lange bei der Person und bellt anhaltend bis der Hundeführer eintrifft.

Als zweites gibt es noch die Anzeigeart, des "Rückverweisers". Hierbei zeigt der Hund den Fund einer vermissten Person durch ständiges Pendeln zwischen Hundeführer und vermisster Person an. Für alle erfolgreich geprüften Rettungshundeteams gilt es nun erst einmal durchatme: die nächste Prüfung steht erst in 24 Monaten zur Wiederholung an.

Die Rettungshundestaffel des DRK Korbach-Bad Arolsen besteht derzeit aus 16 Mensch-Hund-Teams. Hiervon sind 7 Teams geprüft und jederzeit einsatzfähig.

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Publiziert in Retter
Montag, 09 Oktober 2017 12:28

Hundestaffel findet verirrten Mann im Urwald

SABABURG. Die Suche nach einem 55-Jährigen aus dem Landkreis Oberallgäu (Bayern), der sich am Samstag im Reinhardswald zwischen Beberbeck und der Sababurg verirrt hatte, ging schließlich glimpflich für den Spaziergänger aus.

Der 55-Jährige, der bereits seit Samstagnachmittag unterwegs war, wurde schließlich in der Nacht zum Sonntag durchnässt, unterkühlt und völlig erschöpft im Urwald gefunden und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Oberallgäuer meldete sich gegen 22.30 Uhr erstmals über Notruf 110 bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen und gab bekannt, dass er sich im Reinhardswald befände und sich dort verirrt habe. Er führte weiter aus, dass er seinen Wagen gegen 15.30 Uhr auf einem dortigen Parkplatz abgestellt habe und anschließend in den Wald gegangen sei. Danach riss das Gespräch aufgrund der schlechten Verbindung ab.

Beamte der Polizeistation Hofgeismar machten sich sofort auf die Suche des Mannes. Sie konnten zuerst seinen Wagen gegen 23.30 Uhr auf dem Parkplatz "Drecktor", an der Kreisstraße 55 zwischen Hofgeismar Beberbeck und der Sababurg auffinden. Von dem Anrufer gab es zu diesem Zeitpunkt keine Spur. Mehrere Rückrufversuche schlugen wegen schlechter Verbindung fehl. Nachdem die Absuche der näheren Waldwege erfolglos verlaufen war, verständigten die Beamten über die Leitstelle Kassel die Rettungshundestaffel.

Der Einsatz, der um kurz nach 2 Uhr begann, war dann ein voller Erfolg. Nur knapp eine halbe Stundes später - der Einsatz hatte am Parkplatz begonnen - fanden sie schließlich den 55-Jährigen, der sich völlig durchnässt, unterkühltund erschöpft im Bereich des Urwalds aufhielt. Der 55-Jährige erklärte später, dass er eigentlich nur wenige Meter in den Wald hineingehen wollte, dabei aber bereits nach kurzer Zeit die Orientierung verloren habe und zwischenzeitlich an der Mauer zum Tierpark Sababurg angelangt sei. Anschließend sei er wieder zurückgelaufen und habe sich abermals im Wald verirrt. Nachdem die Dunkelheit bereits einige Stunden eingesetzt hatte, entschied sich der Oberallgäuer, die Suche nach seinem abgestellten Fahrzeug aufzugeben und die Polizei zu verständigen.

Dass die Suche schließlich gut ausgegangen war, hat der 55-Jährige dem Team der Rettungshundestaffel und seinen Vierbeinern zu verdanken. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Die DRK-Rettungshundestaffel in Korbach ist ab sofort auch offiziell einsatzfähig: Fünf Teams haben eine entsprechende Überprüfung bestanden und dürfen nun zur Suche vermisster Personen eingesetzt werden.

Wie Bereitschaftsleiter Stefan Gündling von der Rettungshundestaffel in dieser Woche berichtete, hatten fünf Teams der Korbacher DRK-Staffel Ende April an der Sichtung bei der Hessischen Polizei, Abteilung Diensthundewesen, in Mühlheim teilgenommen. Aufgrund der positiven Beurteilung steht die Rettungshundestaffel Korbach nun als anerkannter Kooperationspartner des Hessischen Innenministeriums der Polizei in Hessen zur Verfügung, um vermisste Personen zu suchen. "Diese Überprüfung gibt es deutschlandweit nur in Hessen. Ohne diese Überprüfung ist eine Rettungshundestaffel nicht einsatzfähig", erklärte Gündling. Seine Ehefrau Beatrix ist ebenfalls als Bereitschaftsleiterin in der Staffel tätig.

Zurzeit verfügt die Rettungshundestaffel Korbach über sieben geprüfte und einsatzfähige Teams (Mensch/Hund) in der Flächensuche. Vier weitere Teams befinden sich noch in der Ausbildung.

Bei einer Anforderung durch das jeweils zuständige Polizeipräsidium erfolgt die Alarmierung über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg - und das an 365 Tagen rund um die Uhr.


Weitere Informationen:
RHS-Korbach.de

Immer wieder berichtet 112-magazin.de über die Arbeit und das Training mit Rettungs- oder Suchhunden:
DRK-Staffel: Suchhunde bewähren sich als "Seehunde" (30.08.2013, mit Fotos)
Mantrailer üben: Leberwurst als Leckerli für Lebensretter (11.02.2015, mit Fotos)
DRK-Rettungshundestaffel informiert über ihre Arbeit (09.04.2015)

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Publiziert in Retter
Mittwoch, 04 Februar 2015 08:14

Rettungshundestaffel übt Suche nach Vermissten

FRANKENBERG. Eine Mantrailing-Übung im Frankenberger Stadtgebiet führt die Rettungshundestaffel des DRK Hessen am kommenden Sonntag, 8. Februar, durch. Dabei geht es um die Suche nach vermissten Menschen.

Die Rettungshundeübung findet etwa in der Zeit von 10 bis 15 Uhr statt. Darauf weist das Ordnungsamt der Stadt Frankenberg hin. Nach Auskunft des DRK handelt es sich dabei um ein sogenanntes Mantrailing-Training. Dabei sollen die Rettungshunde lernen, eine Duftspur eines vermissten Menschen zu verfolgen. Die Übung deckt vor allem die Suche nach Vermissten in bebautem Gebiet. Die Hundeführer seien mit Warnwesten kenntlich gemacht. Das Training wurde auch mit der Polizeistation Frankenberg abgestimmt - nicht zuletzt ist die Polizei bei Vermisstensuchen immer wieder auf die Arbeit der Rettungshundestaffeln angewiesen.

Interessierte Bürger sind nach Angaben der Stadt zu diesem Training eingeladen. Das DRK wird die Trainingsmethoden dann auch vor Ort praktisch vorstellen. Wer vorher mit der Gruppe in Kontakt treten möchte, meldet sich bei Ansprechpartnerin Dr. Christine Elsner unter der Mailadresse Christine.Elsner(at)drk-hessen-rettungshunde.de.

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HAINA (KLOSTER). Polizei und Feuerwehr haben am späten Dienstagnachmittag eine große Suchaktion nach einer Psychiatriepatientin von Vitos Haina gestartet. Die 64-Jährige ist Diabetikerin und dringend auf Medikamente angewiesen, zudem ist die Frau offenbar orientierungslos.

Die Patientin war nach Auskunft der Polizei am Dienstagmorgen neu in das Wohn- und Pflegeheim von Vitos Begleitende Psychiatrische Dienste (BPD) im Neubau oberhalb des Dorfgemeinschaftshauses aufgenommen worden und schon nach kurzer Zeit verschwunden. In dem Heim leben pflegebedürftige psychisch kranke Menschen.

Am Nachmittag startete die Polizei die Suche. Zahlreiche Beamte fuhren mit Fahrzeugen alle Wald- und Feldwege rund um Haina (Kloster) ab. Ein Polizeihubschrauber aus Koblenz kreiste über dem waldreichen Gebiet um Haina und suchte die Frau aus der Luft. Eine Rettungshundestaffel war ebenfalls im Einsatz.

Gegen 17.30 Uhr wurde auch die Feuerwehr verständigt. Die Wehren aus Haina, Löhlbach, Dodenhausen, Halgehausen und Römershausen kämmten unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Bernd Klinge (Haina) das Gelände ab.

Die Einsatzleitung von Polizei und Feuerwehr koordinierte die Suche vom Psychiatriegelände in der Ortsmitte aus. Der Leiter des Forstbetriebs Stiftungsforsten Kloster Haina, Manfred Albus, half mit seiner Ortskenntnis ebenfalls bei der Suche. Er nannte Hütten und Bereiche, in denen sich die 64-Jährige aufhalten könnte, und versorgte die Rettungskräfte mit einer detailierter Karte von Haina und Umgebung.

Von der vermissten Frau fehlte auch am Mittwochmorgen noch jede Spur. Die Suche sei am späten Abend auch wegen des Unwetters abgebrochen worden, solle aber am Morgen wieder aufgenommen werden. In welchem Umfang die Suchmaßnahmen stattfinden würden, war zunächst (Stand: 6.30 Uhr) nicht bekannt.

Polizei bittet um Hinweise
Die 100 Kilogramm schwere Frau ist Diabetikerin und auf Medikamente angewiesen. Ob Suizidgefahr besteht, war bei der Suche am Abend noch unklar. Die 64-Jährige ist nach Informationen der Polizei bekleidet mit einer blauen Jeans und einem braunen T-Shirt, das ein Blumenmuster hat. Wer eine so beschriebene Frau sieht, wird gebeten, sofort die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/7203-0 oder per Notruf 110 zu verständigen.

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Die Rettungshundestaffel im Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Korbach-Bad Arolsen, sucht neue Mitglieder und stellt ihre Arbeit bei einem Informationsabend vor. Interessierte sind willkommen.

Es sei eine sehr zeit- und arbeitsintensive Aufgabe, sagt Rettungshundeführerin Beatrix Gündling, doch man werde mit vielen schönen und außergewöhnlichen Erlebnissen für dieser Einsatz belohnt. Hundebesitzer, die mit ihrem Tier eine neue, gemeinsame Herausforderung suchen würden, könnten diese in der Staffelarbeit finden. Gleiches gelte für Hundeliebhaber, die zwar (noch) keinen eigenen Vierbeiner hätten, gern aber mit Hunden arbeiten würden.

Zu einem Informationsabend über die Arbeit in der DRK-Rettungshundestaffel lädt die Gruppe unter Leitung von Stephan Gündling alle Interessierten am Freitag, 28. März, um 19.30 Uhr ein. Die Veranstaltung findet statt in den Räumen des DRK-Kreisverbandes Korbach in der Arolser Landstraße 23.

Aus organisatorischen Gründen findet die Veranstaltung ohne Hunde statt. Für weitere Informationen und eine Anmeldung zum Infoabend stehen die Mitglieder unter der Telefonnummer 05631/9592436 oder per Mail an rettungshundestaffel(at)rhs-korbach.de gerne zur Verfügung.


Link:
Rettungshundestaffel Korbach

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KASSEL/LAUTERBACH. Bei der Suche nach einem Vermissten aus dem osthessischen Lauterbach bittet die Polizei auch die Bevölkerung in Nordhessen um Unterstützung: Die Spur des 49 Jahre alten Bernd Brand verliert sich nämlich in Kassel.

Die ost- und nordhessische Polizei sucht nach dem Mann, der bereits seit Samstag, 30. November, gegen 14 Uhr unterwegs ist und dringend ärztliche Hilfe benötigt. Bernd Brand ist etwa 1,75 Meter groß, hat hellbraune, grau melierte Haare und einen leichten Bauchansatz. Er ist vermutlich mit einem hellbeigen Anzug bekleidet.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei in Lauterbach verließ der 49-Jährige mit seinem Auto an genanntem Samstag seine Wohnung in Lauterbach mit unbekanntem Ziel. Der Wagen des Vermissten, ein schwarzer 5er BMW mit MKK-Kennzeichen (Main-Kinzig-Kreis), wurde im Rahmen der Fahndung nach dem Vermissten von einer Funkstreife des Polizeireviers Süd-West am Montagnachmittag gegen 15 Uhr in der Dachsbergstraße aufgefunden.

Das Auto war am Fahrbahnrand geparkt und war offenbar von dem Vermissten dort zurückgelassen worden. Warum sich der 49-Jährige dieses Ziel aussuchte, ist unklar. Unbekannt ist auch, wohin Bernd Brand anschließend gegangen ist. Eine Absuche des umgebenden Habichtswalds am Montagnachmittag mit Unterstützung einer Rettungshundestaffel führte nicht zum Auffinden des Vermissten.

Die am Dienstag fortgesetzte Suche unter Einsatz eines Mantrailer-Hundes (Fährtenhund, der zur Suche von Menschen ausgebildet ist) brachte möglicherweise einen neuen Hinweis. Da er vom geparkten Pkw des Vermissten bis zur Endhaltestelle der Straßenbahn eine Spur aufnahm und sich die Spur dort verlor, ist es möglich, dass der 49-Jährige mit öffentlichen Verkehrsmitteln weitergefahren ist. Seitdem liegen der Polizei keine weiteren Hinweise auf den Verbleib von Bernd Brand vor.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf den Verbleib des Vermissten geben können, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.

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Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 28 Oktober 2012 18:20

"Eingesetzte Kräfte haben super Arbeit gemacht"

RODENBACH. Rauch steigt aus den Fenstern der Scheune. Innen ist alles vernebelt vom Qualm. Ein Blitz ist eingeschlagen. Hilferufe dringen zu den Rettungskräften vor. "Da vorne liegt auch noch meine Freundin", ruft das gefundene Opfer. Es gibt Brandverletzungen, einer Frau muss der Arm amputiert werden, sie hatte an einer Kreissäge gearbeitet. Die Rettungskräfte handeln schnell. Die Brandopfer werden aus der Scheune gebracht und behandelt.

So sah eines der Szenarien der Katastrophenschutzübung des Landkreises Waldeck-Frankenberg am Sonntag in Rodenbach aus. Die Szenarien spielten allen während eines schweren Herbstgewitters mit Starkregen, Hagel, Sturmböen, Blitz und Donner. Insgesamt wurden acht Szenarien durchgespielt. Entworfen worden waren sie von Kreisbrandmeister Bernd Ochse. 400 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Unter anderem mit Mimen und Beobachtern probten insgesamt ungefähr 600 Menschen für die Sicherheit im Kreis.

Ein zweites Szenario: Ein Auto ist mit einem Gefahrguttransport zusammengestoßen. Die Rettungskräfte müssen Chemikalienschutzanzüge (CSA) anziehen. "Die Korbacher haben alle Anzüge eingesetzt. Im Ernstfall hätten sie für neue Anzüge den nächsten Zug alarmieren müssen", sagt Pressesprecher Dr. Christoph Weltecke. Die Anzüge können nach dem Kontakt mit Gefahrgut nur einmal verwendet werden.

Die Initiative für die Übung ging vom Forstamt Frankenberg aus. "Das Szenario eines Waldbrandes sollte geübt werden", berichtet Horst Marohn von Hessen Forst. Durch die Zusammenarbeit mit Bernd Ochse wurde daraus eine Katastrophenschutzübung.

"Die eingesetzten Kräfte vor Ort haben eine super Arbeit gemacht", lobt Weltecke den Einsatz. Alle Szenarien seien abgearbeitet worden und mit der Kommunikation habe es gut geklappt. Auch einen versperrten Waldweg habe ein Zugführer aus Gemünden gut gemeistert, indem er sich auch nach anderen Wegen erkundigte.

Den Opfern kam die Zeit bis zum Eintreffen der Rettung an einigen Orten lang vor. "Es gibt eine Zeitverzögerung durch die Meldung", sagte Weltecke. Zudem seien einige Anfahrtswege extra versperrt worden. In vier Wochen findet eine Besprechung mit Beobachtern, Zug- und Gruppenführern statt. Quelle: HNA

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Donnerstag, 19 April 2012 18:23

Übung: Vermisste nach Flugzeugabsturz gesucht

KORBACH/JESBERG. Neun Mitglieder der Rettungshundestaffel Korbach im DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen haben an einer Übung im Schwalm-Eder-Kreis teilgenommen. Es galt, drei Flugzeuginsassen zu finden, die sich vor dem Absturz mit Fallschirmen aus der Maschine gerettet hatten.

An der Einsatzübung bei Jesberg im Kellerwald nahmen neben drei Hundeführern und sechs Helfern aus Korbach insgesamt rund 80 weitere Einsatzkräfte teil. Die übrigen Teilnehmer gehörten zu den Feuerwehren aus Densberg, Jesberg, Reptich, Hundshausen, Gilserberg, Neuental, Schönstein und Elnrode-Strang sowie zur Rettungshundestaffel Schwalm-Eder, mit der die Korbacher eine Kooperation pflegen.

Nach Angaben von Andrea Skibak, Leiterin der Korbacher Rettungshundestaffel, hatte Revierförsterin Katrin Bartsch von HessenForst die Übung initiiert. Dabei war folgendes Szenario angenommen worden: Ein Kleinflugzeug war abgestürzt, Zeugen sahen drei Menschen mit Fallschirmen. "Somit hieß es für uns, dass es sich um drei vermisste Personen handelt", erklärte Andrea Skibak den "Einsatzauftrag" während der groß angelegten Übung.

Das Gebiet, das die beiden Rettungshundestaffeln abzusuchen hatten, war rund 80 Hektar groß. Die Helfer fanden die drei "Vermissten" innerhalb der für vergleichbare Ernstfälle vorgegebenen Zeit. Übungen wie die zuletzt bei Jesberg durchgeführte seien sehr wichtig, sagte Andrea Skibak. Nur so könnten sich die Hundeführer mit ihren Tieren wirkungsvoll für den Ernstfall vorbereiten.

Und diese Ernstfälle müssen nicht nur nach einem Flugzeugabsturz oder einem anderen spektakulären Unglück eintreten: In den vergangenen Monaten war die Korbacher Rettungshundestaffel alarmiert worden, als im Oktober ein Rentner im Waldgebiet bei Neuludwigsdorf und im Januar in der Gemarkung um Kohlgrund ein Teenager vermisst waren. In beiden Fällen wurden die Personen aber gefunden, bevor die Hunde im Suchgebiet eingetroffen waren.


Link:
Rettungshundestaffel Korbach

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NEULUDWIGSDORF. Ein 75-Jähriger aus Allendorf hat sich bei einem Wanderung im Wald zwischen Neuludwigsdorf und Dachsloch verletzt. Als der Mann am Abend nicht zurückgekehrt war, begann in der Dunkelheit eine groß angelegte Suche. Ein Polizist fand den Mann schließlich, der ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Auch Feuerwehrleute waren an der Suchaktion am Sonntagabend beteiligt, außerdem waren bereits mehrere Rettungshundestaffeln aus Waldeck-Frankenberg, dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Kreis Marburg-Biedenkopf alarmiert worden - die tierischen Helfer und ihre Herrchen und Frauchen brauchten aber nicht mehr einzugreifen, weil der Mann vor ihrem Eintreffen gefunden wurde.

Polizeiangaben zufolge war der 75-jährige Allendorfer am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr von einer Gaststätte in Neuludwigsdorf aus in Richtung Dachslos aufgebrochen. Der Rentner wollte offenbar eine Wanderroute erkunden und wählte dabei auch eine Schneise, die üblicherweise für Holzrückearbeiten genutzt wird. An dieser 50 bis 60 Meter tiefen Böschung stürzte der Mann und blieb verletzt liegen.

Als er am Abend noch nicht wieder zu Hause eingetroffen war, informierte die Ehefrau des Mannes gegen 20 Uhr die Frankenberger Polizei. Auch das Auto des Allendorfers stand noch vor der Gaststätte in Neuludwigsdorf. Von dort aus machten sich Polizisten und Feuerwehrleute auf die Suche. Wie der Dienstgruppenleiter am Montag sagte, sollte auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz kommen. Ein Polizist, der sich in dem Waldgebiet sehr gut auskennt, fand den Mann dann gegen 21.30 Uhr einige Meter unterhalb eines Forstwegs. Der 75-Jährige habe "wirklich viel Glück gehabt", sagte der Dienstgruppenleiter gegenüber 112-magazin.de. Möglicherweise hätte der Rentner die Nacht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht überlebt.

Die Besatzung eines Rettungswagens versorgte den an Kopf und Beinen verletzten, erschöpften und leicht unterkühlten Mann und lieferte ihn vorsorglich ins Frankenberger Kreiskrankenhaus ein.

Publiziert in Polizei

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