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VOLKMARSEN. Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehren wurden am Montagnachmittag gegen 14.45 Uhr zu einem Einsatz in den Volkmarser Steinweg alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen ist ein Mann mit einem silbergrauen Mercedes während des Karnevalsumzugs in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens 61 Menschen verletzt, darunter auch Kleinkinder. Mindestens sieben Personen wurden schwer verletzt.

Die Unfallstelle ist weiträumig abgesperrt worden - dutzende Rettungswagen und Notärzte sind derzeit im Einsatz. Außerdem wurden mindestens drei Rettungshubschrauber angefordert, um die Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu bringen. Der Fahrer des Mercedes wurde von der Polizei festgenommen.

Beim Fahrer soll es sich um einen 29-jährigen Mann aus Volkmarsen oder der näheren Umgebung handeln. Die Hintergründe zum Vorfall sind bislang noch unklar.

Um 16.29 Uhr teilte die Polizei Westhessen auf Twitter mit, dass alle Fastnachtsumzüge in Hessen vorsichtshalber abgebrochen werden.

Das Polizeipräsidium Nordhessen hat derweil ein Hinweisportal für Bilder und Videos zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen folgen!

Publiziert in Polizei

SCHAUENBURG. Bei einem Unfall zwischen drei Fahrzeugen am Montagnachmittag auf der Landesstraße zwischen Schauenburg-Martinhagen und der Bundesstraße 450 erlitten drei Autofahrer schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen.

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle musste die L 3215 für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro.

Wie die aufnehmenden Beamten der Polizeistation Wolfhagen mitteilen, ereignete sich der schwere Unfall gegen 15.40 Uhr. Eine 59-jährige Frau aus Wolfhagen war mit ihrem Renault auf der L 3215 von Martinhagen in Richtung der B 450 unterwegs. Als sie von der Landesstraße nach links in Richtung Bad Emstal-Balhorn abbiegen wollte und wegen des Gegenverkehrs anhalten musste, bemerkte dies der hinter ihr fahrende 81-Jährige aus Breuna zu spät und fuhr mit seinem VW auf den stehenden Renault auf.

Beide Autos kollidierten durch die Wucht des Aufpralls schließlich mit einem entgegenkommenden BMW, der von einem 23-Jährigen aus Wolfhagen gesteuert wurde. Den 81-Jährigen und die die 59-Jährige wurden zur Behandlung durch Rettungswagen in Kasseler Krankenhäuser gebracht.

Den jungen BMW-Fahrer flog ein Rettungshubschrauber in das Krankenhaus in Wolfhagen. Die erheblich beschädigten Fahrzeuge waren allesamt nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

ERNDTEBRÜCK. Die Nacht war klar und kalt. Trotzdem fuhren zwei Männer mit offenem Cabrio durch Wittgenstein, augenscheinlich viel zu schnell. Das verraten nicht nur die Polizeibeamten vor Ort, auch die Spuren erzählen eine Geschichte.

Abrupt endete die Fahrt der beiden Skandinavier. Nicht aber auf der Straße. Sondern so tief im Wald, dass ihr bis zur Unkenntlichkeit zerstörtes Wrack von der Straße aus nicht mehr zu sehen war. Beide Männer wurden so schwer verletzt, dass sie aus eigener Kraft keine Hilfe mehr holen konnten. Gesehen werden konnten sie von dort, wo sie nun waren, nur schwer. Nachts ist die Straße zwischen Erndtebrück und Rüppershausen, das "Dille", ohnehin nicht so stark befahren.

Zum Glück hatte der BMW ein automatisches Notrufsystem installiert, dass einen Notruf mit Koordinaten absetzte. "VU, Person eingeklemmt", alarmierte die Leitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein in der Nacht zu Dienstag um 3.42 Uhr die Einsatzkräfte. Die DRK Rettungswagen aus Erndtebrück und Bad Laasphe, der Bad Laaspher Notarzt, die Feuerwehren aus Erndtebrück und Schameder, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein, später der Rettungshubschrauber "Christoph Gießen" und die Polizei aus Bad Berleburg und Bad Laasphe - sie alle eilten zum Dille, um den Menschen zu helfen, die sie nun so dringend brauchten.

"Die Verletzten wurden gerade befreit und in die Rettungswagen verbracht. Der Wagen hat einen Baum gefällt, der nun auf ihm liegt, der steht ganz unten im Wald. Schaut es Euch selbst an", wurden die Pressevertreter von Feuerwehreinsatzleiter Dietmar Born von der Erndtebrücker Feuerwehr empfangen. Zuvor hatten er und seine Kameraden bei der Rettung der beiden schwer, unter Umständen lebensgefährlich verletzten Männer geholfen. Außerdem hatten sie die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet, den Brandschutz sichergestellt und später noch einen hervorragende Landeplatzeinrichtung für "Christoph Gießen" an der Bunkeranlage vorgenommen.

Die beiden Männer wurden von den Rettungskräften und dem Bad Laaspher Notarzt in den beiden Rettungswagen versorgt. Zuvor wurden die wichtigsten Maßnahmen und eine erste Untersuchung bereits noch im Unfallwrack vorgenommen. Die Spuren dort sprachen Bände.

Die Polizeibeamten sind noch dabei, etwas über die Personalien zu ermitteln. Sie suchen nach Ausweisen, persönlichen Daten, um zu wissen wer dort überhaupt verunglückt ist und wer informiert werden muss. Später steht zumindest fest, dass es sich um zwei Männer vermutlich aus den nordischen Ländern handelt, die scheinbar für ihre Firma bei einem Erndtebrücker Unternehmen arbeiten. Ein Schlüssel von einem Hotelzimmer wurde ebenfalls gefunden - zugeordnet werden konnte er noch nicht. Das ist nun eine der Aufgaben der Polizei.

Klar ist, dass der Wagen aus Richtung Erndtebrück kam und viel zu schnell war. "Er ist in der Rechtskurve geradeaus gefahren. Hat einen Baum getroffen und dessen Spitze abgebrochen. Dann hat der Wagen sich gedreht, ist in einen weiteren Baum eingeschlagen, der daraufhin abgebrochen ist, weggeschleudert wurde und teilweise über dem Wagen zum Liegen kam. Mit dem Heck traf er schließlich einen weiteren Baum." Was die Polizeibeamten da rekonstruiert haben, klingt wie aus dem Drehbuch eines Actionfilms. Doch die Spuren passen genau zur Unfallbeschreibung und es wird deutlich, wie schnell die beiden Männer unterwegs gewesen sein müssen.

Inzwischen ist der Hubschrauber in einer großen Wiese bei der Erndtebrücker Bunkeranlage gelandet. Einer der beiden Männer ist so schwer verletzt worden, dass es die einzig richtige Entscheidung war, ihn direkt nach der Erstversorgung nicht mit dem Auto zur Uniklinik Marburg zu bringen. Sein Begleiter wird unterdessen ins Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus gefahren. Nach dem Start des Hubschraubers bauen die Kameraden der Löschgruppe Schameder ihre Ausleuchtung wieder ab - nach einem Lob des Piloten.

Auch im Wald, etwa einen Kilometer weiter, werden die Lampen ausgemacht. Der zerstörte BMW bleibt bis zum Tagesanbruch dort zurück und wird später abgeschleppt. Die Kreisstraße 33 blieb rund zwei Stunden lang voll gesperrt.

Publiziert in SI Retter

GIESSEN/HUNGEN. Am Samstag befuhr ein 40-jähriger Mann gegen 13.55 Uhr aus Gießen die Bundesstraße 457 in Richtung Hungen. Zwischen den Abfahrten Nieder-Bessingen und Lich-Birklar geriet der Mann mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, touchiert dort einen Pkw im Gegenverkehr und prallte mit zwei weiteren entgegen kommenden Fahrzeugen zusammen.

Der Unfallverursacher, der keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein 19-Jähriger aus Reichelsheim und ein 49-Jähriger aus Fernwald wurden ebenfalls schwer verletzt. Für den 84-jährige Beifahrer eines der frontal getroffenen Autos kam jede Hilfe zu spät, die Fahrerin dieses Pkw erlitt schwerste Verletzungen.

Der Gesamtschaden wird nach einer ersten Einschätzung mit etwa 30.000 Euro beziffert. Mehrere Rettungswagen, Notärzte, Feuerwehren, die Straßenmeisterei und zwei Rettungshubschrauber waren neben der Polizei im Einsatz.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen beauftragt Unfallursache und Unfallhergang zu ermitteln. Die Bundesstraße musste bis 20.25 Uhr voll gesperrt beleiben. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Samstag, 21 September 2019 17:36

Niederländer bei Motorradunfall schwer verletzt

RENGERSHAUSEN. Bei einem Alleinunfall auf der Kreisstraße 126 verletzte sich ein 67-Jähriger am Samstag um 14 Uhr schwer.

Der Niederländer war mit seiner BMW auf der Kreisstraße von Frankenberg in Richtung Rengershausen unterwegs. Kurz vor Rengershausen verlor der Mann in einer Linkskurve die Kontrolle über die Maschine und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Durch den Sturz verletzte sich der Mann schwer, er wurde mit einem Rettungshubschraube in die Klinik nach Marburg transportiert. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.

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Publiziert in Polizei

LÖHLBACH/DAINRODE. Auf der Bundesstraße 253 ereignete sich am Mittwochnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall.

Gegen 14.25 Uhr befuhr ein 35-Jähriger aus Buttelstedt (Thüringen) mit seiner Kawasaki Z 750 die Bundesstraße aus Löhlbach in Richtung Dainrode. Vor ihm fuhren ein weißer Audi A3 und ein Lastkraftwagen.

Zunächst scherte der Mann aus, um den weißen Audi vor sich zu überholen. Dies gelang und er ordnete sich wieder in den fließenden Verkehr ein. Als der 35-Jährige erneut ausscherte, um den Lastkraftwagen vor sich zu überholen, bemerkte er einen entgegenkommenden Lkw zu spät und krachte in dessen Seite.

Durch den Unfall verletzte sich der Motorradfahrer schwer. Unverzüglich wurde neben einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel alarmiert. Nach der Behandlung vor Ort wurde der Mann in die Klinik nach Marburg geflogen. Der Fahrer des am Unfall beteiligten Lkw, ein 37-Jähriger Mann aus Lettland, wurde nicht verletzt.

Unterdessen kümmerten sich die Einsatzkräfte der Frankenberger Feuerwehr mit ihrem GW-G um das Abpumpen des Diesels, der zu diesem Zeitpunkt den Boden an der Unfallstelle bereits stark verschmutzt hatte.

Die Straßenmeistereien aus Bad Wildungen und Frankenberg rückten daraufhin an, um die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf der Fahrbahn aufzunehmen und die Bankette auszutauschen.

Den Sachschaden an beiden Unfallfahrzeugen schätzten die Beamten der Frankenberger Polizei vor Ort auf etwa 35.000 Euro.

Die Arbeiten vor Ort wurden abgeschlossen, die Bundesstraße 253 ist seit etwa 20 Uhr wieder befahrbar.

Publiziert in Polizei

HOPPECKE. Die Feuerwehr Brilon hat am Dienstagmorgen einen Arbeiter in einem Industriebetrieb in Hoppecke gerettet.

Dort war gegen 10.30 Uhr ein 33-jähriger Mann in einem Lager für Altbatterien bei Wartungsarbeiten mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Der 33-Jährige wurde zunächst vom Rettungsdienst stabilisiert und konnte dann mit einem so genannten Schleifkorb über die Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die technische Rettung gestaltete sich durch die enge und hohe Bauweise des Gebäudes schwierig, der Mann wurde umgehend und schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Zur Unfallursache liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Löschgruppe Hoppecke und der Löschzug Brilon waren mit 20 Einsatzkräfte bis 13 Uhr im Einsatz.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Zur Ursache des Unfalls auf der Bundesstraße 252 zwischen Helsen und dem Abzweig nach Schmillinghausen am Montagmorgen kann die Polizei noch keine genauen Angaben machen - die Auswertungen des mit der Rekonstruktion des Unfalls beuftragten Sachverständigen liegen noch nicht abschließend vor.

Frontalzusammenstoß auf der B 252

Nach ersten Informationen befuhr ein 20-jähriger Mann aus Diemelstadt aus Richtung Bad Arolsen kommend mit seinem silbergrauen Audi A3 die Bundesstraße in Fahrtrichtung Rhoden. Aus entgegengesetzter Richtung kam ihm ein schwarzer Passat mit Herforder Zulassung (HF) entgegen.

Aus bislang unbekannter Ursache kollidierten beide Fahrzeuge frontal miteinander. Im Passat befanden sich zum Unfallzeitpunkt gegen 5.50 Uhr drei Personen mit brasilianischer Staatszugehörigkeit, die ihren Wohnsitz in Bielefeld haben. Der Fahrer (39) sowie der Beifahrer (28) und die Mitfahrerin (28) wurden schwer verletzt.

Vier Schwerverletzte, Rettungshubschrauber angefordert

Nach der Alarmierung durch die Rettungsleitwache um 5.55 Uhr schrillten die Pager nicht nur bei den Feuerwehren Bad Arolsen, Schmillinghausen und Helsen, auch mehrere Rettungsfahrzeuge und Notärzte aus dem Hochsauerlandkreis, dem Kreis Höxter und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg wurden alarmiert und hinzugerufen.

Der Leitende Notarzt hatte die Übersicht behalten und bei Eintreffen am Unfallort drei Helikopter angefordert. Die Koordination zur Polizei und zum Leitenden der Feuerwehr, Karl-Heinz Meyer klappte hervorragend, sodass die Landeplätze den einfliegenden Rettern zugeteilt werden konnten. Der zuerst eintreffende Christoph Gießen (90) landete bereits um 6.40 Uhr auf einem Kleefeld neben der Bundesstraße, der zweite Rettungshubschrauber aus Münster (Christoph 76) ging um 6.50 Uhr in den Sinkflug über, Christoph Niedersachsen folgte mit wenigen Minuten Abstand.

Feuerwehr schneidet Dächer ab

Um die vier Schwerverletzten retten zu können, wurden an beiden Pkw die Dächer mit hydraulischem Gerät abgetrennt und die Personen in Absprache mit den Notärzten mit Spineboards aus ihren Fahrzeugen befreit. Außerdem stellten die versierten Feuerwehrkräfte den Brandschutz sicher, sperrten in Abstimmung mit dem Verkehrsdienst der Polizei die  B 252 an der Unfallstell ab und leiteten den Verkehr an den Abzweigen Helsen und Schmillinghausen um. In kurzen Abständen wurden drei schwerverletzte Personen zur weiteren Behandlung in Kliniken geflogen, der vierte Patient kam mit einem RTW in ein Krankenhaus. 

Insgesamt waren die Wehren aus Schmillinghausen und Bad Arolsen mit 31 Kräften im Einsatz. Darüber hinaus war der Leiter des OLRD Eichweber vor Ort. Ein Sachverständiger nahm auf Anweisung der Staatsanwaltschaft seine Arbeit an der Unfallstelle auf.

Polizei sucht Zeugen

Zur Klärung der Umstände, die zu dem tragischen Unfall führten, ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen. Wer den Unfall gegen 5.50 Uhr im Bereich "Helser Tannen" beobachtet hat oder eines der beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge kurz vor dem Zusammenstoß gesehen hat, möge sich mit den Beamten der Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691//97990 in Verbindung setzen.

Die Straße konnte, nachdem das Abschleppunternehmen Schüppler aus Volkmarsen die beiden völlig zerstörten Fahrzeuge abgeschleppt hatte, um 10.21 Uhr wieder freigegeben werden.

Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 485 bei Bad Wildungen hielt Notärzte, Feuerwehr und Polizeikräfte über mehrere Stunden in Atem. Die Straße war stundenlang für den Verkehr gesperrt worden, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz und flog ein schwerverletztes Kinde (4) nach Marburg in die Uniklinik. Ein weiteres, schwerverletztes Kind im Alter von zwei Jahren, kam mit dem RTW in ein Krankenhaus nach Kassel. Insgesamt entstanden Sachschäden von 31.000 Euro.

Ereignet hatte sich der Unfall...

Sonntagnacht gegen 0.45 Uhr, als ein 34-jähriger Mann aus Bad Wildungen mit seiner 29-jährigen Lebensgefährtin und den beiden Kleinkindern die B 485 von der B 253 kommend, mit einem weinroten Renault in Richtung Edertal-Giflitz fuhr. Beim Linksabbiegen an der Einmündung in die Giflitzer Straße in Richtung Innenstadt übersah er offenbar den entgegenkommenden weißen Audi A3 eines 23-jährigen Mannes aus Vöhl. Bei dem Zusammenstoß wurde dieser leicht und seine 19-jährige Mitfahrerin schwer verletzt. Alle Insassen des Unfall-verursachenden Fahrzeugs erlitten schwere Verletzungen.

Mit Rettungswagen...

wurden die Verletzten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Das vierjährige Kind wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 90 in eine Klinik nach Marburg geflogen, das zweijährige Kind in ein Kasseler Krankenhaus transportiert. Bei keinem der Verletzten besteht nach derzeitigem Kenntnisstand akute Lebensgefahr. Eines der beiden Unfallfahrzeuge kollidierte im Anschluss noch mit dem Pkw eines 59-jährigen Ehepaares aus Edermünde, die im Einmündungsbereich zur B 485 ordnungsgemäß gewartet hatten. Diese blieben aber unverletzt und konnten nach Aufnahme der Personalien ihre Heimfahrt antreten.

An beiden Unfallfahrzeugen entstand jeweils Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro. An dem dritten Fahrzeug entstand Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Unfallverlaufs beauftragt, die Strecke musste bis 5.30 Uhr am Sonntagmorgen gesperrt bleiben.

Die Feuerwehr...

wurde um 1.05 Uhr über die Leitstelle alarmiert um die Unfallstelle auszuleuchten. In Absprache mit der Polizei musste auch der Landeslatz des Rettungshubschraubers ausgeleuchtet werden. Des Weiteren wurde der Branschutz sichergestellt und die Straßenabsperrungen bei Giflitz und zur Berliner Straße eingerichtet, um anfahrende und abfahrende Rettungsfahrzeuge nicht zu behindern. Die Einsatzleitung hatte Michael Reinhard von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wildungen übernommen, der mit vier Einsatzfahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort war. Im Nachgang wurde die Fahrbahn von auslaufenden Betriebsstoffen gesäubert und Fahrzeugteile aufgesammelt. 

Die Polizei...

war mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Darunter Einsatzkräfte aus Fritzlar, Bad Wildungen und Korbach. Insgesamt fünf RTW waren im Einsatz, dazu zwei Notfalleinsatzfahrzeuge, sowie ein RTH aus Gießen.   (112-magazin)

Publiziert in Polizei

ROSENTHAL.  Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwochvormittag in Rosenthal. Eine 68-jährige Frau aus Lehnhausen befuhr mit ihrem weißen Renault Scenic gegen 10.40 Uhr die Straße "Fischtor" aus Frankenberg kommend in Richtung Gemünden.

In einer Rechtskurve kam die Frau aus noch nicht geklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, raste in ein Schaufenster der Firma Möscheid und prallte gegen einen Betonpfeiler der Bau- und Sanitärfirma. Dabei wurde das Fahrzeug völlig zerstört und landete etwa 30 Meter weiter auf der Kirchhainer Straße. Die Beifahrerin konnte sich allein aus dem Autowrack befreien und von der eintreffenden Notärztin versorgt werden.

Weitaus schlimmer hatte es die Fahrerin des Scenic erwischt: die 68-Jährige musste mit hydraulischem Schneidwerkzeug aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Dazu waren 25 Ehrenamtliche der Feuerwehren Gemünden, Roda und Rosentahl alarmiert worden, die mit der Rettungsschere das Dach entfernten und anschließend die verletzte Frau körperschonend mittels Spineboard aus dem Pkw zogen und dem Rettungsteam übergaben. Des weiteren wurden auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen, sowie die Straße gereinigt. Im Nachgang halfen die Einsatzkräfte bei der "Entsorgung" des Fahrzeugs. Die Einsatzleitung hatte Marc-André Noll übernommen.

Zunächst  war der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel angefordert worden, um auf dem Sportplatz zu landen. Dieses Vorhaben wurde aus bislang nicht bekannten Gründen geändert. Während die Beifahrerin mit schweren Verletzungen nach Frankenberg transportiert wurde, musste die 68-Jährige mit dem zweiten RTW nach Marburg in die Klinik verlegt werden.

Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Straße komplett durch die Frankenberger Polizei gesperrt werden. Insgesamt entstand Sachschaden von 27.000 Euro, wobei allein 20.000 Euro Reparaturkosten bei der Firma Möscheid auflaufen werden. Der Pkw steht mit wirtschaftlichem Totalschaden von 7000 Euro in den Büchern. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeistation Frankenberg.

Publiziert in Polizei
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