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Donnerstag, 12 April 2012 15:12

Camper mit großem Messer bedroht

HERZHAUSEN. Ein 14-Jähriger ist auf einem Campingplatz bei Herzhausen mit einem großen Küchenmesser auf seinen Bruder und andere Camper losgegangen. Polizisten setzten Pfefferspray ein, nahmen den Teenager fest und brachten ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Der Jugendliche aus dem Raum Frankfurt hielt sich mit seiner Familie als Dauercamper auf dem Campingplatz auf, wie aus dem Polizeibericht von Donnerstag hervorgeht. Dem Bericht zufolge war der 14-Jährige am Mittwochvormittag mit seinem jüngeren Bruder in Streit geraten. Der Streit eskalierte laut Polizeisprecher Volker König derart, dass der 14-Jährige seinen jüngeren Bruder mit einem großen Küchenmesser bedrohte.

Ein Zeuge verständigte daraufhin sofort die Polizei. Noch bevor die Polizeistreifen der Stationen aus Korbach und Frankenberg am Campingplatz eintrafen, war der Jugendliche samt Messer zu Fuß auf dem Campingplatzgelände unterwegs und bedrohte weitere Gäste. Da der junge Mann mit seinem gelben T-Shirt auffällig gekleidet war, machten ihn die Polizisten schnell ausfindig.

Auf die deutlichen Anweisungen, das Messer fallen zu lassen, reagierte er aber nicht. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray ließ sich der Jugendliche dazu bewegen, das Messer fallen zu lassen. Anschließend nahmen ihn die Beamten fest, dabei leistete der aggressive Jugendliche aber keinen Widerstand. Später wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Worum es in dem Streit mit dem Bruder gegangen war, gab die Polizei nicht bekannt.

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Die Serie von Überfällen in der Region nimmt scheinbar kein Ende: Ein Wettbüro in der Bahnhofstraße von Bad Arolsen ist am Freitagabend überfallen worden. Das berichtet die Polizei am Montag.

Nach Angaben von Polizeisprecher Volker König wollte ein 35-jähriger Mann aus Marsberg am Freitagabend kurz vor 18 Uhr gerade sein Wettbüro in der Bahnhofsstraße schließen, als zwei Männer das Büro betraten. Die beiden maskierten Täter waren mit einem auffälligen, gebogenem Messer und Pfefferspray bewaffnet und forderten Bargeld. Dabei setzten sie auch sofort das Pfefferspray gegen den Marsberger ein. Die beiden Räuber erbeuteten eine schwarze Kellnergeldbörse. Über die Höhe ihrer Beute macht die Polizei keine Angaben.

Die beiden unbekannten Männer flüchteten zu Fuß über die Bahnhofstraße und weiter in die Bunsenstraße. Dort verlor sie der Geschädigte aus den Augen. Von den Räubern liegen lediglich vage Beschreibungen vor. Ein Täter war etwa 1,70 Meter groß und mit einer weißen Jacke bekleidet. Er trug eine schwarze Sturmhaube mit Augen- und Mundlöchern und war mit dem auffällig gebogenen Messer bewaffnet. Der zweite Täter war etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und mit einer dunklen Jacke bekleidet. Er trug schwarze Handschuhe und war ebenfalls mit einer Sturmhaube maskiert.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei in Korbach, deren Ermittler unter der Telefonnummer 05631/971-0 zu erreichen sind.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 08 Januar 2012 10:04

Mit Reizgas besprüht, Geld und Handy geraubt

KASSEL. Opfer eines Raubüberfalls ist am späten Samstagabend gegen 23.50 Uhr eine 41-jährige Taxifahrerin aus Kassel geworden. Die Täter erbeuteten 80 Euro Bargeld und das Mobiltelefon der Frau.

Die Taxifahrerin hatte zunächst an ihrem normalen Standort an der alten Hauptpost gestanden. Gegen 23.45 Uhr stiegen drei Männer in ihr Taxi und wollten zum Realmarkt im Kasseler Stadtteil Wesertor gefahren werden. Als die ahnungslose Taxifahrerin mit ihren drei Fahrgästen dort angekommen war, wurde sie mit Pfefferspray bedroht. Die Täter verlangten Bargeld. Da dem wortführendem Täter die ausgehändigten 80 Euro offensichtlich nicht ausreichten, nahm er auch noch das Mobiltelefon der 41-jährigen an sich. Anschließend sprühte er Reizgas in Richtung der Taxifahrerin. Danach verließen die drei Unbekannten das Taxi und flüchteten.

Der Haupttäter und Wortführer ist etwa 18 bis 20 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß und Südländer. Er hat ein leicht rundes Gesicht und dunkle Augen, er trug eine dunkle Wollmütze und einen dunklen Wollschal. Die beiden Komplizen, die sich eher passiv verhielten, waren ebenfalls 18 bis 20 Jahre alt und Südländer. Einer trug eine helle Mütze, der andere war mit einem hellen Anorak mit Kapuze bekleidet.

Das geraubte Nokia-Handy hatte als auffälliges Merkmal einen Brandfleck im Display. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder zum Verbleib des Telefons machen können, werden gebeten sich unter Rufnummer 0561/9100 bei der Polizei in Kassel zu melden.

Publiziert in KS Polizei
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