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Dienstag, 25 Oktober 2011 11:10

Messerattacke: Verteidigung geht in Revision

BAD AROLSEN. Das Urteil im Strafprozess um den lebensgefährlichen Messerstich in einer Bad Arolser Spielothek ist noch nicht rechtskräftig. Der Verteidiger des 25-jährigen Angeklagten, Rechtsanwalt Fahim Quayumi, hat Revision eingelegt. "Ziel der Verteidigung ist und bleibt eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung zu bekommen", sagte der Anwalt dazu der HNA.

Das Kasseler Landgericht hatte seinen Mandanten am 13. Oktober wegen versuchten Totschlags zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt (wir berichteten). Die Kammer war damit noch über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinausgegangen, die drei Jahre und vier Monate Haft gefordert hatte. Quayumi hatte auf eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren plädiert, die zur Bewährung auszusetzen sei.

Bei der Messerattacke im November 2010 hatte ein mittlerweile 22-Jähriger so schwere Verletzungen davon getragen, dass er nur mit einer Notoperation gerettet werden konnte.

Publiziert in Polizei

GLADENBACH. Am Samstag kam es bei einer privaten Geburtstagsfeier in einer Schutzhütte zu einer tätlichen
Auseinandersetzung zwischen mehreren Gästen. Mindestens zwei erlitten Verletzungen (112-magazin berichtete).

Ein 35-jähriger Mann trug nach bisherigen Erkenntnissen eine lebensgefährliche Stichverletzung davon, die noch in der Nacht eine Notoperation erforderte. Sein Gesundheitszustand ist nach wie vor ernst.

Die Polizei nahm einen 40-jährigen Mann aus Stadtallendorf und einen 35-Jährigen aus Gladenbach vorläufig fest. Der jüngere Festgenommene hatte bei dem Vorfall eine klaffende Kopfplatzwunde davongetragen. Gegen ihn lagen keine ausreichenden Haftgründe vor.

Der 40-jährige Hauptverdächtige befindet sich nach seiner richterlichen Vorführung in Untersuchungshaft. Der Inhaftierte machte bisher bei der Polizei und vor Gericht von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und schwieg. Er stand zur Tatzeit vermutlich unter Alkoholeinfluss. Über das Ausmaß der Alkoholisierung gibt erst das Ergebnis der Blutprobe Aufschluss.

Die Tatwaffe tauchte bislang nicht auf. Auch die jüngste Suche am Montag blieb erfolglos. Im Einsatz waren bei der letzten Suche neben der Kripo Marburg zwei Leichenspürhunde, die nicht nur für das Auffinden von Leichen ausgebildet sind, sondern auch auf das Verfolgen und Auffinden von Blutspuren. Unterstützung erhielt die Polizei bei der Suche von Mitarbeitern des Gladenbacher Bauhofes, die mit ihrem technischen Gerät unzugängliche Stellen zugänglich machten.

Die andauernden Ermittlungen zur genauen Klärung des Tathergangs und insbesondere zum Motiv dauern an. (ma/as)

Publiziert in MR Polizei
Sonntag, 04 September 2011 16:11

Streit um Frau endet mit Messerstichen

GLADENBACH. Gestern Abend eskalierte der Streit um eine Frau: Ein Mann wurde bei einer Messerstecherei schwerst verletzt und musste notoperiert werden. 

Gegen 22.45 Uhr kam es in Gladenbach zu dem versuchten Tötungsdelikt. Sowohl der Geschädigte als auch die Beschuldigten befanden sich in einer Grillhütte, um dort den Geburtstag eines Freundes zu feiern.

Im Verlauf des Abends gerieten zunächst mehrere männliche Personen wegen einer anwesenden Frau in einen heftigen Streit. Während dieser Auseinandersetzung kam es zu einer Messerstecherei, in deren Verlauf ein 35-jähriger Mann aus Gladenbach schwerste Verletzungen erlitt. Er wurde in die Uniklinik Marburg eingeliefert und musste notoperiert werden.

Bei der anschließenden Fahndung konnte die Polizei zwei 40- und 35-jährige Tatverdächtige aus Stadtallendorf und Gladenbach festnehmen. Die Ermittlungen der Marburger Kriminalpolizei dauern an. (tg/as)

Publiziert in MR Polizei
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