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KASSEL. In der Nacht auf Samstag wurde durch Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal ein erheblich betrunkener Lkw-Fahrer gestoppt und die Weiterfahrt unterbunden.

Wie die Beamten berichten, wurde der Lastkraftwagen mit Anhänger gegen 2.30 Uhr auf der Autobahn 44 (Fahrtrichtung Dortmund) durch die Beamten gestoppt, nachdem dieser zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,82 Promille.

Den aus Weißrussland stammenden Fahrzeugführer erwartet nun ein Strafverfahren, außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt und ihm die Weiterfahrt untersagt. (ots/r)

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KASSEL. Auf einen abfahrbereiten Schwertransport wurden Beamte der Direktion Verkehrssicherheit/Sonderdienste des Polizeipräsidiums Nordhessen bei einer Streifenfahrt am Mittwoch vergangener Woche in der Leipziger Straße in Kassel aufmerksam. Da es sich bei dem Transport augenscheinlich um rund 150 Tonnen Gesamtgewicht handelte, nahmen die fachkundigen Polizisten die weiteren Ermittlungen auf. Diese ergaben, dass ein KFZ-Sachverständiger den Schwertransport begutachtet und keine Genehmigung erteilt hatte, da aufgrund des technischen Zustandes des Gesamtzuges die Betriebs- und Verkehrssicherheit nicht gegeben war.

Weiterhin fanden die Polizisten heraus, dass die Firma, die für die vorgeschriebene Begleitung des Transports vorgesehen war, diese wegen des fehlenden Gutachtens und der mangelnden Verkehrssicherheit abgesagt hatte. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhielten die Polizeibeamten am vergangenen Freitagmorgen Kenntnis darüber, dass der Schwertransport ohne Genehmigung und Begleitung in der Nacht in Kassel losgefahren war. Sofort nahmen sie Kontakt zu der antragstellenden Spedition auf und konnten die geplante Fahrtstrecke in Erfahrung bringen, die offenbar in Richtung A38 führen sollte. Die weiteren Verständigungen der benachbarten Polizeidienststellen und die eingeleitete Fahndung führten schließlich zum Erfolg - eine Streife der Polizeiautobahnstation Göttingen hatte den Schwertransport mit polnischer Zulassung auf dem Parkplatz Hedemünden an der Autobahn 7 ausfindig gemacht und erwartete dort bereits die Kasseler Kollegen.

Wie sich herausstellte, handelte es sich tatsächlich um den ungenehmigten Schwertransport, der einen Wärmetauscher mit einem Gewicht von knapp 80 Tonnen geladen hatte. Auf der A7 in Richtung Norden hätte das Gespann wegen seines hohen Gewichts und der zulässigen Brückenlasten gar nicht fahren dürfen. Dem 41 Jahre alten Fahrer aus Polen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Radkralle am Auflieger angebracht. Auch die Fahrzeug- und Ladepapiere stellten die Polizisten sicher und leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Firma ein, die die Fahrt angeordnet hatte. Nur mit einem geeigneten Fahrzeug für die Ladung, einer entsprechenden Genehmigung und Begleitung wird der Schwertransport seine Fahrt fortsetzen dürfen. (ots/r)

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KASSEL. Zu einer aufsehenerregenden Festnahme eines flüchtenden Ladendiebs kam es am Samstagnachmittag in der Kasseler Innenstadt. Hierbei erlitt der Detektiv einer Drogerie leichte Verletzungen. Da der festgenommene 38-Jährige eine Jacke mit Preisetikett trug, die er nach ersten Ermittlungen zuvor aus einem anderen Geschäft gestohlen hatte, muss er sich nun wegen mehrfachen Ladendiebstahls, räuberischen Diebstahls und Körperverletzung verantworten. Der Mann aus Georgien, der in Deutschland keinen Wohnsitz hat, sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. 

Wie der Ladendetektiv der Drogerie am Königsplatz den Polizisten des Reviers Mitte später schilderte, war ihm der 38-Jährige gegen 14.40 Uhr in dem Geschäft aufgefallen, da er gemeinsam mit einem weiteren Täter Parfüm sowie andere hochwertige Waren auspackte und einsteckte. Als beide die Drogerie mit den Taschen voller Diebesgut verlassen wollten und von ihm angesprochen wurden, gaben sie sofort Fersengeld. Der 38-Jährige stieß bei seiner Flucht mehrere Passanten um, bis der Detektiv ihn mit einem weiteren Sicherheitsmitarbeiter einholen und unter erheblicher Gegenwehr bis zum Eintreffen der Polizei festhalten konnte. Eine Durchsuchung des Mannes und seiner Tüten förderte neben weiterem Diebesgut auch einen Nagelknipser und eine Schere zutage, die er offenbar zum Entfernen der Etiketten in anderen Geschäften genutzt hatte.

Die Ermittlungen zur Herkunft der sichergestellten Waren dauern an. Den Festgenommenen brachte die Polizisten auf das Revier, wo sie feststellten, dass es sich bei seinem bulgarischen Ausweis um eine Fälschung handelte. Seine wahre Identität konnten die Beamten anhand eines Abgleichs seiner Fingerabdrücke im polizeilichen System zweifelsfrei feststellen. Da der nun in U-Haft sitzende 38-jährige Georgier keinen gültigen Aufenthaltstitel hat, leiteten die Polizeibeamten neben der Anzeige wegen Urkundenfälschung auch ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein. (ots/r)

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KASSEL/WOLFSANGER. In zwei außergewöhnlichen Fällen wegen Sachbeschädigung und Verdacht des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz ermitteln derzeit die Kriminalbeamten des für Umweltdelikte zuständigen Kommissariats 23/24 der Kasseler Kripo.

Nachdem Unbekannte im Januar in einem Waldstück in der Gemarkung Wolfsanger-Hasenhecke etwa 200 junge Eichen und Tannen herausgerissen und abgeschnitten hatten, wurde in der vergangenen Woche in einem Waldstück in unmittelbarer Nähe durch einen Verantwortlichen eine erhebliche Zerstörung festgestellt. Unbekannte Täter hatten dort in einer Schneise eine Vielzahl an jungen Bäumen und alten Buchen abgesägt und anschließend Europaletten aufgestellt, die auf die Errichtung einer Mountainbikestrecke hinweisen.

Ob beide Taten auf das Konto derselben Täter gehen, ist bislang noch ungeklärt. Die zuständigen Ermittler erbitten nun Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. 

Wie die Kriminalbeamten des K 23/24 berichten, lässt sich die Tatzeit in dem ersten Fall auf den Zeitraum zwischen dem 1. Januar und dem 30. Januar 2021 eingrenzen. Die unbekannten Täter hatten in dem Waldstück, das zwischen der Hasenhecke und der Fuldatalstraße liegt, den Schutzzaun der Schonung gewaltsam geöffnet. Anschließend wurden die jungen Traubeneichen und Weißtannen, die erst vor zwei Jahren von der Waldinteressengemeinschaft dort gepflanzt worden waren, herausgerissen und abgeschnitten. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. 

In unmittelbarer Nähe ereignete sich im Zeitraum zwischen dem 27. Februar und dem 5. März 2021 die zweite Sachbeschädigung, bei der die unbekannten Täter eine etwa 6 bis 8 Meter breite und 50 Meter lange Schneise in den Wald schlugen. Es handelt sich bei dem Tatort um eine Verjüngungsschneise auf einem Hanggelände mit unzähligen kleinen Bäumchen, die sich selbst ausgesät hatten. Diese sowie etwa sechs bis acht etwa 30 bis 50 Jahre alte Buchen wurden von den Tätern vermutlich mit einer Kettensäge abgesägt. Zudem hatten sie dort mehrere Holzeuropaletten mit entsprechenden Schildern wie "Jump" aufgestellt, die offenbar als Sprungschanzen einer noch im Bau befindlichen Mountainbikestrecke dienen.

Die Unbekannten nutzten hierbei sogar frisch abgesägte Bäume als Unterbau für die Sprungschanzen und befestigten die Paletten teilweise mit Nägeln an den Baumstümpfen. Wer den Ermittlern Hinweise auf die unbekannten Täter geben kann oder seit dem Neujahrstag relevante Beobachtungen in dem Waldstück gemacht hat, wird gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Dank eines aufmerksamen Lkw-Fahrers konnte am Dienstagmorgen auf der Autobahn 7 die gefährliche Alkoholfahrt eines Mannes am Steuer seines Sattelzugs ohne Schaden beendet werden. Eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal stoppte den 49-Jährigen aus Laatzen (Niedersachsen) nach Hinweisen des Zeugen mit seinem Gespann an der Anschlussstelle Malsfeld. Wie sich dann herausstellte, kamen die zuvor gemeldeten Schlangenlinien nicht von ungefähr, denn ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer hatte über 4,7 Promille zum Ergebnis. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. 

Der Zeuge hatte sich gegen 10 Uhr bei der Kasseler Polizei gemeldet und geschildert, soeben einen Sattelzugfahrer kurz vor der Anschlussstelle Melsungen überholt zu haben, der erheblich alkoholisiert sein dürfte. Die weitere Fahrt führte in Schlangenlinien über die Autobahn in Richtung Süden, bis die schließlich hinzugeeilte Streife der Autobahnpolizei den Sattelzug aufnahm und stoppte. Glücklicherweise war es trotz der gefährlichen Fahrweise nicht zu einem Unfall gekommen.

Angesichts des hohen Ergebnisses des Atemalkoholtests bei dem 49-Jährigen waren selbst die erfahrenen Polizisten überrascht und nahmen den Mann zur Blutentnahme mit auf das Revier. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Bei einem Verkehrsunfall auf der Druseltalstraße wurden am frühen Dienstagnachmittag zwei Personen verletzt. Aufgrund der eingegangenen Notrufe wurde die Feuerwehr Kassel mit dem Rüstzug der Feuerwache 2 sowie zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei zur Einsatzstelle entsandt.

Ein Pkw war aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und dort Frontal mit einem weiteren Fahrzeug zusammengestoßen. Ein dritter Pkw wurde im Rahmen des Unfalls ebenfalls beschädigt. Der Fahrer eines der Unfallfahrzeuge konnte aufgrund seiner Verletzungen sein Fahrzeug nicht mehr aus eigener Kraft verlassen und wurde von Feuerwehr und Rettungsdienst aus seinem Fahrzeug befreit und durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Während der Rettungsarbeiten war die Druseltalstraße in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

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Freitag, 05 Februar 2021 12:25

Gartenhütte bei Brand komplett zerstört

KASSEL. Um etwa 18 Uhr erreichten mehrere Notrufe am Donnerstagabend die Leitstelle der Feuerwehr Kassel und meldeten eine brennende Hütte im Bereich der Wolfhager Straße, in Höhe der Naumburger Straße. Daraufhin wurde der Löschzug der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen und der Rettungsdienst alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung und Flammen sichtbar. Vor Ort brannte eine Gartenhütte in voller Ausdehnung. Die Brandbekämpfung mit zwei Trupps unter Atemschutz und zwei C-Rohren wurde unmittelbar eingeleitet.

Durch das schnelle und zielgerichtete Eingreifen konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Verlauf unterstützten weitere Kräfte die Brandbekämpfung und führten im Anschluss die Nachlöscharbeiten durch. Der Einsatz war nach 90 Minuten beendet.

Die Gartenhütte wurde bei dem Brand völlig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt. Zur Brandursache ermittelt die Polizei, Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. (Feuerwehr Kassel)

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KASSEL. Noch bevor eine 17-Jährige nach einer sexuellen Belästigung am Samstagnachmittag in der Kasseler Innenstadt die Polizei verständigen konnte, hatte eine Streife den Tatverdächtigen unabhängig davon wegen einer Trunkenheitsfahrt mit einem E-Scooter in unmittelbarer Nähe gestoppt. Wie sich während der Kontrolle des in Kassel wohnenden 26-Jährigen herausstellte, hatte er der Jugendlichen kurz zuvor im Vorbeifahren an das Gesäß gefasst. Gegen seine Festnahme setzte sich der Tatverdächtige anschließend erheblich zur Wehr. Er muss sich nun wegen sexueller Belästigung, Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Wie die Streife des Kasseler Innenstadtreviers berichtet, war sie gegen 14.50 Uhr am Friedrichsplatz auf den Mann aufmerksam geworden, da er verbotswidrig mit einem E-Scooter durch die Fußgängerzone fuhr. Trotz deutlicher Aufforderung der Beamten zum Anhalten durch Zurufen und Handzeichen, setzte der Rollerfahrer seine Fahrt unbeirrt fort. Seinem offensichtlichen Fluchtversuch setzten die Polizisten allerdings schnell ein Ende, denn sie folgten dem Mann und versperrten ihm am Königsplatz mit dem Streifenwagen den Weg.

Sofort nahm die Streife Alkoholgeruch bei dem 26-Jährigen wahr, was ein Atemalkoholtest mit 1,1 Promille anschließend bestätigte. Während der Kontrolle des Mannes kam schließlich die 17-Jährige aus dem Landkreis Kassel auf einen Beamten zu und bat um ein Gespräch. Sie schilderte dem Polizisten, dass der Rollerfahrer ihr wenige Minuten zuvor im Bereich des Königsplatzes im Vorbeifahren unsittlich an das Gesäß gefasst hatte. Anschließend sei er lachend weitergefahren.

Unter heftiger Gegenwehr brachten die Polizisten den Festgenommenen schließlich auf das Revier, wo er sich einer Blutprobe unterziehen musste. Da der aus Tunesien stammende 26-Jährige darüber hinaus keinen gültigen Aufenthaltstitel hat, leiteten die Polizeibeamten auch eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Die weiteren Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen werden von den Beamten der Kasseler Kripo geführt.

Zeugen, die die sexuelle Belästigung gesehen haben, sowie weitere Frauen, die möglicherweise am Samstagnachmittag in der Innenstadt in gleicher Art belästigt wurden, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.  (ots/r)

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KASSEL. Offenbar weil er unter Alkoholeinfluss stand, flüchtete am Sonntagmorgen ein 43-jähriger Mann aus Borken mit seinem Audi A5 vor einer Polizeistreife. Wie die Beamten des Polizeireviers Ost berichten, wollten sie gegen 8.30 Uhr den grauen Audi des 43-Jährigen im Bereich der Sandershäuser Straße anhalten und kontrollieren. Hierzu schalteten sie das Blaulicht ein und gaben deutliche Anhaltesignale. Der Fahrzeugführer beachtete die Zeichen jedoch nicht. Vielmehr beschleunigte er sein Fahrzeug - offensichtlich um sich der Kontrolle zu entziehen. Wie die eingesetzten Beamten weiter mitteilen, bog der Fahrer von der Sandershäuser Straße in die Dresdener Straße (in Richtung Autobahn) ein und setzte seine Fahrt mit bis zu 100 km/h fort.

Im Anschluss verlor der Fahrzeugführer im Bereich der Kreuzung zur Osterholzstraße die Kontrolle über den Audi und stieß gegen eine dortige Lichtzeichenanlage, die hierdurch beschädigt wurde. Nach der Kollision flüchteten drei Personen aus dem Auto, wurden aber durch weitere hinzugeeilte Beamte der Polizeireviere Ost und Mitte im unmittelbaren Nahbereich festgenommen, da zunächst alle drei Personen als Fahrzeugführer in Frage kamen. Hierbei widersetzte sich ein 47-jähriger Mitfahrer aus Borken der Festnahme und verletzte einen Beamten leicht. Der 47-Jährige, bei dem ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von über 3 Promille ergab, muss sich daher nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Der mittlerweile eindeutig ermittelte 43-jährige Fahrzeugführer stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss, verweigerte jedoch einen Atemalkoholtest. Aufgrund dessen wurde bei dem Mann eine Blutprobe entnommen. Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, wird der Mann zudem mittels Haftbefehl gesucht. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Der 43-Jährige sowie ein weiterer Mitfahrer trugen durch den Unfall leichte Verletzungen davon. Aufgrund des Unfalles musste die Dresdener Straße in beiden Richtungen bis etwa 9.50 Uhr gesperrt werden. (ots/r)

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KASSEL. Offenbar weil er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, flüchtete in der Nacht zum Freitag ein 48-jähriger Mann aus Kassel mit seinem auffälligen Sportwagen rasant und rücksichtslos vor einer Polizeistreife durch Kassel. Zudem war er ohne Führerschein unterwegs, denn diesen hatte die Polizei erst in der Nacht zuvor wegen einer Rauschfahrt des Mannes beschlagnahmt. Der 48-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten.

Wie die Streife des Kasseler Innenstadtreviers berichtet, erkannten sie den Sportwagen mit dem polizeilich bekannten 48-Jährigen am Steuer gegen 1.25 Uhr in der Schillerstraße. Da die Polizisten wussten, dass sein Führerschein in der Nacht zum Donnerstag wegen einer Fahrt unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss mit demselben Auto beschlagnahmt worden war, folgten sie dem Wagen und versuchten ihn anzuhalten. Der Fahrer gab allerdings angesichts des Streifenwagens hinter sich plötzlich Vollgas. Bei der anschließenden Flucht vor dem Polizeifahrzeug, das nun Blaulicht eingeschaltet hatte, setzte der Pkw seine gefährliche Fahrt fort, fuhr über eine rote Ampel und war mit bis zu 100 km/h auf regennasser Fahrbahn in Richtung Bettenhausen unterwegs.

Wegen der hohen Geschwindigkeit und der Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer mussten die Polizisten am Platz der Deutschen Einheit zwar die Verfolgung abbrechen, entdeckten den abgestellten Sportwagen aber kurze Zeit später in der Yorckstraße. Die folgende Fahndung nach dem 48-Jährigen mit mehreren Streifen führte bereits wenige Minuten später zur Festnahme des Mannes. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,3 Promille. Zudem stand er erneut unter dem Einfluss verschiedener Betäubungsmittel, weshalb ihm auf dem Revier eine Blutprobe entnommen wurde. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. (ots/r)

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