Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Ersthelfer

GEMÜNDEN. Drei Feuerwehrleute sind am Samstag bei einem Verkehrsunfall mit dem Einsatzleitwagen der Gemündener Wehr verletzt worden. Der 20 Jahre alte Fahrer war eingeklemmt und musste befreit werden. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in die Marburger Uniklinik.

Nach ersten Informationen der Frankenberger Polizei befanden sich die Mitglieder der Gemündener Feuerwehr am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr bei einer Übung an Windkraftanlagen außerhalb der Ortslage. Als dann ein medizinischer Einsatz für die als First Responder bezeichneten Ersthelfer der Feuerwehr einging, eilten drei Kameraden mit dem Einsatzleitwagen zur genannten Einsatzstelle. Auf der Fahrt dorthin kam der ELW aus noch nicht bekannten Gründen im Buchenweg von der Fahrbahn ab und geriet in den Graben.

Der Fahrer wurde dabei hinter dem Steuer eingeklemmt und musste von seinen hinzu gerufenen Kameraden aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Frankenberger Notarzt forderte für den Transport in die Uniklinik nach Marburg einen Rettungshubschrauber an. Der junge Mann sei ansprechbar gewesen und schwebe nicht in Lebensgefahr, hieß es von der Frankenberger Polizei. Die beiden Kameraden im Fahrzeug seien mit Rettungswagen in die Marburger Uniklinik transportiert worden, teilte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick am Abend mit. Wie schwer die Verletzungen sind, war nicht bekannt.

Nähere Informationen über die Umstände und zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. (pfa) 

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Publiziert in Retter

KORBACH. Drei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 252 an der Auffahrt zur Korbacher Ortsumgehung schwer verletzt worden. Die Feuerwehr befreite zwei Personen, die mutmaßliche Unfallverursacherin wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen.

Mit ihrem Ford Fiesta fuhr die 20 Jahre alte Frau aus Lichtenau (Kreis Paderborn) am Sonntagnachmittag von der Korbacher Umgehung ab und wollte in die Arolser Landstraße einbiegen. Dabei übersah sie einen aus Richtung Berndorf auf der B 252 kommenden Renault Twingo, den ein in Korbach wohnender 79-Jähriger in Richtung Kreisstadt steuerte. Der Rentner wollte noch ausweichen, rammte den Ford allerdings genau in Höhe der Fahrertür. Dabei erlitten der 79-Jährige und die 20 Jahre alte Frau sowie deren 26-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Lichtenau, schwere Verletzungen.

Beide Autos schleuderten durch den Unfall herum, der Renault blieb mitten auf der Fahrbahn stehen, der Ford kam am Straßenrand zum Stillstand. Während der Beifahrer im Ford den Wagen mit Hilfe von Rettungskräften ohne Einsatz technischer Geräte verlassen konnte und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert wurde, befreiten Feuerwehrleute sowohl die Fordfahrerin als auch den Renaultfahrer mit der Rettungsschere. Bei beiden Autos trennten die Helfer jeweils das Dach ab. Der 79-Jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung schwer verletzt ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert.

Weil der Fiesta in Höhe des Fahrersitzes sehr stark deformiert war, dauerte die Rettung der 20-Jährigen etwas länger. "Wir müssen dabei stets auch ein patientenschonendes Verfahren wählen und uns eng mit dem Rettungsdienst abstimmen", erklärte Einsatzleiter Carsten Vahland, stellvertretender Korbacher Stadtbrandinspektor. Während der gesamten Rettung unterstützte ein engagierter Ersthelfer die Einsatzkräfte - der Mitarbeiter der Korbacher Firma MW-Event, der mit einem Kollegen unmittelbar zu dem Unfall hinzugekommen war, hielt der verletzten Frau über längere Zeit den Kopf und sprach ihr zu. "Das sind Ersthelfer, wie man sie sich nur wünschen kann", sagte später ein DRK-Mitarbeiter gegenüber 112-magazin.de.

Noch während die Helfer die 20-Jährige aus dem Fahrzeug schnitten, landete bereits der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 auf einem Feldweg unweit der Unfallstelle. Die Luftretter flogen die Schwerverletzte nach weiterer Versorgung ins Klinikum nach Kassel.

Die Korbacher Feuerwehr war auf der voll gesperrten Bundesstraße laut Vahland mit 32 Einsatzkräften tätig. Die Brandschützer streuten auch ausgelaufene Betriebsstoffe ab und unterstützten die Bergung der beiden völlig zerstörten Autos. An der Unfallstelle waren insgesamt drei Notärzte im Einsatz - neben denen aus Korbach und Bad Arolsen auch der des Rettungshubschraubers. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen vor Ort - auch, um den Verkehr auf der Umgehung abzuleiten. Den Schaden gab die Polizei mit geschätzten 10.000 Euro an. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Korbach

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VÖHL. Erneut hat sich am Schwanenteich bei Vöhl ein Unfall ereignet: Dabei zog sich am frühen Dienstagabend eine 40-Jährige Verletzungen zu, ihre Mutter und Beifahrerin blieb unverletzt.

Die beiden Frauen aus einem Vöhler Ortsteil waren gegen 18.40 Uhr auf der L 3084 von Vöhl kommend in Richtung Herzhausen unterwegs. Als der 40-jährigen Seatfahrerin in einer Rechtskurve ein Auto entgegen kam, befürchtete sie, es könne zu einer seitlichen Kollision kommen. Daher steuerte die Frau nach rechts, kam dabei aber von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leuchtpfosten und stieß schließlich gegen die Böschung. Der Wagen drehte sich daraufhin um 180 Grad und blieb entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung teils im Graben und teils auf der Straße stehen.

Die 40-Jährige erlitt dabei Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Die Mutter überstand den Unfall unverletzt. Neben RTW-Besatzung und Notarzt waren auch Vöhler "Helfer vor Ort" an der Unfallstelle tätig, einige Passanten regelten den Verkehr an der unübersichtlichen Unfallstelle.

Der entgegenkommende Wagen hatte nach dem Unfall seine Fahrt in Richtung Vöhl fortgesetzt. Ob sich dieser Wagen überhaupt teilweise auf der Gegenspur befunden hatte und auch ob der Fahrer den Unfall mitbekommen hatte, ist unklar. Dennoch bittet die Polizei den Fahrer, sich zu melden unter der Rufnummer 05631/971-0. Dort melden sich auch mögliche Zeugen.

Der Schaden am schwarzen Seat Leon der 40-Jährigen beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf 6000 Euro. Der Wagen wurde abgeschleppt. (pfa)


Ganz in der Nähe gab es kürzlich einen schweren Unfall:
Gegen Baum: Feuerwehr befreit Schwerverletzten aus Auto (11.04.2017, mit Fotos)

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FRIEDRICHSHAUSEN. Leicht verletzt worden ist eine 30 Jahre alte Autofahrerin aus der Großgemeinde Haina bei einem Verkehrsunfall, der sich am Samstag gegen 12 Uhr zwischen Friedrichshausen und Römershausen ereignete.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei befuhr die Frau mit ihrem älteren VW Polo die Landesstraße 3073 von Friedrichshausen kommend in Richtung Römershausen. Aus noch ungeklärten Gründen kam die 30-Jährige in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Darauf habe die Fahrerin mit einer heftigen Lenkbewegung reagiert, worauf sich der Kleinwagen überschlug und schließlich - wieder auf den Rädern - im rechten Straßengraben landete, sagte ein Sprecher der Frankenberger Polizeistation.

Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Frankenberger Krankenhaus gebracht. Motorradfahrer als Ersthelfer hatten die Leichtverletzte zuvor aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreit. Den Schaden am Auto schätzt die Polizei auf 3000 Euro. Es entstand wirtschaftlicher Totalschaden. (Quelle: HNA) 

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KORBACH. Zwei Frauen sind am frühen Samstagnachmittag beim Zusammenstoß ihrer Autos auf der Korbacher Umgehungsstraße schwer verletzt worden. Die Bundesstraße blieb zwischen den Abfahrten Arolser Landstraße und Strother Straße zeitweise voll gesperrt.

Eine 18-Jährige aus einem Korbacher Ortsteil wollte gegen 13.45 Uhr von der Strother Straße kommend mit ihrem Skoda Fabia auf die Ortsumgehung nach links in Richtung Dorfitter einbiegen. Dabei übersah die junge Frau einen von links kommenden Honda, mit dem eine 59 Jahre alte Frau aus Melsungen im Schwalm-Eder-Kreis in Richtung Lelbach unterwegs war.

Mehrere Ersthelfer
In der Einmündung kam es zum Zusammenstoß der beiden Autos - dabei schleuderte der Skoda herum und blieb unweit der Einmündung zum Stehen, der Honda rollte noch etwa 40 Meter weiter kam auf der Linksabbiege- und der Gegenspur zum Stillstand. Nach dem Unfall rückten der Korbacher Notarzt und die Besatzungen zweier Rettungswagen auf die Umgehung aus. Mehrere Ersthelfer hatten sich zuvor um die Verletzten gekümmert und bis zum Eintreffen der Polizei auch den Verkehr an der Unfallstelle geregelt. Unter den Ersthelfern befand sich auch eine junge Feuerwehrfrau aus Diemelstadt, die eine medizinische Ausbildung hat und bei den "Helfern vor Ort" des DRK in Rhoden aktiv ist.

Später rückten auch die Einsatzkräfte der Korbacher Stützpunktfeuerwehr zur Unfallstelle aus, um ausgelaufene Betriebsstoffe abzubinden und Trümmerteile einzusammeln. An beiden beteiligten Autos war laut Polizei wirtscjaftlicher Totalschaden von insgesamt 10.000 Euro entstanden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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SACHSENHAUSEN/BAD AROLSEN. Bei einem Erste-Hilfe-Kurs in Sachsenhausen haben die Teilnehmer auch im übertragenen Sinne Hilfe geleistet: Sämtliche Kursgebühren der von Erwin Richhardt geleiteten Schulung fließen nämlich auf das Spendenkonto für die Angehörigen der Todesopfer des schweren Unfalls von Bad Arolsen. 600 Euro kamen auf diese Weise zusammen.

Erwin Richhardt, der seit mehr als 25 Jahren hauptamtlich im Rettungsdienst tätig ist, bietet nebenberuflich mit seiner Firma "Erste Hilfe Hessen" Kurse für Ersthelfer an. In der Vergangenheit gab es bereits Kurse in Zusammenarbeit mit 112-magazin.de, bei denen die Plätze unter den Lesern verlost wurden. Kurz nachdem die Stadt Bad Arolsen ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen der Unfallopfer von Mengeringhausen eingerichtet hatte, riefen "Erste Hilfe Hessen" und 112-magazin.de erneut zu einem Kurs für Leser auf - diesmal sollten die Teilnehmer den regulären Kursbeitrag zahlen unter der Prämisse, dass das Geld gespendet wird. Sämtliche Kursplätze waren innerhalb weniger Tage vergeben.

Nichts tun ist das einzige, was man falsch machen kann
In einem Schulungsraum der promedica-Rettungswache in Sachsenhausen führte Erwin Richhardt die Teilnehmer des ganztägigen Kurses zunächst in die Theorie der Ersten Hilfe ein: Wie erkennt man einen Notfall? Was kann und muss man tun? Welche Angaben muss man beim Notruf machen? Aber der Kursleiter machte rasch auch deutlich, dass man eigentlich nichts falsch machen kann bei der Ersten Hilfe - außer nichts zu tun: "Wenn ein Bewusstloser auf dem Rücken liegt, verschließt die Zunge die Atemweg", erklärte Richhardt, "und das ist das Todesurteil für diesen Menschen." Den Patienten in die stabile Seitenlage zu bringen und den Kopf zu überstrecken, das könne doch eigentlich jeder. "Und schon habt Ihr ein Menschenleben gerettet."

Im Praxisteil ging es dann darum zu erkennen, was genau einem Patienten fehlt, und welche lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie anzuwenden sind, um effektiv zu sein. An speziellen Puppen übten die Teilnehmer nicht nur den Einsatz eines Defibrillators, sondern auch die Herzdruckmassage - dabei bekamen sie zu spüren, wie anstrengend eine Reanimation sein kann. Vor Herausforderungen stellte die Teilnehmer auch, einem verunfallten Motorradfahrer den Sturzhelm abzunehmen. Aber es ging auch um weit weniger spektakuläre Dinge wie das Anlegen eines Druckverbandes oder eines Pflasters nach einer Fingerkuppenverletzung.

Sich selbst nicht in Gefahr bringen
Erwin "Önne" Richhardt appellierte an alle Teilnehmer, vor allem nach Verkehrsunfällen, aber zum Beispiel auch bei Bränden mit Verletzten, stets an die eigene Sicherheit zu denken und Risiken für sich selbst zu vermeiden. In ein brennendes Haus zu laufen oder sich auf eine brüchige Eisfläche zu begeben, um jemanden zu retten, stelle eine erhebliche Gefahr für einen Ersthelfer dar. In einigen Fällen bleibe einem nichts anderes übrig als den Notruf abzusetzen und das Eintreffen professioneller und mit entsprechendem Equipment ausgestattetet Kräfte abzuwarten. 

promedica-Rettungswache besichtigt
Nach Ende des Ersthelferkurses nutzten die Teilnehmer noch die Gelegenheit, einen Blick in die promedica-Rettungswache zu werfen: Rund um die Uhr sind dort mehrere Rettungsassistenten einsatzbereit, um zu Notfällen auszurücken. Die Aufenthalts- und Ruheräume der Mitarbeiter, die Hygieneschleuse oder das Material- und Bekleidungslager der im Jahr 2014 eingeweihten Rettungswache standen zur Besichtigung offen. Die beiden dort stationierten Rettungswagen waren allerdings nicht zu sehen - sie waren zu Einsätzen ausgerückt.

Um den Teilnehmern den Kurs im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen, gab es kostenlos Essen und Getränke. Brötchen und Kuchen hatte die Bäckerei Plücker gespendet, Wurst und Käse stellte kostenlos der Sachsenhäuser Edeka-Markt Schmidt bereit. Die Mitarbeiter von promedica und der Wehrführer von Nieder-Werbe, Klaus Sohl, übernahmen die Bewirtung. Den Schulungsraum stellte promedica ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung. Nicht zuletzt stellte die Waldecker Bank den symbolischen Spendenscheck bereit. (pfa) 


Links:
Erste Hilfe Hessen
promedica-Rettungsdienst
Bäckerei Plücker
Edeka-Markt Schmidt
Waldecker Bank

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RHODEN. Das hätte ganz anders ausgehen können: Ein aufmerksamer Anwohner und die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen haben am Samstag einen Scheunenbrand in der Altstadt verhindert. In dem alten Fachwerkgebäude waren Müll und verschiedene Gegenstände in Brand geraten. Besonders kritisch: In diesem Abschnitt der Langen Straße stehen Wohnhäuser und Scheunen dicht an dicht.

Die Brandursache war zunächst unklar, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Bad Arolser Polizei auf rund 5000 Euro. Dabei hätte ein weitaus höherer Schaden entstehen können, wenn der Brand beispielsweise nachts ausgebrochen und später entdeckt worden wäre. Glücklicherweise aber bemerkte ein Anwohner am Samstag gegen 13 Uhr, dass Rauch aus einer als Lagerraum genutzten Scheune dringt. Der Mann eilte mit einem Feuerlöscher zu der Fachwerkscheune, dämmte den Entstehungsbrand ein und wählte den Notruf.

"Als wir wenig später mit den ersten Kräften eintrafen, schlugen die Flammen aus dem Tor", sagte ein Feuerwehrmann gegenüber 112-magazin.de. Bereits auf der Anfahrt in die Lange Straße habe man aufsteigenden Rauch gesehen. Insgesamt 29 Freiwillige aus Rhoden und Wrexen eilten zur Einsatzstelle, auch die Feuerwehr aus Bad Arolsen machte sich mit ihrer Drehleiter auf den Weg. Die Unterstützung aus der Barockstadt habe aber die Alarmfahrt abbrechen können, nachdem die Kameraden aus Rhoden im Erstangriff unter Atemschutz den Brand nach wenigen Augenblicken bereits gelöscht hätten, hieß es.

Einsatzleiter war der Diemelstädter Stadtbrandinspektor Ulrich Volke. "Wenn man bei der Alarmierung zu einem Scheunenbrand eine Straße in der dicht bebauten Altstadt genannt bekommt, dann muss man sofort an die dichte Bebauung denken und mit einem Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude rechnen", sagte der Stadtbrandinspektor. Glücklicherweise sei das Feuer in einem frühen Stadium bemerkt und erfolgreich bekämpft worden, zeigte sich Volke erleichtert. Der ranghöchste Brandschützer von Diemelstadt war auch darüber froh, dass niemandem etwas passiert ist. Die Einsatzkräfte brachten vorsorglich einen älteren Nachbarn aus seinem Haus, der alleine seine Wohnräume nicht sicher hätte verlassen können. Die Besatzung des vorsorglich bereitstehenden Rettungswagens aus Warburg brauchte nicht einzugreifen.

In der Scheune, die zu einem gegenüberliegenden Haus gehört, lagerten unter anderem Gelbe Säcke, Altpapier, Felgen, Möbelstücke und Gartenmöbel aus Kunststoff. Außerdem stand ein Motoroller in dem Gebäudeteil, in dem der Brand ausbrach - ob das Fahrzeug allerdings auch den Brand ausgelöst hat, stand am Nachmittag vor Ort noch nicht fest.

Erst in der Nacht zu Mittwoch war in Frankenberg-Röddenau eine Scheune abgebrannt. Auch hier ist die Brandursache noch nicht bekannt. Zum Artikel mit Fotos hier klicken. (pfa)  


Ein Feuer in der benachbarten Straße Neustadt drohte im Mai vergangenen Jahres auf Nachbarhäuser überzugreifen:
Dachstuhlbrand fordert insgesamt vier Verletzte (06.05.2016, mit Video/Fotos)

Link:
Feuerwehr Rhoden

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Vier Menschen sind am Samstagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Korbacher Umgehungsstraße verletzt worden. Der Wagen des mutmaßlichen Unfallverursachers war in den Gegenverkehr geschleudert und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen.

Zur Unfallzeit gegen 8.15 Uhr war die Umgehungsstraße schneebedeckt und winterglatt. Mit seinem älteren Audi befuhr ein in Korbach wohnender 20-Jähriger die Bundesstraße aus Richtung Lelbach kommend in Fahrtrichtung Dorfitter. Kurz vor der Abfahrt zur Arolser Landstraße geriet der Wagen ins Rutschen, schleuderte auf die Gegenspur, stellte sich quer und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen entgegenkommenden VW Sharan.

Während dessen 47 Jahre alter Fahrer aus Offenbach und seine beiden elf und 13 Jahre alten Söhne den Zusammenstoß mit augenscheinlich leichten Verletzungen überstanden, erlitt der 20-Jährige im Audi schwere Verletzungen und war nicht mehr ansprechbar. Sein Wagen war nach der Kollision von der Fahrbahn abgekommen und erst an einer schneebedeckten Böschung liegen geblieben. Noch vor Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte kümmerten sich mehrere Ersthelfer um die Verletzten.

Der Korbacher Notarzt sowie die Besatzungen dreier Rettungswagen von DRK und Johannitern rückten zur Unfallstelle aus, ebenso die Polizei und die Korbacher Feuerwehr mit etwa 20 Einsatzkräften. Die ehrenamtlichen Brandschützer unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers André Casper sicherten die Unfallstelle ab, fixierten den Audi an der Böschung und befreiten den Verletzten gemeinsam mit den Rettungskräften auf einem Spineboard. "Der Fahrer war nicht eingeklemmt, so dass wir die Rettungsschere nicht einsetzen mussten", erklärte Casper an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Alle vier Verletzten wurden nach der Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Umgehungsstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten halbseitig gesperrt. Ein Räumfahrzeug von Hessen Mobil war auf der Umgehung und auf den Zubringern im Einsatz. Beide am Unfall beteiligte Autos wurden abgeschleppt. Am Audi und am Sharan war bei der Kollision jeweils Totalschaden entstanden - die Polizei gab die geschätzte Gesamtschadenshöhe mit 30.000 Euro an. (pfa)


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Retter

BREUNA. Ersthelfer haben eine verletzte junge Fau nach einem Unfall auf der A 44 aus ihrem Auto befreit. Wenig später stand der Wagen der 23-Jährigen in Flammen und brannte vollständig aus.

Die junge Autofahrerin aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern war am Freitagvormittag mit ihrem VW Golf auf der A 44 bei Breuna auf einen Sattelzug aufgefahren und anschließend durch die Wucht des Aufpralls mit dem Wagen in die rechte Leitplanke geschleudert. Nachfolgende Autofahrer hielten an und halfen der Verletzten aus ihrem beschädigten Wagen, bei dem es bereits zu einer sichtbaren Rauchentwicklung kam. Nachdem die Ersthelfer noch Taschen der Frau aus dem Wagen geholt hatten, ging das schließlich wenige Augenblicke später in Flammen auf und brannte völlig aus.

Unter den Helfern befand sich zufällig auch eine als Notärztin tätige Frau aus Kassel. Sie kümmerte sich sofort um die 23-Jährige und leistete Erste Hilfe. Wie sich später herausstellte, hatte sich die junge Frau glücklicherweise nur leichte Verletzungen zugezogen. Sie konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung bereits wieder verlassen.

Laut Autobahnpolizei war es gegen 10.20 Uhr zu dem Unfall auf der A 44 bei Breuna in Fahrtrichtung Dortmund gekommen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit noch an. Ersten Erkenntnissen der Beamten zufolge war die 23-Jährige offenbar aus Unachtsamkeit bei ungenügendem Sicherheitsabstand auf den Sattelzug aufgefahren, an dessen Steuer ein 58-Jähriger aus Beckum in Nordrhein-Westfalen saß. Er blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 10.000 Euro.

Bedingt durch die Rettungs- und Löscharbeiten - im Einsatz war die Feuerwehr Breuna - musste die A 44 nach dem Unfall in Richtung Dortmund kurzzeitig voll gesperrt werden. Darüber hinaus war eine Sperrung des rechten Fahrstreifens für die Bergung des ausgebrannten Wagens sowie der Reinigung der Fahrbahn bis etwa 12.30 Uhr erforderlich. Es kam zu Verkehrsbehinderungen mit mehreren Kilometern Stau. (ots/pfa) 


Link:
Feuerwehr Breuna

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Publiziert in KS Polizei

MÜHLHAUSEN. Offenbar ein technischer Defekt in einem VW Beetle hat am Freitagnachmittag für einen beginnenden Fahrzeugbrand gesorgt. Noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr erstickten Anwohner die Flammen mit Feuerlöschern.

Eine 36 Jahre alte Frau aus Marsberg war gegen 17 Uhr mit ihrem Wagen in der Ortsdurchfahrt von Mühlhausen unterwegs, als sie zunächst einen beißenden Geruch wahrnahm. Wenig später bildeten sich Rauch und eine offene Flammen, möglicherweise von einem Defekt am Scheibenwischermotor ausgehend. Die Frau stoppte ihren Beetle auf der Berndorfer Straße und wählte den Notruf.

Die Leitstelle alarmierte mit dem Stichwort "Fahrzeugbrand" die Feuerwehren aus Mühlhausen, Berndorf und Twiste, die wenig später in Richtung Einsatzstelle eilten. Nach der Rückmeldung, dass der Brand bereits mit Feuerlöschern erstickt worden war, brachen die Einsatzkräfte aus Twiste und Berndorf die Alarmfahrt ab.

Nach Auskunft der Korbacher Polizei war an dem VW nur ein relativ geringer Schaden entstanden. Die Fahrerin war bei dem Brand unverletzt geblieben. (pfa) 


Die Wehren aus Berndorf und Twiste waren erst am Vortag im Einsatz:
B 252: Fahranfänger kracht bei Twiste in Sattelzug (08.12.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
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