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JAGDHAUS. Glimpflich endete ein Verkehrsunfall in der Nacht zum Sonntag für zwei Pkw-Insassen bei Jagdhaus. Eine junge Frau aus Wittgenstein und ein weiterer Mitfahrer waren mit ihrem Pkw von Fleckenberg kommend auf der Steigung in Richtung Jagdhaus unterwegs. Kurz vor Jagdhaus kam ihr Wagen – vermutlich wegen der auf diesem Teilstück plötzlichen massiven Straßenglätte – von der Fahrbahn ab. Der Honda fuhr zunächst nach links auf die Gegenfahrbahn und dort in eine angrenzende Böschung. Dabei kippte der Wagen auf die Fahrerseite und prallte seitlich gegen einen Baumstumpf.

Die Feuerwehren aus Schmallenberg und Fleckenberg, zwei Rettungswagen aus Bad Fredeburg und der Bad Fredeburger Notarzt, sowie die Polizei wurden mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf die Jagdhauser Straße alarmiert.

Ein Feuerwehrkamerad der Löschgruppe Fleckenberg, der in Jagdhaus wohnt, war bereits zur Unfallstelle gekommen und hatte seinen anrückenden Kameraden zwei wichtige Rückmeldungen über Handy gegeben: Massive Straßenglätte im Bereich der Unfallstelle und keine Menschen mehr im Fahrzeug eingeklemmt.

„Als wir ankamen, war es genau so, wie es der Kamerad geschildert hatte. Zunächst war noch eine Person im Fahrzeug gewesen, die sich aber bis zu unserem Eintreffen bereits befreien konnte“, erklärte der Einsatzleiter vor Ort.

„Die Straßenglätte beginnt erst wenige Meter vor der Unfallstelle. Trotz Plusgraden ist es glatt geworden, was vermutlich am Wind liegt“, erklärte ein Polizeibeamter vor Ort. Er schildert, dass es plötzlich so glatt gewesen sei, dass die Einsatzkräfte beim Aussteigen aus ihren Fahrzeugen fast hingefallen wären.

Die beiden Personen im Unfallfahrzeug wurden glücklicherweise nur leicht bis gar nicht verletzt, kamen aber zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

Der Pkw wurde geborgen und abgeschleppt, bis dahin leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Montag, 30 September 2019 21:07

Schwerer Unfall zwischen Schreufa und Sachsenberg

SCHREUFA. Die Wucht des Aufpralls war enorm. Ein Pkw steht im Graben, allerdings mit einem Vorderrad in der Luft und mit dem Kofferraum in einer angrenzenden Böschung eines Laubwaldes. Den anderen Wagen sehe ich garnicht. Aus der Presse Alarmierung ist aber bekannt, dass es sich um zwei verunfallte Pkw handelt. Wenn man von Schreufa in Richtung Sachsenberg fährt, befinden sich links neben der Straße große Wiesen. Darin und in der zugehörigen Wiese befinden sich viele Einsatzkräfte. Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei. Sie alle stehen um den Pkw herum und leisten körperliche Schwerstarbeit in der abschüssigen Böschung. Vor dem Rettungswagen ist ein Stahlseil über die Straße gespannt – an einem Baum gegenüber befestigt. Dieses Seil sichert den Pkw, der noch in der Böschung steht. Darin versorgen die Einsatzkräfte eine Frau, die laut der Alarmierung eingeklemmt ist. Oben auf der Straße stehen Trage und Rettungswagen bereit.

Auf dem Weg über die lange Straße in Richtung der Einsatzstelle komme ich an einigen jungen Frauen vorbei. Sie sind besorgt, scheinen die Frau im Pkw zu kennen. Ein bisschen frage ich mich, was ich eigentlich hier suche. Trotz Kamera, trotz Presseausweis, trotz Zurückhaltung. Aber das dauert nur kurz. Ich störe niemanden. Halte mich zurück, bis die Frau befreit ist und im Rettungswagen liegt. Die Fotos der Vergangenheit haben bereits viel Aufklärung geleistet. Bei Crashkurs NRW zum Beispiel, einer landesweiten Präventionsveranstaltung der Polizei für junge Leute in weiterführenden Schulen. Damit vielleicht nur einer im richtigen Moment das Richtige tut. Dann hat es schon was gebracht.

In der Zwischenzeit haben die Rettungskräfte die Frau aus dem Auto befreit und in den Rettungswagen gebracht.

Ein Peugeot ist das, der da steht. Zum Glück nicht so sehr deformiert vom Unfall. Eher zur Rettung der Frau zerschnitten – Türen entfernt, Dach abgetrennt. Das ist – auch wenn das erst mal paradox klingt – ein gutes Zeichen. Auch, dass die Rettungskräfte sich Zeit gelassen haben. Das bedeutet nämlich, dass sie keine Crashrettung durchführen mussten, sondern eine Patientenorientierte Rettung machen konnten. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Crashrettung allerhöchste Eile geboten ist, weil der Patient in akuter Lebensgefahr schwebt. Bei der Patientenorientierten Rettung ist der Zustand stabil. Soweit stabil, dass man mehr Zeit investieren kann, um besonders schonend für die Wirbelsäule des Patienten zu arbeiten.

Die Feuerwehrleute, die aus der Großgemeinde Lichtenfels und auch aus Frankenberg angerückt sind, bestätigen später den Eindruck. „Patientenorientierte Rettung in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Notärztin“.

Erst sei nicht ganz klar gewesen, auf welchem Gemeindegebiet sich die Unfallstelle befindet, erklären die Wehrleute. Deshalb seien beide Gemeinden alarmiert worden. „Wir arbeiten aber ohnehin sehr oft zusammen und das klappt super.“, erklären sie mir vor Ort. Den Beweis dafür haben alle aber schon längst erbracht. Aus schwierigem Gelände haben sie alle in engster Zusammenarbeit einen verletzten Menschen nicht nur aus einem Unfallwagen befreit, sondern auch betreut, den Rettungsdienst unterstützt, den Brandschutz sichergestellt, die Straße abgesperrt und das Auto gegen Abrutschen gesichert.

Wie ist der Unfall überhaupt zu Stande gekommen? Das erklären mir die eingesetzten Polizeibeamten der Frankenberger Wache: „Die Frau kam mit ihrem Peugeot aus Richtung Sachsenberg. Ihr entgegen kam ein Mann aus Richtung Schreufa. Die Frau geriet ins Schlingern, traf einen Baum am rechten Fahrbahnrand und dann den entgegenkommenden Wagen des Mannes. Dieser ist ausgewichen und in den Graben geschleudert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Peugeot der Frau zurück über die Straße in den Abhang geschleudert.“ Der Mann sei glücklicherweise nur leicht verletzt worden und könne womöglich nach ambulanter Behandlung nach Hause. Die Frau kommt ins Krankenhaus nach Frankenberg. Alles in allem ist der Unfall wohl verhältnismäßig glimpflich abgegangen. Gott sei Dank.

Erst am Samstag war es auf der Strecke zu einem schweren Unfall gekommen.

Liebe Leser, liked kräftig den Artikel als Anerkennung für die eingesetzten Kräfte und gute Genesungswünsche für die Betroffenen.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 10 Juli 2019 23:55

Vom Unfallwrack ins Feuerwehrauto

ESLOHE. Ich treffe Robin Feldmann. Wir kennen uns schon länger und treffen uns nicht zum ersten Mal. Diesmal aber hat unser Treffen einen ganz besonderen Hintergrund. Eigentlich ist es ein Wunder, dass Robin noch lebt. Heute genau vor sechs Jahren hatte er einen schweren Unfall. Damals war ich an der Einsatzstelle als Berichterstatter und Fotograf tätig.

Sein Auto war an einem Baum in mehrere Teile gerissen worden. Trotz mehrjähriger beruflicher Tätigkeit beim Rettungsdienst und jahrzehntelanger Einsatzfotografie in der Freizeit war ein solches Bild auch für mich Neuland. Nie zuvor hatte ich so etwas gesehen.

Bis zur Unkenntlichkeit war sein schwarzer Kleinwagen deformiert worden, der Motorblock lag mehrere Meter weiter. Mitten auf der Straße. Bei meinem Eintreffen lag Robin bereits im Rettungswagen. In aller Regel sehe ich die Beteiligten eines Unfalles bei meiner Tätigkeit für unser 112-Magazin nicht. Wir beginnen unsere Arbeit erst, wenn die Verletzten aus dem Auto befreit wurden und im Rettungswagen liegen. Nach dem Abtransport ins Krankenhaus habe ich in aller Regel keine Verbindung mehr mit den Opfern eines Verkehrsunfalls. Bei Robin war das anders. Denn wenige Wochen nach dem schweren Unfall schrieb mir ein junger Mann: „Guten Abend, ich hätte mal eine Frage...“. Das war Robin. Jener damals 22 Jahre alte Mann, der mit seinem Wagen zwischen Kückelheim und Eslohe gegen einen Baum geprallt war. Er wollte die Fotos von seinem Unfall haben, hatte im Netz zu „seinem“ Unfall recherchiert und war dabei auf das 112-Magazin gestoßen.

Sechs Jahre später trifft er sich mit mir, um mir diesen Teil seines Lebens zu erzählen und mir geduldig und nett auf meine Fragen dazu zu antworten. Er gibt mir die Chance, aus einer anderen Sichtweise über einen Unfall zu berichten. Er hat den Mut, mit mir über all das zu reden. Wie das war an diesem Morgen, seinem „zweiten Geburtstag“.

„Es war ein ganz normaler Morgen“, erzählt mir der sympathische junge Mann. Er wollte zur Arbeit fahren. Robin hatte Zimmermann gelernt, etwas Handwerkliches. Gegen kurz vor sechs Uhr fuhr er auch an diesem Donnerstag von seinem Wohnort Kückelheim in Richtung Eslohe. „Irgendwas hat am Radio nicht funktioniert und ich wollte es einstellen“, erinnert er sich. Das nächste, was Robin merkte, war ein gewaltiger Einschlag. Der massive Straßenbaum hatte seinen Golf wie eine Sardinendose aufgerollt und den Motor herausgerissen. „Es roch verbrannt und es war neblig von den Airbags“, erinnert sich Robin im Gespräch mit mir. „Danach war ich kurz weg und wurde wieder wach, als sich von rechts ein Auto näherte“. Ein Mann stieg aus und lief auf Robin zu, das Handy in der Hand. Der Ersthelfer telefonierte zu dieser Zeit bereits mit der Leitstelle. „Ich wollte den Sitz zurück fahren“, berichtet Robin. Doch das schaffte er nicht mehr. Robin war eingeklemmt worden, die Fahrerkabine war komplett zerstört. Der junge Mann konnte weder den Sitz zurück fahren, noch das Unfallwrack verlassen. Der Ersthelfer beruhigte Robin: „Junge, warte. Die Feuerwehr kommt jetzt. Die holen Dich raus“, hatte er ihm gesagt. Robin hatte einen Wunsch: „Ruf bitte meine Mutter an“, bat er den Ersthelfer. Erst wollte Robin das selbst machen, vom Unfallfahrzeug aus. Doch auch das ging nicht mehr. Der Ersthelfer rief dann auch Robins Mutter an.

Inzwischen waren bereits erste Rettungskräfte der Rettungswache Eslohe vor Ort und haben noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit den Maßnahmen begonnen. Nur Minuten später trafen auch die freiwilligen Feuerwehrleute aus Eslohe ein. „Einer war immer bei mir. Der hat hinter mir gesessen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst haben sehr ruhig mit mir gesprochen und alle Schritte angesagt“, ist Robin beeindruckt. „Ich habe mich zu jeder Zeit sicher gefühlt“.

Inzwischen sind auch seine Mutter und sein Bruder an der Einsatzstelle eingetroffen. „Mama war als Erstes da. Die war natürlich geschockt“, weiß Robin heute noch. Kurze Zeit später war auch Thomas vor Ort, sein Bruder.

Nach einer guten halben Stunde war Robin aus seinem Unfallwrack befreit worden und lag im Rettungswagen. Dort erfolgte dann die detaillierte Untersuchung. „Inzwischen hatte ich Medikamente bekommen und war etwas abgeschirmt“, erzählt er mir. Trotzdem bekommt er weiterhin mit, was um ihn herum geschieht. „Die hatten einen Rettungshubschrauber für mich angefordert. Es war aber so bewölkt und neblig und es war nicht klar, ob überhaupt ein Hubschrauber kommen kann“, erinnert sich Robin. „Ich habe mir auch Gedanken gemacht, wo der überhaupt landen kann, wenn er durchkommt“, erzählt Robin weiter. Während er sich diese Gedanken macht, hört er das Rotorengeräusch des Hubschraubers – Die Piloten der ADAC Luftrettung aus Münster haben es geschafft. Trotz Bewölkung und Nebel sind sie zur Unfallstelle durchgekommen, um Robin in ein Krankenhaus zu fliegen. „Das Tragen zum Hubschrauber habe ich etwas mitbekommen. Während des Fluges bin ich aber immer wieder eingeschlafen. Ich hatte ja Medikamente bekommen“, erklärt er mir. „Das ging auch bis in den Schockraum so. Da wurde dann nach der Untersuchung eine Schnittwunde an der rechten Hand versorgt“, erzählt er. „Mehr habe ich nicht gehabt“. Robin lächelt. Und dann berichtet er weiter: „Ich bin schon am nächsten Tag von der Intensivstation nach Hause entlassen worden“. Bereits vom Unfalltag an hatte Robin sich sehr für die Arbeit der Rettungskräfte an diesem Tag und die Auswirkungen des Unfalls interessiert. „Ich habe nachmittags schon gegoogelt und Eure Fotos gefunden“, lacht er.

Dann endet unser Gespräch. Jetzt muss noch ein Foto gemacht werden. Dazu zieht Robin sich um. Er zieht Feuerwehrkleidung an, nimmt seinen Helm und stellt sich vor dem Rüstwagen des Esloher Löschzuges zum Foto auf. Vor dem Wagen, der damals die notwendige Ausrüstung dabei hatte, um Robin aus dem völlig zerstörten Wrack zu befreien.

Logisch für den jungen Mann, dass er sich persönlich bei seinen Rettern bedanken wollte. „Dann bin ich zu einem Dienstabend der Feuerwehr gegangen und habe erst mal was in die Kasse getan“, lacht er. „Und dann hab ich mir den Dienstabend angeschaut und bin direkt hier hängen geblieben“. Heute ist Robin selbst Feuerwehrmann. Rückt aus, wenn andere Menschen in Not geraten sind, um ihnen zu helfen. Hilft den Kameraden, die ihn damals aus dem Auto gerettet haben. „Ich habe den Rettungsdienst als Erstes gefragt, ob der überhaupt noch lebt“, erinnert sich ein Feuerwehrkamerad von Robin, der unser Gespräch zufällig mitbekommt.

Nicht nur als Feuerwehrmann ist Robin seit seinem Unfall aktiv. Auch in der First-Responder-Gruppe engagiert er sich, kommt also auch bei „normalen“ medizinischen Notfällen zum Einsatz, um Menschen schnelle Hilfe zu bringen und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

Was denkt Robin eigentlich heute, wenn er an der Unfallstelle vorbei kommt? „Ah! Mein Baum“, wir lachen herzlich.

Dann nimmt Robin mich in seinem Auto mit. Einem Golf 6, wie damals. Er fährt mit mir in Richtung Kückelheim und zeigt mir noch einmal „seinen Baum“. „Hier. Der wars“, sagt er mir. Dann ist es kurz still und wir fahren am Baum vorbei. „Das ist für mich kein Problem. Ich fahre wieder ganz normal Auto“, versichert mir Robin. Als Zimmermann arbeitet er übrigens nicht mehr. Auch beruflich hilft er nun kranken und verletzten Menschen. Robin ist kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. „Das ist echt geil!“, freut er sich.

Dann stoppt er sein Auto, damit ich aussteigen kann. Er verabschiedet mich mit einem Lächeln und einem Handschlag. „Bis zum nächsten Einsatz“, sagt er zu mir. Ich fahre zurück nach Hause. Voller Anerkennung für so viel Mut, so offen mit mir über diesen schweren Unfall zu reden, mir zu gestatten diesen höchstpersönlichen Lebensabschnitt mit Text und Fotos öffentlich zu machen, so geduldig und freundlich meine Fragen zu beantworten. Und nicht zuletzt darüber, nun selbst als Feuerwehrmann, First-Responder, oder Krankenpfleger für in Not geratene Menschen einzustehen. Rund um die Uhr.

Publiziert in HSK Feuerwehr

KASSEL. Zweimal ist am Sonntag der Rüstzug der Kasseler Berufsfeuerwehr ausgerückt, um nach Verkehrsunfällen Hilfe zu leisten. In einem Fall befreiten die Brandschützer eine Frau mit hydraulischen Geräten aus ihrem Auto, mit dem sie gegen eine Straßenbahn geprallt war. 

Zunächst wurde gegen 12.30 Uhr lediglich ein Löschfahrzeug der Feuerwache 1 zur Unterstützung des Rettungsdienstes zu einem Verkehrsunfall in der Ihringshäuser Straße, Höhe Haltestelle Arnimstraße, alarmiert. An der Kreuzung Ihringshäuser Straße/Am Felsenkeller war eine Straßenbahn mit einem Auto kollidiert, berichtete die Berufsfeuerwehr. Bei dem Seitenaufprall war die Autofahrerin, wie sich herausstellte, verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeschlossen worden.

Daraufhin wurde der Rüstzug der Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle nachalarmiert. Nach Absprache mit der Notärztin setzten die Feuerwehrleute hydraulische Rettungsgeräte ein, um die Patientin möglichst schonend aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Anschließend wurde die Verletzte vom Rettungsdienst versorgt und in ein Kasseler Krankenhaus transportiert.

Für den Zeitraum der Einsatzmaßnahmen blieb die Ihringshäuser Straße stadtauswärts gesperrt, ebenfalls kam der Straßenbahnverkehr dort zum Erliegen. An dem Auto war Totalschaden entstanden, die Straßenbahn hatte ebenfalls erheblichen Schaden genommen. Den Gesamtschaden schätzte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Karsten Fischer, auf 25.000 Euro. Zum Unfallhergang ermittelt die Polizei.

Auto kippt nach Kollision auf die Seite
Am Sonntagabend dann um 18.08 Uhr wurde der Rüstzug zum zweiten Mal an diesem Tag zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich an der Kreuzung Wolfhager Straße/Rasenallee, am Einsatzort fanden die Rettungskräfte zwei verunfallte Autos vor, von denen eines auf der Seite lag. Insgesamt waren fünf Personen in den beiden Wagen unterwegs gewesen, die sich jedoch bei Ankunft der Feuerwehr nicht mehr in ihren Fahrzeugen befanden und bereits vom Rettungsdienst versorgt wurden.

Die Feuerwehr, abermals unter der Leitung von Karsten Fischer, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Der Rettungsdienst transportierte eine verletzte Person in ein Kasseler Krankenhaus.

An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden, der Sachschaden beträgt einer Schätzung zufolge 20.000 Euro. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Kreuzungsbereich. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (r/pfa)

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Publiziert in KS Feuerwehr

KORBACH. Nach einem offenbar bewusst falschen Notruf vor vier Wochen folgen nun die Konsequenzen: Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt stellt Strafantrag gegen die Anruferin, die Anfang Juli einen Unfall erfunden und die Rettungskräfte in die Irre geführt hat.

Die Frau wählte am 1. Juli gegen 11 Uhr die Nummer 112 und teilte mit, in der Strother Straße habe sich ein Unfall ereignet, bei dem mindestens eine Person im verunglückten Auto eingeschlossen sei. Neben Notarzt und RTW-Besatzung alarmierte die Leitstelle daraufhin auch die Korbacher Feuerwehr mit der Rettungsschere. Wenig später mit Blaulicht und Martinshorn an der vermeintlichen Unfallstelle eingetroffen, fanden die Einsatzkräfte aber kein verunglücktes Fahrzeug vor. Auch die Absuche der Umgebung verlief ohne Ergebnis. Der Versuch, die Anruferin des Notrufes zu erreichen, scheiterte nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt: Die Frau sei nicht mehr ans Telefon gegangen. In Abstimmung aller Einsatzkräfte mit der Polizei brachen Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr den Einsatz damals schließlich ab.

"Für nichts und wieder nichts"
Für den Stadtbrandinspektor ist ein solches Verhalten nicht nachvollziehbar. Schmidt erklärte gegenüber 112-magazin.de, sämtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr seien ehrenamtlich aktiv und hätten an dem Tag beispielsweise ihre Arbeitsplätze oder ihre Familien verlassen, um wegen eines böswilligen Fehlalarms auszurücken. Andere Feuerwehrleute seien von der - ebenfalls ehrenamtlich durchgeführten - Absicherung des Altstadtlaufs abgezogen worden und in die Strother Straße ausgerückt. "Für nichts und wieder nichts", ärgerte sich der ranghöchste Korbacher Brandschützer. Schmidt kündigte damals an, juristische Konsequenzen zu prüfen.

Tatsächlich werde nun Strafantrag gegen die Anruferin gestellt, erklärte der Stadtbrandinspektor an diesem Freitag auf Nachfrage von 112-magazin.de. "Wenn sich die Person wenigstens bei uns gemeldet und entschuldigt hätte - die Nummer kennt sie ja -, dann wäre die Sache erledigt gewesen", sagte Schmidt. Diese Gelegenheit habe sie jedoch versäumt.

Missbrauch strafbar
Der sogenannte Missbrauch von Notrufeinrichtungen ist strafbar, zudem können einem Anrufer die Kosten für den unnötig ausgelösten Einsatz in Rechnung gestellt werden. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Was geht bloß in solchen Menschen vor? Offenbar vorsätzlich hat eine Anruferin am Samstag einen falschen Notruf abgesetzt und einen Verkehrsunfall gemeldet, der überhaupt nicht passiert war. Notarzt, Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei rückten aus - und wenig später nach vergeblicher Suche wieder ein.

In dem Notruf am Samstagvormittag gegen 11 Uhr teilte ein Frau mit, in der Strother Straße in Höhe des integrativen Kindergartens der Lebenshilfe habe sich ein Unfall ereignet, bei dem mindestens eine Person im verunglückten Auto eingeschlossen sei. Neben Notarzt und RTW-Besatzung alarmierte die Leitstelle daraufhin auch die Korbacher Feuerwehr mit der Rettungsschere.

Wenig später mit Blaulicht und Martinshorn an der genannten Stelle eingetroffen, fanden die Einsatzkräfte aber kein verunfalltes Fahrzeug vor. Auch die Absuche der angrenzenden Straßen, des Lebenshilfe-Geländes und der Landesstraße in Richtung Strothe verlief ohne Ergebnis. Der Versuch, die Anruferin des Notrufes zu erreichen, scheiterte nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt: Die Frau sei nicht ans Telefon gegangen. In Abstimmung aller Einsatzkräfte mit der Polizei brachen Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr den Einsatz schließlich ab.

Für den Stadtbrandinspektor ist ein solches Verhalten nicht nachvollziehbar. Schmidt erklärte gegenüber 112-magazin.de, sämtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr seien ehrenamtlich aktiv und hätten am Samstagvormittag beispielsweise ihre Arbeitsplätze oder ihre Familien verlassen, um wegen eines böswilligen Fehlalarms auszurücken. Andere Feuerwehrleute seien von der - ebenfalls ehrenamtlich durchgeführten - Absicherung des Altstadtlaufs abgezogen worden und in die Strother Straße ausgerückt. "Für nichts und wieder nichts", ärgerte sich der ranghöchste Korbacher Brandschützer.

Missbrauch von Notrufen strafbar
Friedhelm Schmidt machte aber auch darauf aufmerksam, dass ein jeder Einsatz eine gewisse Gefahr darstelle: Die Freiwilligen würden zunächst von Zuhause oder der Arbeitsstelle mit Privatfahrzeugen zum Stützpunkt eilen und von dort mit den Feuerwehrfahrzeugen zur Einsatzstelle ausrücken. "Alarfahrten sind immer mit einem Risiko verbunden", verdeutlichte der Stadtbrandinspektor, "für sich selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer." Ähnlich verhalte es sichnatürlich mit den Alarmfahrten von Rettungsdienst, Notarzt oder Polizei. Wenn man dann feststellen müsse, "dass uns jemand bewusst in die Irre geführt hat, ist das besonders ärgerlich." Nicht zuletzt sei der Missbrauch von Notrufeinrichtungen auch strafbar. (pfa) 


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Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

SACHSENHAUSEN. Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Autos und einem Lkw haben Feuerwehr und Rettungsdienst mehrere Verletzte befreit und versorgt, die Brandschützer löschten zudem ein brennendes Fahrzeug und beseitigten ausgelaufenes Gefahrgut: Dies war das realistische Szenario beim zweiten Blaulichttag in Sachsenhausen. Eine solche Lage kann aber jederzeit zum Ernstfall werden...

Etliche Zuschauer erlebten am Mittwochabend an der Stadthalle die Übung, die die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen gemeinsam mit dem promedica-Rettungsdienst geplant und umgesetzt hatten: Angenommen war ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Kleinwagen auf einen Tanklastwagen auffuhren. Alle drei Personen am Steuer waren verletzt, die beiden Autofahrer sogar in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Unter den Augen der Besucher - darunter auch Feuerwehrleute aus anderen Gemeinden - befreiten die Brandschützer die geschminkten Opfer mit hydraulischen Geräten aus den Autos, während die Rettungskräfte sie bereits medizinisch versorgten. Der Lkw-Fahrer war zwar nicht eingeklemmt, um ihn aber sicher retten zu können, mussten die Einsatzkräfte zunächst eine Plattform aufbauen. Bernd Schäfer, stellvertretender Waldecker Stadtbrandinspektor, beschrieb den Zuschauern ständig über Lautsprecher, was und warum seine Kameraden gerade machen.

Während aus dem Lastwagen ein gefährlicher Stoff auslief, wurde es auch an einem der verunfallten Autos brenzlig: Zum Glück erst nach der Rettung des Fahrers geriet das Auto in Brand. Mit einem Schwerschaumrohr rückte ein Trupp unter Atemschutz den Flammen zu Leibe.

Nach der groß angelegten Übung erhielten alle Akteure viel Applaus der Besucher. Anschließend standen die Einsatzkräfte den interessierten Gästen Rede und Antwort zu den Fahrzeugen, der Ausrüstung und der Tätigkeit bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Eines der Ziele der Veranstaltung war, den Menschen aus Sachsenhausen und Umgebung den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr schmackhaft zu machen und für den hauptamtlichen Dienst im Rettungswesen zu werben. Diese "Rechnung" war bereits beim ersten Blaulichttag vor einem Jahr aufgegangen - die Feuerwehr begrüßte im Nachgang der Übung einige neue Mitglieder.

So soll sich der Blaulichttag als Informations- und Werbeveranstaltung weiter etablieren. Stets am Abend vor Fronleichnam soll es auch in den kommenden Jahren Großübungen vor den Augen möglichst vieler Zuschauer geben. (pfa)


Links:
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Sachsenhausen

promedica-Rettungsdienst

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