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Samstag, 19 Mai 2012 19:28

Motorboot rammt Elektroboot: Zwei Verletzte

HEMFURTH-EDERSEE. Beim Zusammenstoß eines Wasserski-Motorbootes mit einem Elektro-Mietboot sind am späten Samstagnachmittag drei Menschen über Bord gegangen und in den Edersee gestürzt. Zwei von ihnen wurden dabei verletzt. Ein gerissenes Lenkseil am Motorboot hatte laut Wasserschutzpolizei zu dem Unfall geführt.

Die Besatzungen zweier Rettungswagen und die Wildunger Notärztin waren nach dem Unfall ebenso im Einsatz wie fünf Mitglieder der DLRG-Station in Waldeck-West mit zwei Rettungsbooten. Den Transport der Verletzten zum Ufer übernahm ein zweites Boot der Wasserskischule. Nach der Erstversorgung wurden zwei Männer ins Krankenhaus nach Bad Wildungen eingeliefert.

Unerlaubt durch Wasserskizone gefahren
Zwei Eheleute aus Bremen und ein mit ihnen verwandter Rentner aus Bremen hatten sich nach Angaben von Ralf Krause vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck am Samstag gegen 17 Uhr auf der Waldecker Seeseite ein Elektroboot gemietet. Am Steuer saß der Mann aus Bremen. Mit dem blau-weißen Boot fuhren die Gäste in Richtung Edertalsperre - und verbotenerweise durch die Wasserskizone. Dort war gegen 17.15 Uhr ein 46 Jahre alter Mann aus Lage mit einem Motorboot in Richtung Waldeck unterwegs. Während der 28 Stundenkilometer schnellen Fahrt riss laut Krause das Lenkseil des Außenbordmotors. Das Wasserskizugboot wurde dadurch manövierunfähig und rammte das entgegenkommende Elektroboot - laut Polizei glücklicherweise an der rechten hinteren Seite.

Durch den Aufprall wurde das Elektroboot herumgeschleudert, die drei Insassen stürzten in den See. Die Mitarbeiter der Wasserskischule brachten die Gekenterten sofort auf eine schwimmende Plattform im See, leisteten Erste Hilfe, verständigten die Rettungsleitstelle und brachten die Verletzten mit einem zweiten Wasserski-Zugboot zum Anleger am Terassenhotel. Dorthin eilten Rettungswagenbesatzungen von DRK und promedica sowie die Notärztin. Auch ein Hund wurde den Angaben zufolge verletzt. Der Bootsführer des Motorbootes blieb unverletzt.

Die Einsatzkräfte der DLRG unter Leitung von Klaus Schulze schleppten mit einem Boot das beschädigte Elektroboot zurück zum Steg des Vermieters und brachten den Bootsführer des Zugbootes und den Wasserskiläufer zurück an Land. Angaben über den Schaden lagen am Abend zunächst nicht vor.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 03 Mai 2012 17:37

Nachts drei Segelboote aufgebrochen

HEMFURTH-EDERSEE. Drei an einer Steganlage unterhalb des Wildparks in Sperrmauernähe liegende Segelboote sind von Unbekannten aufgebrochen worden. Die Wasserschutzpolizei vermutet, dass der oder die Diebe vom Wasser aus auf die Kajütboote gelangten.

Wie Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei am Donnerstag berichtete, waren die Bootsaufbrüche in der Nacht zum 1. Mai verübt worden. Unbekannte Täter suchten die verschlossene Steganlage, die unterhalb des Wildparks in Talsperrennähe liegt, vermutlich vom Wasser aus auf und kletterten auf drei Segelkajütboote.

Bei allen drei Booten wurden die verschlossenen Schiebe-Türen der Kajüten aufgehebelt und aus dem Inneren Getränke und verschiedene Gegenstände entwendet. So wurden laut Polizei unter anderem ein grüner Werkzeugkoffer mit Spezialsegelwerkzeug, eine Kompressorkühlbox und eine Chemietoilette gestohlen. Der Stehlschaden liegt insgesamt bei etwa 1100 Euro. An allen drei Booten entstand durch das Hebeln zudem ein leichter Sachschaden.

Die Wasserschutzpolizei Waldeck bittet mögliche Zeugen um Hinweise an die Telefonnummer 05623/5437.

Publiziert in Polizei

HEMFURTH-EDERSEE. Ein Motorradfahrer ist am frühen Sonntagnachmittag auf der Ederseerandstraße zwischen der Talsperre und der Ederbrücke bei Hemfurth gestürzt. Bei dem Verkehrsunfall traten Betriebsstoffe aus, die die Feuerwehr abbinden musste.

Der Kradfahrer aus Soest war mit seiner Kawasaki auf der Landesstraße 3086 vom Edersee kommend in Fahrtrichtung Affoldern unterwegs, vor ihm fuhren zwei Autos. Das erste Fahrzeug fuhr gegen 14.10 Uhr zum Wenden nach links von der Straße auf eine Freifläche. Der Autofahrer dahinter bremste noch rechtzeitig ab, der Motorradfahrer kam jedoch bei seinem Bremsmanöver zu Fall. Dabei entstand nach Angaben der Feuerwehr Hemfurth-Edersee ein Loch im Getriebegehäuse des Motorrades.

Feuerwehrleute nahmen das ausgetretene Öl mit Bindemittel auf. Anschließend stellten die Brandschützer zur Absicherung des Streckenabschnitts Hinweisschilder mit der Aufschrift "Achtung Ölspur" auf.

Der Motorradfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Zu einer Berührung mit einem der Autos kam es laut Polizei nicht.


Die Feuerwehr Hemfurth-Edersee war erst vergangenen Donnerstag im Einsatz:
Tank schlägt Leck: Rückefahrzeug verliert Diesel (23.03.2012)

Link:

Feuerwehr Hemfurth-Edersee

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 19 März 2012 18:04

Nicht geguckt: Roller von Auto erfasst

WALDECK. Ein 61 Jahre alter Motorrollerfahrer ist am Montag von einem Auto erfasst worden, als er vom Talstation-Parkplatz der Waldecker Bergbahn auf die L 3256 einbog - nach Angaben der Polizei ohne auf den fließenden Verkehr zu achten.

Der Zweiradfahrer aus Waldeck zog sich bei dem Unfall Verletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung durch die Besatzung eines Rettungswagens und den Wildunger Notarzt in ein Wildunger Krankenhaus eingeliefert. "Dort soll der 61-Jährige bis Dienstag zur Beobachtung bleiben", sagte eine Polizeibeamtin der zuständigen Korbacher Station auf Anfrage von 112-magazin.de. Der 69 Jahre alte Autofahrer, seine mit im Wagen sitzende Ehefrau und eine weitere Mitfahrerin blieben bei dem Unfall am Montagmittag unverletzt.

Aus bislang unbekannten Gründen war der Rollerfahrer gegen 14.10 Uhr mit seinem Zweirad von dem Parkplatz an der Talstation in die vorbeiführende Landesstraße eingebogen, obwohl sich aus Richtung Waldeck der Ford Mondeo des 69-Jährigen näherte. Das Auto erfasste die Maschine, der Fahrer stürzte zu Boden und zog sich Prellungen zu. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Schaden von rund 500 Euro am Roller und weiteren 1500 Euro am Auto.

Publiziert in Retter

EDERTAL. Ein verzweifelter 45-jährigen Mann wollte sich aufgrund familiärer Probleme von der Sperrmauer stürzen. Polizei und ein Notfallseelsorger brachten ihn von seinem Vorhaben ab.

Die erschreckende Nachricht erreichte die Polizei am Montag um 11.15 Uhr. Daraufhin fuhren drei Funkwagen zu der Sperrmauer. Wasserschutzpolizei sowie Rettungs- und Notarztwagen waren ebenfalls im Einsatz. Auch Feuerwehr und Notfallseelsorge sind kurz darauf verständigt worden. Nach kurzer Zeit waren alle Einsatzkräfte an der Sperrmauer und sperrten den Ort des Geschehens ab.

Der 45-jährige Trendelburger saß auf der Mauerkrone, zum Sprung bereit. Dem Dienststellenleiter der Polizeistation Bad Wildungen, Hartmut Ide und dem Notfallseelsorger, Pfarrer Werner Hohmeister, gelang es schließlich, den Verzweifelten in ein Gespräch zu verwickeln. Die Einsatzkräfte überzeugten den verzweifelten Mann davon, sich nicht das Leben zu nehmen. Freiwillig begleitete er die Beamten zur Polizeistation Bad Wildungen und wurde in das psychiatrische Krankenhaus in Haina eingewiesen. Dort wird er jetzt psychologisch betreut.

Publiziert in Retter
Freitag, 09 Dezember 2011 10:35

Edersee: Regen bringt Gefahr für Boote

EDERSEE. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage ist der Wasserstand im Edersee von Sonntag bis Freitag bereits um mehr als 1,30 Meter gestiegen. Für das Wochenende ist mit weiter steigenden Pegelständen zu rechnen. Hierdurch kann es zu Problemen für am Ufer liegende Ruderboote kommen, die abtreiben oder sinken können.

Die Wasserschutzpolizei weist die Bootseigner auf ihre Verpflichtung hin, die Boote gegen Abtreiben zu sichern und hierbei die wechselnden Wasserstände zu berücksichtigen. Ferner sollte jeder, der seinem Hobby am Wasser in dieser Zeit nachgeht, die Gefahren durch die Witterung berücksichtigen. Eine ohnmachtsichere Rettungsweste sollte dabei obligatorisch sein. Derzeit liegt die Wassertemperatur bei etwa fünf Grad Celsius, so dass es sicher besser ist, auf eine Bootsfahrt in einem nicht ausreichend seetüchtigen Fahrzeug ganz zu verzichten. Gleiches gilt auch für den Diemelsee, wenn gleich der Pegel dort etwas langsamer steigt.

Bei Fragen stehen die Beamten der Wasserschutzpolizei Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437 zur Verfügung.

Publiziert in Polizei
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