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HAINE. Bei der Notlandung eines Sportflugzeuges ist ein 68-jähriger Pilot verletzt worden. Er musste mit dem Kasseler Rettungshubschrauber "Christoph 7" in die Marburger Uniklinik geflogen werden.

Der Mann war am Mittag am Flugplatz in Allendorf (Eder) gestartet und hatte bereits kurz nach dem Abflug bemerkt, dass die Thermik nicht so vorhanden war, wie er sie für einen sicheren Flug benötigt hätte. Der Mann entschied sich daraufhin, zum Flugplatz zurück zu kehren, musste aber in einem Getreidefeld zwischen der Bundesstraße 253 und dem Friedhof Haine eine Notlandung machen. Dabei schlug das Flugzeug mit dem vorderen Bereich im Getreidefeld auf und überschlug sich. Der Pilot wurde verletzt und nach der Versorgung durch Rettungsdienst und Notarzt mit dem Hubschrauber ins Uniklinikum Marburg geflogen.

Die Polizei bezifferte den Totalschaden am Flugzeug mit rund 12.000 Euro, am Getreidefeld entstand geringerer Sachschaden. Das Flugzeug wurde durch Mitglieder des Luftsportvereins und einen Landwirt mittels Trecker und Frontlader aus dem Feld geborgen. Der Feldbesitzer wurde durch die Polizei über den Unfall informiert. Ebenso wurden die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) und das Regierungspräsidium Kassel über den Flugunfall informiert.

Publiziert in Retter

WALDECK. Abgestürzt mit einem sogenannten Lufttrike ist am späten Dienstagvormittag ein 76 Jahre alte Niederländer. Der Mann wurde bei dem Unfall schwer an einem Bein verletzt. Es war laut Polizei der erste Flug des Mannes mit dem neuen Fluggerät.

Angaben zum Absturzgrund nannte die Polizei am Nachmittag nicht. Der Vorfall hatte sich gegen 11.50 Uhr auf dem Flugplatz bei Waldeck ereignet. Der 76-jährige Niederländer aus Paderborn war erstmalig mit seinem neuen Lufttrike abgehoben und stürzte dann kurz nach dem Start aus geringer Höhe ab. Dabei brach er sich den Unterschenkel.

Der 76-jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig wurde über den Sachverhalt verständigt. An dem Fluggerät entstand ein Schaden von 3000 Euro. (ots/pfa)  


Die BFU hatte auch nach dem Flugzeugabsturz bei Allendorf ermittelt:
Allendorf (Eder): Flugzeugabsturz durch Kraftstoffmangel (15.03.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF (EDER). Der Flugzeugabsturz bei Allendorf Ende September 2016 ist offenbar auf einen Fehler des allein in der Maschine sitzenden Piloten zurückzuführen: Nach Untersuchungen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) war der Motor der Piper ausgefallen, weil der Treibstoff im gewählten Tragflächentank ausgegangen war. Der 29-jährige Flugschüler war bei dem Unglück schwer verletzt worden.

Nach dem am Donnerstag vorgelegten BFU-Untersuchungsbericht waren der junge Mann und sein Fluglehrer am Tag des Unglücks zunächst gemeinsam mit der Maschine des Typs Piper PA 28-180 in der Luft. Nach verschiedenen Manövern landete der Flugschüler nach einer halben Stunde wieder auf dem Flugplatz in Allendorf, wo der 77-jährige erfahrene Fluglehrer die Maschine verließ. Der Schüler startete anschließend gegen 17 Uhr allein zu sogenannten Platzrunden. Dabei fiel um 17.50 Uhr der Motor der Piper aus - wegen Kraftstoffmangels, wie sich später bei den Untersuchungen herausstellte. Die Maschine stürzte in ein Waldstück nördlich von Allendorf, der junge Mann aus Thüringen erlitt dabei schwere Verletzungen, das Flugzeug wurde völlig zerstört.

Wahl des Tanks erfolgt manuell
Die beiden Tragflächentanks waren dem Untersuchungsbericht der BFU zufolge beim ersten Abflug jeweils noch etwa zur Hälfte gefüllt. Aus welchem Tank der Motor den Treibstoff bezieht, muss bei diesem Flugzeugmuster manuell über den sogenannten Tankwahlschalter eingestellt werden, ein automatischer Wechsel - zum Beispiel bei Treibstoffmangel - erfolgt bauartbedingt nicht. Nach Herstellervorgaben muss beispielsweise bei Starts und Landungen der rechte Tragflächentank aktiviert sein. Im Rahmen der Vorflugkontrolle habe der Fluglehrer den Schüler darauf hingewiesen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Ausgewählter Tragflächentank leer
Untersuchungen des Wracks ergaben dem Bericht zufolge, dass der Tankwahlschalter der Unglücksmaschine auf dem rechten Tragflächentank stand, dieser jedoch keinen Treibstoff enthielt. Das bedeutet, dass der Pilot versäumt hatte, den Wahlschalter rechtzeitig auf den noch gefüllten linken Tragflächentank umzustellen. Aus diesem lief an der Unglücksstelle laut Untersuchungsergebnis noch Sprit aus.

Der Flugschüler, der sich vor dem Unglück bereits seit etwa einem halben Jahr in der Ausbildung zum Privatpiloten befunden hatte, war bereits zur Prüfung angemeldet. Nach dem Unglück war er mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Wenig später teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg mit, der Zustand des Verletzten habe sich stabilisiert. Ob der Mann aus Thüringen nach Unglück und Genesung wieder fliegt oder das Fliegen aufgegeben hat, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Die Unglücksstelle war damals abgesperrt und das Wrack sichergestellt worden. Am Tag nach dem Absturz nahmen Korbacher Kripo, Staatsanwaltschaft Marburg und ein beauftragter Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung erste Untersuchungen an der zerstörten Piper auf. Die BFU hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, "Unfälle und schwere Störungen beim Betrieb von Luftfahrzeugen in Deutschland zu untersuchen und deren Ursachen zu ermitteln." Untersuchungsergebnisse werden in monatlichen sogenannten Bulletins auf der Homepage der Bundesstelle veröffentlicht. (pfa)  

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 September 2016 12:26

Völlig zerstörte Piper nach Flugzeugabsturz geborgen

ALLENDORF (EDER). Am Tag nach dem Flugzeugabsturz von Allendorf wird die Kraft, die bei dem Unglück wirkte, offenbar: Die Piper wurde bei dem Unglück völlig zerstört - ein Wunder, dass der 29-Jährige, der die einmotorige Maschine gesteuert hatte, den Absturz überlebte.

Nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König schwebt der Mann in Lebensgefahr. Der Flugschüler aus Rudolstadt in Thüringen, der zur Zeit in einem Allendorfer Ortsteil wohnt und sich auf die praktische Prüfung als Pilot vorbereitete, war wie berichtet am Abend mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen worden.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Dass nach dem Unglück die Rettungskräfte überhaupt so rasch an der Absturzstelle mitten im Wald zwischen Allendorf und Osterfeld eintreffen können, ist dem zuständigen Revierförster Erich Wetzlar und seinem Praktikanten Florentin Hustedt zu verdanken. Auf dem Weg zum Ansitz kommen die beiden Männer nämlich an der Absturzstelle vorbei, ohne zu diesem Zeitpunkt überhaupt von dem Unglück zu wissen. Florentin Hustedt blickt im Vorbeifahren in den Fichtenbestand, in dem die völlig zerstörte Piper liegt. Die Forstleute halten an, um nachzusehen. "Als wir auf das Flugzeug zugingen, kam uns der verletzte Pilot entgegen", berichtet Erich Wetzlar gegenüber 112-magazin.de. Der augenscheinlich schwer im Gesicht verletzte junge Mann habe telefoniert - vermutlich um Hilfe zu holen.

Der Revierförster wählt mit seinem Diensthandy sofort den Notruf und nennt der Leitstelle den nächstgelegenen Forstrettungspunkt. "Die habe ich alle im Kopf", unterstreicht der Förster. Während er dorthin eilt, um die Rettungskräfte in Empfang zu nehmen und zum Unglückort zu lotsen, betreut der Praktikant weiter den Schwerverletzten. "Wir haben ihn an einen Baum gesetzt", schildert Wetzlar. Wenig später treffen Notarzt und Rettungsassistenten ein, übernehmen die Versorgung des 29-Jährige, nach einer Weile landet auch der ebenfalls hinzu gerufene Rettungshubschrauber Christoph 7 auf einer Wiese ganz in der Nähe der alten Schafhalle, etwa 100 Meter von der Absturzstelle entfernt. "Der Rettungspunkte-Atlas hat sich bewährt", sagt der Revierförster mit Blick auf das rasche Eintreffen der Einsatzkräfte an genau dem richtigen Ort. "Das war sehr glücklich für den jungen Mann".

Absturzstelle über Nacht bewacht
Am Mittwochmorgen treffen Kripo und Staatsanwaltschaft Marburg, Feuerwehr, THW und vor allem ein Sachverständiger der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) an der abgesperrten und über Nacht bewachten Absturzstelle ein. Die Polizei gestattet es den Pressevertretern, Aufnahmen der völlig zerstörten Piper PA 28 aus der Nähe zu machen. Die "Nase" der Maschine ist völlig zerstört, der Propeller verbogen, die Fenster der Kabine sind teilweise zerfetzt. Eine Tragfläche ist ebenso wie das Heckruder abgeknickt, die zweite Tragfläche komplett abgerissen. An der Absturzstelle riecht es nach Kraftstoff. Kurios: Obwohl die Piper in ein dicht bewachsenes Waldstück stürzte, sind keine Bäume umgerissen.

Einsatzkräfte des Frankenberger THW sind mit der Bergung beauftragt. Dazu setzen die Helfer in Blau unter anderem einen schweren Radlader ein. Das Flugzeug soll, so die Auskunft von Polizeisprecher Volker König, zum Flugplatz nach Allendorf gebracht werden. Dort setzt der Sachverständige der BFU seine Untersuchungen an der Maschine fort, die dem Luftsportverein Ederbergland gehört. Wann mit ersten Ergebnissen zur Absturzursache zu rechnen ist, steht noch nicht fest. Nur so viel: Der Pilot hatte am Dienstagabend per Funk technische Probleme an den Tower gemeldet - wenig später passierte das Unglück.

Zustand stabilisiert
Der Gesundheitszustand des 29-Jährigen schwer verletzten Piloten hat sich inzwischen stabilisiert, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Marburg am Nachmittag mitteilten. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF (EDER). Der am Dienstagabend mit einer Piper bei Allendorf abgestürzte Pilot schwebt in Lebensgefahr. Das teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Bei dem Piloten handelt es sich um einen 29-jährigen Flugschüler aus Rudolstadt in Thüringen, der zurzeit in einem Allendorfer Ortsteil wohnt. Das Flugzeug gehört dem Luftsportverein Ederbergland.

Zu dem Unglück war es, wie berichtet, am Dienstagabend gegen 18.10 Uhr gekommen. Das einmotorige Flugzeug des Typs Piper PA 28 stürzte in ein Waldstück in der Nähe des Flughafens Allendorf (Eder). Der Pilot überlebte schwer verletzt, konnte sich aus dem Wrack selbst befreien, kollabierte dann aber wenig später. Er wurde mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Marburger Klinik geflogen. "Es besteht Lebensgefahr", sagte Polizeisprecher Volker König am Morgen.

Zur Absturzzeit setzte der Flugschüler, der sich allein in dem Flugzeug befand, zur Landung an, musste aber noch eine Platzrunde drehen, weil ein Jet starten wollte. Auf dieser Platzrunde meldete er technische Schwierigkeiten und verschwand im Sinkflug aus dem Sichtfeld des Towers und stürzte in das nahegelegene Waldstück. Ein Revierförster, der den Absturz beobachtete, eilte sofort zur Unfallstelle. Wenig später trafen auch die alarmierten Rettungskräfte, die Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen sowie mehrere Polizeistreifen an der Absturzstelle unweit der alten Schafhalle an.

Starts und Landungen geübt
Der Flugschüler hatte ab 15.45 Uhr mit seinem Fluglehrer gemeinsam Starts und Landungen absolviert, um sich auf die praktische Flugprüfung vorzubereiten. Die theoretische Prüfung hatte er laut Polizei bereits bestanden. Nach einigen gemeinsamen Starts und Landungen setzte der Flugschüler seine Flugstunden alleine fort, der Fluglehrer beobachtete ihn dabei aus dem Tower.

Aufgrund der Dunkelheit konnte die Unfallstelle am Abend nicht mehr untersucht werden. Im Laufe des Morgens solle ein Gutachter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Unglücksstelle untersuchen, erklärte der Polizeisprecher. Bislang liegen keine Hinweise auf die Unfallursache vor. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei

ALLENDORF (EDER). Schwere Verletzungen hat der Pilot eines einmotorigen Flugzeugs erlitten, als er am Dienstagabend bei Allendorf im Wald abstürzte. Der Mann, der auf dem naheliegenden Flughafen landen wollte, saß allein in seiner Piper PA28. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen.

Ein Mitarbeiter des Towers am Flugplatz in Allendorf (Eder) meldete sich am Abend gegen 18.10 Uhr bei der Polizei in Frankenberg, weil er die Sicht und den Funkkontakt zu einem Flugzeug verloren hatte, das eigentlich landen wollte - wegen einer bereits am Boden stehenden Maschine musste der Pilot allerdings eine Schleife drehen. Dabei verlor der Mann, dessen Alter zunächst nicht bekannt war, aus unbekannten Gründen die Kontrolle über die Piper und stürzte in ein naheliegendes Waldstück. Daraufhin rückten Polizei, Rettungswagen, Notarzt und Feuerwehr aus.

Auch ein Förster wurde auf den Absturz aufmerksam und entdeckte die Maschine in einem Fichtenwald, etwa einen Kilometer nördlich des Flughafens, unweit der alten Schafhalle. Der Pilot hatte sich trotz schwerer Verletzungen noch selbst aus dem Wrack befreien können. Als die angeforderten Rettungskräfte an der Absturzstelle eintrafen, sackte der Mann offenbar zusammen. Der Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung im Rettungswagen an der Unglücksstelle mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in die Uniklinik nach Marburg geflogen. Der Helikopter war auf einer Wiese etwa 150 Meter von der Absturzstelle gelandet.

Die Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen waren unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn mit etwa 25 Brandschützern im Einsatz. Die Einsatzkräfte hatten unter anderem den Brandschutz an der Absturzstelle sichergestellt und diese bei einsetzender Dunkelheit ausgeleuchtet, den Rettungsdienst und die Polizei unterstützt. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer war vor Ort.

Die Polizei in Frankenberg hat die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig wurde ebenfalls verständigt. Über Art der Verletzungen und Höhe des Sachschadens können zunächst keine Angaben gemacht werden. Die Absturzstelle wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Nach Auskunft der Polizei werde die BFU vermutlich am Mittwoch eigene Untersuchungen an der Absturzstelle aufnehmen.

Wie der Hessische Rundfunk am Abend berichtete, soll es sich bei dem Verletzten um einem 29 Jahre alten Flugschüler aus Thüringen handeln. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei

HOFGEISMAR. Notlanden wegen technischer Schwierigkeiten musste am Sonntagnachmittag der Pilot eines Hubschraubers bei Hofgeismar. Dabei gelang es ihm glücklicherweise noch, einer Hochspannungsleitung auszuweichen.

Der 56-jährige Pilot aus Rattenkirchen (Oberbayern) war mit der zivilen Maschine nicht genannten Musters im holländischen Assen mit dem Ziel Ingolstadt gestartet. Eine Zwischenlandung war in Calden geplant. Gegen 16 Uhr bemerkte der Pilot laut Polizei technische Schwierigkeiten und kündigte bei der Flugsicherung Calden eine Notlandung an.

Der Mann konnte noch einer Hochspannungsleitung ausweichen und die Maschine dann in der Nähe der Liebenauer Straße westlich von Hofgeismar zu Boden bringen. Der Pilot blieb dabei unverletzt, an der Maschine entstand "hoher Sachschaden" - eine Schadenssumme nannte ein Polizeisprecher am Abend nicht.

Zur Aufklärung der Unfallursache entsandte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig einen Spezialisten zur Unfallstelle.

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Publiziert in KS Polizei
Samstag, 22 August 2015 19:34

Flugzeugunfall fordert zwei Schwerverletzte

SCHAMEDER. Bei der harten Landung eines Segelfliegers auf dem Sportflugplatz in Schameder sind am frühen Samstagabend ein Pilot und ein Fluggast schwer verletzt worden. Die beiden 22-Jährigen wurden mit Rettungshubschrauber und Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Um kurz vor 17 Uhr war der Segelflieger im Anflug auf den Heimatflugplatz, nachdem die beiden Flieger rund dreieinhalb Stunden in der Luft gewesen waren. Beim ordnungsgemäßen Anflug auf die Graslandebahn aus Richtung Schameder sackte das Flugzeug aus bislang noch unklarer Ursache kurz vor dem Aufsetzen abrupt ab. "Dabei knallte die Maschine recht hart auf den Boden und die beiden Insassen wurden entsprechend verletzt", erklärte ein Mitglied des Flugsportvereins vor Ort.

Gemäß Alarmplan des Flugplatzes Schameder wurden umgehend die örtlichen Rettungskräfte alarmiert. Kurze Zeit später trafen die DRK-Rettungswagen aus Erndtebrück und Bad Berleburg, der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 und zwei Streifenwagen an der Notfallstelle ein. Der 22 Jahre alte Pilot und sein ebenfalls 22-jähriger Fluggast wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend mit Hubschrauber und Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Polizei und Kripo haben vor Ort die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen, außerdem wurden die Staatsanwaltschaft und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig eingeschaltet. Angaben zur Schadenshöhe waren auch am Sonntag nicht möglich. Das Flugzeug müsse erst gutachterlich untersucht werden, erklärte ein Polizeisprecher am Morgen.

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Publiziert in SI Retter

WESTHEIM. Bei der Landung eines Heißluftballons ist ein 75 Jahre alter Mitfahrer am Samstagabend schwer verletzt worden: Der Rentner war aus dem umkippenden Korb gestürzt und darunter geraten.

Der 44-jährige Pilot war laut Polizei am Samstagabend mit seinem Heißluftballon im Raum Paderborn gestartet. Er hatte fünf Fahrgäste an Bord. Der Pilot gab später an, dass während der Fahrt wider Erwarten stark böiger Wind herrschte. In der Gemarkung Hoppenbeeke in Marsberg-Westheim versuchte der Pilot den Heißluftballon zu landen. Er ging davon aus, in der dortigen Tallage weitgehend Schutz vor den Windböen zu finden.

Nach dem Aufsetzen des Korbes kippte dieser jedoch vom Ballon gezogen nach vorne. Dabei stürzte ein 75-jähriger Mitfahrer aus dem Korb und geriet darunter. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Der Pilot und die übrigen Fahrgäste blieben unverletzt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Arbeit zur Aufklärung der Unfallursache aufgenommen.

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Publiziert in HSK Polizei

NIEDER-WERBE. Der Grund für den Absturz eines Segelflugzeugs bei Nieder-Werbe mit einem Toten vor drei Monaten bleibt wohl ungeklärt: Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig benennt in ihrem Abschlussbericht keine Unglücksursache. Die Flugschreiberdaten lassen sich dem Bericht zufolge nicht mehr auslesen, eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sei nur noch eingeschränkt möglich gewesen.

Der einzige Insasse des Segelfliegers, ein 22-Jähriger aus dem Raum Dortmund, war bei dem Absturz am 12. Juli ums Leben gekommen. Gut zwei Stunden nach dem Start in Iserlohn-Sümmern zerschellte das Flugzeug vom Muster Rolladen-Schneider LS 4-a an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage von Nieder-Werbe entfernt. Schutz- und Kriminalpolizei, Vertreter der Luftaufsicht beim Regierungspräsidium Kassel und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen die Ermittlungen vor Ort auf. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers fotografierte die Unglücksstelle aus der Luft.

Flugzeug vollständig zerstört
Das einsitzige Segelflugzeug war bei dem Absturz vollständig zerstört worden, Trümmerteile lagen auf dem Wiesenhang weit verstreut. "In einem Streukegel von etwa 40 Metern Länge befanden sich alle zerstörten Bauteile des Segelflugzeuges", heißt es. Dem BFU-Bericht zufolge war eine Auswertung der Flugschreiberdaten nicht mehr möglich. "Der Flugweg des Segelflugzeuges konnte nicht ausgewertet werden. Die sichergestellten Avionikbauteile waren so stark zerstört, dass ein Auslesen der Flugdaten nicht möglich war", heißt in dem Bericht der Braunschweiger Experten.

Auch eine Untersuchung der mechanischen Elemente des Flugzeugs habe keinerlei Ergebnis gebracht, wie in dem BFU-Bericht erklärt wird: "Der Zerstörungsgrad der Bauteile des Luftfahrzeuges war extrem stark. Deshalb war eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sowie eine technische Befundung nur sehr eingeschränkt möglich". Die Abmessungen und Tiefe der Spuren an der Unfallstelle hätten gezeigt, dass das Luftfahrzeug mit großer Längsneigung und Geschwindigkeit aufgeprallt sei. Zeugen hatten der Kripo seinerzeit zu Protokoll gegeben, der Segelflieger sei trudelnd auf die Wiese gestürzt.

Lizenz vorhanden, Flugzeug erst im März überprüft
Der 22-jährige Pilot war laut BFU seit 2010 im Besitz einer unbefristet gültigen Luftfahrerlizenz für Segelflugzeugführer. Er hatte auf Segelflugzeugen eine Flugerfahrung von etwa 200 Flugstunden. Mit dem Unglücksflugzeug hatte der junge Pilot in den letzten drei Monaten vor dem Absturz 24 Starts absolviert. Die Obduktion des Toten in der Gerichtsmedizin in Gießen ergab laut BFU keine Hinweise auf eine medizinische Ursache, durch die der 22-Jährige die Kontrolle über das Fluggerät hätte verlieren können. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen, und das 1988 gebaute Flugzeug mit 15 Metern Spannweite war erst Ende März 2014 der letzten Lufttüchtigkeitsprüfung unterzogen worden.

Pilotenfehler?
Dass der nun veröffentlichte Untersuchungsbericht der Braunschweiger Experten für Flugunfälle keine Absturzursache benennt, lässt erfahrungsgemäß auf einen Pilotenfehler als Grund für das Unglück schließen.

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Publiziert in Polizei
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