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FRANKENBERG. Der eingesetzte Gutachter, der die Ursache des tragischen Unfalls vom Mittwoch mit drei Toten herausfinden soll, hat seine Überprüfungen vor Ort abgeschlossen. Nennenswerte Erkenntnisse gebe es bis jetzt nicht, so die Polizei.

Bremsspuren, Fahrzeugposition und der Zustand der Autotechnik – der Gutachter nahm am Donnerstag jedes Detail unter die Lupe. Er soll klären, wieso drei Menschen auf der Ortsumgehung Frankenberg sterben mussten. Vor allem die technische Überprüfung des Taxis und des Toyota Avensis stand im Vordergrund.

Die Rekonstruktion des Unfalls sei auch wegen der Nässe auf der Straße zum Unfallzeitpunkt schwierig, so die Polizei. Nun dauere es bis zu zwei Wochen, bis das Ergebnis des Berichts vorliege, bestätigte ein Frankenberger Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de.

Viele trauernde Menschen waren inzwischen am Ort des Unfalls, bei dem am frühen Mittwochabend ein 36-jähriger Frankenberger, ein 75-jähriger Besucher aus dem Landkreis Siegen-Wittgenstein und seine zwei jahre ältere Beifahrerin gestorben waren.


112-magazin.de berichtete über den Unfall:
Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall auf Frankenberger Umgehung (09.05.2012, mit Fotos und Video)

Publiziert in Polizei
Freitag, 05 September 2008 16:32

Lkw knapp verfehlt: Schwerer Unfall auf B 252

THALITTER. Eine Fahranfängerin ist am Freitagabend auf die Gegenspur der B 252 geschleudert und mit einem BMW kollidiert. Die 19 Jahre junge Frau aus einem Vöhler Ortsteil befuhr gegen 19 Uhr die Bundesstraße aus Richtung Korbach kommend in Richtung Herzhausen. In Höhe des Abzweigs nach Marienhagen verlor die 19-Jährige auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihren Opel Omega Caravan - wegen nicht angepasster Geschwindigkeit.

Das Auto schleuderte auf die Gegenspur und verfehlte einen Lastzug nur knapp. Dessen Fahrer war geistesgegenwärtig ausgewichen. Nicht mehr verhindern ließ sich dagegen die anschließende Kollision des Opels mit einem in Richtung Korbach fahrenden BMW. Der Kombi rammte den BMW seitlich, drehte sich anschließend und blieb etwa 50 Meter weiter völlig zerstört im Graben liegen.

Der 43-Jährige aus dem Raum Offenbach am Steuer des BMWs zog sich leichte Verletzungen zu. Die 19-jährige Vöhlerin blieb körperlich unverletzt, erlitt aber einen Schock. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der sich auf 50.000 Euro summiert.

Weil große Mengen Öl auf die Fahrbahn gelaufen waren, sperrte die Feuerwehr aus Thalitter die Unfallstelle komplett ab. Die Kameraden leiteten den Verkehr über Marienhagen um. In Herzhausen leitete die dortige Feuerwehr den Verkehr in entgegengesetzter Richtung ebenfalls um. Später stellte die Straßenmeisterei entsprechende Schilder auf.

Feuerwehrleute streuten das Öl auf der Fahrbahn mit Bindemittel ab. Weil auch aus der abgerissenen Ölwanne des Opels mehrere Liter des Schmierstoffes in den Graben gelaufen waren, sollte das Erdreich am Samstagmorgen mit einem Bagger abgetragen werden. Zur Unterstützung rückte im Laufe des Abends noch die Korbacher Feuerwehr an. Die Bundesstraße blieb in diesem Abschnitt bis 23 Uhr voll gesperrt. Nach der Freigabe galt ein Tempolimit, um die Gefahr von Folgeunfällen durch mögliche Ölrückstände auf der Fahrbahn herabzusetzen.

Publiziert in Retter
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Dienstag, 21 September 2010 14:56

Lkw-Anhänger auf B 252 ausgebrannt

EDERBRINGHAUSEN. Vermutlich durch eine heiß gelaufene Bremse hat der Anhänger eines Lastwagens auf der B 252 Feuer gefangen. Geladen hatte der Lastwagen Lebensmittel und Toilettenpapier für Rewe. Ein Großaufgebot von Rettungskräften aus mehreren Vöhler Ortsteilen war im Einsatz. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 20.000 Euro.

Der Lastzug aus Söhrewald (Landkreis Kassel) war, von Korbach kommend, am Dienstag in Richtung Frankenberg unterwegs. In Höhe Ederbringhausen erhielt der 41-jährige Fahrer gegen 13.05 Uhr am Armaturenbrett ein Warnzeichen zu Problemen mit dem Anhänger.

Beim Blick in den Rückspiegel bemerkte er Rauch an dem Gefährt. Möglicherweise hatte sich die Bremse eines Rades festgefressen. Der Fahrer hielt an und koppelte mit Hilfe eines zweiten Lkw-Fahrers den brennenden Anhänger ab.

Bundesstraße acht Stunden voll gesperrt
Die Feuerwehren aus Herzhausen, Kirchlotheim, Ederbringhausen und Schmittlotheim rückten mit 25 Mann an. Sie gingen unter Atemschutz gegen die Flammen vor. Schon aus weiter Entfernung zeugte eine dichte Rauchsäule von dem Brand. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber (Obernburg).

Die Bundesstraße war mehrere Stunden gesperrt - Verkehrsteilnehmer wurden auch über Rundfunkwarnmeldungen gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Erst nach Abschluss der Bergung war die B 252 ab 21.10 Uhr in diesem Abschnitt wieder frei.

 

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 06 Mai 2011 14:47

Unfall: Honda katapultiert Fiat von B 252

HELSEN. Bei einem schweren Unfall auf der B 252 sind am späten Nachmittag zwei Fahrerinnen und ein Beifahrer verletzt worden.

Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzungen dreier Rettungswagen versorgten die drei Schwerverletzten und lieferten sie anschließend in Krankenhäuser ein. Bei niemandem bestehe Lebensgefahr, hieß es an der Unfallstelle in Höhe der "Helser Tannen".

Nach Angaben der Arolser Polizei hatte eine 71 Jahre alte Autofahrerin aus dem Kreis Celle auf einem Parkplatz neben der Bundesstraße angehalten. Als sie am Freitag gegen 17.30 Uhr wieder anfuhr und auf die Bundesstraße in Richtung Diemelstadt einbog, achtete sie nicht auf einen aus Richtung Helsen kommenden Honda CRX "del sol". Die 24 Jahre alte Fahrerin aus dem Kreis Pinneberg legte zwar eine Vollbremsung hin, rammte jedoch den Fiat Punto der 71-Jährigen. Der Wagen wurde regelrecht von der Bundesstraße katapultiert und landete völlig zerstört am Waldrand im Graben. Der Honda kam nach weiteren 20 Metern zum Stehen - ebenfalls mit Totalschaden.

Die beiden Frauen erlitten ebenso Verletzungen wie der ebenfalls 24 Jahre alte Beifahrer im CRX - er war laut Polizei nicht angeschnallt und mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe geprallt.

Neben den Rettungskräften waren auch die Feuerwehren aus Rhoden, Helsen und Bad Arolsen im Einsatz - zunächst hatte es geheißen, der Unfall sei bei Gashol passiert. Während die Diemelstädter Brandschützer wieder zum Stützpunkt zurückkehrten.

Im Fahrzeug eingeklemmt war entgegen erster Meldungen niemand. Die Feuerwehrleute unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold sicherten die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr ab Helsen beziehungsweise Schmillinghausen um, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Bundesstraße mit einer speziellen Seifenlauge. Außerdem unterstützten die Feuerwehrleute die Abschleppdienste bei der Bergung der Fahrzeuge.

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Sonntag, 26 Oktober 2008 13:54

Milchlaster umgekippt, Fahrer schwer verletzt

ERNSTHAUSEN. Ein Milchlaster ist am frühen Sonntagmorgen neben der B 252 umgekippt. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Nach Informationen der Frankenberger Polizei war es gegen 5 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen Bottendorf und Ernsthausen zu dem Unfall gekommen, weil der 21 Jahre alte Fahrer aus Frankenberg nach eigenen Angaben einem größeren Tier ausgewichen ist.

Der Lastzug einer Spedition aus Burgwald geriet kurz vor dem Abzweig nach Wiesenfeld zunächst nach rechts auf die Bankette. Der Fahrer versuchte noch, durch Gegenlenken wieder auf die Straße zurück zu gelangen. Dabei übersteuerte der Mann laut Polizei jedoch. Der bereits mit Milch beladene Tanklastzug kam schließlich nach links von der Bundesstraße ab. Hier kippte der Auflieger um, wobei vermutlich mehrere tausend Liter Milch ausliefen. Der 21-Jährige zog sich zudem schwere Verletzungen zu.

Ein Bergungsunternehmen rückte an, um den Lastwagen wieder "auf die Füße" zu stellen. Dazu blieb die Bundesstraße in diesem Abschnitt von 9.20 bis 11.40 Uhr voll gesperrt. Vor der Bergung hatte die Spedition zwar noch im Tank verbliebene Milch in ein anderes Fahrzeug umgepumpt, jedoch lief weiterer "Eutersaft" beim Anheben des Aufliegers aus. Nach Angaben der Polizei entstand am verunglückten Fahrzeug vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden, der sich auf mindestens 100.000 Euro beläuft.

Feuerwehrleute rückten ebenfalls zur Unfallstelle aus, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen. Die Milch jedoch versickerte im Boden.

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Samstag, 10 Februar 2007 13:50

36-Jähriger stirbt nach Kollision mit Lkw

DORFITTER. Nach einer Kollision seines Autos mit einem Lkw auf der B 252 ist ein 36-Jähriger am Samstagnachmittag gestorben.

Der in einem Frankenberger Stadtteil wohnende Mann war am frühen Samstagnachmittag mit einem Nissan Micra auf dem Weg von Frankenberg in Richtung Korbach. In einer Kurve zwischen Thalitter und Dorfitter verlor der 36-Jährige gegen 13.45 Uhr die Kontrolle über den Kleinwagen. Der Micra geriet auf die Gegenspur und prallte dort frontal mit einem Holzlastwagen zusammen. Nach der Kollision wurde das völlig zerstörte Auto zurück auf die ursprüngliche Fahrspur geschleudert.

Der 36 Jahre alte Fahrer, der allein im Auto saß, erlitt schwerste Verletzungen und wurde im Wrack des Nissans eingeklemmt. Die Leitstelle alarmierte neben dem Korbacher Notarzt und der Besatzung eines Rettungswagens die Feuerwehren aus Dorfitter und Korbach.

Um den Autofahrer aus dem Wrack zu befreien, setzten die insgesamt 23 Brandschützer hydraulisches Gerät wie Rettungsschere und -spreizer ein. Um den Medizinern einen besseren Zugang zu dem Schwerverletzten zu ermöglichen und diesen besser aus dem Wrack herausheben zu können, trennten die Feuerwehrleute die Holme durch und nahmen das Fahrzeugdach ab.

Der Notarzt forderte über die Leitstelle den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 an, der wegen des Nebels nicht bis zur Unfallstelle fliegen konnte. Der Pilot ging mit der orangen Maschine bei Meineringhausen nieder. Von hier aus holte eine Polizeistreife den Notarzt und seinen Rettungassistenten ab. Helfen konnten die Ärzte und DRK-Mitarbeiter dem 36-Jährigen allerdings nicht mehr: Er starb noch im Rettungswagen. Der 55 Jahre alte Lkw-Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis blieb unverletzt.

Nach Abschluss der Rettungsversuche reinigten die Feuerwehrleute die Bundesstraße, die bis gegen 16 Uhr voll gesperrt war. Verkehrsteilnehmer mussten über Obernburg ausweichen. Als Unfallursache nannte die Polizei nicht angepasstes Tempo auf nasser Fahrbahn. Die Schadenshöhe schätzte einer der Beamten auf 8000 Euro.

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Dienstag, 10 März 2009 12:47

Unfall auf B 252: Frauen schwer verletzt

KORBACH. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 252 nahe Korbach sind am Abend zwei Frauen schwer verletzt worden.

Die Autos der beiden Frauen waren gegen 20 Uhr zusammengestoßen, nachdem eine 24-jährige Korbacherin beim Abbiegen offenbar den entgegenkommenden Wagen einer 52 Jahre alten Frau aus der Kreisstadt übersehen hatte. Die jüngere der beiden Frauen wollte mit ihrem Peugeot von Korbach kommend nach links in Richtung Lelbach auf die Umgehung abbiegen. Die 52-Jährige war laut Polizei mit ihrem Nissan auf dem Weg von Berndorf in Richtung Korbach.

Beide Autos stießen so heftig zusammen, dass sie total zerstört wurden und herumschleuderten. Ersthelfer befreiten die Frauen aus den Wracks. Die Besatzungen zweier Rettungswagen sowie die Notärzte aus Korbach und Bad Arolsen versorgten die Verletzten an der Unfallstelle und lieferten sie anschließend in die Krankenhäuser von Korbach und Bad Arolsen ein. Einsatzkräfte der Korbacher Stützpunktfeuerwehr leuchteten die Unfallstelle aus, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die Fahrbahn, sammelten Trümmerteile ein und unterstützten das Abschleppunternehmen bei der Bergung der zerstörten Kleinwagen.

Zunächst hatte es geheißen, einer der Wagen sei nach der Kollision in Brand geraten. Tatsächlich war aber vermutlich Kühlerwasser auf den heißen Motor geflossen und verdampft. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf 13.000 Euro. Die Bundesstraße blieb in Höhe der Umgehung mehr als eine Stunde voll gesperrt.

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Sonntag, 30 Januar 2011 10:23

Gegen Wasserdurchlass: Eingeklemmt, Helikopter

RHODEN. Ein vermutlich betrunkener 47-Jähriger ist bei einem Unfall auf der B 252 im Auto eingeklemmt worden - Helikopter.

Der Mann aus Friedland war ersten Informationen der Bad Arolser Polizei zufolge am Sonntagmittag gegen 12.45 Uhr mit einem Kastenwagen aus Richtung A 44 kommend in Richtung Gashol unterwegs. Auf einem ansteigenden Abschnitt der Bundesstraße 252 kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet mit dem Citroen in den Flutgraben, prallte nach einigen Metern frontal gegen einen Wasserdurchlass, überschlug sich und blieb schließlich auf der Seite liegend in Höhe einer Parkplatz-Zufahrt liegen. Der 47-Jährige wurde mit schweren Verletzungen im Auto eingeklemmt.

Feuerwehrleute aus Rhoden und Wrexen rückten ebenso aus wie der Bad Arolser Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens und eine Polizeistreife. Die Rettungskräfte forderten wegen der Schwere der Verletzungen einen Rettungshubschrauber an. Noch während die Feuerwehrleute damit beschäftigt waren, den Verletzten aus dem Kastenwagen zu befreien, landete der Pilot des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 die orangefarbene Maschine auf der Bundesstraße. Die B 252 blieb längere Zeit voll gesperrt.

Nachdem die Feuerwehrleute Abtrenngitter und einen Sitz des Kleintransporters mit hydraulischen Geräte entfernt hatten, befreiten sie den Fahrer mit einem sogenannten Spineboard aus dem völlig zerstörten Fahrzeug. Nach Versorgung und Stabilisierung des 47-Jährigen im Rettungswagen flogen die Luftretter den Schwerverletzten ins Klinikum nach Kassel. Lebensgefahr besteht nach Angaben eines Polizisten nicht.

Was der Mann aus Friedland mit dem Firmenwagen einer Göttinger Tischlerei am Sonntag im Raum Diemelstadt gemacht hatte, wusste die Polizei zunächst nicht. Weil der 47-Jährige zur Unfallzeit vermutlich unter Alkoholeinfluss gestanden hatte, stellten die Beamten den Führerschein sicher. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der sich auf rund 25.000 Euro beläuft.

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Samstag, 28 März 2009 09:00

Benz überschlägt sich: Vier Verletzte

SCHMITTLOTHEIM. Bei einem schweren Unfall auf der B 252 sind am Samstagabend vier Insassen teils schwer verletzt worden. Eine auf der Rückbank rechts sitzende 24 Jahre alte Frau war etwa eine Stunde im Fahrzeugwrack eingeklemmt. Rettungskräfte stabilisierten die ansprechbare, aber schwer verletzte Frau, bevor Feuerwehrleute ihr das weitere Vorgehen verdeutlichten. Um die Frau vor weiteren Verletzungen - etwa durch Glassplitter - zu schützen, deckten die Einsatzkräfte sie mit einem Tuch zu und setzten ihr einen Helm auf. Mit Spreizer und Rettungsschere öffneten die Feuerwehrleute die hinteren Türen, durchtrennten die Holme und hoben das Autodach ab.

Beifahrer und Frauen auf Rückbank schwer verletzt
Der mit vier jungen Leuten türkischer Herkunft besetzte C-Klasse-Benz war gegen 19.30 Uhr von der Bundesstraße abgekommen, nachdem der 28 Jahre alte Fahrer wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Der Mercedes kam nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in den Graben, überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf den Rädern zum Stillstand. Der Mercedes wurde völlig zerstört. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der 24 Jahre alte Beifahrer sowie die beiden 20 und 24 Jahre alten Frauen im Fond wurden schwer verletzt.

An der Unfallstelle waren Notarzt, die Besatzungen mehrerer Rettungs- und Streifenwagen sowie die Feuerwehren aus Herzhausen und Schmittlotheim im Einsatz. Die Bundesstraße blieb in diesem Abschnitt während der Rettungs- und Bergungsarbeiten rund eine Stunde voll gesperrt. Die Einsatzleitung der Feuerwehren oblag Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber und Stellvertreter Bernd Schenk.

Die vier Insassen waren laut Polizei auf dem Weg nach Paderborn. Gemeldet sind die beiden Frauen und die beiden Männer in Pohlheim bei Gießen. Eine der Frauen ist den Angaben zufolge die Schwester des Fahrers, die andere dessen Freundin.

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Sonntag, 01 April 2007 16:10

Erneut schwerer Unfall auf B 252

BERNDORF. Nur wenige hundert Meter von der Unfallstelle vom Vortag entfernt hat es am frühen Sonntagmorgen erneut gekracht.

Rund 24 Stunden nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße zwischen Berndorf und Twiste mit zwei Schwerverletzten war die B 252 zwischen den beiden Twistetaler Ortsteilen am Sonntag erneut Schauplatz eines Unfalls, bei dem wieder ein Mann im Wrack seines Wagens eingeklemmt wurde.

Wie die Korbacher Polizei am Sonntagmorgen mitteilte, war ein 19-jähriger Twistetaler gegen 4.15 Uhr auf der Fahrt von Twiste in Richtung Berndorf. Kurz hinter einem Parkplatz kam er in einer langgezogenen Linkskurve nach links von der Straße ab. Der Grund hierfür ist noch unklar, andere Fahrzeuge waren jedoch nicht am Unfall beteiligt.

Der Ford Mondeo Turnier des jungen Mannes überfuhr die Bankette, den Grünstreifen sowie einen Leuchtpfosten und prallte schließlich mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Dabei zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu und wurde im Auto eingeklemmt. Neben der Besatzung eines Rettungswagens eilten der Wolfhager Notarzt sowie die Feuerwehren aus Korbach, Berndorf und Twiste zur Unfallstelle.

Während Arzt und Rettungsassistenten den 19-Jährigen bereits medizinisch versorgten, öffneten die Feuerwehrleute mit Rettungsschere und -spreizer das Auto. Dazu trennten sie Türen und Dach des Mondeos ab. Dennoch brauchten die Einsatzkräfte fast eine Stunde, um den Verletzten möglichst schonend aus dem Wrack zu befreien. Wegen Verdachts auf Alkoholkonsum veranlasste die Polizei eine Blutentnahme.

Andere Personen hätten nicht mit im Auto gesessen, sagte ein Polizist am Morgen. Der ältere Ford wurde bei dem Unfall total beschädigt. Die Polizei schätzt den Wert des Wagens auf 3000 Euro. Die Bundesstraße blieb halbseitig gesperrt, zu Behinderungen kam es wegen des geringen Fahrzeugaufkommens zu dieser Uhrzeit nicht.

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