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KASSEL. Am späten Abend des 1. Weihnachtsfeiertages riefen die Insassen eines Pkw die Polizei zur Anschlussstelle Kassel-Ost, da während der Fahrt auf der Autobahn ein Reifen an ihrem Fahrzeug beschädigt worden war. Nachdem sie von der Autobahn abgefahren waren, hatten die 24-Jährige und der 26-Jährige, die aus dem Rhein-Main-Gebiet stammen, am rechten Hinterreifen frische Beschädigungen entdeckt - diese waren nicht durch normale Verkehrseinflüsse erklärbar.

Da bei der ersten Überprüfung durch eine Streife der Autobahnpolizei nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um Einschüsse handelt, wurde der SUV (ein schwarzer Mercedes GLE) durch die Beamten zur Spurensuche sichergestellt. Wie sich dabei später herausstellte, handelte es sich bei den Beschädigungen tatsächlich um die Einwirkungen durch Schüsse aus einer Waffe. Die weiteren Ermittlungen durch die Polizei ergaben, dass der Mercedes offenbar gegen 22.55 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Norden, zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und der Anschlussstelle Kassel-Ost, während der Fahrt im Bereich des Reifens beschossen worden war. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Staatsanwaltschaft Kassel sieht aufgrund der derzeit vorliegenden Erkenntnisse den Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Die Ermittlungen dauern aktuell an.

Die Kasseler Kripo sucht in diesem Zusammenhang nun nach Zeugen, die am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 22.55 Uhr im Bereich der Autobahn 7, zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und der Anschlussstelle Kassel-Ost, Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten. Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen. (ots/r)

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Montag, 28 Dezember 2020 13:12

Vier Verletzte und 110.000 Euro Schaden auf A7

KASSEL. Mehrere Auffahrunfälle, bei denen vier Personen verletzt wurden und ein Gesamtsachschaden von rund 110.000 Euro entstand, ereigneten sich am Freitagnachmittag kurz hintereinander auf der A7 bei Lohfelden.

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Süden zeitweise voll gesperrt werden, wodurch es zu Stau und Verkehrsbehinderungen kam. Da ein beteiligter weißer Pkw nach dem Unfall flüchtete, erbitten die Beamten der Polizeiautobahnstation nun Zeugenhinweise. Wie die aufnehmenden Streifen berichten, war es nach bisherigen Erkenntnissen gegen 15.50 Uhr zu einem Unfall zwischen der Anschlussstelle Kassel-Ost und dem Kreuz Kassel-Mitte gekommen.

Ein 24-Jähriger aus Bonn hatte mit seinem Renault auf dem mittleren Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen müssen. Der nachfolgende 59 Jahre alte Autofahrer aus Kassel reagierte nicht rechtzeitig und fuhr mit seinem Hyundai auf den Renault auf. Die 58-jährige Mitfahrerin in dem Hyundai erlitt hierbei leichte Verletzungen. Darüber hinaus kam von hinten eine 30-Jährige aus Espenau mit ihrem Mazda und fuhr noch auf den mittlerweile stehenden Hyundai des 59-Jährigen auf.

Drei dahinter fahrende Pkw kamen nach dem Auffahrunfall noch rechtzeitig zum Stehen. Dies erkannte jedoch ein 35-Jähriger aus Kassel zu spät und fuhr mit seinem Mercedes auf den stehenden Volvo einer 53-jährigen Frau aus dem Landkreis Stormarn (Schleswig-Holstein) auf, der wiederum auf die davor stehenden VW und Mitsubishi geschoben wurde. Die 53-Jährige und ihre 28-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen, die nach bisherigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich sind. Zudem wurde die 28-jährige Mitfahrerin in dem Mercedes leicht verletzt.

Zum anderen ereignete sich nahezu zeitgleich unmittelbar hinter der Unfallstelle ein weiterer Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein unbekannter Autofahrer mit seinem weißen Pkw wegen des stockenden Verkehrs auf dem mittleren Fahrstreifen stark abbremsen müssen. Der nachfolgende 30 Jahre alte Autofahrer aus Baunatal reagierte nicht rechtzeitig und fuhr mit seinem BMW auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Der weiße Pkw, der im Heckbereich erheblich beschädigt sein dürfte, setzte trotz des Zusammenstoßes seine Fahrt in Richtung Kreuz Kassel-Mitte fort. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt.

Wie sich bei der anschließenden Unfallaufnahme herausstellte, stand der 30-Jährige offenbar unter Drogeneinfluss und war zudem ohne Führerschein unterwegs. Aus diesen Gründen wurde ihm auf der Dienststelle von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Fünf der an den Unfällen beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Wer den Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal Hinweise auf den flüchtigen weißen Pkw und seinen Fahrer geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Zwei Junge Männer wurden in der Nacht zu Donnerstag, dem 22. November bei einem gefährlichen Autorennen erwischt und von der Polizei gestoppt.

Zwei junge Autofahrer aus Niestetal und Kassel rechneten offenbar nicht mit einer Zivilstreife des Polizeireviers Mitte, als sie sich in der Nacht zu Donnerstag ein Rennen auf der Dresdener Straße in Kassel lieferten. Wie die Beamten berichten, überfuhren die beiden Fahrer dabei auch rote Ampeln und erreichten Geschwindigkeiten von ca. bis zu 180 km/h. Wenige Augenblicke später beendete die Streife das gefährliche Unternehmen. Gegen die 22 und 24 Jahre alten Männer leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.  

Die Polizisten mit ihrem Zivilwagen waren gegen 00.40 Uhr am "Großen Kreisel", dem Platz der Deutschen Einheit, auf die beiden BMW SUV aufmerksam geworden, deren Fahrer es eilig zu haben schienen. Im weiteren Verlauf der Fahrt in Richtung der Autobahn 7 beobachteten die Beamten, dass sich die beiden Wagen ganz offensichtlich ein Rennen lieferten und dabei rücksichtslos mit sehr hohen Geschwindigkeiten auch über rote Ampeln fuhren.

Auf der Dresdener Straße, an der Ecke zur Sandershäuser Straße, gelang es der Streife, beide Autos zu stoppen, bevor jemand zu Schaden kam. Gegen die Fahrer leiteten sie ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Beiden droht im Fall einer Verurteilung eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren sowie der Entzug der Fahrerlaubnis.  

Die weiteren Ermittlungen werden beim Polizeirevier Mitte geführt und dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Tausende elektrische Zahnbürsten der Firma "Braun" im Wert von schätzungsweise über 100.000 Euro erbeuteten bislang unbekannte Diebe in der Nacht zum Samstag von der Ladefläche eines Lkw auf der Tank- und Rastanlage Hasselberg-Ost an der Autobahn 7 im Schwalm-Eder-Kreis.

Die genaue Schadenshöhe steht momentan noch nicht fest. Die mit dem Fall betrauten Ermittler der Polizeiautobahnstation Baunatal erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung, Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der elektrischen Zahnbürsten zu bekommen. Wie die am Samstagmorgen zum Tatort gerufene Streife der Polizeiautobahnstation berichtet, war mit dem bloßen Auge zu erkennen, dass die Täter einen Großteil der gesamten Ladung aus dem Sattelauflieger entwendet hatten.

Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der polnische Lkw 19 Paletten mit jeweils ca. 50 Paketen geladen. In jedem Paket befanden sich wiederum je sechs elektrische Zahnbürsten von "Braun" für Kinder und Erwachsene sowie dazugehörige Aufsteckbürsten. Mit einem Blick auf den Gesamtwert der Ladung von knapp 300.000 Euro ist aufgrund der Feststellung der Streife davon auszugehen, dass die Täter Beute im sechsstelligen Bereich machten. Zur genauen Schadenshöhe steht die Auflistung des Spediteurs aktuell noch aus.

Der ukrainische 51-jährige Fahrer des Sattelzuges hatte die Polizei am Samstagmorgen verständigt. Er und ein zweiter Fahrer hatten im Tatzeitraum zwischen Freitag, 21.30 Uhr, und Samstag, 3.10 Uhr, in der Sattelzugmaschine geschlafen und eigenen Angaben zufolge nichts von der Tat mitbekommen. Um an die geladene Ware zu kommen, hatten die Unbekannten die Plane des Aufliegers an mehreren Stellen großflächig aufgeschlitzt.    

Die Ermittler der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der elektrischen Zahnbürsten von "Braun" geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Nach dem Unfall eines Lkw, dessen Ladekran am Morgen des 23. August mit einer Fußgängerbrücke über die Dresdener Straße kollidierte, war der rechte Fahrstreifen für Bergungsarbeiten gesperrt.

Die Bergungsarbeiten sind seit etwa 12.30 Uhr abgeschlossen. Mitarbeiter der für die Brücke zuständigen Behörde Hessen Mobil haben das Bauwerk überprüft und keine Beeinträchtigung der Statik festgestellt. Sowohl die Sperrung der Fußgängerbrücke als auch die zur Bergung des Lkw erforderliche Sperrung des rechten Fahrstreifens der Dresdener Straße stadteinwärts sind daher nun wieder aufgehoben.  

Wie die am Unfallort eingesetzte Streife des Polizeireviers Ost berichtet, war der aus dem Landkreis Görlitz in Sachsen stammende 39 Jahre alte Fahrer des Lkw-Anhänger-Gespanns gegen 9.10 Uhr auf der Dresdener Straße aus Richtung der A7 kommend in Richtung des Speeler Weg unterwegs. Seinen Angaben zufolge hatte er kurz zuvor mit dem Heckkran seinen Lkw entladen und danach offenbar vergessen, den Ladekran wieder einzufahren.

Dies sorgte dafür, dass dieser über die maximal zulässige Höhe für Fahrzeuge von vier Metern hinausragte. Durch den Zusammenstoß mit der Brücke, für die keine beschränkte Durchfahrtshöhe besteht, war der Kran erheblich beschädigt worden. Der Schaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. An der Fußgängerbrücke sind zudem Schäden am Beton in Höhe von etwa 7.000 Euro entstanden.

Aus dem beschädigten Kran war nach dem Unfall Hydrauliköl ausgelaufen, weshalb der rechte Fahrstreifen durch die alarmierte Feuerwehr und im weiteren Verlauf durch das Bergungsunternehmen gereinigt werden musste.

Die weiteren Unfallermittlungen werden beim Polizeirevier Ost geführt. (ots/r)

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Mittwoch, 24 August 2016 14:42

Folgemeldung über den Unfall auf der A 44

KASSEL. Wie die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal von der Unfallstelle an der A 44 bei Kassel berichten, ist bei dem Unfall eine 62 Jahre alte Autofahrerin aus Wuppertal schwer verletzt worden. Der Unfall ist den Beamten zufolge auf einen fehlerhaften Spurwechsel zurückzuführen. Die 62-Jährige war mit ihrem Kleinwagen in Richtung Autobahn 7 unterwegs und wechselte gegen 13 Uhr zwischendem Autobahnkreuz Kassel-West und der Bergshäuser Brücke vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah sie den dort fahrenden Porsche Cayenne, - am Steuer saß ein 58-jähriger Mann aus Eschwege - und stieß mit diesem zusammen. Infolge des Anpralls verlor die Wuppertalerin die Kontrolle über ihren Opel, geriet ins Schleudern und überschlug sich mehrfach. Ihr Wagen kam schließlich auf dem Dach zum Liegen. Die 62-Jährige verletzte sich bei dem Unfall schwer. Trotz ihrer schweren Verletzungen soll nach erster medizinischer Einschätzung keine Lebensgefahr bestehen.

Der 58 Jahre alte Porschefahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden, den die Beamten mit rund 45.000 Euro beziffern. Die Fahrzeuge konnten bereits abgeschleppt werden.

Derzeit ist der rechte Fahrstreifen noch gesperrt, die Fahrbahn soll bald wieder komplett befahrbar sein. Bis dahin leitet dieAutobahnpolizei den von Dortmund kommenden Verkehr noch am Autobahnkreuz Kassel-West ab. Zunächst müssen die unmittelbar hinter den Unfallwagen im Stau stehenden Fahrzeuge an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Der Verkehr staut sich derzeit auf rund sieben bis acht Kilometer zurück. (ots/r)

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KASSEL. Am Samstagmorgen erwischten Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal einen drogenberauschten Fahrer eines Kleintransporters, der im Baustellenbereich der A 7 in Richtung Süden deutlich zu schnell unterwegs war. Die Streife hatte gegen 9 Uhr den zu schnellen 3,5-Tonner mit der Videonachfahreinrichtung ins Visier genommen. Noch bevor die Messung im Baustellenbereich, dort sind maximal 80 km/h erlaubt, richtig begonnen hatte, bremste der Fahrer sein Fahrzeug herunter. Auch wenn der Geschwindigkeitsverstoß nicht geahndet werden konnte, entschlossen sich die Beamten zu einer Fahrzeugkontrolle und zogen den Kleintransporter am Rasthof Kassel aus dem Verkehr.

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Wie die Beamten der Autobahnpolizei berichten, schlug ihnen beim Öffnen des Fensters eine Marihuanawolke entgegen. Ein Drogenvortest, der positiv auf Marihuana und Amphetamin reagierte, zog für den 32-Jährigen aus dem Landkreis Gießen eine Blutprobenentnahme auf der Dienststelle nach sich. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten etwas Rauschgift und im Hosenbund des 32-Jährigen einen eingenähten Schlagring.

Der 32-Jährige muss sich nun wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln, dem Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss und dem Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten.

Quelle:ots/r

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Publiziert in KS Polizei

 

 FRITZLAR / HOMBERG. Nach einem schweren Unfall auf der A7, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden, musste am Dienstagvormittag die Autobahn kurzfristig gesperrt werden, damit der Rettungshubschrauber landen konnte.Wie die Polizei mitteilte, war ein VW Polo auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Süden unterwegs. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam der 26-jährige Fahrer  mit seinem Wagen ins Schleudern und krachte in einen Sattelzug aus der Türkei.Bei dem Unfall wurde der Polo-Fahrer schwer, seine beiden Mitfahrer leicht verletzt. Der 45-jährige Sattelzugfahrer blieb unverletzt. Der Rettungshubschrauber brachte den Polo-Fahrer in eine Klinik, die beiden anderen Verletzten wurden in Krankenhäuser in der Nähe gebracht.Aus dem Sattelzug trat Dieselkraftstoff aus, den die Feuerwehr entfernen musste. Deshalb und wegen der Landung des Hubschraubers war die A7 in südlicher Richtung etwa zwei Stunden lang gesperrt. Der Stau war zeitweise bis zu 19 Kilometer lang.
 
Quelle: hna.de
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Freitag, 29 Juli 2011 13:07

Mutter und Sohn (5) sterben bei Unfall

MALSFELD/SCHWALM-EDER-KREIS. Eine Frau aus Dänemark und ihr Sohn sind am Freitag bei einem schweren Unfall auf der A 7 ums Leben gekommen. Nach Hinweisen von Zeugen und der Auswertung von Unfallspuren liegen mittlerweile genauere Angaben zum Unfallhergang vor. Demnach war der 56 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges aus dem Raum Herzberg/Harz am Freitag gegen 6.30 Uhr auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel bereits auf die mittlere Spur herausgezogen und überholte einen langsamer fahrenden Lkw. Der in gleicher Richtung fahrende T5 der dänischen Familie näherte sich Zeugenangaben zufolge auf dieser mittleren von drei Fahrspuren von hinten mit hoher Geschwindigkeit. Dabei erkannte der 37 Jahre alte Fahrer des T5 den auf der mittleren Spur vorausfahrenden Lkw mit Sattelauflieger offenbar zu spät.

Aufprall auf voll beladenen Sattelauflieger
Der 37-jährige Familienvater wollte wohl mit seinem Fahrzeug noch nach links auf den linken Fahrstreifen ausweichen, fuhr dabei jedoch mit seiner rechten Fahrzeugseite unter den mit 40 Tonnen Altpapier voll beladenen Sattelauflieger. Dabei wurden die 35-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz des T5 und der fünf Jahre alter Sohn der Familie aus der Nähe von Roskilde (Dänemark, Region Seeland) tödlich verletzt. Das zweieinhalb Jahre alte Mädchen überlebte wie der Vater schwer verletzt. Die Kleine kam zur Weiterbehandlung ins Kinderkrankenhaus Park Schönfeld, der Fahrer wurde ins Klinikum nach Kassel eingeliefert. Lebensgefahr soll bei den beiden Schwerverletzten nicht bestehen. An der Unfallstelle war neben Notarzt, Rettungswagenbesatzungen, Feuerwehr und Polizei unter anderem auch der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz.

Die A7 musste zeitweise voll gesperrt werden. Um kurz nach 10 Uhr wurde die Vollsperrung wieder aufgehoben. Der Schaden beträgt laut Polizeiautobahnstation Baunatal rund 70.000 Euro. (ots/pfa, Foto: nh24.de/Alex Wittke)

Publiziert in Retter

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