Millionenschaden bei Brand in Sägewerk

Freitag, 28. September 2012 17:02 geschrieben von  Migration

WILLEBADESSEN. Bei einem Feuer am Freitagmittag in einem Sägewerk in Willebadessen sind zwei Lagerhallen zerstört worden. In einer vorläufigen Schätzung gab die Polizei den Schaden mit rund einer Million Euro an.

Gegen 12.40 Uhr ging eine Meldung bei der Polizei ein: Es brennt in einem Sägewerk in der Straße Am Bahnhof. In dem dortigen Betrieb wird Holzwolle hergestellt. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer in einer etwa 20 mal 40 Meter großen Maschinenhalle ausgebrochen: Mitarbeiter des Unternehmens hatten dort an einer Zerspahnungsmaschine Holz verarbeitet. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ging die Maschine in Flammen auf und setzt in der Nähe gelagerte Holzwolle in Brand. Eigene Löschversuche der Beschäftigten blieben erfolglos.

Die Maschinenhalle und eine darüber gelegene Wohnung brannten völlig aus. Das Feuer griff anschließend auf eine nahe gelegene, etwa 30 mal 50 Meter große Lagerhalle über. In dieser Halle wurde Holzwolle mit Naturkautschuk gelagert. Auch diese Halle wurde größtenteils ein Raub der Flammen.

Über dem Brandort bildete sich eine etwa 50 Meter hohe Rauchsäule. Der Zugverkehr der Bahnlinie Warburg-Altenbeken wurde während der Löscharbeiten ab 13.45 Uhr komplett gesperrt, die Sperrung dauerte auch am späten Nachmittag noch an.

Die Kripo Höxter hat die Brandursachenermittlung übernommen; nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt an der Schreddermaschine das Feuer ausgelöst haben. Der Brandort ist beschlagnahmt. Das Feuer war auch gegen 17 Uhr noch nicht vollständig gelöscht.

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