Zimmerbrand in Gladenbach geht glücklicherweise ohne Verletzte aus

Donnerstag, 16. August 2012 15:37 geschrieben von  Migration

GLADENBACH. Zum Glück ohne Verletzte ging ein Zimmerbrand am Mittwochabend in Gladenbach aus: In der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße war das Feuer in der Küche entstanden – die beiden Bewohnerinnen befanden sich jedoch bei Freunden.

„Wir haben einen Küchenbrand im Bereich des Herdes vorgefunden“, erläutert Kreisbrandinspektor Lars Schäfer. Die beiden Bewohnerinnen seien zu dem Zeitpunkt bei Freunden gewesen – und wurden von Nachbarn angerufen, dass es in ihrer Wohnung brenne. Daraufhin hätten sie die Feuerwehr alarmiert.

„Ausgerückt sind die Wehren aus Gladenbach mit der Drehleiter und aus Erdhausen, die mit etwa 35 Kräften im Einsatz waren“, so Schäfer.

Zunächst ging ein Angriffstrupp unter Atemschutz zum Innenangriff vor. „Parallel dazu wurde von außen die Drehleiter in Stellung gebracht, weil nicht auszuschließen war, dass die Flammen aus dem Zimmerbereich über die Gaube ins Dach geschlagen haben“, erläutert der Kreisbrandinspektor die Vorgehensweise. Diese Vermutung habe sich aber zum Glück nicht bestätigt. „Im Dachbereich haben wir zwar Brandzehrungen gefunden – aber nichts, was ins Dach eingedrungen ist.“

Das Sechsparteienhaus ist laut Schäfer bis auf die Brandwohnung bewohnbar. „Allerdings müssen die beiden Frauen die Nacht woanders verbringen.“ Gegen Mitternacht begannen die Kameraden, die Decke für Nachlöscharbeiten zu öffnen. Zudem untersuchten die Brandschützer sowohl die Wohnung als auch das Dach mit Wärmebildkameras, denn es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich unter der Dachhaut Glutnester gebildet hätten.

„Danach wird die Wohnung an die Polizei übergeben, die dann weiter ermittelt“, so Schäfer. Denn es könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein nicht ausgeschalteter Herd für die Brandentstehung ursächlich gewesen sei. Die Bewohnerinnen durften nur noch einmal kurz unter Polizeibegleitung in die Wohnung zurück, um einige Dinge für die Nacht außerhalb zu holen.

Laut Polizeisprecher Martin Ahlich entstand ein Schaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Zuletzt bearbeitet am Donnerstag, 16. August 2012 15:42

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