MARSBERG. Ein besonderes Training gab es jetzt für 30 Einsatzkräfte des Löschzugs Marsberg. Es ging um das Thema patientengerechte Unfallrettung. Die rasant fortschreitende Technik in der Automobilindustrie stellt die Retter immer wieder vor neue Herausforderungen. Um auch in diesem Bereich immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, trafen sich die Teilnehmer an einem Samstag, um sich ausgiebig mit dem Thema zu beschäftigen.
Die Firma Weber Rescue, einer der führenden Hersteller von hydraulischen und pneumatischen Rettungsgeräten für die technische Hilfeleistung, bietet solche Seminare an. Die speziell geschulten Dozenten/-innen können hier den Einsatzkräften neue Techniken und verschiedene Lösungsansätze in der Theorie wie auch in der Praxis zeigen.
Der Tag begann erst mit einem Theorieteil, hier wurde über Fahrzeugtechnologien, Antriebssysteme, technische Hilfsmittel sowie auch über medizinische Aspekte gesprochen. Anschließend ging es dann auf das Gelände eines ortsansässigen Autoverwerters. Dieser hatte für die Übungsszenarien mehrere Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und präpariert.
Die Aufgabe bestand darin, in den einzelnen Gruppen eine patientengerechte Rettung aus einem Unfallfahrzeug durchzuführen. Hier wurden neue Rettungstechniken probiert, um Patienten schonend, aber auch schnell aus einem Fahrzeug zu befreien. Alle Teilnehmer/-innen konnten viel von dem Seminar mitnehmen.
Die nicht unerheblichen Kosten für das Seminar konnten über den Freundeskreis des Löschzuges Marsberg e.V. übernommen werden. Dieser hatte im Vorfeld Spenden hierfür erhalten, wodurch die Veranstaltung erst möglich geworden ist. Ein Dank geht an die Sponsoren Heinz Jesper, Siebers Maschinenbau und Energietechnik GmbH & Co. KG, Jakob Eschbach GmbH, ProForma GmbH, Lions Förderverein Marsberg e.V. und weitere Sponsoren.
Ebenso bedankt sich der Löschzug Marsberg bei der Firma Autoverwertung Mula für die Bereitstellung des Geländes und der Übungsfahrzeuge. Dies ist nicht nur an dem Samstag, sondern auch an mehreren Übungsabenden im Jahr immer möglich.






