Gasbrenner löst Feuer an Tankstelle aus

Donnerstag, 03. September 2026 21:53 geschrieben von  Michael Fränkel
Mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg rückten am 1. September 2026 zu einer Tankstelle an der Bredelarer Straße aus. Mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg rückten am 1. September 2026 zu einer Tankstelle an der Bredelarer Straße aus. Symbolbild: Michael Fränkel / 112-magazin.de

MARSBERG. Bei einem Brand im Bereich eines Lagers für Gasflaschen an einer Tankstelle in der Bredelarer Straße sind mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg zum Einsatz gekommen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Feuer bereits durch Mitarbeiter gelöscht worden.

Die Alarmmeldung „brennt Gasflasche“ erreichte die Feuerwehr am Dienstag gegen 11.40 Uhr. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass keine Gasflasche, sondern Gegenstände in einem Lager für Gasflaschen in Brand geraten waren.

Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer durch die Unkrautbeseitigung mit einem Gasbrenner verursacht worden. Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera, räumte Regale aus und führte Schadstoffmessungen durch. Durch die Rauchentwicklung war es auch zu Beeinträchtigungen in einem Verkaufsraum gekommen.

Die Feuerwehr rät dringend davon ab, Gasbrenner zur Unkrautvernichtung zu verwenden. Oft werden die Strahlungswärme und der Funkenflug unterschätzt. So können selbst Gegenstände in mehreren Metern Entfernung in Brand geraten.

Da es sich bei einer Tankstelle um ein „Objekt mit erhöhtem Gefährdungspotenzial“ handelte, wurden deutlich mehr Einsatzkräfte alarmiert. Solche Objekte werden im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes begangen und bewertet. Anschließend legt die Leitung der Feuerwehr für einen Alarm an einem solchen Objekt besondere Maßnahmen in der Alarm- und Ausrückeordnung fest.

Zu diesen Maßnahmen können beispielsweise zusätzliches Personal oder spezielle Gerätschaften gehören. Bei dem Einsatz zeigte sich nach Angaben der Feuerwehr, dass alle vorgeplanten Maßnahmen gegriffen haben. Auch die Baustelle an der Bredelarer Straße führte zu keinerlei Verzögerungen.

Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte unter der Leitung von Jörg Wlasny im Einsatz.

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