BIELEFELD. Zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße haben Autobahnpolizisten bei der Kontrolle eines Lkw-Fahrers auf der A 2 festgestellt. Unter anderem war eine Geschwindigkeit von 118 km/h im Bereich des Bielefelder Bergs aufgezeichnet worden.
Kontrolliert wurde der 48 Jahre alte peruanische Fahrer am Dienstag, 7. Juli 2026, gegen 16.45 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Porta Westfalica. Er war mit einem spanischen Sattelzug auf der A 2 in Richtung Hannover unterwegs und transportierte Früchte zu einem Zentrallager in Norddeutschland.
Bei der Auswertung des digitalen EG-Kontrollgeräts ermittelten die Beamten des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei in den vorangegangenen vier Stunden Fahrzeit mehrere Geschwindigkeitsverstöße. Dabei war der Fahrer mehrfach schneller als 110 km/h unterwegs.
Für eine aufgezeichnete Geschwindigkeit von 118 km/h lag die vorwerfbare Überschreitung nach Abzug eines Toleranzwertes bei 32 km/h. Dieser Verstoß wurde zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Süd und Bielefeld-Ost festgestellt. Dafür musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 540 Euro bezahlen.
Ob der Fahrer auch in Höhe der stationären Geschwindigkeitsmessanlage am Bielefelder Berg zu schnell war, stand bei seiner Kontrolle nicht fest.
Innerhalb eines 24-Stunden-Aufzeichnungsbereichs stellten die Polizisten zudem eine Geschwindigkeit von 133 km/h fest. Nach Abzug des vorgesehenen Toleranzwertes entspricht dies bei zulässigen 80 km/h einer Überschreitung von 47 km/h.
Dieser Verstoß wurde zwar in Spanien begangen und ist deshalb nicht in Deutschland zu ahnden. Nach Ansicht der Kontrolleure zeigt er jedoch die Bereitschaft des Fahrers, deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen und zusätzliche Risiken für sich und andere Verkehrsteilnehmer. (ots/r)
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