ARFELD. Alkoholbedingter, schwerer Verkehrsunfall am Sonntagmittag im Ahlen, zwischen Arfeld und Richstein. Ein junger Mann wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Sein betrunkener Kumpel, der den folgenschweren Unfall verursacht hatte, flüchtete zu Fuß und ließ seinen Freund am Unfallort zurück. Der Mann wurde später auf einer Party in der Arfelder „Heide“ von der Polizei aufgegriffen.
Unterdessen waren an der Unfallstelle zwei Rettungswagen der DRK Wache Bad Berleburg, der Bad Berleburger Notarzt, der Rettungshubschrauber „Christoph 25“, ein Krankentransportwagen aus Erndtebrück, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und die Feuerwehr Arfeld im Einsatz. Wie die Polizei berichtete, waren die beiden Männer mit einer Zündapp in Richtung Arfeld unterwegs. Der Fahrer hatte wahrscheinlich aufgrund seiner Alkoholisierung die Kontrolle über das Zweirad verloren und war in der Front und der Beifahrerseite eines aus Richtung Arfeld kommenden Pkw kollidiert. Daraufhin landete das Zweirad in einem Graben neben der Straße. Der Sozius blieb dort mit schweren Verletzungen liegen. Der Fahrer flüchtete zu Fuß vom Unfallort. Die Fahrerin des Pkw aus Waldeck-Frankenberg erlitt leichte Verletzungen. Ihr Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für den schwer verletzten Zündappbeifahrer hatten die Einsatzkräfte vor Ort aufgrund der Schwere der Verletzungen einen Rettungshubschrauber angefordert, der in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle in einer Wiese landete. Nach der Versorgung vor Ort wurde der Mann in eine Klinik geflogen. Für die Suche nach dem flüchtigen Unfallverursacher war bereits eine Drohne mit Wärmebildkamera angefordert worden. Eine Streifenwagenbesatzung hatte bereits das nähere Umfeld der Unfallstelle abgesucht. Im Verlauf des Einsatzes konnte der Mann unweit der Unfallstelle, in der Straße „Heide“ aufgegriffen werden, wo er sich offenbar bei einer Privatfeier befand. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann leicht verletzt und zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Ob er auch von dieser Party zu der verhängnisvollen Fahrt gestartet ist und weitere Personen diese Fahrt möglicherweise hätten verhindern können, ist derzeit noch nicht bekannt.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die L903 für längere Zeit voll gesperrt.








