WINTERBERG. Brand in der Filteranlage eines Asphaltmischwerks hat am Freitag mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Winterberg auf den Plan gerufen. Auf einem rund 20 Meter hohen Staubsilo war bereits vom Boden aus deutlicher Feuerschein zu erkennen.
Gegen 10.20 Uhr erreichte die Leitstelle des Hochsauerlandkreises am Freitag, 12. Juni 2026, der Notruf von Mitarbeitern des Betriebs. Gemeldet wurde ein Brand in einer Filteranlage des Werkes „In der Laubecke“. Daraufhin wurden mehrere Einheiten zu dem Gewerbebetrieb alarmiert.
Vor Ort stellten die ersten Einsatzkräfte einen Brand im Bereich eines Staubsilos fest. Mit Unterstützung der Drehleiter nahmen mehrere Trupps unter Atemschutz eine erste Brandbekämpfung vor. Im weiteren Verlauf wurde die Anlage über die baulich vorhandene Löscheinrichtung mit Wasser geflutet.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden weitere wasserführende Fahrzeuge aus Siedlinghausen und Niedersfeld nachalarmiert. Diese fuhren anschließend im Wechsel Löschwasser zur Einsatzstelle. Der Erfolg des Wassereinsatzes wurde laufend mit Wärmebildkameras überwacht. Auch eine Drohne kam dabei zum Einsatz.
Nach rund 30 Minuten konnte der Leitstelle gemeldet werden, dass sich das Feuer unter Kontrolle befand. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand auf seinen Entstehungsbereich begrenzt werden. Verletzte gab es nicht.
Zum Austausch der benutzten Atemschutzgeräte wurde zudem ein Fahrzeug vom Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen aus Meschede-Enste angefordert.
Gegen 13 Uhr kehrten die letzten Fahrzeuge an ihre Standorte zurück. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte aus den Einheiten Winterberg, Altastenberg, Elkeringhausen, Grönebach, Siedlinghausen und Niedersfeld im Einsatz. Zur möglichen Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
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