MARSBERG. Massive Glätte auf der Bundesstraße zwischen Bredelar und Marsberg führte zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem ein Personenkraftwagen von der Fahrbahn abkam und im Straßengraben in bedrohlicher Seitenlage landete.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei gegen 15.15 Uhr am Donnerstag, nachdem die Meldung über eine eingeschlossene Person in einem auf dem Dach liegenden Fahrzeug eingegangen war. Vorgefunden wurde das Unfallfahrzeug im Graben, wobei die Gefahr bestand, dass der Wagen endgültig auf das Dach kippte. Ersthelfer hatten bis zum Eintreffen der Fachkräfte bereits vorbildlich reagiert und das Wrack abgestützt. Festgestellt wurde durch die Rettungskräfte, dass der Fahrer zwar ansprechbar und nicht eingeklemmt war, sein Fahrzeug jedoch aufgrund der instabilen Lage nicht mehr selbstständig verlassen konnte.
Sichergestellt wurde die Stabilität des Autos durch die Feuerwehr unter Einsatz des stadtweit beschafften Paratech-Systems. Mithilfe dieser speziellen Abstützvorrichtung gelang es den Feuerwehrleuten, den Mann sicher aus seiner misslichen Lage zu befreien und für die weitere medizinische Versorgung an den Rettungsdienst zu übergeben. Bereitgestellt wurde vorsorglich auch hydraulisches Rettungsgerät, welches jedoch letztlich nicht zum Einsatz kommen musste.
Eingebunden in den Einsatz waren unter der Leitung von Andreas Wiegelmann knapp 40 Kräfte der Feuerwehren aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Giershagen und Marsberg sowie die Rathauswache. Transportiert wurde der glücklicherweise nur leicht verletzte Fahrer zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Marsberg. Erschwert wurde die Anfahrt zum Unfallort für alle Beteiligten durch die widrigen Straßenverhältnisse aufgrund von gefrierender Nässe. Ermittlungen zum genauen Unfallhergang hat die Polizei aufgenommen. Vollständig gesperrt blieb die Bundesstraße für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für etwa eine Stunde.
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