MARSBERG. Ein schwerer Alleinunfall hat in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag einen Großeinsatz von Rettungskräften auf der Autobahn ausgelöst.
Kurz nach Mitternacht am Freitag (26. Dezember) ereignete sich der Vorfall auf der A 44 zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg. Ausgelöst wurde der Alarm durch mehrere automatische Notrufe von Apple Watches, die bei den Leitstellen in Paderborn und Meschede-Enste eingingen. Ein Land Rover war aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und verunfallt.
Während zwei Insassen den zerstörten Wagen selbstständig verlassen konnten, befreiten Ersthelfer eine dritte Person aus dem Wrack. Nach der Erstversorgung durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst kamen alle drei Verletzten in ein Krankenhaus nach Marsberg. Das Trümmerfeld an der Unfallstelle erstreckte sich über eine Länge von rund 150 Metern.
Unter der Leitung von Cyrill Stute waren die Löschgruppen Meerhof, Essentho und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg im Einsatz. Auch der Rettungsdienst aus Marsberg, Borchen und Bad Wünnenberg war vor Ort. Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an ein Abschleppunternehmen übergeben werden.
Über die Feiertage war dies nicht der einzige Alarm für die Feuerwehr Marsberg. Bereits an Heiligabend und am späten zweiten Weihnachtstag mussten die Wehrleute zu ausgelösten Brandmeldeanlagen sowie einer Türöffnung ausrücken.







