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Donnerstag, 02 Dezember 2021 07:14

Feuerwehr rettet Zuhause einer Winterberger Familie

WINTERBERG. Dass eine Familie aus Winterberg ihr Haus weiter bewohnen kann und nicht obdachlos wurde, das ist ohne Zweifel dem schnellen Handeln der Winterberger Feuerwehr zu verdanken. In der Nacht zum Donnerstag hatten die Kameraden aus Winterberg, Elkeringhausen und Altastenberg das Haus der Familie gerettet.

Der eigentliche Einsatz begann um kurz vor vier Uhr in der Früh mit der Meldung, dass es zu einem Russbrand in einem Schornstein gekommen sei. Als die ersten Kameraden wenige Minuten später am Einsatzort unweit des Feuerwehrhauses eintrafen, schlugen allerdings Flammen aus der Hausfassade. Umgehend, so erklärten es die Feuerwehrleute vor Ort, seien dann zur Unterstützung die Löschgruppen Ellkeringhausen und Altastenberg nachalarmiert worden, sodass der komplette Löschzug 1 im Einsatz stand.

Die Feuerwehrkameraden gingen den Brand von zwei Seiten an: „Wir haben einen Trupp unter Atemschutz im Inneren des Gebäudes in Riegelstellung, der Schwerpunkt liegt aber klar an der Außenfassade“, erklärte Patrick Wahle, der in der Nacht vor Ort die Funktion des Zugführers inne hatte. Von der Außenfassade aus habe man einen massiven Löschangriff durchgeführt, und um an die Brandherde zu gelangen, auch die Fassade eröffnet. Die Einsatzkräften kamen dabei sowohl über die Drehleiter, als auch über normale Leitern an die Fassade, beziehungsweise auf den Balkon. Unter schwerem Atemschutz führten sie ihren Kräfte zehrenden Einsatz durch. Nach einiger Zeit, wenn die Atemluftflaschen einen bestimmten Druck unterschritten hatten, begannen die Geräte zu pfeifen, um den Einsatzkräften anzuzeigen, dass ein neues Team eingesetzt werden muss. Dies wurde aber zudem auch von den Kameraden des Einsatzleitwagens beziehungsweise der Atemschutzüberwachung überwacht. Der anstrengende Einsatz unter Atemschutz ist nur immer für eine begrenzte Zeit möglich. Deshalb wurden die Kameraden auch mit dem Atemschutzanhänger und einem Team der Feuerwehr Niedersfeld bei diesem Einsatz unterstützt. Nachdem die Feuerwehrleute die Flammen gelöscht, und den Brand unter Kontrolle hatten, wurde zusätzlich mit der neuen Einsatzdrohne des Löschzuges Winterberg die Einsatzstelle abgeflogen, um mit der integrierten Wärmebildkamera sicherstellen zu können, dass tatsächlich alle Glutnester gefunden und abgelöscht wurden.

Als Brandursache, so ein Feuerwehrmann vor Ort, der gleichzeitig zuständiger Schornsteinfeger ist, sei kein Russbrand zu sehen. „Es hat kein Russ im Schornstein gebrannt“, machte er klar. Eher sei es zu einen Hitzestau in der Holzverkleidung gekommen, erklärte er. Zudem sei in dem Haus am Abend zwei Mal eine Sicherung geflogen und die Hausbewohner hätten Schmorgeruch wahrgenommen. Die genaue Ursache muss nun noch ermittelt werden.

Während der Arbeiten wurde die Einsatzstelle voll gesperrt. Die genaue Schadenshöhe stand noch nicht fest, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Publiziert in HSK Feuerwehr

SCHWARZENAU. Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend zwischen Latzbruch und dem Hüttental oberhalb von Schwarzenau. Dabei ist ein Autofahrer nahezu ungebremst in einen auf der Fahrbahn liegenden Baum gefahren. Der Baum, eine Lärche, war als einer von wenigen Bäumen nach einem Kahlschlag in einem Käferholzbestand stehen geblieben und dann beim starken Wind am Abend auf die Straße gestürzt. Durch die Wucht des Aufpralls vom Pkw wurde der Baumstamm in der Mitte durchgebrochen und in eine angrenzende Böschung geschleudert.

Der Pkw wurde total zerstört, der Fahrer hatte Glück im Unglück und blieb nahezu unverletzt. Er wurde mit dem DRK Rettungsdienst zu einer Routineuntersuchung ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Schwarzenau war im Einsatz, um die Batterie am Fahrzeug abzuklemmen, die Einsatzstelle auszuleuchten und den Brandschutz sicherzustellen. Außerdem waren die Kameraden beim Reinigen der Fahrbahn behilflich. Der total zerstörte Wagen wurde schließlich abgeschleppt. Die Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt. 

Publiziert in SI Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Gegen 10.35 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Wildungen am Mittwochvormittag (1. Dezember 2021) zu einem Zimmerbrand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße alarmiert.

Nach der Lageerkundung ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Innenangriff mit einem C-Rohr vor. Die verrauchten Räumlichkeiten wurden mit einem Drucklüfter gelüftet.

Um 11.10 Uhr konnte der Einsatzleiter (Stadtbrandinspektor Alexander Paul) "Feuer aus" an die Leitstelle melden. Insgesamt waren etwa 20 Kräfte vor Ort. Für die Dauer der Einsatzarbeiten war die Bahnhofstraße für den Verkehr gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden.

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Gegen 4.35 Uhr am Sonntagmorgen wurde der Leitstelle der Feuerwehr Kassel ein Brand einer Küche im Struthbachweg mitgeteilt. Daraufhin wurde der Löschzug der Feuerwache 1 und die FF Wolfsanger alarmiert.

Beim Eintreffen der Wehren war Flammenschein hinter einem Fenster im 3. Obergeschoss zu sehen. Der Bewohner hatte sich mit seinem Hund bereits eigenständig mit leichten Brandverletzungen aus der Wohnung retten können. Weitere Personen befanden sich nicht mehr in der Wohnung. Alle anderen Bewohner des Gebäudes konnten sich unverletzt selbst in Sicherheit bringen. Kurz nach dem Eintreffen zersprang die Fensterscheibe der Küche, sodass diese und der Flurbereich in Vollbrand standen. Flammen schlugen aus dem Fenster und drohten auf den Dachbereich überzugreifen. Die Eingangstür der betroffenen Wohnung war ebenfalls bereits durchgebrannt.

Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes eingesetzt. Parallel hierzu wurde ein Strahlrohr über die Drehleiter vorgenommen, um eine Brandausweitung auf den Dachbereich zu verhindern. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und auf die Wohnung begrenzt werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die benachbarte Wohnung und der Dachbereich durch zwei weitere Trupps unter Atemschutz kontrolliert. Teile der Dachverkleidung mussten demontiert werden. Zur Unterstützung wurde die FF Harleshausen nachalarmiert. Parallel zur Brandbekämpfung wurde das Gebäude maschinell belüftet. Der Bewohner wurde zur medizinischen Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus transportiert. Alle übrigen Bewohner konnten nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung ist momentan nicht mehr bewohnbar. Zur Brandursache ermittelt die zuständige Kriminalpolizei.

Insgesamt waren 34 Brandschützer und zwei RTW-Besatzungen im Einsatz.

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Publiziert in KS Feuerwehr

BROMSKIRCHEN. Am frühen Donnerstagmorgen ereignete sich ein Alleinunfall in Bromskirchen. Dabei wurde der Tank eines LKW beschädigt - die Feuerwehr war im Einsatz.

Gegen 0.50 Uhr war ein 48-Jähriger mit einem LKW der Marke Daimler in Bromskirchen unterwegs. Auf Höhe eines Hotels in der Straße "Alte Wiesen" wollte der Fahrer mit seinem Fahrzeug im Hof wenden. Beim Wendemanöver stieß das Gespann gegen die Grenzsteine der dortigen Bepflanzung - hierbei wurde der Tank beschädigt und etwa zehn Liter Diesel liefen aus. Gedankenschnell dichtete der Fahrer das Loch im Tank provisorisch ab, um ein weiteres Austreten des Kraftstoffes zu verhindern. Anschließend rief er die Notrufnummer 112 an.

Um 0.53 Uhr wurden wegen der unklaren Einsatzlage die Feuerwehren Bromskirchen, Somplar, Frankenberg und Allendorf alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz machten sich etwa 35 Kräfte auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, leuchteten die Kameradinnen und Kameraden die Einsatzstelle aus, positionierten eine Wanne unter dem beschädigten Tank und nahmen alle ausgelaufenen Betriebsstoffe auf. Bei Ankunft der Kräfte aus Frankenberg wurde der restliche Kraftstoff aus dem Tank abgepumpt - hierbei handelte es sich um etwa 350 Liter.

Ein Abschleppunternehmen transportierte den nicht mehr fahrbereiten LKW in eine Werkstatt nach Hallenberg (NRW). 

Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. An den Steinen entstanden keine Schäden.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 23 November 2021 20:00

Motorbrand in Frankenberg - Feuerwehr im Einsatz

FRANKENBERG. Am 23. November ereignete sich gegen 8.50 Uhr ein Motorbrand in Frankenberg - die Feuerwehr war schnell zur Stelle und konnte Schlimmeres verhindern.

Vermutlich war ein technischer Defekt ursächlich für einen Motorbrand, der sich am Dienstagvormittag in Frankenberg ereignete. Ein 26-Jähriger war mit seinem grünen Pritschenwagen der Marke Iveco auf der Königsberger Straße unterwegs, als der Mann plötzlich Rauch aus dem Motorraum aufsteigen sah. Um 8.51 Uhr machten sich 12 Einsatzkräfte der Frankenberger Kernstadtwehr unter der Einsatzleitung von Stefan Stroß auf den Weg zum Einsatzort.

Dort angekommen, konnten die Einsatzkräfte den in die Jahre gekommenen Pritschenwagen direkt ausfindig machen. Mit einem C-Rohr gingen die Kameraden gegen den in Brand im Motorraum vor. Zeitgleich sperrten sie den Straßenabschnitt und begannen, ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen. Nachdem der Motorraum gelöscht war, wurde das Fahrzeug abschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. 

Der entstandene Sachschaden wird bislang auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Publiziert in Feuerwehr

FRANKENBERG. Die sinkenden Temperaturen und der Frost haben am Dienstagmorgen zum ersten Glätte bedingten, schweren Unfall in Frankenberg geführt. Beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der L3073, zwichen Frankenberg und Röddenau wurden vier Menschen schwer verletzt.

Eine 21-jährige Frau war mit ihrem roten Audi auf der L3073 von Röddenau kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. Wegen der Glätte verlor die junge Frau die Kontrolle über ihren Wagen und prallte mit ihrem Audi in den Gegenverkehr. Dort war zum Unfallzeitpunkt, um kurz vor acht Uhr heute Morgen, eine Frau mit einem schwarzen Dacia unterwegs. Sie wurde ebenso schwer verletzt, wie die Audifahrerin, deren Beifahrer und das dreijährige Kind, das auf der Rückbank gesessen hatte. Für die weitere Versorgung des schwer verletzten Kindes kam der Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph 7“ zum Einsatz, der das Kind mit in eine Kasseler Klinik nahm. Die anderen Verletzten wurden ins Frankenberger Krankenhaus eingeliefert.

Beide Fahrzeuge wurden beim Unfall total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr war gemeinsam mit der Straßenmeisterei im Einsatz, um Kraftstoffe abzustreuen, und bei der Bergung und den Aufräumarbeiten zu helfen. Die L3073 wurde für etwa anderthalb Stunden voll gesperrt.

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 22 November 2021 14:54

Feuerwehr rettet Verunfallten aus Fahrzeug

KASSEL. Die Kasseler Feuerwehr wurde am Montagvormittag gegen 11.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 83 gerufen - gemeldet wurde, dass zwei Personen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sind. Ein Fahrzeug war mit einem Sammelfahrzeug der Stadtreinigung kollidiert. dabei kam der Pkw von der Fahrbahn ab und auf dem Dach an einer Böschung zum Liegen. Eine Person konnte das Unfallfahrzeug aus eigener Kraft verlassen.

Für eine weitere Person, den Fahrer des Fahrzeuges, war die Hilfe der Feuerwehr und des Rettungsdienstes erforderlich. Aufgrund der ungünstigen Lage des Fahrzeuges und der Schwere der Verletzungen war eine sofortige Rettung der Person aus ihrer Zwangslage erforderlich. In kürzester Zeit wurde die Person befreit und durch den Rettungsdienst versorgt. Beide Patienten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Bundesstraße 83 war während der Rettungsmaßnahmen stadtauswärts zeitweise voll gesperrt. 

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Publiziert in MR Feuerwehr
Sonntag, 21 November 2021 14:49

Schornsteinbrand ruft Feuerwehr auf den Plan

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Samstagabend gegen 19.35 Uhr zu einem vermutlichen Schornsteinbrand in einem Einfamilienhaus im Schlosspark nahe des Herkules alarmiert - der Bewohner des Hauses wurde durch Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass Funken aus dem Schornstein des Hausen sprühen würden.

Der Schornstein brannte im oberen Drittel auf einer Länge von circa drei Metern. Mit einer Wärmebildkamera wurde der gesamte Schornstein kontrolliert - im Bereich des Dachbodens konnten erhöhte Temperaturen festgestellt werden. Die Feuerwehr kehrte den Schornstein und entfernte die glühenden Rückstände. Somit konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

Die Einsatzstelle wurde dem zuständigen Schornsteinfegermeister übergeben. 23 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Kassel waren 1,5 Stunden lang im Einsatz.

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Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 18 November 2021 06:25

Vorfahrt missachtet: Audifahrerin wird verletzt

ERNDTEBRÜCK. Vergleichweise glimpflich endete ein Verkehrsunfall am späten Mittwochabend gegen 22:30. Zwei Fahrzeuge waren auf der B 62, in Höhe der Erndtebrücker Eisenwerke, zusammengestoßen.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, wollte ein Arbeiter der Eisenwerke das Firmengelände verlassen und auf die B 62 in Richtung Erndtebrück fahren. Dabei übersah der Mann in seinem silbernen Ford einen herannahenden Audi aus Richtung Erndtebrück. In Höhe der Einfahrt zu den Eisenwerken kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Dabei wurden Fahrzeuge schwer beschädigt. Die Fahrerin des Audis, in dem die Airbags ausgelöst hatten, wurde verletzt. Sie musste mit dem DRK Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr Erndtebrück war im Einsatz, um auslaufende Betriebsmittel aufzunehmen, und die Unfallstelle auszuleuchten. Die B62 blieb im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt.

Publiziert in SI Feuerwehr
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