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Sonntag, 20 Juni 2021 13:16

Golf prallt gegen Hyundai und beschädigt Kia

BAD WILDUNGEN. Nicht beachtet hat am Samstag der Fahrer (55) eines VW Golf die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung des Gesundheitszentrums Helenenquelle in Bad Wildungen - es entstand nach einem Unfall ein Gesamtsachschaden von mindestens 36.500 Euro.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle waren zwei Personenkraftwagen an dem Unfall direkt beteiligt. Ein drittes Fahrzeug wurde im Zuge des Zusammenpralls ebenfalls beschädigt. Zugetragen hatte sich der Unfall um 15.15 Uhr, nachdem der 55-Jährige mit seinem Golf die Richard-Kirchner Straße aus Richtung Kreisverkehr befuhr und dabei den Hyundai einer 39-jährigen Bad Wildungerin übersah, die aus Richtung Brunnenalle auf der Dr.-Born-Straße unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es dann zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei der Golf gegen den stehenden Kia eines Mannes (34) aus Bad Wildungen geschleudert wurde.

Weil sich Betriebsmittel auf den Asphalt ergossen hatten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Wildungen mit der Beseitigung beauftragt. Zwei Personen verletzten sich bei dem Unfall leicht. Den Gesamtsachschaden, den die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen mit 36.500 Euro angeben verteilt sich wie folgt: Der Schaden am Golf des Unfallverursachers aus Werl (Kreis Soest) wurde mit 20.000 Euro, der Schaden am Hyundai mit 15.000 Euro bewertet. Beide Fahrzeuge mussten mit Totalschaden abgeschleppt werden.

Der Sachschaden am Kia beläuft sich auf 1500 Euro - der Fahrer (34) aus Bad Wildungen blieb unverletzt.

Link: Unfallstandort am 19. Juni 2021 in Bad Wildungen.

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN/WERL. Nach dem Diebstahl von Schmuck im Wert von mehr als 100.000 Euro aus dem Auto einer Arolser Schmuckhändlerin hat die zuständige Staatsanwaltschaft Arnsberg das Verfahren eingestellt - man habe keinen Verdächtigen ermitteln können, sagte der Sprecher der Anklagebehörde auf Anfrage von 112-magazin.de.

Ende April hatte eine 58-jährige Schmuckhändlerin aus dem Raum Bad Arolsen auf einem Antik- und Schmuckmarkt in der Schützenhalle in Werl ihre Waren zum Verkauf angeboten. Nachdem die Händlerin nach Ende des Marktes etwa 500 Schmuckstücke im Gesamtwert von weit mehr als 100.000 Euro im Auto verstaut hatte, ging die 58-Jährige offenbar noch einmal zurück in die Halle. Als sie zurück zu ihrem Dacia Logan kam, war der gesamte Schmuck weg. Nach Einschätzung der Polizei hatten Unbekannte die Frau zunächst auf dem Parkplatz beim Beladen beobachtet und dann den Wagen durch Manipulation an der Zentralverriegelung geöffnet. Zunächst hatte die Polizei berichtet, die bestohlene Schmuckhändlerin stamme aus Korbach.

Hinweis auf Kennzeichen lief ins Leere
Die Polizei nahm seinerzeit die Ermittlungen auf, es gab Hinweise auf drei verdächtige Personen mit einem VW Passat, an dem ein Wiesbadener Kennzeichen angebracht gewesen sein sollte. "Das Kennzeichen in der genannten Kombination gab es jedoch nicht", sagte Oberstaatsanwalt Werner Wolff von der zuständigen Staatsanwaltschaft Arnsberg auf Anfrage von 112-magazin.de zum Stand der Ermittlungen. Dies könne an einem Ablesefehler des Zeugen liegen oder aber darauf hindeuten, dass es sich um ein gefälschtes Nummernschild handelte. Auch die Überprüfung ähnlicher Kombinationen habe nicht zu einem VW Passat oder einem vergleichbaren Fahrzeug geführt, hieß es weiter.

Nach Angaben Wolffs hätten auch die Ermittlungsansätze über den gestohlenen Schmuck nicht dazu geführt, einen oder mehrere Täter zu ermitteln. Die Polizei habe Fotos von einigen der gestohlenen Schmuckstücke veröffentlicht. Hinweise hätten sich daraus jedoch nicht ergeben. Daraufhin "wurde das Verfahren eingestellt", sagte der Oberstaatsanwalt. Sollten sich jedoch neue Hinweise ergeben, würden die Ermittlungen wieder aufgenommen.


112-magazin.de berichtete im April über den Fall:
Korbacherin Schmuck für 100.000 Euro gestohlen (24.04.2012)

Publiziert in Archiv - Sammlung
Dienstag, 24 April 2012 15:12

Korbacherin Schmuck für 100.000 Euro geklaut

WERL/KORBCH. Einer Schmuckhändlerin aus Korbach ist in Werl Schmuck für mehr als 100.000 Euro gestohlen worden. Die unbekannten Täter schlugen nach einem Schmuck- und Antikmarkt zu, bei dem die 58-Jährige ihre Ware zum Verkauf angeboten hatte.

Laut Bericht der Kreispolizeibehörde Soest von Dienstag war es am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr auf dem Parkplatz an der Schützenhalle zu dem Diebstahl gekommen. Die Unbekannten entwendeten aus dem Dacia Logan der Korbacherin etwa 500 Schmuckstücke. Die Bestohlene gab der Polizei gegenüber an, dass der Wert des Schmucks weit über 100.000 Euro betrage.

Der oder die Täter hatten die Kauffrau offensichtlich beim Beladen ihres Fahrzeuges nach dem Ende des Schmuck- und Antikmarktes beobachtet. Sie manipulierten offensichtlich das Fahrzeug, so dass die Zentralverriegelung nicht funktionierte. Während die 58-jährige Händlerin zurück in die Halle ging, wurden die Schmuckstücke entwendet.

Nach Angaben eines Zeugen hielten sich zur Tatzeit drei verdächtige Personen - zwei Männer und eine Frau südländischen Typs - auf dem Parkplatz auf, die anschließend mit einem dunklen VW Passat mit Wiesbadener Kennzeichen wegfuhren.

Publiziert in Polizei
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