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WALDECK. Auf der Landesstraße 3083 zwischen Freienhagen und Dehringhausen hat sich am Freitagabend ein Alleinunfall ereignet - Straßenglätte war nach Angaben der Polizei ursächlich für den Unfall.

Gegen 20.30 Uhr traf bei der Polizeistation Korbach die Nachricht über einen Verkehrsunfall in der Gemarkung Freienhagen ein. Bei Eintreffen der Streife hatte sich der Fahrer (34) aus Bonn bereits unverletzt über die Seitenscheibe aus dem Fahrzeug befreien können. An der Unfallstelle gab der Fahrer zu, in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen zu sein. Mit der Front hatte sich der Ford auf die Leitplanke geschoben, war darauf etliche Meter gerutscht, um dann auf dem Dach zu landen. An den Winterreifen kann es nicht gelegen haben, die waren neu - vermutlich war nicht angepasste Geschwindigkeit auf schneeglatter Straße ursächlich für den Unfall. Das in Wiesbaden zugelassene Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Link: Unfallstandort am 2. Dezember 2022.

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WALDECK. Auf der Bundesstraße 485 ereignete sich am 30. November 2022 ein Alleinunfall. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 4500 Euro.

Ein 58-Jähriger aus Korbach fuhr am Mittwochnachmittag mit seinem Smart gegen 14.50 Uhr auf der Bundesstraße von Buhlen in Richtung Netze. Etwa in Höhe der Abfahrt nach Waldeck verlor der Mann aus bislang ungeklärter Ursache in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der rechten Leitplanke. 

Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt. Am Smart entstand allerdings Sachschaden in Höhe von etwa 4000 Euro, der Schaden an der Leitplanke wird mit rund 500 Euro beziffert.

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WALDECK. Während ein Angler am 16. November 2022 gegen 20 Uhr am Edersee im Bereich der Taucherzone darauf wartete, dass ihn ein Bekannter mit dem Boot abholt, bemerkte er im Ufergeröll einen unbekannten Gegenstand und hielt ihn zunächst für eine Flasche.

Er nahm ihn mit an Bord und befreite ihn von Schlamm und Anhaftungen. Als er erkannte, dass es sich vermutlich um eine alte Handgranate handelte, warf er den Gegenstand aus dem Boot zurück in den Edersee. Der Finder verständigte sofort die Polizeistation Korbach und von dort wurde der Kampfmittelräumdienst informiert. Bei einem Ortstermin mit dem Wasserschutzpolizeiposten Waldeck und dem Kampfmittelräumdienst am 17. November zeigte der Finder die ungefähre Stelle, an welcher er die Granate wieder in den See geworfen hat.

Der Bereich ist ca. 10 - 15 Meter vom Ufer entfernt und das Wasser dort mindestens acht Meter tief. Die Bergung durch ein Tauchunternehmen, beauftragt vom Kampfmittelräumdienst, soll vermutlich im Laufe der nächsten Woche stattfinden. Durch das Wasserschifffahrtsamt, Außenbezirk Edertal, wurden die Zugänge zur Taucherzone bis auf Weiteres abgesperrt und mit Schildern "Betreten verboten" versehen. Durch die Wasserschutzpolizei wurde eine Markierungsboje an der vermutlichen Fundstelle gesetzt. Anhand von vorgelegten Bildern könnte es sich um eine amerikanische Handgranate aus dem zweiten Weltkrieg handeln.

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Montag, 14 November 2022 11:28

Waldecker legt Tunnel auf A 49 lahm

WALDECK/SCHWALMSTADT. In der Nacht zu Sonntag verlor auf der A 49 im Frankenhainer Tunnel in Schwalmstadt in Fahrtrichtung Kassel der Fahrer eines Transporters mit Pritschenaufbau die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Wie das Onlinemagazin nh.24.de mitteilt, geriet der orangefarbene Mercedes gegen 2.20 Uhr ins Schleudern und prallte gegen die Tunnelwand. Als alarmierte Rettungskräfte eintrafen, unter anderem waren ein Rettungs- und ein Notarztteam sowie die Feuerwehr Schwalmstadt vor Ort, befand sich niemand mehr am oder im Fahrzeug. An dem Pritschenfahrzeug einer Baufirma, das abgeschleppt wurde, entstand ein Schaden in Höhe von rund 7000 Euro. Der Schaden an der Tunnelwand soll 5000 Euro betragen. Die Polizei leitete eine größere Fahndung nach dem Fahrer ein und konnte den 31 Jahre alten Mann aus Waldeck festnehmen. Bei dem Unfall erlitt der 31-Jährige leichte Verletzungen. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt, da der Verdacht auf Alkoholkonsum bestand. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiautobahnstation Baunatal nahm den Unfall auf. Bis zur Bergung des im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenen Unfallwagens musste die Tunnelröhre voll gesperrt werden.

Link: Eine Fotostrecke zum Unfall finden Sie hier. (Klicken)

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WALDECK. Der vierte Einsatz der Waldecker Wehren innerhalb einer Woche forderte sämtliche Kräfte der Feuerwehren aus Höringhausen und Sachsenhausen - erneut mussten die Ehrenamtlichen in ein Waldstück ausrücken.

Im Waldgebiet Rudolfshagen, nahe dem Rettungspunkt KB-218 zwischen Höringhausen und Ober-Waroldern kam es am Samstag zu einem Forstunfall. Eine Baumkrone stürzte auf einen Waldarbeiter, dieser zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Die Einsatzstelle im Wald konnte mit eingeschalteten Allradantrieb am Hilfeleistungstanklöschfahrzeug erreicht werden. Dafür musste allerdings erst mittels Motorkettensäge der Zufahrtsweg durch die eintreffenden Höringhäuser Einsatzkräfte freigeschnitten werden.

Die restlichen Kräfte mussten den Weg durch das unwegsame Gelände einen längeren Fußmarsch bewältigen. Notarzt und Rettungsdienst behandelten den Patienten medizinisch. Die Kameraden führten eine technische Rettung durch, indem der Patient an einem Hang zunächst auf das Spineboard und anschließend auf die Schleifkorbtrage gelagert wurde. Der Rettungshubschrauber Christoph 44 aus Göttingen wurde angefordert, um den Patienten in eine Klinik zu fliegen. Mittels Schleifkorbtrage konnte der Patient aus dem Gelände gerettet und an die Hubschrauberbesatzung übergeben werden. Eine Polizeistreife war ebenfalls zur Unfallaufnahme vor Ort. Einsatzleiter Bernd Schäfer wies den Rettungshubschrauber beim Landeanflug ein.

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Samstag, 05 November 2022 09:29

Rätselraten über angezündeten Hochsitz

WALDECK. Am Freitag gegen 17 Uhr wurden die Feuerwehren Freienhagen und Sachsenhausen zu einem brennenden Hochsitz am Waldrand zwischen Freienhagen und Netze, nahe dem Rettungspunkt "KB-245" alarmiert.

Bei Ankunft am Rettungspunkt brannte ein bereits zusammengestürzter Hochsitz lichterloh. Mit zwei Schnellangriffseinrichtungen und dem Einsatz von 1000 Liter Löschwasser leiteten die Ehrenamtlichen zügig die Brandbekämpfung ein, sodass das Feuer schnell gelöscht und eine Ausbreitung auf den angrenzenden Wald verhindert werden konnte. Um alle Glutnester abzulöschen, mussten die verbleibenden Reste des Hochsitzes mit Einreißhaken auseinandergezogen werden.

Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit leuchteten die Ehrenamtlichen die Einsatzstelle aus. Nachdem alles mittels Wärmebildkamera kontrolliert worden war, konnte "Feuer aus" an die Leitstelle durchgegeben werden. Nach insgesamt 45 Minuten wurde der Heimweg in die Standorte angetreten und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Fest steht, dass der Hochsitz nicht an dieser Stelle stand, sondern dort hingefahren und angezündet wurde. Bleibt zu hoffen, dass sich der Verursacher bei der Feuerwehr meldet, um den Einsatz zu bezahlen.

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Mittwoch, 02 November 2022 08:01

Feuerwehr rettet Frau aus brennender Wohnung

WALDECK. Am heutigen Mittwochmorgen kam es zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in der Luisenstraße in Sachsenhausen. Das Feuer war gegen 3.20 Uhr im ersten Stockwerk ausgebrochen. Beim Eintreffen der eingesetzten Streife der Polizeistation Korbach wurde die 80-jährige Bewohnerin von der Feuerwehr unverletzt aus dem Haus gerettet. Weitere Personen befanden sich nicht in dem Gebäude. Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Sachsenhausen, Höringhausen und eine Drehleiter aus Korbach im Einsatz. Der Sachschaden durch den Brand im ersten Stockwerk beläuft sich nach bisherigen Schätzungen auf etwa 70.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei in Korbach geführt.

Bei Ankunft der Feuerwehren schlugen bereits Flammen aus den Fenstern. Es gab eine starke Rauchentwicklung, sodass die Bewohnerin, die sich auf dem rückseitigen Balkon befand, gerettet werden musste. Aus dem Tiefschlaf gerissen, verlangte dieser Einsatz die volle Leistung der Einsatzkräfte. Binnen fünf Minuten nach Alarmierung waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort und bauten umgehend einen Löschangriff auf. Parallel dazu leitete der Einsatzleiter mittels Steckleiter am Balkon zur Personenrettung an und erhöhte das Einsatzstichwort auf "F2Y (Brand in Wohnung mit Menschenleben in Gefahr)". Daraufhin rückte ein Team aus Korbach mit der Drehleiter an.

Eine Personenrettung der Bewohnerin war nur liegend mittels Schleifkorbtrage möglich. Die Einsatzkräfte errichteten mit vier Steckleiterteilen eine schiefe Ebene, worüber die Schleifkorbtrage mit der Bewohnerin gesichert herabgelassen und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Währenddessen befanden sich bereits Trupps unter Atemschutz im Innenangriff, bekämpften das Feuer mit C-Rohren und schützten die noch nicht vom Brand betroffenen Bereiche. Durch das schnelle und professionelle Eingreifen konnte die Brandausbreitung eingegrenzt werden. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte im Inneren durch einen Außenangriff mit einem C-Rohr, denn die Dachhaut drohte durchzubrennen.

Die Drehleiter kam zur Kontrolle und potenziellen Öffnung der Dachhaut zum Einsatz, schnell konnte aber Entwarnung geben werden. Vom Brand betroffene Möbel wurden unter Atemschutz aus der Wohnung entfernt und im Freien abgelöscht. Wände mussten mittels Säbelsäge geöffnet werden, da nur so alle Brandnester erreicht werden konnten. Ein Lüfter wurde nach Abschluss des Erstangriffs in Stellung gebracht, um den Brandrauch aus der Wohnung mittels Überdruckbelüftung zu bringen.

Weiterhin leuchteten die Kräfte großflächig mit dem Abrollbehälter Licht des Wechselladerfahrzeugs die Einsatzstelle aus. Der Abrollbehälter Brand mit seinem integrierten Einsatzstellenhygieneraum wurde ebenfalls vom WLF zur Einsatzstelle verbracht. Die im Innenangriff eingesetzten Kräfte nutzten den Hygieneraum, um ihre kontaminierte Kleidung im Beheizten auszutauschen und sich zu reinigen. Zum Abtransport der kontaminierten Ausrüstung kam der Abrollbehälter Mulde zum Einsatz. Auch bei diesem Einsatz bewährte sich das Wechselladerkonzept mit mehreren Abrollbehältern vor Ort.

Gegen 5.15 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Alle Bereiche wurden abschließend mittels Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Die Abbauarbeiten zogen sich noch etwa eine weitere Stunde hin. Im Einsatz waren 40 Einsatzkräfte aus Sachsenhausen, Höringhausen und Korbach, davon fünf Trupps unter Atemschutz, das Führungsteam (ÖTEL) der Stadt Waldeck zur Besetzung des Einsatzleitwagens sowie der Rettungsdienst, die Polizei und die Kriminalpolizei zur Brandursachenermittlung.

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Montag, 31 Oktober 2022 13:28

Wilderei: Stellnetze im Edersee entdeckt

WALDECK. Am vergangenen Samstag konnten durch verschiedene Angler und die Fischereiaufsicht Edersee insgesamt vier illegale Stellnetze im Edersee festgestellt werden. Die Netze mit einer Länge von bis zu 50 Meter waren im Bereich Wasserskizone und Sperrmauer Richtung Waldecker Bucht am Steilufer aufgestellt. In allen vier Netzen zusammen hatten sich weit über 100 Fische verschiedener Arten verfangen, u.a. große Barsche und ein Zander von 80 Zentimeter Länge.

Die Fische waren zum Teil schon verendet, andere lebten aber noch. Lebenden Fische wurden soweit möglich in den Edersee zurückgesetzt, entsorgt werden mussten die toten Fische. Die beiden eingesetzten Fischereiaufseher zeigten bei dieser äußerst unangenehmen Tätigkeit großes Engagement. Im Anschluss an die Beweisaufnahme wurden die Netze durch die Wasserschutzpolizei sichergestellt, von dort laufen auch die weiteren Ermittlungen wegen Fischwilderei und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Es wird um sachdienliche Hinweise gebeten. Aufgrund der großen Stellnetze geht die Polizei von mindestens zwei Tätern in einem Boot aus. (ots/r)

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Mittwoch, 26 Oktober 2022 10:03

Blitzer am Edersee

WALDECK. Derzeit führen die Behörden eine Tempokontrolle auf der Edersee-Randstraße zwischen Nieder-Werbe und Waldeck durch. Geblitzt wird in Waldeck-West in Höhe des Strandbades. Dort gilt Tempo 30 km/h.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, generell die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten - unabhängig davon ob Radarkontrollen gemeldet wurden.

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WALDECK. In der Nacht von Donnerstag (20. Oktober) auf Freitag (21. Oktober) versuchte ein Unbekannter in die Fahrzeuggarage der Feuerwehr in Waldeck-Sachsenhausen einzubrechen.

Zunächst versuchte er, eine Tür zu der Garage aufzuhebeln, was aber scheiterte. Anschließend gelangte er auf noch nicht genau geklärte Weise in das Feuerwehrgebäude. Von dort wollte er erneut gewaltsam in die Fahrzeughalle eindringen. Dazu benutzte er einen Gullydeckel, den er zuvor im Nahbereich ausgehoben hatte. Da auch dieser Versuch misslang, musste der Täter ohne Beute flüchten. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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