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Montag, 24 Januar 2022 17:14

Unfall zwischen Freienhagen und Ippinghausen

FREIENHAGEN/IPPINGHAUSEN. An der Kreisgrenze zwischen Waldeck-Frankenberg und Kassel hat sich am 24. Januar ein Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr ereignet - während einer der Kontrahenten vorschriftsmäßig anhielt, um den Schaden zu regulieren, suchte der Fahrer des Pritschenwagens sein Heil in der Flucht.

Wie die Beamten der Polizeistation Wolfhagen mitteilen, ereignete sich der Spiegelunfall auf der Bundesstraße 251 gegen 6.45 Uhr im Nahbereich der Einfahrt zu Gut Höhnscheid. Zum angegebenen Zeitpunkt war der Fahrer mit seinem weißen VW-Crafter von Freienhagen kommend in Richtung Ippinghausen unterwegs, als ihm ein Pritschenwagen entgegenkam. Als beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe waren, zersplitterten die linken Spiegel.

Vom Fluchtfahrzeug ist nur bekannt, dass es sich um einen Pritschenwagen handeln soll. Hinweise nimmt die Polizeistation Wolfhagen unter der Rufnummer 05692/98290 oder die Kollegen in Korbach, unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 18 Januar 2022 13:04

Blitzer auf der B 485 Höhe Mauserwerk

WALDECK. Derzeit wird auf der Bundesstraße 485 zwischen Buhlen und Waldeck eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird beidseitig, in Höhe des ehemaligen Mauserwerks. Dort gilt Tempo 70 km/h.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, grundsätzlich die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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Dienstag, 18 Januar 2022 07:44

Blitzer in Freienhagen

FREIENHAGEN. Derzeit wird im Waldecker Stadtteil Freienhagen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird am Ortsausgang in Richtung Netze, auf beiden Seiten, etwa in Höhe des Teiches. Es gilt Tempo 50 km/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, generell die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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Schlagwörter

WALDECK-FRANKENBERG. (Stellenanzeige) Der Landkreis Waldeck-Frankenberg sucht für den Fachdienst Abfallwirtschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter (w/m/d) im Anlagenbetrieb für die Wertstoffhöfe und Entsorgungsanlagen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. 

Es steht zunächst eine befristete Stelle zur Verfügung. Bei Bewährung und nach erfolgter Haushaltsgenehmigung ist die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis vorgesehen. Entgelt wird nach Entgeltgruppe 6 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) gezahlt. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt derzeit 39 Stunden. Dienstort ist Diemelsee-Flechtdorf.

Das Aufgabengebiet umfasst

  • Durchführen der Abfallannahme mit Eingangskontrolle, Verwiegung sowie Datenerfassung an den Entsorgungsanlagen in Diemelsee-Flechtdorf, Frankenberg-Geismar und Bad Wildungen (Einsatz entsprechend des Dienstplans)
  • Zuordnung der Abfall- und Wertstoffe zu den jeweiligen Sammeleinrichtungen bzw. Behandlungsanlagen inklusive Transport- und Containerlogistik
  • Kontroll- und Wartungstätigkeiten der Anlagentechnik

Wir erwarten von Ihnen

  • Abgeschlossene Berufsausbildung in einem für den Aufgabenbereich förderlichen Bereich (bspw. Fachkraft (w/m/d) für Kreislauf- und Abfallwirtschaft oder Lagerlogistik) oder in einem kaufmännischen Bereich mit entsprechendem technischem Grundverständnis
  • Selbständiges, verantwortungsvolles Arbeiten sowie absolute Verlässlichkeit
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Hohes Maß an Engagement und Eigeninitiative
  • Durchsetzungsvermögen
  • Sicherer Umgang mit den MS Office-Standardprogrammen, insbesondere Word, Outlook und Excel
  • Führerschein der Klasse B und die Bereitschaft zum Einsatz des privaten Pkws für dienstliche Fahrten
  • Bereitschaft zur Aus- und Fortbildung

Wir wünschen uns von Ihnen

  • Grundkenntnisse im Abfallrecht
  • Aufgeschlossenes und freundliches Auftreten
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit

Bitte bewerben Sie sich über unser Online-Portal auf www.landkreiswaldeck-frankenberg.de bis zum 30. Januar 2022. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Link: Stellenausschreibung auf der Homepage des Landkreises Waldeck-Frankenberg

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WALDECK. Ein neues Jahr beginnt und die Feuerwehr der Stadt Waldeck blickt auf die vielfältigen Eindrücke des vergangenen Jahres zurück. 

Exakt 96 Einsätze hat die Feuerwehr der Stadt Waldeck im Jahr 2021 mit ihren acht Stadtteilfeuerwehren erfolgreich abgearbeitet. Dabei waren die Einsatzkräfte 1200 Stunden für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im ehrenamtlichen Einsatz. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch an Feiertagen. Zu den eindrucksvollsten Einsätzen zählt ein Lkw-Unfall bei Sachsenhausen (mit Fotostrecke und Video) zu Beginn des Jahres sowie die Unwettereinsätze in Bad Arolsen im Sommer, zu denen auch die Feuerwehr der Stadt Waldeck im Rahmen der überörtlichen Hilfe alarmiert wurde.

Um den Auftrag im Dienste der Stadt Waldeck gerecht zu werden, absolvierten die Einsatzkräfte zusätzlich 8000 Ausbildungs- und Dienststunden im vergangenen Jahr. 30 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene wurden in den verschiedensten Bereichen besucht – vom Grundausbildungslehrgang über Zusatzausbildungen bis zum Zugführerlehrgang. Ein mittleres Löschfahrzeug und ein Mannschaftstransportfahrzeug für den Standort Waldeck, ein Kleinlastkraftwagen für den Standort Freienhagen sowie verschiedenste neue Ausrüstungsgegenstände, wie neue Einsatzstiefel für alle Atemschutzgeräteträger, Luftheber, Rettungssatz, Wärmebildkameras, Gasmessgeräte wurden im Jahr 2021 angeschafft, um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr weiter zu verbessern und mit dem Stand der neuesten Technik zu gehen. Zusätzlich dazu konnten mit einer coronabedingten Verzögerung ein mittleres Löschfahrzeug für den Standort Netze und das Wechselladerfahrzeug mit den vier Abrollbehältern Technische Hilfe, Brand, Licht und Mulde am Standort Sachsenhausen offiziell in Dienst gestellt werden.

Wie in so vielen Bereichen hat auch die Corona-Pandemie die Feuerwehr in diesem Jahre stark geprägt. So musste zu Beginn des Jahres auf Online-Ausbildungen gesetzt werden, ein ganz neues Kapitel im Feuerwehrdienst. Auch das Projekt Öffentlichkeitsarbeit wurde im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Ein kleiner Aufruf an dieser Stelle geht an die Social Media Präsenz der Feuerwehr Stadt Waldeck bei Facebook und Instagram sowie die Homepage www.feuerwehr-stadt-waldeck.de. Das Ziel ist es, hierüber möglichst viele zu erreichen, um das Thema Feuerwehr in die Bevölkerung zu tragen. Außerdem ist über die Online-Auftritte ein Jahresrückblick-Video mit allem, was das Jahr 2021 geprägt haben, zu finden. 

Die Feuerwehr der Stadt Waldeck wünscht einen guten Start ins neue Jahr 2022 und steht natürlich auch im neuen Jahr wieder jederzeit bereit, um den Brandschutz und die allgemeine Hilfe im Stadtgebiet sicherzustellen.

Link: Freiwillige Feuerwehr Stadt Waldeck.

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 01 Januar 2022 11:32

Seat kracht in Böschung - Totalschaden

WALDECK. Für einen 21 Jahre alten Mann aus Bad Wildungen endete die Fahrt mit seinem weißen Seat am 31. Dezember auf der Bundesstraße 485 zwischen Buhlen und Netze.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der Fahrer mit seinem Seat gegen 10.30 Uhr von Bad Wildungen kommend in Fahrtrichtung Sachsenhausen unterwegs gewesen. Nachdem der 21-Jährige die Abfahrt Waldeck-Ost passiert hatte, kam er 200 Meter hinter dem Abzweig aus bislang unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug landete im Graben und wurde erheblich im Frontbereich beschädigt.

Nach Angaben der Polizei entstand an dem im Landkreis Hersfeld zugelassenen Seat ein Sachschaden von 5000 Euro. Ein Abschleppunternehmen sorgte für den Abtransport, um die Strecke für den Verkehr freizumachen. Verletzt wurde niemand.

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WALDECK-FRANKENBERG. Am Freitag (3. Dezember) führte die Polizei in Korbach, Willingen und Frankenberg Kontrollen in Gaststätten, Spielotheken und im ÖPNV durch. Dabei hatten die Polizisten auch die Einhaltung der Bestimmungen der hessischen Corona-Schutzverordnung im Blick.

Während bei den Kontrollen in Korbach und Willingen nur vereinzelte Verstöße festgestellt wurden, mussten die Polizisten in Frankenberg elf Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Corona-Verstößen einleiten. In Korbach kontrollierten die Polizisten ab Freitagnachmittag den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und anschließend auch die Fahrgäste in der Kurhessenbahn von Korbach nach Willingen. Hierbei wurden die Nachweise hinsichtlich der 3G-Regelung sowie die Einhaltung der Maskenpflicht überprüft. In drei Fällen konnten die erforderlichen Nachweise (geimpft, genesen oder getestet) nicht erbracht werden. Außerdem leiteten die Polizeibeamten zwei Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen ausländerrechtliche Bestimmungen ein.

Bei den anschließenden Kontrollen in fünf Gaststätten in Willingen überprüften die Polizeibeamten etwa 200 Personen. Erfreulicherweise mussten dabei keine Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln oder andere Gesetze geahndet werden. Auch in den vier kontrollierten Korbacher Gaststätten hielten sich die etwa 30 Gäste und Angestellten an die Bestimmungen. Die Korbacher Polizisten zogen insgesamt ein positives Fazit. Bis auf eine Gastwirtschaft in Korbach, bei der es Mängel am Hygienekonzept gab, hatten allen gastronomischen Betriebe die aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen gut umgesetzt. Von den kontrollierten Menschen erhielten die Polizisten durchweg positive Rückmeldungen, die Kontrollen wurden ausdrücklich begrüßt.

Am späten Freitagabend führte die Frankenberger Polizei Kontrollen in fünf Spielotheken in Frankenberg durch. In den kontrollierten Betrieben waren zwar überall Hygienekonzepte mit Hinweisen auf die Einlassbestimmungen und Verhaltensregeln vorhanden, einige Menschen hielten sich aber nicht an die bestehenden Regeln. Von den insgesamt etwa 30 kontrollierten Personen trug etwa ein Drittel keine Maske. Gegen diese leiteten die Polizeibeamten Ordungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz ein. Trotz der hohen Beanstandungsquote zeigten auch die kontrollierten Menschen in den Frankenberger Spielotheken Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

Die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird auch weiterhin Kontrollen durchführen. Die Schwerpunkte werden hierbei auf Kontrollen im ÖPNV sowie von größeren Veranstaltungen, insbesondere im Hinblick auf Einhaltung der Vorgaben durch den Veranstalter, liegen. Die Polizei hat sich weiter das Ziel gesetzt, geeignete Maßnahmen zu treffen, um die Gefahren für den Einzelnen oder die Allgemeinheit durch die Verbreitung des Corona-Virus zu reduzieren. (ots/r)

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Sonntag, 05 Dezember 2021 08:40

Senior baut Unfall in Netze

WALDECK. Im Waldecker Ortsteil Netze hat sich am Freitagabend ein Verkehrsunfall ereignet - vorangegangen war der Anruf eines Verkehrsteilnehmers bei der Polizei, der einen silbergrauen Renault Clio mit auffälliger Fahrweise gemeldet hatte.

Direkt nach dem Anruf nahm eine Streifenwagenbesatzung aus Korbach Fahrt auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Gegen 19.40 Uhr, also nur etwa 15 Minuten nach dem Hinweis traf die Streife in Netze am Abzweig nach Naumburg ein. Dort waren zwei Personenkraftwagen kollidiert, allerdings konnten sich die Beamten anfänglich keinen Reim zum Unfallgeschehen machen.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme kam dann aber doch Licht ins Dunkel. Zunächst wurde der 93-jährige Unfallverursacher betreut und die verfahrene Situation protokolliert. Zeugen gaben an, dass der silbergraue Clio, der von dem 93-jährigen Mann aus Korbach von Sachsenhausen kommend, in Richtung Bad Wildungen gesteuert wurde, kurz hinter Netze gedreht haben muss, um den Rückweg in Richtung einzuschlagen.

Im gleichen Zeitraum befuhr ein Mann (58) aus Naumburg mit seinem blauen Skoda Fabia die Bundesstraße 251 von Sachsenhausen kommend, um nach links in Richtung Naumburg abzubiegen. Dazu sollte es nicht mehr kommen. Nachdem der Naumburger sich links eingeordnet hatte, kam ihm der silbergraue Renault entgegen, verließ die eigene Fahrspur und prallte mit der linken Seite in den stehenden Fabia. Den Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf 7500 Euro.

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WALDECK. Rund 35 Einsatzkräfte aus Waldeck und Sachsenhausen waren Sonntag mit sechs Fahrzeugen alarmiert worden, um die Beifahrerin eines verunfallten Seat  aus dem Autowrack zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Die Bundesstraße 485 musste für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden.

Eile war nicht geboten, so Einsatzleiter Bernd Schäfer gegenüber unserer Redaktion, weil die Frau keine lebensbedrohlichen Verletzungen davongetragen hatte. Allerdings war die 19-Jährige so unglücklich im Fahrzeug eingeschlossen, dass der Notarzt die Feuerwehr nachalarmieren musste. Gegen 13.05 Uhr erreichte die Alarmierung die Wehren, wenige Minuten später trafen die Einsatzkräfte an der Unfallstelle ein.

Zunächst ließ Bernd Schäfer mit hydraulischem Gerät eine große Seitenöffnung am Pkw vornehmen, danach wurde das Dach des Pkws abgenommen und die Sitzbank herausgelöst. Patientenschonend konnte die Frau mittels Spineboard an den Rettungsdienst übergeben werden. Der Fahrer des schwarzen Seat, ein 22-Jähriger aus Waldeck musste mit einem RTW in die Bad Wildunger Stadtklinik transportiert werden. Wie schwer die Verletzungen sind, darüber liegen keine Informationen vor. Auch die 19-jährige Beifahrerin (Waldeck) kam nach der Rettung mit dem RTW ins Krankenhaus.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der Fahrer mit seinem Seat aus Richtung Netze kommend aus bislang ungeklärter Ursache bei Waldeck-Ost nach links in eine Schutzplanke gefahren. Seinen Seat muss der junge Fahrer nun abschreiben - nicht mehr fahrbereit wurde der Pkw abtransportiert.

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WALDECK-FRANKENBERG. Mit einer neuen Variante des Enkeltricks versuchen derzeit Betrüger bei überwiegend älteren Menschen Kasse zu machen. Während eine Seniorin den Betrugsversuch rechtzeitig erkannte, wurden eine 57-Jährige und eine 63-Jährige Opfer der Betrüger. Bei der Kommunikation mit den Opfern setzten die Betrüger den Messenger-Dienst WhatsApp ein. Vor Betrug mit dem Enkeltrick, die zumeist ältere Menschen trifft, warnt die Polizei regelmäßig.

Ein aktuelles Phänomen ist in letzter Zeit im Landkreis Waldeck-Frankenberg häufiger bekannt geworden. Die Kriminellen nutzen den Messenger-Dienst WhatsApp, um ihre Opfer um ihre Ersparnisse zu bringen. Dies kann existenzielle Folgen für die betroffenen Menschen haben. Die Täter geben sich über den Messenger als nahe Verwandte aus und versuchen die Opfer zu Geldüberweisungen zu bewegen. In den drei Fällen aus Korbach war dies auch so.

Ein Betrüger meldete sich mit einer Textnachricht bei einer 72-jährigen Frau aus Korbach. Er schrieb ihr "Hallo Mama. Mein Handy ist kaputt und das ist meine neue Nummer. Schreib mir sobald du das gelesen hast". Nachdem die angeschriebene Frau geantwortet hatte, fragte der angebliche Sohn, ob sie etwas Zeit habe und etwas für ihn tun könne. Anschließend schilderte er, dass er einige offene Rechnungen habe und fragte, ob sie das für ihn bezahlen könne. Die Seniorin fragte nach der Höhe der Rechnungen und bekam als Antwort, dass sie fast 5000 Euro per Überweisung auf ein benanntes Konto überweisen soll. Nun wurde die Frau stutzig. Sie antwortete nur noch, dass sie das nicht tun könne, er solle sich telefonisch melden. Dies tat der Betrüger nicht. Die Seniorin hatte glücklicherweise nichts überwiesen und rief ihren echten Sohn über die ihr bekannte Telefonnummer an. Der hatte weder ein neues Mobiltelefon, noch brauchte er Geld. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei.

Nicht so glimpflich davon kamen zwei weitere Frauen aus Korbach. Eine 63-Jährige erhielt WhatsApp-Nachrichten ihrer angeblichen Tochter, in denen auch von einem defekten Handy und einer neuen Handynummer geschrieben wurde. Auch hier gab der Betrüger vor, eine finanziellen Engpass zu haben und bat um Sofortüberweisung von über 3.000 Euro. Die 63-Jährige glaubte, dass sie tatsächlich Kontakt mit ihrer Tochter hatte und überwies eine Summe von mehreren hundert Euro auf das angegebene Konto. Erst nachdem sie Kontakt mit ihrer Tochter hatte, wurde ihr bewusst, dass sie auf Betrüger hereingefallen war.

Ähnlich war es auch bei einer 57-jährigen Korbacherin. Auch ihr schrieb der Betrüger, dass er die Tochter sei und eine neue Handynummer habe. Die angebliche Tochter klagte darüber, dass ihr Handy kaputt sei und sie daher nicht an ihre Bank-App komme. Bis zu einer bestimmten Uhrzeit müssten zwei offene Rechnungen überwiesen werden. Da der Nachrichtenverlauf für die 57-Jährige plausibel war, glaubte sie, dass sie tatsächlich Kontakt mit ihrer Tochter hatte. Sie erklärte später bei der Polizei, dass sie zu keiner Sekunde gedacht habe, dass es sich um einen Betrug handeln könnte. Daher überwies sie auch 2.000 Euro auf das von den Betrügern genannte Konto. Von der Überweisungsbestätigung machte sie, wie von den Betrügern gefordert, ein Foto versandte dieses an die vermeintliche Tochter. Erst danach rief sie ihre Tochter auf deren Festnetznummer an. Bei diesem Telefonat wurde schnell klar, dass sie Opfer von Betrügern geworden war. (ots/r)

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