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SIEGEN. Den ersten Girls´Day des THW - Siegen besuchten am Donnerstag 13 Mädchen von verschiedenen Siegener Schulen.

Technik zum Anfassen und Ausprobieren stand auf dem Programm und Helfer des THW - Siegen hatten verschiedenen Stationen für die Mädchen aufgebaut. Doch zu Beginn des Tages gab es zuerst eine kurze Vorstellung des Technischen Hilfswerk und besonders des THW - Siegen. Mit kurzen Worten erklärte Ortsbeauftragter Reiner Senner die Aufgaben und die Struktur des THW und präsentierten den Mädchen einen Film über das THW und die THW - Jugend. Im Anschluss übernahm Gabi Grosser von der THW - Jugend Siegen das Programm und führte die Mädchen mit Unterstützung zahlreicher Helfer des THW - Siegen durch den Tag.  

Einen Kennelernspiel machte den Anfang um das Eis zu brechen und dann ging es an die praktischen Aufgaben. Ausgestattet mit Helm, Handschuhen und THW - Jacke begaben sich die Mädchen in kleinen Gruppen auf Erkundungstour durch die vielfältige Technik des THW.

Einmal einen LKW oder eine Betonplatte mit einem Finger anheben war beim Girlsday des THW - Siegen möglich. Mit Hilfe von Hebekissen, Hydropresse oder Schere/Spreizer konnten die Mädchen Technik hautnah am Objekt testen.

Eine Verletzte Person muss betreut und transportiert werden? Kein Problem! Krankentrage und Schleifkorb waren nach kurzer Erklärung fest in der Hand der Mädchen und die Verletzte Person in kürzester Zeit gerettet. Aber auch Scheinwerfer und Stromerzeuger stellte für die Mädchen kein wirkliches Problem dar. Kabel verlegen, Stative aufbauen und das Aggregat anwerfen, alles Aufgaben des Vormittags.

Bei der Fachgruppe Führung und Kommunikation bekamen die Teilnehmerinnen einen Einblick in den Funkverkehr und erfuhren mehr über eine Einsatzleitung.

Zum Abschluss des Tages stand noch eine Fahrt mit dem Gerätekraftwagen auf dem Plan und die Fachgruppe Logistik sorgte für ein leckeres Mittagessen.


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Weitere Infos zum THW gibt es im Internet unter www.thw-siegen.de

Publiziert in Archiv - Sammlung

KORBACH. Ohne Kennzeichen und Beleuchtung hat die Polizei bereits in der vergangenen Woche ein Zirkusgespann erwischt. Weitere Anzeigen folgen, die Flotte ist stillgelegt und "überwintert" nun bei den belgischen Kasernen.

In der Wildunger Landstraße war am Freitag einer Streife des Regionalen Verkehrsdienstes ein landwirtschaftliches Gespann aufgefallen, weil an dem Anhänger keine Beleuchtung und auch kein Kennzeichen angebracht waren. "Bei der Kontrolle stellten die Beamten weitere erhebliche verkehrstechnische Mängel am Anhänger fest, geleiteten ihn zu einem Abstellort und untersagten eine Weiterfahrt", so Polizeisprecher Volker König am Donnerstag.

Zwei Stunden später stellten dieselben Beamten fest, dass der eigentlich stillgelegte Anhänger verschwunden war. Der Fahrer hatte ihn trotz Betriebsverbot auf den Hauerparkplatz gefahren und zwischen den anderen Zirkusanhängern "versteckt". Nun erwarten ihn mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Punkte in der Flensburger Verkehrskartei.

Die weiteren Folgen wiegen sicherlich ungleich schwerer: Die Beamten stellten bei dieser Gelegenheit nämlich an zehn weiteren Anhängern erhebliche Mängel fest und zogen zur Überprüfung der Fahrzeuge einen Gutachter hinzu. Ende vom Lied: Sie untersagten für fast alle Anhänger die Weiterfahrt. Lediglich ein Anhänger blieb unbeanstandet.

Neben gravierenden Mängeln wie Durchrostungen und schadhafter Technik waren vor allem die Reifen Stein des Anstoßes, berichtet König weiter. Einige Laufflächen hatten sich bereits gelöst, Profil war nicht mehr zu erkennen, falsche Größen waren montiert und scheuerten unter dem Aufbau. Insgesamt müssen 37 Reifen gewechselt werden. Als "tickende Zeitbomben" bezeichneten die Beamten den Zustand der Anhänger.

Beim Ordnungsamt der Stadt Korbach hatte sich für Anfang der Woche bereits eine weitere Schaustellergruppe angemeldet, also mussten die stillgelegten Zirkusanhänger weichen. Die Stadt ordnete eine Verlegung zur ehemaligen Belgischen Kaserne an. Da die Anhänger nicht verkehrssicher sind, mussten sie unter Polizeibegleitung in die Flechtdorfer Straße gebracht werden. Dort müssen sie nun bleiben, bis die Verantwortlichen die Beseitigung der Mängel nachgewiesen haben. Erst dann dürfen sie die Fahrt fortsetzen.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 19 Januar 2012 14:19

Eon: "Technische Kurzunterbrechung" in Volkmarsen

VOLKMARSEN. Ein Kurzschluss hat in der vergangenen Woche in Volkmarsen dafür gesorgt, dass in der Stadt Volkmarsen für drei Minuten die Lichter ausgegangen sind. Heikel daran: Eigentlich sollte seit Anfang des Jahres die heimische EWF für das Netz verantwortlich sein.

In der Eon-Presezentrale in Kassel gibt man sich zugeknöpft. "Wir betreiben das Netz noch bis zur Übergabe. Bis dahin bleibt die komplette Betriebsführung unverändert", berichtet Sprecherin Margita Fischer gegenüber 112-magazin.de. Eon Mitte gibt aber zu, dass am Dienstag vergangener Woche drei Minuten lang die Zähler still standen.

Bei der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) zeigt man sich auskunftsfreudiger. "Bis jetzt war keine Einigung mit Eon möglich", so Sprecherin Heike Bayerköhler. Bereits seit einem Jahr liefen die Verhandlungen; doch ein Ergebnis sei bis dato noch nicht zustande gekommen. "Die Übergabe ist der Wille der Stadt", unterstreicht die EWF-Mitarbeiterin aus Korbach.

"Eon will kein Geld mehr investieren", schätzt ein 112-Leser aus Volkmarsen, der sich an die Redaktion gewandt hat. "Für uns ist im Moment keiner zuständig", ist er leicht angesäuert. "Der zuständige Netzmeister ist schon woanders eingesetzt", so der aufmerksame Leser. Personelle Veränderungen habe es bis heute nicht gegeben, hält Eon-Sprecherin Margita Fischer dagegen. Wie lang sich die Übergabe des Netzes an die EWF hinzieht, beantworten beide Parteien nicht.


Im noch jungen Jahr war bereits einmal in Korbach der Strom ausgefallen:
In Korbach: Strom weg, Sirenen an (9. Januar 2012)

Publiziert in Retter

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