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Donnerstag, 15 Juli 2021 11:51

Unwettereinsätze für die Korbacher Wehren

KORBACH. Die Stadt Korbach und die umliegenden Ortsteile haben den Dauerregen am Mittwoch relativ gut verkraftet. In der Kernstadt musste die Feuerwehr lediglich an zwei Einsatzstellen tätig werden, um eindringendes Wasser abzupumpen. Im Übrigen konnten die Kanalisation sowie die vorgeschalteten Rückhaltesysteme die Wassermassen sehr gut bewältigen. Die hohen Investitionen der letzten Jahre in die Infrastruktur durch die Stadt Korbach haben sich somit bewährt.

Im Ortsteil Rhena traten verschiedene Bachläufe über die Ufer und sorgten an insgesamt drei Einsatzstellen für Wassereinbrüche in Kellerräumen. Nachdem die Hauptgefahr gebannt war, übernahmen die Eigentümer die Restarbeiten mit privaten Tauchpumpen. Nachbarschaftshilfe wurde dabei sehr groß geschrieben.

Die Meineringhäuser Wehr musste im Tagesverlauf ebenfalls dreimal ausrücken. Hier war aber nur einmal ein Wassereinbruch im Keller zu verzeichnen. Die Einsatzkräfte mussten zusätzlich einen umgestürzten Baum von der Fahrbahn entfernen und in den Abendstunden noch eine gemeldete Ölspur beseitigen.

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 29 August 2018 12:57

Diebe landen großen Coup in Herzhausen

VÖHL-HERZHAUSEN. Am Mittwochmorgen stellten Mitarbeiter einer Baufirma aus Kirchheim fest, dass unbekannte Diebe im Laufe der Nacht einen Baucontainer an der Baustelle am Bahnhof in Herzhausen aufgebrochen und eine große Anzahl von Werkzeugen gestohlen haben.

Der Schaden liegt in einer ersten vorsichtigen Schätzung im fünfstelligen Bereich. Die Diebe fuhren zunächst einen Radlader zur Seite, der aus Sicherheitsgründen immer zum Feierabend vor den Eingang des Containers gefahren wurde. Anschließend brachen sie die mit einem Vorhängeschloss gesicherte Tür des Containers auf.

Die Diebe machte reiche Beute: sie stahlen unter anderem eine Kettensäge der Marke Stihl, ein 500 Kilogramm schweres Schneidegerät der Marke Zeppelin, mehrere Winkelschleifer, Bohrmaschinen, eine Motorflex, mehre Bohrhämmer und Stichsägen, zwei Tauchpumpen, mehrete Abbruchhämmer, eine Wacker Rüttelplatte (ca. 500 KG) eine Werkzeugkiste und 150 Liter Diesel.

Das Gesamtgewicht der gestohlenen Werkzeuge beträgt ca. 2 Tonnen. Die Diebe müssen zum Abtransport mindestens einen Klein-Lkw genutzt haben. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Das Gewitter mit Starkregen am frühen Mittwochabend hat vor allem im nördlichen Kreisteil Waldeck-Frankenbergs zahlreiche Gebäude voll Wasser laufen lassen. Auch mehrere Straßen waren überspült, weil Abflüsse verstopft waren. Flüsse und Bäche traten über die Ufer. Zahlreiche Feuerwehren waren mit Wassersaugern, Tauchpumpen und zahlreichen Strahlrohren im Dauereinsatz.

In der Kreisstadt liefen mehrere Keller oder Betriebsgebäude voll Wasser, insgesamt gab es allein in Korbach 30 Einsatzstellen, zu denen die Feuerwehren gerufen wurden. Etwa 80 Einsatzkräfte rückten aus. Heftig war es nach Angaben von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt in Lengefeld, wo Wassermassen die Erde von einem Feld in eine Schlammlawine verwandelten und durch einen Garten und in ein Gebäude im Underweg drückten. Mindestens anderthalb Kubikmeter Schlamm sei in das Wohnhaus geflossen. Die Einliegerwohnung eines benachbarten Hauses sei sogar nicht mehr bewohnbar durch den Wasser- und Schlammeinbruch, so Schmidt. Neben sämtlichen Brandschützern der Kernstadt waren die Kameraden aus Lengefeld, Meineringhausen, Goldhausen und Rhena im Einsatz.

Braune Brühe auch vor dem Feuerwehrhaus
In Twiste war die Ortsdurchfahrt (B 252) zeitweise nicht passierbar, nachdem der Starkregen in Höhe der Bushaltestelle am Ortseingang aus Richtung Berndorf Erde und Geröll auf die Fahrbahn befördert hatte. Die Feuerwehr sorgte hier rasch für Abhilfe. Länger dauerte der Einsatz in Nieder-Waroldern, wo die Ortsdurchfahrt und die Dehringhäuser Straße von schlammigem Wasser überflutet war. Die Wehren aus Nieder-Waroldern und dem benachbarten Elleringhausen öffneten verstopfte Gullys, gemeinsam mit Anwohnern wurden die Schlammmassen teilweise mit Schippen und Schneeschiebern, teilweise mit Radladern und Traktoren beseitigt. Vor dem Gerätehaus in der Dehringhäuser Straße hatten sich die braune Brühe ebenfalls gesammelt, die Tore hielten aber dicht. Die Reinigungsarbeiten erstreckten sich wie anderswo über mehrere Stunden. Nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Volker Bangert reinigten die Wehren aus Elleringhausen und Ober-Waroldern am Abend noch die Ortsdruchfahrt von Ober-Waroldern, wo sich ebenfalls jede Menge Schlamm auf der Straße und den Gehwegen angesammelt hatte. Anwohner hätten hervorragend reagiert und sofort die verstopften Gullyschächte geöffnet, so dass das Wasser weitestgehend abfließen konnte. Insgesamt waren laut Bangert rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

Pegel der Itter steigt in 20 Minuten um 30 Zentimeter
Etwa 60 Kameraden mehrerer Vöhler Wehren rückten zunächst nach Dorfitter aus. Hier standen drei Wohnhauskeller unter Wasser, die die Brandschützer mit Tauchpumpen und Wassersaugern auspumüten. Außerdem waren nach Angaben von Einsatzleiter Bernd Schenk mehrere Straßen überflutet oder mit einer dichten Schicht aus Hagelkörnern überzogen. "Wir hätten eine Schneeballschlacht machen können", sagte Schenk, doch nach den Worten des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors sei dafür keine Zeit gewesen. Man habe Gullys geöffnet und Straßen gespült. Wenig später mussten die Feuerwehrleute bereits zur nächsten Einsatzstelle nach Thalitter verlegen, wo die Itter über die Ufer getreten war. Wasser war auf das Gelände und in Gebäude eines Steinmetzbetriebes geflossen. "Innerhalb von 20 Minuten war der Pegel der Itter um 30 Zentimeter angestiegen", verdeutlichte Schenk. Die Brandschützer hätten mit Sandsäcken versucht, den Fluss im Zaum zu halten. Ab etwa 21.15 Uhr sei der Pegelstand jedoch auch wieder gesunken, so dass keine Gefahr mehr bestanden habe. Nach letzten Reinigungsarbeiten rückten die Feuerwehrleute gegen 23 Uhr ab.

Wasser in Bauhof und Gärtnerei
Zu dieser Zeit war erneut die Korbacher Kernstadtwehr im Einsatz. In einer Apotheke in der Fußgängerzone war Wasser eingedrungen, das die Kameraden mit Wassersaugern entfernten. Wassersauger waren am frühen Abend auch in Sachsenhausen ein gefragtes Arbeitsgerät: In den Sozialräumen des städtischen Bauhofs hatte nach Auskunft des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer das Wasser etwa fünf Zentimeter hoch gestanden, nachdem es sich durch einen Schacht hochgedrückt hatte. Nicht zuletzt war am Mittwochabend auch die Willinger Feuerwehr im Einsatz, die eine Gärtnerei vor dem "Absaufen" bewahrte. Wie Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl gegenüber 112-magazin.de berichtete, war der Bach Buckemühle durch Regen und Hagel so stark angeschwollen, dass ein Kanaleinlauf auf dem Gärtnereigelände die Wassermassen nicht mehr aufzunhemen in der Lage war. Die Upländer Feuerwehrleute pumpten das Wasser kurzerhand in einen anderen Kanaleinlauf in der Straße Zum Kurgarten - und bewahrten die Treibhäuser vor einem Wasserschaden.    

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Publiziert in Feuerwehr

BAD BERLEBURG. Das war ein anspruchsvoller Ausbildungsdienst am Freitagabend für die THW-Helfer des Ortsverbands Bad Berleburg: Es galt, 1,2 Millionen Liter Wasser weg zu pumpen.

Bereits am späten Nachmittag haben sich die rund zwölf Helfer auf den Weg zum Rothaarbad am Stöppel gemacht. Auftrag dort: Das Freibadbecken leer pumpen, damit es für die kommende Saison gereinigt werden kann. „Normal kann man hier einfach den Stöpsel ziehen, aber wir wollten das gerne als Übungsdienst mit unseren Pumpen machen. Wir haben gefragt und waren sofort willkommen“, erklärt Daniel Borchardt, THW-Helfer aus Bad Berleburg, vor Ort. Bereits zum zweiten Mal gab es am Freitag einen solchen besonderen Übungsdienst.

Die Kameraden ließen Tauchpumpen zu Wasser und sie legten Schläuche von Schmutzwasserpumpen ins Becken, um die gewaltigen Wassermassen zu bewältigen. Dabei musste immer darauf geachtet werden, dass alle Pumpen funktionieren, das Wasser in die entsprechenden Kanäle fließen kann und immer genug Sprit für die Pumpen vorhanden ist.

Zusätzlich zum Abpumpen der 1,2 Millionen Liter Wasser mussten die Kameraden bei einbrechender Dunkelheit für ausreichend Licht sorgen. Mit dem entsprechenden Beleuchtungsanhänger jedoch gar kein Problem. Taghell konnten sich die THW-Helfer ihre Einsatzstelle ausleuchten – und das innerhalb weniger Minuten. Mit einem Mast konnten die Flutlichtstrahler in eine entsprechende Höhe gefahren werden. So war es kein Problem, auch am Freitagabend noch mit den Reinigungsarbeiten zu beginnen und den Hausmeister des Rothaarbades dabei zu unterstützen. Zur Unterstützung hatten sich die Helfer auch ihre Jugend mitgebracht, für die der Einsatz im Schwimmbad ebenfalls ein großartiges Erlebnis war.

Beim THW Ortsverband Bad Berleburg stehen einige Tauchpumpen, sowie Schmutzwasserpumpen zur Verfügung, mit denen es den Helfern bei einem Hochwassereinsatz ohne Probleme möglich ist, innerhalb einer Minute mehrere Tausend Liter zu befördern. Zusätzlich zum Beleuchtungsanhänger existiert ein so genannter Power-Moon, der eine Einsatzstelle in Minutenschnelle taghell ausleuchten kann, ohne dabei groß zu blenden, oder Schatten zu werfen. Natürlich sind die Helfer in Bad Berleburg auch für alle anderen denkbaren technischen Hilfeleistungen bestens ausgebildet und ausgerüstet.

Publiziert in Archiv - Sammlung

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