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WALDECK-FRANKENBERG. Seit Samstagmittag sind alle Straßenmeistereien von Hessen Mobil im Dauereinsatz. Der Winter traf Nordhessen mit voller Wucht. Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee und Minusgrade im zweistelligen Bereich stellen den Winter- und Räumdienst der Straßenmeistereien von Hessen Mobil vor große Aufgaben.

Die extremen Witterungsverhältnisse stellen den Winter- und Räumdienst der Straßenmeistereien von Hessen Mobil vor große Aufgaben, auf die sie jedoch gut vorbereitet sind. "Wir sind auf alle Szenarien eingestellt, die im Winter eintreffen können. Daher hat uns weder die eisige Kälte noch der extreme Schneefall kalt erwischt", sagt Marco Lingemann, Pressesprecher von Hessen-Mobil. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird der Winterdienst von Hessen Mobil für alle Bundes-, Landes- und Kreisstraßen von den Straßenmeistereien in Korbach, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Frankenberg aus koordiniert.

"Es war schon eine besondere Situation, dass so viel Schnee in so kurzer Zeit gefallen ist", so Hessen Mobil in einer Pressemitteilung. "Wir tun unser Möglichstes, um den noch liegenden Schnee und die teilweise darunterliegenden Eisschollen so schnell es geht zu beseitigen". Bei den derzeit niedrigen Temperaturen braucht das Salz etwas länger bis es wirkt. Auf den Straßen mit viel Verkehr wird das Streugut eher in die Eis- und Schneereste eingearbeitet, sodass sich diese leichter mit dem Schneepflug an die Seite räumen lassen. Völlig schwarze Straßen werden wir wahrscheinlich in dieser Woche aufgrund der gemeldeten Temperaturen nicht überall erreichen. Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger nochmals bitten, auf den Winterdienst besonders Rücksicht zu nehmen. Die Fahrerinnen und Fahrer sind Tag und Nacht unterwegs. Dennoch steuern sie ihre Fahrzeuge mit dem 3,40 Meter breiten Flug selbst bei dichtem Schneetreiben routiniert und sicher über die winterlichen Straßen mit zum Teil engen Ortsdurchfahrten.

Aktuell sind an den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis Waldeck-Frankenberg rund 20 Fahrzeuge für den Winterdienst von Hessen Mobil im Einsatz. Trotz aller Bemühungen und einer optimierten Routenplanung kann der Winterdienst jedoch nicht überall gleichzeitig sein. Strecken mit viel Verkehr sowie Steigungs- und Gefälleabschnitten werden zuerst angefahren. Generell sollten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für ihre Fahrt etwas mehr Zeit einplanen. Besonders wichtig ist es aktuell auch, vorsichtig und vorausschauend zu fahren. Fahrzeuge ohne Winterreifen sollten in der Garage stehen bleiben, aber auch mit Winterreifen sollten nur wirklich notwendige Fahrten angetreten werden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 14 Dezember 2017 19:06

Paletten mit 1,8 Tonnen Streusalz gestohlen

MARBURG. Paletten mit 1,8 Tonnen Streusalz wurden am 13. Dezember in Marburg gestohlen. Gegen 9 Uhr waren sie noch an der Zulieferrampe des Einkaufszentrums am Erlenringcenter, gegen 9.20 Uhr waren sie bereits verschwunden.

Der oder die Täter müssen einen Hubwagen oder ähnliches genutzt haben und mit einem entsprechenden Transportmittel ausgerüstet gewesen sein, um die zwei kompletten Paletten mit 75 Säcken von 25 Kilogramm Streusalz stehlen zu können.

Die Polizei ermittelt wegen des Diebstahls und bittet um sachdienliche Hinweise. Wer hat das Aufladen gesehen und kann Angaben zum Auto und den verladenden Personen machen?

Wenn Sie sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des oder der Täter haben, wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

HESSEN/WALDECK-FRANKENBERG. Der Winter war kalt, schneereich und lang. Und in weiten Teilen Hessens dauert er noch an. Dennoch zieht Hessen Mobil eine vorläufige Bilanz: Hessenweit wurden von Oktober 2012 bis März 2013 insgesamt 171.000 Tonnen Salz gestreut und damit deutlich mehr als in einem durchschnittlichen Winter mit rund 120.000 Tonnen. Gegenüber dem milden Vorjahreswinter 2011/2012 verzeichnet der Mobilitätsdienstleister sogar eine Steigerung um knapp das Dreifache (Salzverbrauch 2011/2012: ca. 62.000 Tonnen). "Insbesondere die häufigen Wechsel von Frost- und Tauperioden und die Tage mit extremen Schneefällen verursachten einen überdurchschnittlichen Aufwand im Winterdienst", erklärt Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil. "Insgesamt haben die rund 1.500 Winterdienstkräfte in den 60 Autobahn- und Straßenmeistereien über 89.000 Streu- und Räumeinsätze geleistet und damit für eisfreie und sichere Straßen in Hessen gesorgt." In der gesamten Wintersaison waren die Teams der Meistereien mit 500 Fahrzeugen sieben Tage die Woche rund um die Uhr auf Autobahnen im Einsatz, im nachgeordneten Netz (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) flächendeckend bereits ab 03:00 Uhr nachts. "Vor allem die zahlreichen Tage mit starken und anhaltenden Schneefällen wie zuletzt Mitte März stellten den Winterdienst vor enorme Herausforderungen", so Vieth. "Ich möchte mich daher für die hohe Einsatzbereitschaft meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken. Sie haben damit zur Sicherheit und Mobilität aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Hessen beigetragen." Salzengpässe gab es trotz der hohen Bedarfslage nicht: In bundes- und landeseigenen Salzlagerhallen lagerten vor Wintereinbruch 80.000 Tonnen Salz, dank fester Lieferverträge wurde kontinuierlich nachgefüllt. Um die Lagerkapazitäten weiter zu steigern, plant Hessen Mobil bis zur nächsten Wintersaison sieben neue Salzhallen mit einem Fassungsvolumen von rund 10.000 Tonnen fertigzustellen. Auch durch die Anmietung weiterer Speicherhallen sollen zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden.

Quelle: Hessen-Mobil

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Publiziert in Auf der Straße
Montag, 26 November 2012 17:35

Schnee und Frost nahen mit großen Schritten

WALDECK-FRANKENBERG. Liebe Leserinnen und Leser von 112-magazin.de, der kalte Nordwind wird ab Donnerstag den ersten Schnee, Graupel und Minustemperaturen ins Waldeck-Frankenberger Land wehen. Bis ins Flachland ist daher mit Schneeverwehungen und Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Bitte nutzen Sie die vorhandene (kurze) Zeit und rüsten Ihre Fahrzeuge auf Winterreifen um. Denken Sie bitte auch an die Scheibenwaschanlagen, um freie Sicht im Straßenverkehr zu haben. Der Kühlerschutz sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen, so vermeiden Sie kostspielige Reparaturen an Kühlsystem und Motor. Denken Sie bitte auch an die Räum- und Streupflicht auf Gehwegen, ein Vorrat an Streusalz sollte immer verfügbar sein.

Ihnen allen einen guten und unfallfreien Winteranfang.

Das Team vom 112-magazin.de

Publiziert in Polizei
Montag, 13 Februar 2012 14:34

Streusalz vermeiden

Der NABU rät zum Verzicht auf Gehwegen und in Hauseinfahrten...

 

Salzverzicht auf den Gehwegen

NABU empfiehlt umweltschonende Streumittel

WALDECK - FRANKENBERG. Durch den Wetterumschwung kann es in den nächsten Tagen auf Hessens Straßen und Gehwegen glatt werden. Der NABU Hessen ruft dazu auf, beim Winterdienst vor dem eigenen Haus auf Streusalz zu verzichten und nur umweltschonende Streumittel einzusetzen. „Streusalz schädigt Bäume, trägt zur Versalzung von Bächen bei und greift die Pfoten von Wild- und Haustieren an“, fasst Gerhard Eppler, Vorsitzender des NABU Hessen, die Gefahren des Streusalz-Einsatzes zusammen. Auf Gehwegen und in Hauseinfahrten habe Streusalz deshalb nichts verloren.

Das Salz bringe den Nährstoffhaushalt von Straßenbäumen durcheinander und führe zu Trockenschäden. Die geschwächten Bäume seien dann anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Wenn Streusalz in Bäche gerate, beeinträchtige es Fische und Kleintiere und führe zur Versalzung des Bach- und Grundwassers. „Wer mit dem Hund spazieren geht, sollte gestreute Flächen möglichst nicht betreten. Das Salz kann die Pfoten der Vierbeiner entzünden“, warnt der Biologe Eppler.

Für den NABU Hessen ist es unverständlich, dass immer noch große Mengen an Streusalz ausgebracht werden. Mit Sand, Kies, Split und Granulat gebe es mittlerweile viele gute abstumpfende und umweltfreundlichere Alternativen. Der Umweltverband empfiehlt Privathaushalten, auf Streusalz ganz zu verzichten und nur noch alternative Streumittel zu nutzen. Besonders empfehlenswert seien die vom Umweltbundesamt getesteten und mit dem „Blauen Engel – weil salzfrei“ ausgezeichneten Produkte. „Der Winterdienst ist auch mit der Ausbringung der umweltfreundlichen Alternativen ordnungsgemäß erfüllt. Eine Verpflichtung zur Anwendung von Streusalz gibt es nicht“, so Eppler. Wenn man das Streugut später zusammenkehre und wiederverwende, könne man sogar Geld sparen.


Für Rückfragen:
Berthold Langenhorst
Pressesprecher NABU Hessen
Tel.: 06441-67904-17
Mobil: 0170-8347614

Publiziert in Archiv - Sammlung

DAINRODE. Nach einem Lkw-Unfall mit drei beteiligten Brummis auf eisglatter Fahrbahn ist am frühen Freitagmorgen der Verkehr auf der Bundesstraße 253 zwischen Dainrode und Löhlbach zum Erliegen gekommen. Die Strecke war stundenlang gesperrt. Die Frankenberger Polizei registrierte in der Nacht insgesamt neun Unfälle durch Glätte. Es blieb in allen Fällen bei Blechschäden.

Ein in Battenberg wohnender 53 Jahre alter Fahrer einer Spedition aus Bocholt befuhr am späten Donnerstagabend gegen 22 Uhr die B 253 aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Bad Wildungen. Wenige hundert Meter hinter dem Ortsausgang von Dainrode bemerkte der Fahrer, dass die Straße stellenweise glatt war. An dem Steigungsstück in Richtung Löhlbach stoppte der Lkw-Fahrer daher vorsorglich seinen mit Paketen beladenen Sattelzug am rechten Fahrbahnrand, um das Eintreffen des Streudienstes abzuwarten. "Ich habe mir schon gedacht, dass es dicke kommen würde", sagte der 53-Jährige später gegenüber 112-magazin.de, "aber es kam noch dicker". Gegen 2 Uhr nämlich - der Battenberger wartete noch immer im Führerhaus auf den Winterdienst - geriet ein aus Richtung Wildungen kommender Sattelzug ins Schlingern. Der mit Leergut beladene Lkw rutschte auf die Gegenspur und kam mit dem linken Vorderreifen des Zugfahrzeugs in der Bankette zum Stillstand - nur etwa 15 Meter von dem stehenden Lkw des 53-Jährigen entfernt. Der 47 Jahre alte Fahrer des Leergut-Lasters blieb unverletzt.

Während die beiden Trucker-Kollegen zwischen ihren Lastwagen am Fahrbahnrand standen und sich unterhielten, geriet ein aus Richtung Löhlbach kommender Gliederzug auf dem eisglatten Gefällestück außer Kontrolle: Das Gespann rutschte auf die beiden stehenden Fahrzeuge zu und rammte sie. "Wir haben nur noch gerufen 'Vorsicht, Vorsicht' und sind zur Seite gesprungen, da hat es schon gekracht", sagte der Battenberger, der sich mit einem Satz in den Graben rettete. "Sie können sich gar nicht vorstellen, wie mir die Pumpe ging", meinte sein Kollege, der ebenfalls unverletzt blieb. Ohne Verletzungen stieg auch der 39 Jahre alte Fahrer des dritten Lastwagens aus. Sein Führerhaus hatte die Front des zuerst stehenden Lasters gerammt, die linke Fahrzeugseite hatte den Maschinenwagen des anderen Gespanns erfasst. Alle drei Lkw-Fahrer beklagten an der Unfallstelle, dass der Räumdienst ab 22 Uhr nicht mehr im Einsatz gewesen sei.

Wegen der Bergungsarbeiten blieb die Strecke bis gegen 5 Uhr voll gesperrt. Angaben über die Schadenshöhe lagen der Frankenberger Polizei am Morgen nicht vor. Die Beamten registrierten in der Nacht acht weitere Glätte-Unfälle in ihrem Dienstbezirk, darunter ein weiterer mit Beteiligung eines Lastwagens auf der B 236 zwischen Allendorf und Bromskirchen. Verletzt wurde niemand.

Publiziert in Polizei

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Mit Blaulicht und mehr Salz will der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen dem kommenden Winter zu Leibe rücken. In diesem Jahr werden 135.000 Tonnen Streusalz eingelagert. Weitere 40.000 Tonnen werden als Reserve für die Landesstraßen und den kommunalen Bedarf eingelagert, kündigte Straßen.NRW am Dienstag an.

35 Fahrzeuge der 29 Autobahnmeistereien sollen erstmals mit Blaulicht ausgestattet werden. Damit wird ein weiterer Beschluss des Winterforums von NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger umgesetzt. Mit Blaulicht können die Fahrzeuge bei Verkehrsstillstand notfalls auch gegen die Fahrtrichtung räumen und sind weisungsbefugt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. "Mit unseren Maßnahmen wie dem Blaulicht für unsere Räumfahrzeuge sind wir in Nordrhein-Westfalen besser gerüstet denn je für den offiziellen Beginn der Winterdienstsaison im Oktober", sagte der Minister.

Mit rund 2000 Straßenwärtern und 700 Fahrzeugen geht der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in den Kampf gegen Eis und Schnee auf den 20.000 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen, für die er zuständig ist. Der anspruchsvolle Winterdienst auf den Autobahnen wird Tag und Nacht von einer Winterdienstzentrale mit Standorten in Hamm und Krefeld gesteuert. Hier laufen unter anderem die Daten von 260 Glättemeldeanlagen auf, die im Land installiert sind. 50 Millionen Euro hat der Winterdienst in der Saison 2010/11 (2009/10: 56 Millionen Euro) gekostet, dabei wurden 226.000 Tonnen Streusalz (2009/10: 282.000 Tonnen) auf die Straßen gebracht. 423.000 Arbeitsstunden fielen dabei in 2010/11 an.


Link:
Straßen.NRW

Publiziert in SI Polizei

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