Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Stadtkrankenhaus

BAD WILDUNGEN. Für ein Paar aus Mainz endete der Ausflug ins Waldecker Land mit einer Karambolage - der Rentner wurde plötzlich während der Fahrt hinter dem Lenkrad bewusstlos.

Wie die Beamten der Polizeistation auf Nachfrage von 112-magazin.de mitteilten, war das Ehepaar von Wega kommend auf der Bundesstraße 253/485 in Richtung Frankenberg unterwegs. Gegen 14.45 Uhr wurde der Fahrer (70) in Höhe der Einmündung nach Odershausen plötzlich bewusstlos. Der Citroen überquerte daraufhin die Fahrbahn nach links und stieß in die Leitplanke. Das durchgetretene Gaspedal ließ den silbergrauen C3 weitere 100 Meter an der Leitplanke entlang schrammen, bis die Beifahrerin (51) ihren Mann zur Besinnung bringen konnte und das Fahrzeug zum Stehen kam.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer stoppten ihre Autos und leisteten Erste Hilfe bei den leichtverletzten Personen, sicherten die Unfallstelle ab und riefen über die Notrufnummer 112 Hilfe herbei. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurden die beiden Mainzer mit einem RTW in das Stadtkrankenhaus transportiert. 

An dem C3 entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf etwa 3.000 Euro schätzt. Rund 1.000 Euro wird die Leitplanke kosten. Das demolierte Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste angeschleppt werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 253 bei Bad Wildungen

Anzeige:



Publiziert in Polizei

KORBACH. Innerhalb weniger Tage ist ein jeweils am Krankenhaus geparktes Auto zweimal beschädigt worden. Zuerst der Lack am linken Heck zerkratzt, dann auf der Motorhaube. Ob die beiden Fälle in Zusammenhang stehen oder es sich um einen Zufall handelt, war zunächst unklar.

Der graue Toyota Corolla Kombi stand zunächst in der Zeit von Freitag, 11.45 Uhr, bis Samstag, 10 Uhr, auf dem Parkplatz des Krankenhauses in der Enser Straße. Irgendwann im genannten Zeitraum wurde der Wagen hinten auf der Fahrerseite vermutlich mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt.

Derselbe Wagen stand dann wieder in der Zeit von Sonntagmorgen, 7.30 Uhr, bis Montagmorgen um 9 Uhr auf dem Klinikparkplatz. In dieser Zeitspanne zerkratzte ein Unbekannter den Lack auf der Motorhaube.

Der Sachschaden beträgt insgesamt 1400 Euro. Ob ein Zusammenhang besteht, lässt sich erst sagen, wenn der oder die Täter ermittelt ist beziehungsweise sind. Dazu ist die Polizei auf Hinweise möglicher Zeugen angewiesen. Wer Angaben machen kann, der wird gebeten, sich bei der Polizeistation in Korbach zu melden unter der Rufnummer 05631/971-0. (ots/pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KORBACH. Vermutlich ein Kabelbrand in einem Verkaufsautomaten hat am frühen Donnerstagmorgen zu einem Feuerwehreinsatz im Korbacher Stadtkrankenhaus geführt. Größerer Schaden entstand glücklicherweise nicht, auch musste die Klinik nicht evakuiert werden.

Die Automatische Brandmeldeanlage des Stadtkrankenhauses löste Feuerwehrangaben zufolge gegen 3.30 Uhr aus. Mit drei Fahrzeugen trafen wenig später 14 ehrenamtliche Brandschützer an der Klinik ein. Dort war eine leichte Rauchentwicklung in der Ambulanz feststellbar. Die Erkundung ergab, dass der Rauch sich an der Stelle gebildet hatte, an der drei Verkaufsautomaten stehen. In einem der Geräte war es zuvor aus noch unbekannten Gründen vermutlich zu einem Kabelbrand gekommen.

Die Feuerwehrleute brauchten zwar nicht zu löschen, sie nahmen den Automaten aber vom Netz und rückten das Gerät von der Wand ab, um auch einen Blick dahinter werfen zu können. Die Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab, dass zu diesem Zeitpunkt keine kritischen Temperaturen mehr herrschten. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Auch nach einem Hinweis auf ein beschädigtes Auto bleibt eine Unfallflucht am Korbacher Krankenhaus ungeklärt - Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Schäden an dem von einem Zeugen benannten Wagen und dem angefahrenen Auto nicht korrespondieren.

Der Fall ist durch eine besondere Note außergewöhnlich: Wenige Tage nach dem Zeugenaufruf auf 112-magazin.de warf der mutmaßliche Unfallverursacher einen Briefumschlag in den Briefkasten der Korbacher Polizeistation. In dem Kuvert befanden sich 400 Euro Bargeld und ein anonymes Schreiben. Darin gab sich der Verfasser als derjenige Autofahrer aus, der den Unfall am 21. Februar verursacht hatte. Weiter schrieb der Absender, er wolle auf keinen Fall, dass der oder die Geschädigte auf dem Schaden sitzen bleibe. Er bat die Polizei deshalb in dem Schreiben darum, den beiliegenden Betrag entsprechend weiterzuleiten.

Nun ging in der Nacht zu Mittwoch ein Hinweis bei 112-magazin.de ein. Im Schreiben an unsere Redaktion teilte ein vermeintlicher Zeuge ein Kennzeichen mit und gab an, das Auto mit diesem Nummernschild sei am Unfalltag am Krankenhaus und später auch in einer Kfz-Werkstatt in Korbach gesehen worden - mit entsprechendem Schaden. Die daraufhin geführten Ermittlungen der Polizei ergaben jedoch, dass der benannte Wagen nichts mit der Unfallflucht zu tun hat, wie eine Nachfrage bei der Polizei am Donnerstag ergab. "Die Schäden an beiden Fahrzeugen passen nicht zusammen", hieß es.

Die Ermittlungen in dem Fall dauern also an - schließlich ist der Straftatbestand der Unfallflucht erfüllt, auch wenn der Unbekannte nach einigen Tagen anonym auf genanntem Wege den Schaden beglich. Die Polizei bittet daher weiterhin um Hinweise auf ein graues Auto, vermutlich Audi, dessen Fahrer eine Schirmmütze trug. Zu erreichen ist die Polizeistation in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen. (pfa)  


Der ursprüngliche Zeugenaufruf auf 112-magazin.de ist hier zu lesen:
Unfall: Fahrer mit Schirmmütze flüchtet in grauem Auto (22.02.2017)

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KORBACH. Da spielte wohl das schlechte Gewissen mit: Nach einer Unfallflucht am Krankenhaus und der Veröffentlichtung des Falls hat der Unfallverursacher den Schaden von 400 Euro beglichen - in einem Umschlag, den er anonym bei der Polizei in den Briefkasten steckte. Die Ermittler suchen nun weiterhin nach Zeugen, um die Identität des Mannes zu klären.

Der nach Angaben einer Zeugin ältere Mann hatte am Dienstag, 21. Februar, gegen 12 Uhr am Mitarbeiterparkplatz des Korbacher Stadtkrankenhauses einen blauen Dacia Logan gerammt, als er rückwärts ausparkte. Anschließend fuhr der Mann mit seinem grauen Wagen einfach weg und hinterließ einen Schaden von 400 Euro - 112-magazin.de berichtete am Folgetag über diese Unfallflucht an der Doktor-Hartwig-Straße. Der Unbekannte trug nach Angaben der Zeugin eine Schirmmütze. Die Frau hatte das geschätzte Alter des Mannes mit 50 bis 60 Jahren angegeben. Der gesuchte Fahrer könne aber auch älter sein, hieß es von der Polizei.

An diesem Montagmorgen lag im Briefkasten in der Pommernstraße ein Briefumschlag ohne Absender. In dem Kuvert befanden sich 400 Euro Bargeld und ein anonymes Schreiben des vermeintlichen Verursachers. Dieser gibt in dem Schreiben zu, den Unfall verursacht zu haben. Weiter schreibt der Absender, dass er auf keinen Fall möchte, dass der oder die Geschädigte auf dem Schaden sitzen bleibt. Er bat deshalb in dem Schreiben die Polizei darum, den beiliegenden Betrag entsprechend weiterzuleiten.

Die Auswertung der Videoüberwachung am Gebäude der Polizei in der Pommernstraße sei noch nicht abgeschlossen, erklärte Polizeisprecher Jörg Dämmer auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Ermittler sind weiterhin auf der Suche nach dem Unfallverursacher und Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können. Hinweise nimmt die Polizeistation in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen. "Der Verfasser des Schreibens wird dringend gebeten, sich mit der Polizeistation Korbach in Verbindung zu setzen", appellierte Dämmer. (ots/pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KORBACH. Ein etwa 50 bis 60 Jahre alter Autofahrer mit Schirmmütze hat am Korbacher Stadtkrankenhaus ein geparktes Auto gerammt und dann Unfallflucht begangen. Beim Fahrzeug des Verursachers soll es sich um einen grauen Wagen handeln, mehr ist nicht bekannt.

Eine Zeugin beobachtete, wie der Unbekannte am Dienstag gegen 12 Uhr einen am Mitarbeiterparkplatz der Klinik abgestellten blauen Dacia Logan rammte, als er rückwärts ausparkte. Laut Polizeibericht von Mittwoch fuhr der Mann mit seinem grauen Wagen danach einfach weg, um den angerichteten Schaden von 400 Euro kümmerte er sich nicht.

Der Mitarbeiterparkplatz liegt an der Doktor-Hartwig-Straße. Dort war der Logan auf einem Parkstreifen an der Straße unmittelbar am Beginn des Parkplatzes abgestellt. Die Polizei ist nun auf der Suche nach weiteren Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben zum flüchtigen Auto oder dem beschriebenen Fahrer machen können. Die Wache in der Pommernstraße ist zu erreichen unter der Rufnummer 05631/971-0. (pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 12 Oktober 2016 11:01

Notarzt-Fortbildung an Schwein und Hühnerknochen

BAD AROLSEN. 20 Notärzte haben sich im Bad Arolser Stadtkrankenhaus und bei der Stützpunktfeuerwehr der Residenzstadt zwei Tage lang intensiv fortgebildet. Dabei ging es in Theorie und Praxis um die präklinische Traumaversorgung, zum Beispiel an der Unfallstelle.

Bei der von Dr. Rudolf Alexi organisierten Fortbildung ging es nicht nur um die rein medizinischen Aspekte. So lernten die 20 Notärzte etwas über die Sicherheit an Einsatzstellen, schauten sich die Ausstattung von Schockraum und Rettungswagen an, lernten, mit Schaufeltrage und Spineboard zu arbeiten oder vertieften die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr - häufig nämlich kommen nach einem medizinischen Notfall oder einem schweren Verkehrsunfall auch Brandschützer ins Spiel, wenn es gilt, einen Patienten mit der Drehleiter aus einem Haus zum Rettungswagen zu transportieren oder einen im Auto eingeklemmten Verletzten mit hydraulischem Gerät zu befreien. So stand nach dem eher theoretischen Teil am ersten Tag der Fortbildung im Stadtkrankenhaus am Folgetag der praktische Teil im Feuerwehrstützpunkt auf dem Programm.

Rettungschere und Spreizer selbst zur Hand genommen
Die zumeist nordhessischen Notfallmediziner lernten, wie die Drehleiter funktioniert und wie sich eine Krankentrage darauf sicher befestigen lässt, benutzten einmal selbst eine Rettungsschere oder einen Spreizer und ließen sich von den erfahrenen Feuerwehrleuten die Besonderheiten erklären, die es bei der sogenannten technischen Rettung aus Fahrzeugen zu beachten gilt.

Im Stützpunkt an der Mengeringhäuser Straße waren weitere Stationen aufgebaut, in denen sich die Notärztinnen und Notärzte unter Anleitung erfahrener Kollegen praktisch weiterbildeten. Am Rumpf eines Schweins beispielsweise wurde die Versorgung eines Patienten nach Herzinfarkt geübt, an Hühnerknochen trainierten die Mediziner den Einsatz eines speziellen Gerätes, mit dem ein Medikamentenzugang direkt ins Knochenmark gelegt wird. Das Intubieren, also Beatmen von Patienten ließ sich mit verschiedenen Geräten und Techniken an speziellen Dummies realitätsnah nachstellen. (pfa)  

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

KORBACH. Ein Feueralarm in einer Werkstatt im Keller der Korbacher Hessenklinik hat am Sonntagvormittag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Die freiwilligen Brandschützer waren innerhalb weniger Minuten am Stadtkrankenhaus.

Der Alarm lief gegen 11.15 Uhr bei der Leitstelle im Kreishaus auf, von wo aus umgehend die Kernstadtwehr per Funkmeldeempfänger alarmiert wurde. Wenige Augenblicke später rückten die Brandschützer mit vier Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, zur Hessenklinik in der Enser Straße aus.

Bereits auf der Anfahrt erhielt die Feuerwehr die Information, dass es sich um einen Fehlalarm handelte: Nach Auskunft von Gruppenführer und Einsatzleiter Harald Casper hatte ein Mitarbeiter des technischen Dienstes einen Defekt an einem Melder in einer Kellerwerkstatt als Grund für den Alarm lokalisiert.

Die gut 20 Feuerwehrleute kontrollierten die Werkstatt, stellten die Brandmeldeanlage der Klinik anschließend wieder "scharf" und kehrten zum Feuerwehrstützpunkt am Südring zurück.


Link:
Feuerwehr Korbach

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Ein Feueralarm auf einem Dachboden der Korbacher Hessenklinik hat am Sonntagmittag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Die freiwilligen Brandschützer waren innerhalb weniger Minuten am Stadtkrankenhaus.

Der Alarm lief gegen 12 Uhr bei der Leitstelle im Kreishaus auf, von wo aus umgehend die Kernstadtwehr per Funkmeldeempfänger alarmiert wurde. Wenige Augenblicke später rückten die Brandschützer mit mehreren Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, zur Hessenklinik in der Enser Straße aus.

Am Tableau der Brandmeldeanlage im Haupteingang der Klinik verschafften sich die Feuerwehrleute gemeinsam mit einem Mitarbeiter  der Haustechnik rasch einen Überblick: Demnach war der Alarm vom Dachboden im alten Gebäudeteil aufgelaufen. Ausgerüstet mit Atemschutz, eilten die Brandschützer auf den Spitzboden. Dort brannte es aber glücklicherweise nicht, der Melder hatte offenbar durch einen Defekt ausgelöst.

Der Feuerwehreinsatz war nach gut 20 Minuten beendet. Die Kameraden unter Leitung von Gruppenführer Bernd Ashauer stellten die Anlage wieder "scharf" und kehrten zum Feuerwehrstützpunkt am Südring zurück.


Link:
Feuerwehr Korbach

Die Korbacher Wehr unterstützte am Samstag die Kameraden aus Diemelsee bei einem Großeinsatz:
Heizöl auf der Diemel: Weit über 100 Kräfte im Einsatz (23.08.2014, mit Fotos)
Stundenlanger Einsatz von Feuerwehr und THW erfolgreich (23.08.2014, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Feuerwehrleute und Klinikmitarbeiter der Bad Arolser Stadtkrankenhauses haben in einer bundesweit einmaligen Übung die Evakuierung der Intensivstation bei einem angenommenen Brand trainiert.

Wie evakuiert man eine Intensivstation? Diese Frage stellten sich der Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der ärztliche Direktor und Chefarzt der Anästhesie, Christian Feine, sowie der Qualitätsmanagementbeauftragte und Stationsleiter der Intensivstation des Krankenhauses Bad Arolsen, Roger Mannsfeld. Da es auf diese Frage bisher keine allgemeingültige Antwort gab, entwickelten die drei Fachleute ein gemeinsames Konzept. Ziel sollte ein einfach umzusetzendes und realisierbares Prozedere für Klinikpersonal und Feuerwehrleute sein.

Zur Vorbereitung wurde im März ein Teil der Intensivstation im Stützpunkt der Feuerwehr Bad Arolsen nachgebaut. Es folgte eine Schulung der Feuerwehrleute, die durch das Fachpersonal des Krankenhauses unterstützt wurde.

Als die Intensivstation wegen Wartungsarbeiten an einem Wochenende nur eingeschränkt belegt war, war die Gelegenheit für die wichtige Übung günstig. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Kernstadt sowie aus Helsen und Mengeringhausen wurden zuvor im Stützpunkt in Bad Arolsen zusammengezogen und über die Übungslage informiert. "Wir wollten natürlich nicht den regulären Betrieb des Krankenhauses stören", betonten Roger Mannsfeld und der Karl-Heinz Meyer, daher erfolgte diese Einweisung.

Das Szenario
Angenommen war ein Brand in den Garagen unterhalb der Intensivstation. Außerdem trat aus dem Sauerstofftank, der sich dort befindet, durch die Hitzeeinwirkung über ein Sicherheitsventil Sauerstoff aus. Aufgrund dieser Lage wurde der Betrieb im Krankenhaus eingestellt. Die Notaufnahme sowie der OP wurden durch die Hausfeuerwehr des Krankenhauses geräumt. Da die Intensivstation verraucht war, mussten die Patienten in Sicherheit gebracht werden - was nur noch unter Atemschutz erfolgen konnte.

Intensivstation gleich dreimal evakuiert
Die Feuerwehrleute der drei beteiligten Wehren hatten also einige Aufgaben zu bewältigen, wobei die Evakuierung im Fokus der Übung stand. Da alle Einsatzkräfte den Ablauf sehen beziehungsweise selbst üben sollten, nutzte man die Gelegenheit und räumte die Intensivstation gleich dreimal. Dabei galt es, beatmete Patienten von der Sauerstoffversorgung des Krankenhauses zu trennen und die notwendigen Medikamente mitzunehmen.

Von den freiwilligen Feuerwehren nahmen an dieser Übung mehr als 50 Einsatzkräfte teil. Hinzu kamen Mitarbeiter des Krankenhauses, die sich in der Hausfeuerwehr engagieren. Ein Teil des Krankenhausstabes, der bei solchen Einsatzlagen zusammengerufen wird, sowie ein Mitarbeiter des vorbeugenden Brandschutzes beim Landkreises Waldeck Frankenberg waren ebenfalls anwesend und verfolgten die Umsetzung des Konzeptes.

Nach Einschätzung von Stadtbrandinspektor Meyer hat es eine solche Übung in Deutschland noch nicht gegeben. Sie sei Teil einer Offensive des Krankenhauses, um die Sicherheit der Patienten auch über das geforderte Maß zu erhöhen. "Die Sicherheit unserer Patienten liegt uns besonders am Herzen", betonte Mannsfeld. Bei der dreifachen Evakuierung der Intensivstation sei selbstverständlich mit Puppen geübt worden.

Konzept auch an anderen Kliniken umsetzbar
Dieses in Bad Arolsen entwickelte Konzept ist für alle Intensivstationen umsetzbar und sollte ein fester Bestandteil der Kliniksicherheit sein, betonte Stadtbrandinspektor Meyer. Das Training sei einfach umsetzbar und die gewonnene Sicherheit beim Umgang mit dem Unbekannten zwingend notwendig, damit eine Evakuierung einer solchen Station gewährleistet werden könne.

Sowohl bei der Räumung der Station als auch bei den Übungslagen in weiteren Teilen der Klinik sei hervorragende Arbeit geleistet worden, betonten die stellvertretenden Stadtbrandinspektoren Michael Seebold und Sven Eichweber. Sie leiteten die jeweiligen Abschnitte.


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Stadtkrankenhaus Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr
Seite 1 von 2

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige