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Sonntag, 18 März 2012 05:41

Erneut Brand in Batterienlager

HOPPECKE. In einem Lager für gebrauchte Batterien ist es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Die alarmierten Feuerwehren fluteten das Lager mit Löschschaum.

Die Feuerwehren Brilon und Hoppecke wurden am Samstag um 12.16 Uhr zu einem Brandeinsatz in einem Batterienwerk im Ortsteil Hoppecke alarmiert. Die Löschgruppe Hoppecke und der Löschzug Brilon waren mit 40 Einsatzkräften vor Ort und füllten das Lager mit Löschschaum, wodurch der Brand erstickte. Tatsächlich gebrannt haben nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nur Altbatterien; Personen- oder Gebäudeschaden ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht entstanden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Im Ortsteil Hoppecke nahm die Feuerwehr mehrfach Schadstoffmessungen in der Luft vor. Die festgestellten Messwerte lagen alle weit unterhalb der gültigen Grenzwerte. Die Löscharbeiten dauerten etwa vier Stunden. Während dieser Zeit war die an dem Werk vorbeiführende L 870 zeitweise voll gesperrt. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei am Sonntag nicht.

Erst im November hatte es in demselben Lager einen Brand gegeben. Auch damals flutete die Feuerwehr das Gebäude mit Schaum.


112-magazin.de berichtete auch damals über den Brandeinsatz:
Silo mit Industriebatterien in Brand (18.11.2011)

Publiziert in KS Feuerwehr
Freitag, 18 November 2011 14:07

Silo mit Industriebatterien in Brand

HOPPECKE. Die Briloner Feuerwehr hat einen Brand in einem Accumulatorenwerk in Hoppecke gelöscht. Dort war am Freitag gegen 8 Uhr in der Recyclingannahme ein Silo mit Industriebatterien in Brand geraten.

In dem Silo wurden etwa 100 Tonnen ausgediente Industriebatterien zur weiteren Verarbeitung gelagert. Nach einem massiven Schaumeinsatz konnte der Brand nach rund drei Stunden unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Dabei wurden mehr als 500 Liter Schaummittel verbraucht.

An der Einsatzstelle und in Hoppecke wurden während des Brandes laufend Schadstoffmessungen durchgeführt. Trotz einer geringen Geruchsbelästigung wurden während der gesamten Messungen keine Schadstoffe festgestellt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Das angefallene Löschwasser konnte direkt an der Brandstelle aufgefangen und entsorgt werden.

50 Feuerwehrleuten aus Hoppecke, Messinghausen, Brilon, Scharfenberg und Altenbüren waren mehr als fünf Stunden im Einsatz, wie der stellvertretende Pressesprecher Marcus Bange mitteilte. Ein Brandermittler der Polizei untersuchte die Brandstelle und geht davon aus, dass ein Kurzschluss einer nicht vollständig entladenen Batterie das Feuer ausgelöst hatte. Zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Angaben vor.

Publiziert in KS Feuerwehr

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