Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Ortsdurchfahrt

Donnerstag, 02 April 2020 10:56

Ortsdurchfahrt Sachsenberg ab dem 6. April gesperrt

SACHSENBERG. Hessen Mobil erneuert die Fahrbahn der Landesstraße 3076 in der Ortslage Sachsenberg. In der kommenden Woche beginnt die von Hessen Mobil beauftragte Fachfirma mit dem ersten Bauabschnitt zwischen dem südlichen Ortseingang bis zur Orker Straße.

Auf der gesamten Strecke wird die Binder- und Deckschicht neu hergestellt. Aus Gründen der Sicherheit muss die Straße ab dem 6. April bis voraussichtlich 15. April für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Umleitung führt von Schreufa aus über die Kreisstraße 93 bis zur Bundesstraße 252. Auf der Bundesstraße 252 wird der Verkehr weitergeleitet bis zum Abzweig Ederbringhausen. Von dort führt die Strecke über die Kreisstraße 85 bis Niederorke und weiter über die Landesstraße 3084 nach Sachsenberg.

Die Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Im Anschluss daran wird voraussichtlich ab dem 15. April bis zum 18. April in einem zweiten Bauabschnitt die Fahrbahn zwischen der Orker Straße und nördlichem Ortsrand der Gemeinde saniert.

Auch hier muss die Fahrbahn voll gesperrt werden, wobei die Zufahrt zum Kindergarten und zur Gemeindehalle frei bleibt. Die Umleitung für den zweiten Bauabschnitt erfolgt über die Kreisstraße 48 bis Neukirchen und von dort über die Kreisstraße 49 und Landesstraße 617 über Münden bis Dalwigksthal.

Die Umleitung ist auch hier in beiden Richtungen ausgeschildert. Hessen Mobil bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen verkehrlichen Einschränkungen. (Hessen Mobil)

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Publiziert in Retter
Montag, 19 August 2019 14:28

Blitzer in Ungedanken

UNGEDANKEN. Derzeit wird in Ungedanken eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird in der Ortsdurchfahrt auf der Bundesstraße 253 in beide Fahrtrichtungen. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten - unabhängig davon, ob ein Blitzer gemeldet wurde.

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Publiziert in Blitzer

TWISTE. Eine offenbar nur geringe Menge Flüssiggas, die am Montagmorgen bei einer Tankstelle für Autogas an der Twister Hauptstraße ausströmte, hat für einen Feuerwehreinsatz und eine zeitweise Vollsperrung der Ortsdurchfahrt gesorgt.

Vermutlich ein Tankkunde hatte gegen 5 Uhr früh ein zischendes Geräusch wahrgenommen, den Alarmknopf in der Nähe der Anlage betätigt und den Notruf gewählt. Die Leitstelle alarmierte die Feuewehren aus Twiste und Bad Arolsen sowie vorsorglich einen Rettungswagen. Die Brandschützer riegelten aus Sicherheitsgründen in diesem Abschnitt die Ortsdurchfahrt ab und gingen dann mit einem speziellen Gerät zum Erkunden vor. Außerdem schieberten sie die Zuleitung zur Tankstelle ab.

Explosionsgefahr herrschte im Umfeld der Tankstelle nicht, wie der Twistetaler Gemeindebrandinspektor Volker Bangert und sein Stellvertreter Stefan Rößner gegenüber 112-magazin.de erklärten. Den Betreiber der Anlage forderte die Feuerwehr auf, die Anlage vor einer Wiederinbetriebnahme von einem Servicetechniker warten beziehungsweise reparieren zu lassen.

Die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt wurde nach etwa einer halben Stunde wieder aufgehoben. (pfa) 


Ebenfalls voll gesperrt war die Twister Hauptstraße im Juli, damals war die Feuerwehr ebenfalls im Einsatz:
Große Buche umgestürzt: Wie durch Wunder niemand verletzt (12.07.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

TWISTE. Ein etwa 300 Jahre alter Baum ist am Mittwochnachmittag gegen 16.15 Uhr aufgrund einer Sturmböe auf die Straße, etwa in Höhe der Haltestelle Mitte, unweit der Blitzersäule gestürzt. Die Ortsdurchfahrt blieb längere Zeit für den Verkehr gesperrt, die Feuerwehr leitete den Durchgangsverkehr innerorts um. Es kam zu längeren Wartezeiten.

"Es gab plötzlich einen wahnsinnig lauten Schlag", sagte eine Anwohnerin gegenüber 112-magazin.de. Als sie dann aus dem Fenster schaute, habe sie nur noch den zu Boden stürzenden Baum gesehen, "das ging alles furchtbar schnell." Die Frau, die den Baum von Kindesbeinen an kennt, sagte, "den Lärm beim Umkippen der Buche werde ich wohl in meinem ganzen Leben nicht vergessen." Der umgestürzte Baum war vielen Verkehrsteilnehmern vom Vorbeifahren bekannt: Die ortsbildprägende Buche stand im Garten des Pfarrhauses, war seit Jahren mit Metallstützen und speziellen Gurten gesichert - offenbar war die Standsicherheit des alten Baumes, der als Naturdenkmal eingestuft war, anders nicht mehr zu gewährleisten. Im unteren Teil des Stammes war am Mittwoch deutlich zu erkennen, dass der Baum innen teilweise hohl war.

Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt, als die gewaltige Buche am Nachmittag vom starken Wind umgerissen wurde und direkt auf den Gehweh, teils auf das Wartehäuschen der Bushaltestelle und auf die Ortsdurchfahrt stürzte. Ein Auto konnte gerade noch anhalten - in Höhe der stationären Radaranlage sind die Autofahrer offenbar stets bremsbereit. Was unter der Last des Holzes mit einem Fahrzeug passiert wäre, ließ sich beim Betrachten einiger Metallstützen eindrucksvoll erahnen: Die Stangen, aus ähnlich starkem Material wie Laternenmasten, waren einfach umgeknickt. Der Grundstückszaun war unter dem Gewicht ebenfalls zerbrochen.

Die Twister Feuerwehr rückte umgehend aus und leitete den Verkehr innerorts um. Weil auch zahlreiche Sattelzüge über die schmalere Ausweichstrecke fuhren und an den Engstellen nur langsam fahren konnten, kam es zu teilweise erheblichen Verzögerungen. Der Verkehr staute sich über beide Ortsenden in Richtung Bad Arolsen beziehungsweise Berndorf hinaus.

Der direkt gegenüber ansässige Bauunternehmer Jörg Marpe zögerte nicht lange und setzten einen Bagger mit Greifer ein, um die Fahrbahn zu räumen. Ein Mitarbeiter der Waldeckischen Domanialverwaltung, der in Twiste wohnt, unterstützte die Räumungsarbeiten mit der Motorkettensäge. In Containern wurden die Überreste der Buche abtransportiert. Bis in den Abend hinein dauerte die Sperrung jedoch an. Der direkt an der Einsatzstelle ansässige Fleischerei Köchling stellte den Helfern belegte Brötchen und Kaffee zur Verfügung. (pfa) 


Vor drei Jahren kam es in Vöhl zu einer ähnlichen Situation - ein Autofahrer fing die Szene mit der Dashcam ein:
Herabstürzender Ast verfehlt fahrendes Auto knapp (08.08.2014, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei

GIFLITZ. Ein betrunkener Autofahrer ist am späten Abend des ersten Weihnachtsfeiertages am Ortseingang von Giflitz von der Wildunger Straße abgekommen und gegen ein Haus geprallt. Der Mann, der leicht verletzt wurde, musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Der 46-Jährige war am Sonntagabend gegen 22.40 Uhr aus Richtung Altwildungen kommend mit seinem Citroen Berlingo in Richtung Edertal unterwegs. Am Ortseingang von Giflitz verlor der in Deutschland lebende bulgarische Staatsbürger auf abschüssiger Straße in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen - laut Polizei wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkohol am Steuer.

Das Fahrzeug kam nach rechts von der Bundesstraße 485 ab, überfuhr die Leitplanke, prallte gegen das dahinter stehende Wohnhaus und kam schließlich auf dem Hof des Anwesens zum Stillstand. Am Haus entstand nach erster Einschätzung der Wildunger Polizei leichter Schaden an einem Fallrohr und am Putz, der älteren Berlingo war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit - fahren darf der 46-Jährige nun ohnehin nicht mehr, denn die Ordnungshüter zogen seinen Führerschein ein.

Die Besatzung eines Rettungswagens transportierte den Mann in ein Wildunger Krankenhaus, wo der Mann wegen seiner leichten Verletzungen behandelt, ihm vor allem aber auch die angeodnete Blutprobe entnommen wurde. Gegen den 46-Jährigen erging Strafanzeigen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr Bergheim-Giflitz an der Einsatzstelle tätig: Die Brandschützer streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, die aus dem Unfallwagen auf den Hof des betroffenen Hauses gelaufen waren. Der Citroen wurde schließlich abgeschleppt. (pfa)   


Ebenfalls in Giflitz war im Sommer ein Traktor gegen ein Gebäude gekracht:
Traktor prallt in Giflitz gegen Wohnhaus: Hoher Schaden (18.08.2016, mit Video/Fotos)

Seinen Führerschein musste an Weihnachten auch ein 27-jähriger Mercedesfahrer abgeben:
Mit Benz in den Graben: Alkohol, Karte gelocht (25.12.2016)

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Publiziert in Polizei
Montag, 21 November 2016 06:07

Flechtdorf: Aartalstraße ab heute gesperrt

DIEMELSEE. Die Aartalstraße in Flechtdorf ist ab heute für den Verkehr gesperrt. Voraussichtlich bis zum 22. Dezember wird in dem Diemelseer Ortsteil an der Hauptverkehrsstraße gearbeitet. Pünktlich zur Weihnachtszeit soll die Straße wie auch im letzten Jahr provisorisch hergerichtet werden, um die Frostperiode überbrücken zu können.

Ab Februar 2017 werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Nach der letzten Planung soll die Durchfahrtsstraße in Flechtdorf im Oktober fertiggestelt werden.

Die Umleitungen sind ausgeschildert.

 

 

 

Publiziert in Baustellen

BERNDORF. Der Zusammenstoß eines Autos mit einem Lastwagen, bei dem sich beide Fahrzeuge am Freitag verkeilten, hat für eine halbseitige Sperrung der Berndorfer Ortsdurchfahrt gesorgt. Dadurch staute sich die aus Richtung Korbach kommenden Fahrzeuge zeitweise mehrere Kilometer weit.

Verletzt wurde bei dem Unfall am frühen Nachmittag niemand. Nach Auskunft der Korbacher Polizei hatte ein 90 Jahre alter Mann aus der Großgemeinde Twistetal mit seinem älteren VW Golf den Walmeweg aus Richtung Strother Straße kommend befahren. An der Einmündung zur Arolser Straße (B 252) wollte der Rentner in die Ortsdurchfahrt einbiegen - übersah dabei aber einen von links aus Richtung Korbach kommenden Lastwagen.

Dessen 54 Jahre alter Fahrer aus Bad Driburg konnte einen Zusammenstoß mit dem Golf nicht mehr verhindern. Bei der Kollision verkeilte sich das Auto in der Seite des Lastwagens, so dass sich die Fahrzeuge vorerst nicht vom Unfallort wegfahren ließen. Dadurch bildete sich ein längerer Stau, dessen Ende zeitweise bis weit über den Felsenkeller hinaus in Richtung Korbach lag. Erst nach Eintreffen der Polizei wurden Auto und Lkw voneinander getrennt, der Lastwagen fuhr dann bis zum Ortsrand und machte so die Straße frei. Der Golf blieb in der Einmündung des Walmewegs stehen. Langsam löste sich der Stau schließlich auf.

Die beiden Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Am 16 Jahre alten Golf des 90-Jährigen entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 1000 Euro. Auf etwa 2000 Euro schätzte die Polizei den Schaden am Lastwagen. Aufgrund des hohen Alters des Unfallverursachers werde man die Führerscheinstelle beim Landkreis informieren, teilten Polizisten an der Unfallstelle mit. (pfa)  


Ähnliche Auswirkungen hatte ein Verkehrsunfall in Berndorf im April:
Erhebliche Behinderungen nach Unfall mit Traktor (22.04.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei

MEHLEN. Der Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Giflitzer Straße in Edertal-Mehlen vor gut zwei Wochen ist durch fahrlässiges Handeln eines Bewohners entstanden. Das ergaben die bisherigen Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei, wie Polizeisprecher Jörg Dämmer auf Anfrage von 112-magazin.de berichtete.

Insgesamt 15 Menschen hatten sich am Montagabend, 9. Mai, aus dem brennenden Haus ins Freie gerettet (wir berichteten). Eine im Dachgeschoss wohnende Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht - mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und einem Schock. Trotz des massiven Einsatzes der Feuerwehren aus mehreren Edertaler Ortsteilen und aus Bad Wildungen brannte das Dachgeschoss weitgehend aus, das Mehrfamilienhaus ist seitdem unbewohnbar. Die Ortsdurchfahrt von Mehlen blieb mehrere Tage gesperrt, weil Teile des Gebäudes auf die Fahrbahn zu stürzen drohten und zunächst Sicherungsarbeiten vorzunehmen waren.

Ausgebrochen war das Feuer gegen 20.30 Uhr im Dachgeschoss. Die Kriminalpolizei nahm am Abend des Brandes noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Brandexperten der Kripo fanden nach Auskunft ihres Sprechers Jörg Dämmer heraus, dass weder ein technischer Defekt noch eine vorsätzliche Brandstiftung zu dem Feuer geführt hatten. Vielmehr hätten die Ermittler Anhaltspunkte dafür erlangt, dass eine fahrlässige Brandstiftung in der Dachgeschosswohnung den Wohnhausbrand auslöste. Nähere Angaben machte Dämmer nicht, die Ermittlungen seien noch nicht vollständig abgeschlossen.

Früheren Angaben der Polizei zufolge war durch das Feuer ein Schaden von mindestens 150.000 Euro entstanden. Aktuelle Zahlen lägen ihm nicht vor, sagte der Sprecher.

Hintergrund
Eine fahrlässige Brandstiftung liegt vor, wenn kein Vorsatz, also keine Absicht, besteht und ein Feuer aus Versehen ausbricht. Wenn also zum Beispiel eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, eine vergessene Kerze, ein versehentlich nicht abgeschalteter Elektroherd oder heiße Asche im Mülleimer ein Feuer entstehen lassen, sprechen die Ermittler von Fahrlässigkeit.


Auch das Feuer in Obernburg, bei dem am 1. Mai ein junger Mann starb, sowie einen Dachstuhlbrand in Rhoden mit vier Verletzten wenige Tage später führt die Kripo auf Fahrlässigkeit zurück:
Schwelbrand mit einem Toten: Feuer brach am Herd aus (01.05.2016, mit Fotos)
Brand mit vier Verletzten in Rhoden durch Fahrlässigkeit (10.05.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei

MEHLEN. Auch am zweiten Tag nach dem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Edertal Mehlen bleibt die Ortsdurchfahrt gesperrt - aus Sicherheitsgründen, wie die Wildunger Polizei berichtet.

Der Dachstuhlbrand war am Montagabend gegen 20.30 Uhr ausgebrochen (wir berichteten, hier klicken). Zu diesem Zeitpunkt hielten sich neun Kinder und sechs Erwachsene in dem Gebäude auf. Eine Frau erlitt eine Rachvergiftung und einen Schock, die übrigen Personen kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Da das betroffene Haus direkt an der Giflitzer Straße, der Ortsdurchfahrt durch den Edertaler Ortsteil Mehlen, liegt, bleibt diese aus Sicherheitsgründen auch am Mittwoch noch für den Verkehr gesperrt. Zunächst müsse die Statik des Mehrfamilienhauses geprüft werden, hieß es am Mittwochmorgen von der Wildunger Polizei zum Grund für die Sperrung. Es bestehe derzeit das Risiko, dass Gebäudeteile auf die Fahrbahn stürzen könnten.

Die Umleitung über Bergheim und Giflitz ist ausgeschildert, hieß es.


112-magazin.de berichtete über den Brand und die Löscharbeiten:
15 Menschen retten sich aus brennendem Haus (09.05.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei

MEHLEN. Nach einem Dachstuhlbrand am Montagabend in Mehlen ist ein Mehrfamilienhaus unbewohnbar. Als das Feuer kurz nach 20.30 Uhr aus noch ungeklärten Gründen ausbrach, hielten sich nach ersten Informationen der Polizei neun Kinder und sechs Erwachsene in dem Gebäude auf. Eine Frau erlitt eine Rachvergiftung und einen Schock, die übrigen Personen kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Das betroffene Haus liegt an der Ecke Waldecker Straße, Giflitzer Straße, der Ortsdurchfahrt durch den Edertaler Ortsteil Mehlen. Der Brand brach nach ersten Erkenntnissen der Wildunger Polizei in der Dachgeschosswohnung auf, in der eine Frau und ihre sechs Kinder wohnen. Die Kinder - vom Kleinkind bis zur Jugendlichen - und ihre Mutter hielten sich offenbar in verschiedenen Räumen auf, als es kurz nach 20.30 Uhr zu dem Brand kam. Die Familie rettete sich aus der Wohnung und lief nach unten, die übrigen Bewohner wurden ebenfalls auf das Feuer aufmerksam und liefen unverletzt ins Freie. Bei diesen Personen handelt es sich laut Polizei um den Hausbesitzer und seinen Sohn, die sich ebenfalls wie ein Bekannter eines Mieters im ersten Stock aufhielten, sowie im Erdgeschoss eine Frau, deren Lebensgefährte und drei Kinder. Die im Dachgeschoss wohnende Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht - Verdacht auf Rauchgasvergiftung und ein Schock.

Die Edertaler Feuerwehren rückten umgehend zur Brandstelle aus und bereiteten sofort einen Innenangriff unter Atemschutz vor. Dabei seien zunächst alle Räume im Erdgeschoss und erstem Stock nach Personen abgesucht worden, erklärte Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam gegenüber 112-magazin.de. Im Dachgeschoss habe man die Räume abgesucht und mit dem Löschen begonnen, soweit dies noch ohne größere Gefahr für die Feuerwehrleute möglich war. Nachdem die Wildunger Drehleiter in Stellung gebracht worden und ein Innenangriff zu risikoreich geworden war, zogen sich die Brandschützer aus dem Gebäude zurück. Der Dachstuhl war auf gesamter Länge des Hauses betroffen und wurde zerstört. Kurios: Auf dem Dach des brennenden Hauses montiert ist die Feuersirene des Ortes.

Vom Korb der Drehleiter aus, aber auch vom Boden von allen Seiten aus gaben die Einsatzkräfte Wasser aus mehreren C-Rohren auf den brennenden Dachstuhl ab. Außerdem, so Rübsam, habe man ein Nachbargebäude mit einer sogenannten Riegelstellung erfolgreich vor einem Übergreifen des Feuers geschützt. Immer wieder schlugen Flammen aus dem Dachgeschoss in den Abendhimmel empor. Insgesamt waren etwa 85 Feuerwehrleute im Einsatz, zehn von ihnen aus Bad Wildungen. Aus der Großgemeinde Edertal waren die Feuerwehren aus Mehlen, Bergheim/Giflitz, Hemfurth-Edersee, Affoldern und Gellershausen im Einsatz. Unter Atemschutz waren acht Trupps, also 16 Personen, eingesetzt. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer verfolgte die Löscharbeiten, die eine RTW-Besatzung absicherte.

Der entstandene Schaden dürfte bei mindestens 150.000 Euro liegen, kann aber noch nicht genau beziffert werden. Beamte der Kriminalpolizei aus Korbach haben noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Ortsdurchfahrt bleibt voraussichtlich die ganze Nacht über gesperrt.


Erst am vergangenen Freitag war im Landkreis ein ähnliches Feuer ausgebrochen:
Dachstuhlbrand fordert insgesamt vier Verletzte (06.05.2016, mit Video/Feuer)

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