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Samstag, 17 Februar 2018 17:41

Unfallflucht: Weißer Lkw mit Tankaufbau gesucht

HÖRINGHAUSEN/NIEDER-WAROLDERN. Erneut hat es eine Unfallflucht im Landkreis Waldeck-Frankenberg gegeben. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zugetragen hatte sich die Unfallflucht am 15. Februar auf der Landesstraße 3118 zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern in einer Linkskurve. Nach Angaben der 58-jährigen Geschädigten befuhr sie die Landesstraße mit ihrem schwarzen Renault, als ihr am Donnerstag um 13.15 Uhr, ein weißer Lkw mit Tankaufbau entgegenkam.

Dabei kollidierten die beiden Fahrzeuge auf der schmalen Straße seitlich - während die Höringhäuserin ihren Clio anhielt, setzte der Lkw seine Fahrt fort. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, wenden sich bitte an die Polizeistation Korbach. Zu erreichen sind die Beamten unter der Telefonnummer 05631/971-0. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 22 Juni 2016 08:01

Blitzer in Nieder-Waroldern

NIEDER-WAROLDERN.  Derzeit überwachen die Behörden die Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt von  Nieder-Waroldern in Richtung Höringhausen. Das Radargerät misst dort in beide Richtungen. Das Team von 112-magazin.de appelliert an die Verkehrsteilnehmer, stets die Tempolimits einzuhalten und damit einen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr zu leisten - unabhängig davon, ob ein Blitzer gemeldet wurde oder nicht.

An der Messstelle gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern.

Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerorts um bis zu 20 km/h übertritt, muss nach dem neuen Bußgeldkatalog (gültig seit 1.5.2014) ein Bußgeld von bis zu 35 Euro zahlen. Bis zu 100 Euro Bußgeld und ein Punkt werden bei Tempoüberschreitungen zwischen 21 und 30 km/h fällig. Ab 31 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung drohen zwei Punkte in Flensburg, 160 bis 680 Euro Bußgeld sowie ein ein- bis dreimonatiges Fahrverbot.

Link: Nieder-Waroldern

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Publiziert in Blitzer

NIEDER-WAROLDERN. Damit hätte nach der schlechten Nachricht von Samstag niemand gerechnet: Rettungshund Cooper, der vermutlich Rattengift zu sich genommen hatte und in akuter Lebensgefahr schwebte, kehrt schwanzwedelnd ins Leben zurück. Seit Sonntagabend ist der zweijährige Labrador wieder zu Hause bei seinen Besitzern Andrea und Christian Skibak.

"Als am Sonntag die Tierklinik anrief und ich die Nummer im Display sah, rutschte mir das Herz in die Hose", sagt Andrea Skibak, Leiterin der Rettungshundestaffel im DRK Korbach/Bad Arolsen, "den Rest wollte ich gar nicht mehr hören - ich dachte, Cooper wäre tot". Doch die Nachricht vom Veterinär war alles andere als niederschmetternd: "Der Tierarzt sagte, ich könnte Cooper abholen". Voller Freude machte sich die 30-Jährige auf den Weg in die Tierklinik nach Kassel.

Die Freude war auch bei dem Labrador riesengroß: Beim Betreten des Wartezimmers "rannte Cooper auf mich zu, und der Tierarzt flog an der Leine hinterher", erzählt Andrea Skibak, "er ist einfach ein Kämpfer". Nach der Fahrt nach Hause in Nieder-Waroldern legte sich die Freude des körperlich noch angeschlagenen Hundes aber zunächst wieder: "Er verbindet sein Zuhause wohl noch mit den Schmerzen, die das Gift in ihm ausgelöst haben", erzählt Christian Skibak. Auch ihm sind die Bilder noch nicht aus dem Kopf gegangen, die seine Frau und er am Freitagabend ansehen mussten: "Cooper hat sich durch die Wohnung geschleppt und zog eine Blutspur hinter sich her". Den Hund nun, einige Tage später, "so zu sehen, ist einfach nur wunderschön".

Infusionen, Tabletten und Kartoffelbrei
Unter anderem mit Infusionen versorgte die Tierklinik den Labrador der seltenen Farbe Foxred - dazu musste der Arzt das Fell an beiden Vorderläufe stellenweise abrasieren, um einen Zugang zu legen. "Die Klinik hat super Arbeit geleistet", lobt Christian Skibak das behandelnde Team. Dass für die Behandlung eine Rechnung von gut 450 Euro anfallen wird, stört Andrea Skibak nicht: "Hauptsache, Cooper lebt". Um seine Genesung weiter voranzubringen, muss sie dem Hund nun täglich zahlreiche Tabletten verabreichen, unter anderem um die vom Gift angegriffene Darmflora zu behandeln.

Feste Nahrung bekommt der Rettungshund vorerst nicht. "Mit Kartoffelbrei wollen wir ihn nun wieder an normales Futter gewöhnen", sagt Andrea Skibak. Am Montagvormittag sollte der Hund lediglich eine Messerspitze Brei bekommen, im Laufe des Tages etwas mehr. In den folgenden Tagen könnten dann andere Inhaltsstoffe hinzukommen, erklärt die 30-Jährige. Sie hofft, dass sich Cooper in einigen Wochen vollends von der Vergiftung erholt hat.

Auf die Arbeit in der Rettungshundestaffel muss der kräftige Labrador vermutlich bis zum Frühjahr verzichten. Falls die Staffel in dieser Zeit für Sucheinsätze angefordert werden sollte, stehen noch zwölf andere Hunde zur Verfügung. Außerdem kooperiert die hiesige Staffel mit den Kollegen im Schwalm-Eder-Kreis, so dass im Ernstfall immer genügend Hunde und Führer bereitstehen. Im vergangenen Jahr war die Gruppe um Andrea Skibak dreimal alarmiert worden, um nach vermissten Menschen in Not zu suchen. Damit Menschen und Tiere fit sind für ihre anspruchsvolle Aufgabe, haben die acht aktiven Mitglieder der Staffel im vergangenen Jahr 5100 Stunden trainiert. Und schon bald darf auch Cooper wieder üben, um im Ernstfall Menschenleben zu retten...

Hintergrund:
Rattengift hemmt die Blutgerinnung und führt nach Auskunft des Korbacher Tierarztes Dr. Thomas Liedtke dazu, dass "die Tiere innerlich verbluten". Neuere Gifte würden erst nach einigen Tagen wirken, um bei Ratten einen Lerneffekt zu verhindern. Um Menschen vor der Gefahr von Rattengift zu warnen, sind die Körner rot oder violett gefärbt. Dass Tiere das Rattengift fressen, liege am Geruch - der ist ähnlich wie bei Getreide oder Haferflocken. Labradore wie Cooper seien sehr verfressen und würden daher eher Gefahr laufen, Gift zu fressen, als andere Hunde. Als Gegenmittel würde er einem betroffenen Hund das Vitamin K1 verabreichen, erklärte Dr. Liedtke von der Tierärztlichen Gemeinschaftspraxis Liedtke und Kolberg auf Anfrage 112-magazin.de.


Noch immer werden Zeugen gesucht, die Angaben darüber machen können, wer das Gift in Nieder-Waroldern ausgelegt hat. Hinweise nimmt die Korbacher Polizei unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen.

112-magazin.de berichtete über Coopers Fall:
Rattengift: Rettungshund Cooper vergiftet (23.02.2013)
Rattengift: Rettungshund Cooper lebt (24.02.2013)

Link: Möbelkreis

Publiziert in Retter
Sonntag, 24 Februar 2013 19:00

Rattengift: Rettungshund Cooper lebt

NIEDER-WAROLDERN. "Er hat die Nacht überstanden und auch kein Blut mehr verloren" - Worte, die wie eine Erlösung klingen: Rettungshund Cooper, der durch Rattengift in einen lebensbedrohlichen Zustand gekommen war (wir berichteten), scheint die Vergiftung zu überleben.

Besitzerin Andrea Skibak aus Nieder-Waroldern, die die Rettungshundestaffel im Deutschen Roten Kreuz Korbach/Bad Arolsen leitet und selbst mehrere Rettungshunde ausgebildet hat und führt, ist erleichtert: "Es geht Cooper auf jeden Fall besser und ich denke, dass er das Ganze überstehen wird. Er ist halt ein Kämpfer". Noch am Samstag waren Andrea Skibak und ihr Mann Christian in großer Sorge um den zweijährigen Labrador, der vermutlich am Donnerstag oder Freitag in der Feldgemarkung Hasenberg ausgelegtes Rattengift aufgenommen hatte.

Der Rettungshund, der aus derselben Züchtung stammt wie ein beim Zoll am Frankfurter Flughafen eingesetzter Artenschutzhund, musste sich in der Folge erbrechen und bekam Durchfall - dabei schied das Tier auch größere Mengen Blut aus. Skibaks brachten den Hund in eine Kasseler Tierklinik, wo er unter anderem mit Infusionen behandelt wurde.

Dank für Anteilnahme und Daumendrücker
Was dem Ehepaar Skibak in den bangen Stunden half, waren die "vielen Anteilnahmen und Daumendrücker", die unter anderem auf der Facebook-Seite von 112-magazin.de gepostet wurden. "Dafür wollen wir uns auf diesem Wege recht herzlich bedanken", sagte Andrea Skibak am Sonntag.

Sie und ihr Mann bitten weiterhin um Zeugenangaben dazu, wer das Rattengift im Bereich Nieder-Waroldern ausgelegt haben könnte. Hinweise nimmt die Korbacher Polizeistation unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen. Nicht zuletzt warnen sie andere Hundebesitzer erneut vor der Gefahr durch das ausgelegte Gift.


112-magazin.de berichtete über den schockierenden Fall:
Rattengift: Rettungshund Cooper vergiftet (23.02.2013)

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Publiziert in Retter
Samstag, 23 Februar 2013 21:26

Rattengift? Rettungshund Cooper vergiftet

NIEDER-WAROLDERN. Ein zwei Jahre alter Rettungshund ist vermutlich mit Rattengift vergiftet worden und schwebt in akuter Lebensgefahr.

Betroffen ist der Hund Cooper von Andrea Skibak, die die Rettungshundestaffel im DRK Korbach/Bad Arolsen leitet. "Vermutlich wird unser Hund die Vergiftung nicht überleben", sagte am Abend Ehemann Christian Skibak gegenüber 112-magazin.de. Er warnt auf diesem Wege andere Hundebesitzer vor der Gefahr durch Rattengift in Nieder-Waroldern. Cooper, ein Labrador der seltenen Farbe Foxred, habe das Gift vermutlich in den vergangenen 36 Stunden in der Gemarkung Hasenberg aufgenommen.

Als Cooper am Freitagabend Blut erbrach, brachten Andrea und Christian Skibak den Hund in eine Tierklinik nach Kassel. "Dort konnte man und allerdings nicht sehr viel Hoffnung machen", sagte der Rettungsassistent am Abend weiter. Dem treuen Vierbeiner seien Infusionen verabreicht worden, doch der Hund blute aus dem Darmtrakt heraus. "Das lässt auf Rattengift schließen".

Dass jemand einen Hund vergifte, sei schon schlimm genug, verlieh Skibak seiner Betroffenheit am Abend Ausdruck. Dass allerdings ein Rettungshund getötet werden soll, der in anderthalbjähriger Ausbildung darauf trainiert wird, Menschenleben zu retten, mache ihn und seine Frau fassungslos. Der Wert eines solchen Hundes betrage durch die intensive Ausbildung mehrere zehntausend Euro. "Aber darum geht es nicht", sagte Skibak, "Cooper ist uns einfach ans Herz gewachsen". Besonders bitter ist die Tatsache, dass der Labrador an diesem Samstag zwei Jahre alt geworden ist.

Wer Angaben dazu machen kann, wer das Gift ausgelegt haben könnte, wendet sich an die Korbacher Polizeistation. Die Beamten sind zu erreichen unter der Rufnummer 05631/971-0.

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Publiziert in Retter
Dienstag, 27 November 2012 17:06

Kaminbrand: Über 1000 Grad im Schornstein

NIEDER-WAROLDERN. Frühzeitiges Entdecken hat nach Einschätzung des Twistetaler Gemeindebrandinspektors Volker Bangert einen möglichen Wohnhausbrand in Nieder-Waroldern verhindert. Dort waren am Montagabend Flammen aus dem Schornstein eines Hauses geschlagen (wir berichteten).

Der Hauseigentümer war es laut Bangert, der gegen 18 Uhr selbst auf den Brand aufmerksam wurde und die Feuerwehr verständigte. Die Leitstelle alarmierte die Wehren aus Nieder-Waroldern und Elleringhausen, außerdem rückte ein Fahrzeug der Arolser Stützpunktwehr mit der Wärmebildkamera in den Twistetaler Ortsteil aus. In einem Wohnhaus in der Dehringhäuser Straße brannte das Schornsteininnere mit Temperaturen von mehr als 1000 Grad Celsius, wie der hinzugerufene Schornsteinfeger der Feuerwehr berichtete.

Die Brandschützer kontrollierten das Gebäude, stellten Kübelspritzen in den einzelnen Etagen bereit und bauten vorsorglich eine Wasserversorgung auf - auch rund um das Haus war Vorsicht geboten, wie der Gemeindebrandinspektor erklärte: "An der Einsatzstelle war eine enge Bebauung vorhanden, außerdem waren angrenzende Holzschuppen durch den Funkenflug in Gefahr", sagte Bangert. Glücklicherweise hatte es am Montagabend geregnet, so dass die Gebäude feucht waren. Zur Kontrolle im Gebäude kam die Arolser Wärmebildkamera zum Einsatz.

Gemeindebrandinspektor empfiehlt Rauchmelder
Noch während der Kamin ausbrannte, schlug der Schornsteinfeger mit einer Eisenkugel den Schlot immer wieder frei. Feuerwehrkameraden nahmen im Keller, wo auch die Holzheizung des Hauses steht, die glühenden und brennenden Stücke aus dem Zug und löschten sie umgehend ab. Nach etwa zwei Stunden war die Gefahr gebannt. Der Gemeindebrandinspektor sprach bei dem Kaminbrand von Glück im Unglück. Wäre das Feuer später entdeckt worden, so hätte sich leicht ein Gebäudebrand daraus entwickeln können. "In einem Zimmer hatte sich bereits Rauch gebildet", sagte Bangert. Vor diesem Hintergrund empfahl der oberste Twistetaler Feuerwehrmann einmal mehr die Installation von Rauchmeldern.

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 14 September 2012 19:45

Kontrolle verloren, frontal gegen Baum

HÖRINGHAUSEN. Eine 25 Jahre alte Autofahrerin aus Vöhl ist am Freitagabend mit ihrem Wagen frontal gegen einen Baum neben der Straße geprallt. Die junge Frau hatte Glück im Unglück: Sie überstand den Verkehrsunfall mit leichten Verletzungen.

An ihrem VW Polo entstand dagegen Totalschaden, den ein Polizist an der Unfallstelle mit 1500 Euro bezifferte. Den Angaben zufolge befuhr die Vöhlerin gegen 18.30 Uhr die Landesstraße 3118 aus Richtung Nieder-Waroldern kommend in Richtung Höringhausen, als sie aus Unachtsamkeit zunächst auf die rechte Bankette geriet. Die Fahrerin lenkte gegen, übersteuerte dabei aber ihren VW Polo und verlor vollends die Kontrolle. Das Auto schleuderte über die Gegenspur, stieß frontal gegen einen Baum und schleuderte herum - der Polo kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung auf der Straße stehen.

Nach dem Unfall rückten die Besatzung eines Rettungswagens und der Bad Arolser Notarzt zur Unfallstelle aus. Nach der Erstversorgung wurde die Vöhlerin zur weiteren Behandlung ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Die L 3118 blieb gut eine halbe Stunde voll gesperrt, nach Abfahrt der Rettungsfahrzeuge konnten die wartenden Autofahrer die Unfallstelle wechselseitig passieren. Der Polo wurde schließlich abgeschleppt.


An derselben Stelle war es Anfang August zu einem Unfall gekommen:
Riskant überholt, Motorradfahrer zu Fall gebracht (09.08.2012, mit Fotos)

Publiziert in Retter
Donnerstag, 09 August 2012 18:35

Riskant überholt, Motorradfahrer zu Fall gebracht

HÖRINGHAUSEN. Ein junger Autofahrer hat zwischen zwei Kurven zum Überholen zweier Autos angesetzt. Ein entgegenkommender Motorradfahrer musste ausweichen und kam zu Fall.

Dabei zog sich der 58-jährige Yamahafahrer am späten Donnerstagnachmittag leichte Verletzungen zu. Die Besatzung des aus Sachsenhausen zur Unfallstelle geeilten promedica-Rettungswagens brachte den Mann aus einem Warburger Stadtteil zur weiteren Behandlung ins Bad Arolser Krankenhaus. An der Yamaha Diversion 900 entstand ein Schaden von mindestens 1000 Euro.

Nach Angaben der Korbacher Polizei befuhren drei Autos am Donnerstag gegen 16.45 Uhr die Landesstraße 3118 aus Richtung Höringhausen kommend in Richtung Nieder-Waroldern. Ein an dritter Position fahrender 23-Jähriger aus Bad Arolsen setzte ausgangs einer Linkskurve kurz vor einer nachfolgenden Rechtskurve zum Überholen der beiden vor ihm fahrenden Autos an. Als er sich neben den anderen Autos befuhr, kam ihm der 58 Jahre alte Motorradfahrer entgegen. Dieser wich nach rechts aus, geriet auf die Bankette, überfuhr einen Leuchtpfosten und kam schließlich zu Fall. Zu einer Berührung des Motorrads mit dem BMW oder der Autos miteinander war es nicht gekommen.


Weniger glimpflich war am Dienstag ein Motorradunfall bei Freienhagen ausgegangen:
Motorradfahrer (23) stirbt nach Unfall (07.08.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Retter
Samstag, 10 Dezember 2011 14:46

Kilometerlange Dieselspur: Zwei Wehren rücken aus

OBER-WAROLDERN/NIEDER-WAROLDERN. Eine zwei Kilometer lange Dieselspur, die von Ober- nach Nieder-Waroldern und durch den Ort weiter in Richtung Dehringhausen führte, hat am Samstag die Feuerwehren der beiden Twistetaler Ortsteile gut zwei Stunden lang beschäftigt. Auch ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei war im Einsatz.

Wer den Dieselkraftstoff verloren hat, wusste die Korbacher Polizei nicht. Es gebe keinen Hinweis auf den Verursacher, sagte der Dienstgruppenleiter auf Anfrage von 112-magazin.de. Gemeldet worden war die rutschige Spur gegen 10.30 Uhr, die Leitstelle alarmierte anschließend per Sirene die Feuerwehren aus Ober-Waroldern und Nieder-Waroldern. Deren Wehrführer Mario Schiller leitete den gut zweistündigen Einsatz. "Wir mussten uns beschränken auf die Stellen, an denen viel Kraftstoff auf die Fahrbahn geflossen war", erklärte Schiller am Nachmittag auf Nachfrage. Personell und auch in Bezug auf vorrätiges Bindemittel sei man nicht in der Lage, eine zwei Kilometer lange Spur flächendeckend abzubinden.

Auf der Landesstraße 3083 zwischen den beiden Orten sei die Dieselspur daher lediglich in den Kurven abgestreut worden. In Nieder-Waroldern brachten die zehn eingesetzten Brandschützer mehrere Säcke Bindemittel auf der Ober-Warolder Straße, der Waldecker Straße und der Dehringhäuser Straße aus. Hier legten die Feuerwehrleute den Schwerpunkt auf die Kreuzungen. Etwa in Höhe des Feuerwehrgerätehauses in der Dehringhäuser Straße verlor sich die Spur.

Ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei, der eigentlich im Winterdienst tätig war, stellte Warnschilder auf und streute ebenfalls einige Stellen der L 3083 mit Bindemittel ab. Nach gut zwei Stunden kehrten die Feuerwehrleute zu ihren Gerätehäusern zurück. Hinweise auf den bislang unbekannten Verursacher nimmt die Korbacher Polizei unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen.

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 25 November 2011 14:55

Brandstiftung: Bäume und Sträucher in Flammen

NIEDER-WAROLDERN. Ein Brandstifter hat nach Einschätzung der Polizei am Freitag in der Feldgemarkung oberhalb von Nieder-Waroldern gezündelt: Unweit der ehemaligen Schuttkuhle in der Verlängerung der Straße Auf der Walme brannte am Nachmittag in einem kleinen Waldstück abgelagerter Baum- und Strauchschnitt.

Die Leitstelle alarmierte gegen 14.50 Uhr per Sirene die Feuerwehren aus Nieder-Waroldern und Elleringhausen sowie per Funkmeldeempfänger die Kameraden der Arolser Stützpunktwehr zu einem Waldbrand bei Nieder-Waroldern. Doch nicht der Wald selbst brannte, sondern "nur" bergeweise in der Gemarkung Auf dem Kramenzenbusch abgelagerter Baum- und Strauchschnitt. Dichter Rauch zog in Richtung Elleringhausen.

Um für die Löschwasserversorgung nicht eine kilometerweite Schlauchleitung aus dem Ort zur Brandstelle verlegen zu müssen, transportierten die Bad Arolsen Kameraden mit zwei Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr Wasser an den Brandherd. Dort speisten sie das Tragkraftspritzenfahrzeug der Nieder-Warolder Wehr, deren Wehrführer Mario Schiller den Einsatz leitete. Um die Flammen wirkungsvoll löschen zu können, forderte die Feuerwehr einen Radlader an. Ein Landwirt aus dem Ort stellte das Fahrzeug zur Verfügung und zog die glühenden Holzstücke auf ein Feld, wo es ausgebreitet abgelöscht wurde. Insgesamt waren rund 25 Feuerwehrleute im Einsatz.

Die Korbacher Polizei hat die Ermittlungen an der Brandstelle aufgenommen. Wer Angaben über verdächtige Personen machen kann, die in Zusammenhang mit dem Feuer stehen könnten, meldet sich auf der Station unter der Rufnummer 05631/971-0.

Publiziert in Feuerwehr
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