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EDERSEE. Einen verdächtigen, metallischen Gegenstand fand eine Familie aus dem Ruhrgebiet auf dem Grund des trockenen Edersees - der Fund löste einen Polizeieinsatz aus. Nach Alarmierung des Kampfmittelräumdienstes konnte allerdings Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich nicht um eine Tellermine, sondern um ein Eisenrad. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf einen sorgsamen Umgang mit verdächtigen Metallgegenständen hin.

Am Montag meldete ein Familienvater gegen 13 Uhr über den Notruf 110 bei der Polizei, dass er soeben im trockenen Edersee, zwischen Nieder-Werbe und der Halbinsel Scheid, einen munitionsverdächtigen Gegenstand gefunden habe. Anschließend schilderte er den Beamten der Polizeistation Korbach und der Wasserschutzpolizei Waldeck wie es zu dem Fund kam.

Er war gemeinsam mit seiner Ehefrau und drei Kindern mit einem Metalldetektor auf der Suche nach Münzen im trockenen Edersee. Die Suche blieb erfolglos, lediglich bei wertlosem Metall schlug der Detektor gelegentlich an. Als der Detektor dann aber etwas stärker angeschlagen habe, hob die Familie die Fundstelle mit einem Spaten aus.

In einer Tiefe von etwa 20 Zentimetern fand sie einen runden, metallischen Gegenstand. Da dieser Gegenstand wie eine Tellermine aus dem 2. Weltkrieg aussah, informierte der Familienvater die Polizei. Diese sperrte den Fundort ab und alarmierte den Kampfmittelräumdienst, der bereits um 14.30 am Edersee eintraf.

Die Experten begutachteten die mutmaßliche Tellermine und kamen zu dem Ergebnis, dass es sich nicht um eine Tellermine oder einen anderen kampfmittelverdächtigen Gegenstand handelt. Es könnte sich demnach um ein Eisenrad einer Lore handeln. Der Fundort konnte anschließend wieder freigegeben werden und die Familie aus dem Ruhrgebiet wurde über das Ergebnis informiert.

Da sich aber im Edersee noch Weltkriegsmunition befinden könnte, weist die Polizei in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit solchen Gegenständen gefährlich ist. Beim Fund von verdächtigen Gegenständen sollte man diese nicht bewegen oder aufnehmen und auf keinen Fall bei der Polizei oder einer anderen Behörde abgeben. Sofort nach dem Fund sollte man, wie die Familie aus dem Ruhrgebiet, die Polizei verständigen. Diese alarmiert den Kampfmittelräumdienst, der die Gegenstände untersucht und mögliche weitere Maßnahmen veranlasst. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

BAD BERLEBURG. Da waren Profis am Werk: Unbekannte Täter haben bei einem metallverarbeitenden Betrieb 50 Tonnen Kupfer und Messing im Gesamt von rund einer viertel Million Euro gestohlen.

Nach Angaben der Polizei wurde die Tat in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Berleburger Stadtteil Raumland in der Industriestraße verübt. Entwendet wurden dabei von den professionell agierenden Tätern Metallplatten mit einem Gesamtgewicht von rund 50 Tonnen. Der Einbruch ereignete sich im Zeitraum zwischen 1 und 2 Uhr früh.

Bei der Tat benutzten die Diebe einen zuvor entwendeten Gabelstapler, mit dem sie eine Tür zum Firmengebäude gewaltsam aufdrückten und anschließend etwa 20 bis 30 Kupfer- und Messingplatten mit einem Gewicht von zwei bis drei Tonnen pro Platte aus dem Lager auf einen von den Tätern bereitgestellten Lkw transportierten.

Gelände umstellt, Diensthunde im Einsatz
Nachdem die Polizei über den Einbruch alarmiert worden war, umstellten Polizeikräfte noch das Gelände und Diensthunde wurden zur Durchsuchung eingesetzt, da aufgrund der Größe des Firmengeländes nicht auszuschließen war, dass sich noch Tatverdächtige auf dem Gelände befanden. "Leider verliefen die polizeilichen Maßnahmen aber ergebnislos", sagte am Montag Polizeisprecher Georg Baum. Das Bad Berleburger Kriminalkommissariat geht aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes von mehreren Tätern aus.

Der bei dem Einbruch benutzte Gabelstapler war in der Nacht zu Sonntag zwischen 1 und 2 Uhr am Schulzentrum "Stöppel" entwendet und dann in Richtung Industriestraße transportiert worden. Dies könnten Zeugen aufgefallen sein.

Gelände schon im Januar ausspioniert?
Vermutlich hatten die Täter das Firmengelände in der Industriestraße bereits am 23 Januar ausgekundschaftet. In diesem Zusammenhang war ein mit vier Personen besetztes verdächtiges Auto mit EMS-Kennzeichen (Bad Ems) aufgefallen.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei in Bad Berleburg unter der Rufnummer 02751/909-0 entgegen. Auch Altmetallhändler oder andere Betriebe, denen Buntmetall in den beschriebenen Mengen und Plattengrößen angeboten werden, werden gebeten, Kontakt zur Polizei aufzunehmen.

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Publiziert in SI Polizei

WINTERBERG. In Winterberg hatten es Diebe am Wochenende auf Metalle abgesehen: Von einem Gelände ließen sie Metallrohre mitgehen, von einem angrenzenden Privatgrundstück ein drei Meter langes Kupferrohr. Die Polizei sucht nun nicht nur die Täter, sondern auch Zeugen.

Laut Polizei muss sich der Diebstahl in der Haarfelder Straße in Winterberg zwischen Freitagabend und Montagmorgen ereignet haben. Wie die Beamten berichteten, kletterten die Unbekannten zunächst über die Umzäunung des Grundstücks in der Straße, dann schafften sie verschiedene Metallrohre von dem Gelände. Diese über 20 Schaftrohre reichten den Dieben offensichtlich aber noch nicht: Auf einem angrenzenden Privatgrundstück montierten sie ein drei Meter langes Fallrohr aus Kupfer ab und ließen es ebenfalls mitgehen.

Die Polizei geht davon aus, dass den Tätern für den Abtransport der Beute ein Fahrzeug zur Verfügung stand. Deshalb bitten die Ermittler um Hinweise zu verdächtigen Personen und insbesondere zu verdächtigen Fahrzeugen, die zwischen Freitagabend und Montagmorgen in Tatortnähe gesehen wurden. Zeugen treten mit der Polizei Winterberg unter der Telefonnummer 02981/90200 in Kontakt.

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Publiziert in HSK Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Buntmetalldiebstähle verursachen mittlerweile europaweit Millionenschäden, treiben zum Teil Firmen in die Insolvenz. Die Täter agieren hochgradig organisiert und mobil. Dabei wähnen sie sich durch länder- und grenzüberschreitende Aktivität in Sicherheit.

Europaweit setzt die Polizei am Mittwoch ein Zeichen gegen diese organisierten Banden. 19 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, von Schweden bis nach Zypern und von Spanien bis nach Lettland, beteiligen sich an einem abgestimmten Großeinsatz. In dieser Aktion wird sich auch Nordrhein-Westfalen engagieren und stellt sich im gesamten Bundesland diesen mobilen Tätern in den Weg.

Gemeinsam mit den Kreispolizeibehörden des Regierungsbezirks Arnsberg wird das Polizeipräsidium Dortmund erneut Kontrollen auf Bundesautobahnen, Landstraßen, aber auch innerstädtischen Straßen durchführen. Im Visier der Polizei stehen mobile Täter, Einbrecher, und am Aktionstag besonders Buntmetalldiebe, die das Straßennetz zum Abtransport ihrer Beute nutzen müssen.

Weg vom Tatort zum Abnehmer ein großes Risiko
Der Weg zum Abnehmer der Beute ist für die Täter ein großes Risiko. Abnehmer dieser Metalle finden sich häufig auch im benachbarten Ausland. Organisierte Bandenmitglieder glauben mit dem Überschreiten von Ländergrenzen auch die Strafverfolgung hinter sich gelassen zu haben. Und genau hier soll der länderübergreifende Polizeieinsatz ein deutliches Zeichen setzen.

Die Einsatzkräfte erhoffen sich durch diesen Einsatz auch Daten und Fakten über die Tätergruppierungen. Personalien, genutzte Fahrzeuge, Reisewege - all das sind Informationen, die für die Ermittlungen unabdingbar sind. Einzelinformationen können so zu Ermittlungserfolgen führen.

Ein wichtiger Ermittlungsansatz in diesem Zusammenhang ist auch der Absatzmarkt für Buntmetalle. Die Sicherheitsorgane arbeiten hier mit potentiellen Abnehmern, wie den Besitzern von Schrottplätzen, eng zusammen und klären auf.

Die Polizei im Hochsauerlandkreis hat bereits in der vergangenen Nacht schwerpunktmäßig Kontrollen in Gewerbegebieten in den Bereichen Arnsberg und Sundern durchgeführt. Für den Tag sind weitere Kontrollmaßnahmen im Westen des Hochsauerlandkreises geplant, in dem in der Vergangenheit der überwiegende Teil dieser Straftaten begangen worden ist.

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Publiziert in HSK Polizei

ARNSBERG. Auf einer Streifenfahrt ist Polizisten ein Transporter aufgefallen. Bei der anschließenden Kontrolle wurde klar, dass die Beamten den richtigen Richer hatten.

Am Samstag gegen 23.50 Uhr waren die Beamten der Polizeiwache Arnsberg im Rumbecker Holz unterwegs und beobachteten einen weißen Ford Transit, der aus Richtung Waldfriedhof kam. Ort und Zeit erschienen den Beamten verdächtig – in Anbetracht sich häufender Metalldiebstähle. Sie entschlossen sich, den Transporter zu kontrollieren.

In dem Auto saßen ein 33-jähriger Mann aus Arnsberg und der 59-jährige Halter des Wagens. Im Fahrzeug befanden sich geschätzt mehrere hundert Kilo Messing und Aluminium in unterschiedlichsten Formen, über die die beiden Insassen keinen Eigentums- oder Erwerbsnachweis erbringen konnten.

Neben diversen Werkszeugen befand sich dort auch noch ein Trichter mit Schlauch, der auffällig nach Kraftstoff roch. Da vor Ort nicht abschließend geklärt werden konnte, ob es sich bei dem Metall um Diebesgut handelt, wurde das Fahrzeug samt Inhalt sichergestellt. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

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Publiziert in HSK Polizei
Montag, 29 August 2011 15:25

Kupferrohr aus ehemaliger Gaststätte geklaut

KORBACH. Metalldiebe sind in die Kellerräume des ehemaligen Bistros im Korbacher Bahnhof eingedrungen und haben insgesamt 23 Meter Kupferrohr der Gasleitung gestohlen. Das berichtet die zuständige Bundespolizei, die die Ermittlungen übernommen hat. Die Leitung war nicht mehr an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen. Den Schadengibt die Polizei mit etwa 2500 Euro an.

Eine Sanitärfirma hatte den Diebstahl bei Reparaturarbeiten der Wasserleitungen festgestellt; ein Bahnmitarbeiter hatte daraufhin Strafanzeige gestellt. Die genaue Tatzeit steht noch nicht fest. 

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise sind unter 0561/81616-0 oder der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 oder www.bundespolizei.de erbeten.

Publiziert in Polizei

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