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KASSEL. Am Freitag fanden Anwohner in einem Lichtschacht eines Mehrfamilienhauses an der Kölnischen Straße eine verstorbene und offenbar bereits schon längere Zeit dort liegende, männliche Person.

Die für Todesermittlungsverfahren zuständigen Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Persönliche Papiere lassen derzeit darauf schließen, dass es sich offenbar um einen 55 Jahre alten Wohnsitzlosen handele.  

Die genaue Identität und auch die genauen Todesumstände stehen noch nicht fest. Dies soll in einer Obduktion geklärt werden, die in den nächsten Tagen anberaumt werden soll. Der Tote lag in einem offenen Lichtschacht, der sich unter einem Balkon befindet, der ca. einen Meter über dem Boden liegt. Der Lichtschacht, der an der Waschküche des Mehrfamilienhauses liegt, dürfte dem Verstorbenen als Unterschlupf gedient haben.  

Die Beamten des Kommissariats 11 führen weiterhin die Ermittlungen. Ihnen liegen bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 01 März 2016 22:16

Teenager stürzt durch Lichtschacht in die Tiefe

NIESTETAL. Durch das Dach einer Mehrzweckhalle ist ein 13 Jahre alter Junge gestürzt: Der Schüler war auf das Gebäude geklettert und hatte sich auf einen Lichtschacht des Flachdachs gesetzt - dieser brach unter dem Gewicht des Jungen ein.

Laut Polizeibericht von Dienstag kam es am Montagnachmittag zu dem Unfall im Ortsteil Sandershausen. Der 13 Jahre alte Junge hatte aber offenbar Glück im Unglück: Er verletzte sich zwar und musste die Nacht im Krankenhaus verbringen, von schweren Verletzungen blieb er nach derzeitigem Stand aber verschont.

Der aus Niestetal stammende Schüler war laut Polizei gegen 16 Uhr mit seinem 14-jährigen Freund aus Kassel verbotenerweise auf das Dach der Mehrzweckhalle an der Heiligenröder Straße geklettert. Als er sich auf ein dortiges Oberlicht setzte, gab die Plastiklichtkuppel nach und der Junge stürzte in die Tiefe. Glücklicherweise fiel er dabei nur auf die zwei Meter darunter liegende Empore und nicht auf den deutlich tieferen Hallenboden. Polizeisprecher Torsten Werner sprach am Dienstag von einem Schutzengel, den der Schüler gehabt habe.

Mit der Veröffentlichung des Falls möchte die Polizei auch auf die Gefahren beim Betreten von Gebäudedächern hinweisen. Dächer sind nicht immer flächendeckend für das Betreten durch Personen geeignet. "Und Unbefugte haben ohnehin nichts auf fremden Dächern zu suchen", sagte der Polizeisprecher.

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Publiziert in KS Polizei
Montag, 14 November 2011 13:18

Dachdecker stürzt acht Meter tief ab

DREIS-TIEFENBACH. Am späten Montagvormittag gegen 11.30 Uhr ist es im Netpher Ortsteil Dreis-Tiefenbach zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen, bei dem ein 46 Jahre alter Dachdecker acht Meter tief abstürzte und lebensgefährliche Verletzungen erlitt.

Aus bislang noch ungeklärter Ursache stürzte der 46-jährige Dachdecker, der mit Arbeiten auf dem Dach des Landesleistungszentrums der Kunstturner in der Feldwasserstraße in Dreis-Tiefenbach beschäftigt war, durch eine als Lichtschacht dienende Glaskuppel etwa zehn Meter in die Tiefe. Schwer verletzt blieb er auf dem Boden der Turnhalle liegen.

Zwei Notärzte sowie eine Rettungswagenbesatzung und die Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers "Christoph 25" versorgten den schwer verletzten Dachdecker an der Unfallstelle. Als er transportfähig war, wurde er mit dem Helikopter in ein Krankenhaus geflogen. Der Mann stammt laut Polizei aus Rheinland-Pfalz.

Die Polizei sowie Mitarbeiter des Amtes für Arbeitsschutz haben nun ihre Ermittlungen aufgenommen, um die Gründe dieses schweren Unfalls zu ergründen.

Publiziert in SI Retter
Mittwoch, 09 November 2011 11:29

Lebenshilfe: Kippe entzündet Laub in Lichtschacht

KORBACH. Brennendes Laub in einem Lichtschacht am Eingang des Lebenshilfe-Werkes in der Christian-Paul-Straße hat am Mittwochmittag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Qualm war in den Keller gezogen, weshalb die Feuerwehr zunächst von einem Brand im Gebäude ausgehen musste - entsprechend groß war das Aufgebot an Brandschützern.

Auch die Besatzung eines Rettungswagens wurde nach dem Alarm durch die automatische Brandmeldeanlage zu der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen geeilt - einzugreifen brauchten die Rettungsassistenten aber nicht, verletzt wurde durch den Brand niemand. Die Feuerwehr, die unter anderem auch mit der Drehleiter angerückt war, löschte den Brand in einem Lichtschacht innerhalb weniger Augenblicke. Dass der Rauch aus dem Schacht nicht nach oben, sondern in den Keller gezogen war, lag laut Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt an einer Abzugsanlage: "Im Keller sind Kühlaggregate für das Gebäude, die Luft ansaugen - und damit auch den im Schacht entstandenen Rauch".

Die Mitarbeiter der Einrichtung waren laut Schmidt nicht in Gefahr. Die meisten hätten sich bei Brandausbruch gegen 11.45 Uhr gerade beim Essen befunden und seien aufgefordert worden, im Speisesaal zu bleiben. "Die meisten haben wohl geglaubt, dass es sich um eine Übung handelte", sagte Schmidt erleichtert. Auch die Bereichsleiterin der Korbacher Werkstätten, Kirsten Hille, zeigte sich gegenüber 112-magazin.de erleichtert, dass der Brand glimpflich ausging.

Die Feuerwehr setzte ein spezielles Hochleistungsgebläse ein, um den Rauch aus dem Gebäude zu pressen. Bereits gegen 12.15 Uhr rückten die meisten Brandschützer bereits wieder ab. Schaden am Gebäude war offenbar nicht entstanden. Als Brandursache vermuten Schmidt und sein Stellvertreter Carsten Vahland eine in den Lichtschacht gefallene Zigarettenkippe, die das trockene Laub entzündete.


Ende Oktober war die Korbacher Feuerwehr in unmittelbarer Nähe zu einem Lebenshilfe-Wohnheim im Einsatz:
Bäume in Flammen: Wohnhausbrand verhindert (26.10.2011, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

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