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Donnerstag, 29 Dezember 2016 20:19

Polizei in Paderborn erhöht Präsenz zu Silvester

PADERBORN. Nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen in der vergangenen Silvesternacht vor allem in Köln sind landesweit in vielen Städten die Sicherheitsvorkehrungen für den anstehenden Jahreswechsel deutlich erhöht worden. Auch in Paderborn wird in diesem Jahr die Nacht von Silvester auf Neujahr von einer stärkeren Polizeipräsenz begleitet werden. Neben einer größeren Zahl an Polizeibeamten werden auch Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Paderborn in der Innenstadt im Einsatz sein.

Landrat Manfred Müller hofft durch den erhöhten Personaleinsatz, dass Gewalt- und Aggressionsdelikte die absolute Ausnahme bleiben. Müller: "Wir wollen niemanden vom Feiern abhalten. Fröhliche Stimmung und friedliches Feiern gehören schon seit jeher zum Jahreswechsel dazu. Unsere Planungen haben sich aber an den neuen Phänomenen zu orientieren. Wir wollen dafür sorgen, dass hier alle Menschen auf den Straßen und Plätzen unbeschwert in das neue Jahr feiern können. Ziel ist es, durch die verstärkte Polizeipräsenz Gewaltdelikte im öffentlichen Raum schnell zu unterbinden, Straftaten konsequent zu verfolgen und Hilfesuchenden Schutz bieten zu können."

Seit Jahren in der Neujahrsnacht viele Polizeieinsätze
Nicht nur wegen der Vorkommnisse in Köln und anderen Städten erhöht die Kreispolizeibehörde ihre Einsatzstärke. Im Kreis Paderborn ist in den vergangenen Jahren ein kontinuierlicher Anstieg der Polizeieinsätze vor allem am frühen Neujahrsmorgen registriert worden. Während die Einsatzlage bis Mitternacht in der Regel mit einem normalen Freitag- oder Samstagabend zu vergleichen ist, schnellen die Notrufe und damit verbundenen Polizeieinsätze mit Beginn des neuen Jahres regelmäßig in die Höhe. So mussten die Paderborner Polizisten im Zeitraum von Silvester 2015, 18 Uhr, bis Neujahr 2016, 6 Uhr, insgesamt 137 Mal ausrücken. Beim Jahreswechsel zuvor waren es im gleichen Zeitraum noch etwa 30 Einsätze weniger.

Vor allem Köperverletzungsdelikte, Brände und Sachbeschädigungen, auch im Zusammenhang mit dem Einsatz von Böllern, sorgen regelmäßig für ein erhöhtes Einsatzaufkommen bei Polizei, Ordnungsamt und Rettungsdiensten. Hinzu kommt, dass viele Tatbeteiligte zum Teil hochgradig alkoholisiert sind und es den Einsatzkräften damit zusätzlich schwer machen.

Polizei kontrolliert Autofahrer
Alkoholkonsum stellt aber nicht nur im Zusammenhang mit Straftaten ein Problem dar. Wer noch fahren muss, sollte sich auf Verkehrskontrollen einstellen. Die Polizei rät, sich im Vorfeld mit dem Thema auseinanderzusetzen und Rückfahrmöglichkeiten rechtzeitig zu planen.

Die Silvester-Vorbereitungen der Sicherheitsbehörden vor dem Hintergrund der Ereignisse in Köln, als auch die schweren Sexualstraftaten der vergangenen Wochen, begangen durch einzelne Täter in Freiburg, Bochum oder Hamburg, haben zum Jahresende die öffentliche Diskussion zum Thema Sexualdelikte durch Zuwanderer erneut angeheizt. In diesem Zusammenhang erläutert Landrat Müller die Entwicklung dieser Deliktsgruppe im Kreis Paderborn: "In einer ersten Analyse der Kriminalitätsentwicklung in unserem Kreis verzeichnen wir einen Anstieg der Sexualdelikte. Neben mehr exhibitionistischen Handlungen in der Öffentlichkeit macht sich die Steigerungsrate in der 'digitalen' Welt, insbesondere in den sozialen Medien fest." Der Landrat betont: "Zuwanderer haben hier bezogen auf schwere sexuelle Übergriffe im öffentlichen Raum nur eine geringe Rolle gespielt."

Mit Sorgen betrachtet der Leiter der Kreispolizeibehörde die Gesamtentwicklung der Straftaten. "Die bisher vorliegenden Daten lassen erkennen, dass wir in diesem Jahr wieder mehr Straftaten erfasst haben. Einen deutlichen Anstieg verzeichnen wir insbesondere beim 'Schwarzfahren', den Körperverletzungsdelikten und Diebstählen. In diesen Deliktsbereichen sind nach unseren jetzigen Erkenntnissen Zuwanderer deutlich häufiger als noch im Vorjahr in Erscheinung getreten", so Müller. Eine genaue Auswertung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik und die Veröffentlichung der Ergebnisse wird im Frühjahr 2017 erfolgen. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei

KORBACH. Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. An 365 Tagen konnten wir Dank der Hilfe von Polizei, Rettern und Feuerwehr objektiv über aktuelle Blaulichteinsätze in Waldeck-Frankenberg und den angrenzenden Regionen berichten. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Unterstützern, Freunden, Lesern und den Einsatzkräften für die Unterstützung bedanken. Ein besonderer Dank gilt unseren Werbepartnern, ohne die unsere Tätigkeit nicht möglich wäre.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freunden einen guten Rutsch in das Jahr 2016, in Vorfreude auf ein weiteres, erfolgreiches Jahr der gemeinsamen Zusammenarbeit. Bleiben Sie uns gewogen.

Die Redaktion von 112-magazin.de

Publiziert in Polizei

PADERBORN. Die Polizei hat einen entlaufenen belgischen Schäferhund erschossen, nachdem das Tier einen Verkehrsunfall verursachte und sich nicht einfangen ließ. Der Vierbeiner war in der Silvesternacht ausgebüxt.

Wie die Polizei in Paderborn am Montag mitteilte, hatte der Hund am Freitagvormittag auf der A 33 in einer Baustelle einen Verkehrsunfall verursacht. Wegen des Tieres hatten Autofahrer auf der Richtungsfahrbahn Bielefeld bremsen müssen. Drei Autos fuhren aufeinander. Ein 63-jähriger Mann erlitt leichte Verletzungen.

Das Tier lief nach dem Unfall weiter über die Autobahn. Die Autobahnpolizei sperrte aus Sicherheitsgründen den betroffenen Abschnitt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Zur Unterstützung beim Einfangen des Tieres forderten die Polizisten die Feuerwehr an. "Sämtliche Fangversuche scheiterten jedoch", sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte verloren den Hund laufend aus den Augen, der Hund lief schließlich in die Feldgemarkung.

Am Samstag meldeten Autofahrer auf der A 33 gegen 11 Uhr wieder einen freilaufenden Hund, der für einige gefährliche Situationen sorgte. Offensichtlich handelte es sich um dasselbe Tier. Mehrere Paderborner Polizeisteifen wurden eingesetzt. Auch diesmal gelang es nicht, den belgischen Schäferhund einzufangen.

Um weitere Gefährdungen für Autofahrer auszuschließen und Verkehrsunfälle zu vermeiden, wurde der Hund von einem Polizeibeamten erschossen. Im Laufe des Tages meldete sich ein Hundebesitzer aus Augustdorf beim Tierheim, der seinen belgischen Schäferhund seit der Silvesternacht vermisste. Vermutlich war der Hund aufgrund des Feuerwerks über den Zaun gesprungen und entlaufen. Anhand des Halsbandes stand fest, dass es sich um den betroffenen Hund handelte.


Kürzlich hatte die Paderborner Polizei mit einer Tierrettung für Schlagzeilen gesorgt:
Polizisten retten verletzten Bussard von Bundesstraße (19.11.2014)

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Publiziert in PB Polizei

LOHFELDEN. Nach einem Gebäudebrand in der Silvesternacht im Lohfeldener Ortsteil Vollmarshausen mit einem Gesamtschaden von rund 800.000 Euro ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung - durch Feuerwerk.

Mehrere Zeugen hatten gesehen, wie gegen 0.20 Uhr eine Silvesterrakete in ein Fenster im Dachstuhl des Gebäudekomplexes zwischen Friedhofsweg und Weserstraße einschlug und kurz darauf erste Flammen zu sehen waren. Den alarmierten Feuerwehrkräften gelang es, ein Übergreifen des Gebäudebrandes auf Nachbarhäuser zu verhindern. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Kripo sucht weitere Zeugen
Wie zwei Zeuginnen am Freitag gegenüber den Brandursachenermittlern der Kasseler Kripo bestätigten, war die Silvesterrakete, die in das Fenster einschlug, aus einer Gruppe von etwa fünf bis sechs bislang nicht namentlich bekannten Personen abgefeuert worden, die zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des Hauses Weserstraße 4 gestanden haben sollen. Dies hatten die Zeuginnen aus einer Entfernung von rund 20 Metern beobachtet. Da sich zu diesem Zeitpunkt aber zahlreiche weitere Personen dort auf der Straße aufhielten, fehlen bislang noch Hinweise darauf, wohin sich die Personen anschließend zurückzogen.

Die Polizei hofft auf Hinweise weiterer Zeugen, um die Personengruppe identifizieren zu können. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Rufnummer 0561/9100 entgegen.

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 02 Januar 2013 10:54

Von Silvesterrakete getroffen: Platzwunde

KORBACH. Mit einer Platzwunde am Kopf hat für einen 62-jährigen Korbacher das neue Jahr schmerzhaft begonnen: Wie der Handwerker am Mittwoch gegenüber 112-magazin.de berichtete, war er am frühen Neujahrsmorgen von einer Feuerwerksrakete getroffen worden. Alles Gute kommt eben manchmal doch nicht von oben...

"Das gab einen Rappel und dann lief das Blut", sagte der 62-Jährige. Im ersten Moment habe er nicht realisiert, was genau ihn am Kopf getroffen hatte. Als der Schrecken verdaut und der (verletzte) Kopf wieder klar war, wusste der Korbacher auch, was passiert war: "Eine Feuerwerksrakete ist vom Himmel gefallen und mir mit dem Holzstiel mitten auf den Kopf geschlagen", sagte der Mann weiter. Eine schmerzhafte Platzwunde war die Folge. Diese wurde am nächsten Tag im Korbacher Krankenhaus mit vier Stichen genäht. "Zum Glück ist nicht mehr passiert", sagte der Handwerker.

Mit Freunden hatte der Mann den Jahreswechsel in einer Kneipe in der Korbacher Altstadt gefeiert. Wenige Minuten nach Mitternacht kam es zu dem schmerzhaften Vorfall auf der Straße vor dem Lokal. Wer die Rakete abgeschossen hatte, wusste der Verletzte nicht. "Das war ein blöder Unfall, mehr nicht," sagte der 62-Jährige, "aber so etwas ist mir noch nie passiert".


Über die übrigen Ereignisse in der Silvesternacht berichtete 112-magazin.de am Neujahrsmorgen:
Viel los in Silvesternacht: Auf einem Schuh zur Polizei (01.01.2013)

Publiziert in Retter
Dienstag, 16 Oktober 2012 16:04

Der Kalender 2013 für Waldeck-Frankenberg ist da

WALDECK-FRANKENBERG. Endlich ist es soweit: Der 112-magazin Jahres-Kalender 2013 ist jetzt erhältlich. Ab sofort kann der bildschöne Wandkalender mit Motiven des Kasseler Rettungshubschraubers "Christoph 7" bei Einsätzen in Waldeck-Frankenberg zum günstigen Preis von 19,99 Euro erworben werden. Zwölf Monatsblätter im DIN-A3-Format zeigen Einsätze der Luftretter aus Kassel, der hiesigen Rettungskräften, der Feuerwehren und der Polizei aus Waldeck-Frankenberg.

Die ersten 20 Bestellungen erhalten den Jahres-Kalender zum halben Preis.

Bestellungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Alle Preise verstehen sich incl. Verpackung und Mehrwertsteuer, zuzüglich Versandkosten.
Zahlungsart: Rechnung
Bitte geben Sie bei jeder Bestellung ihre vollständige Postanschrift an.

www.112-magazin.de
Arolser Landstraße 36 B
34497 Korbach
Tel.: 05631/5062015
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Publiziert in Archiv - Sammlung
Sonntag, 01 Januar 2012 13:23

Silvester im HSK: 20 Körperverletzungen

HOCHSAUERLANDKREIS. Die Polizei im Hochsauerlandkreis ist in der Silvesternacht zu insgesamt 20 Streitigkeiten gerufen worden, bei denen es zu Körperverletzungen kam. In acht Fällen kam es im Kreis zu Sachbeschädigungen, die Beamten hatten es mit neun Randalierern und drei hilflosen Personen zu tun. Vier Menschen mussten die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, und drei betrunkene Autofahrer werden das neue Jahr als Fußgänger einläuten.

Streitigkeiten, eine vermisste Person, mehrere Ruhestörungen sowie eine Vielzahl von gefährlichen Situationen mit unkontrolliert explodierenden Silvesterraketen und -knallern waren Anlass für kreisweit rund 100 Polizeieinsätze. "Viel Arbeit ohne besonders herausragende Einsätze" lautet daher das Resümee der Polizei.

Publiziert in KS Polizei

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