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Montag, 30 November 2015 12:41

Terrier Hündin wieder aufgetaucht

STROTHE/HÖRINGHAUSEN. Die Terrier Hündin "Aila", die am vergangenen Samstag bei einer Jagd in der Nähe von Gut Malberg als vermisst gemeldet wurde, ist wieder aufgetaucht. Am Sonntagvormittag meldete sich ein Leser von 112-magazin.de bei dem Hundebesitzer und gab den entscheidenden Tipp. Unweit von Höringhausen, entlang der Kreisstraße 15 konnte die Hündin vom Hundeführer in Gewahrsam genommen werden.  Die Hündin hatte etliche Blessuren am Unterkiefer und auch die Schutzweste wurde wahrscheinlich von einem Wildschwein in Mitleidenschaft gezogen. Wie der Besitzer aus dem Lichtenfelser Ortsteil Münden dem 112-magazin heute mitteilte, geht es der DJT-Hündin wieder gut.

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 30 September 2012 17:06

Bontkirchen - Erfolgreiche Maisdrückjagd

 

MESSINGHAUSEN/HOPPECKE.  Die Einladung zur Maisdrückjagd wurde mir von Erich Glück per E-Mail gesendet. Kurz und bündig: Maisjagd bei Rufolf Kräling, Treffpunkt Parkplatz Bontkirchen, 10:00 Uhr. Bring deine Hunde mit.  Und so kam es, das ich pünktlich um  10:00 Uhr am Treffpunkt war. Jagdscheinkontrolle durch den Beständer und Jagdleiter Rudolf Kräling, kurze aber präzise Ansage mit  Sicherheitsbestimmungen  und schon sind wir auf dem Weg in´s Hoppeketal. Hier gehen die Sauen trotz Einzäunung extrem zu Schaden. Erich hat seinen Wachtel Fin und ich meine beiden Wachtelhündinnen Kira und Emma dabei, dazu kommt der DD Rüde von Stefan Völlmecke aus Recklinghausen. Die Terrier der Hundemeute gehen direkt durch das Maisfeld während wir eine Fichtendickung durchstöbern. Meine beiden Wachtelhündinnen haben direkten Kontakt mit der ersten Sau, ein 30 Kilo Frischling, der nach hinten durch die eigenen Reihen entweicht und - unbeschossen - sein Heil in der Flucht sucht. Zwei weitere  Sauen werden nach ca. 200 Metern hochgemacht - auch hier weiss kein Mensch wo die sich gedrückt haben - und verschwinden im Bachlauf der Hoppeke. Im Maisfeld, das die Terrier durchstöbern, ist keine Sau zu finden. Also, Hunde an den Riemen, kurze Erfrischung an den Autos und dann zum nächsten Maisschlag. Hier vereinigen sich die Terrier mit den Wachteln und nun geht die Post ab. Das kollektive Jagen der Hunde und das disziplinierte Verhalten der Treiber lassen die erste Sau schon nach wenigen Minuten das schützende Maisfeld verlassen. Ein Schuss, Treffer, Sau tot. Nun geht es weiter, ein Keiler rauscht an mir vorbei, ca. 60 Kilo schwer, die Hunde hinterher. Kreuz und quer geht die wilde Hatz durch den Maisschlag, Hunde Treiber und Sau zeigen nach ca. 1 Stunde die ersten Ermüdungserscheinungen. Immer wieder werden die Hunde geschlagen, Fin der Wachtelrüde von  Erich Glück schweisst  erheblich, die Wachtelhündin Emma erhält ebenfalls Schmisse, auch die tapferen Terrier leiden unter dem Druck des Keilers. Nun denke ich mir eine Strategie aus...Ich positioniere mich in einer Reihe des Maisschlages, die restlichen Treiber stehen links von mir, die Hunde stellen die Sau rechts von mir. Ich lege mich auf den Bauch, gehe mit der Mauser 8 x 68 S so in Stellung, dass ich durch die Reihe schießen kann ohne dahinter irgend jemanden zu verletzen.  Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Wechselt die Sau hinter mir durch, habe ich Pech gehabt. Kommt der Keiler vor mir durch ereilt ihn das Schicksal der Mauser 66 . Ich steche die Waffe ein und gehe in der ungefähren Höhe der Sau  in Schussposition. Ich habe nur eine Millisekunde um die Sau zu treffen. Und schon höre ich die Sau anwechseln, sehe das Gebräch in der 1,5 -fachen Vergrößerung und drücke ab. Schuss..Sau tot.  Die heraneilenden Hunde beuteln die tote Sau und nehmen diese so in Besitz. Der Treiberführer der Terrier kommt herbei und sagt dankbar:" Endlich ist der Keiler gestreckt, der hat unsere Hunde ganz schön geschlagen. Noch ein paar Minuten und es wäre noch schlimmer für die Hunde geworden ". Voller entsetzen sehen wir, das Fin der Wachtelrüde zusammen sinkt, er ist stark am Bluten, Erich nimmt ihn auf seine Arme und trägt den treuen Jagdgefährten zum Verarzten  aus dem Maisfeld. Die Terrier werden ebenfalls im Anschluss verarztet.

Fazit: Mit zwei Schuss wurden zwei Sauen gestreckt, die Hunde haben gelitten aber keine tödlichen Verletzungen erhalten . Diszipliniert waren vor allem Karl Brocke, Stefan Völlmeke und Elmar Grüther, die den Keiler des öftern in der zweiten Maisreihe gesichtet aber nicht beschossen haben. Allerdings zeigt sich auch an diesem Beispiel wie bei Wildmeister Hilpich im Maisjagdseminar angesprochen: Wenige gute Schützen und eine gut aufeinander abgestimmte Hundemeute entscheiden über den Erfolg einer Maisjagd. Und zwar in den ersten 15 Minten...alles andere kostet Hunde ! Wir haben gestern gesehen, Hilpich hat Recht !!

Text: Klaus Rohde

 

 

Publiziert in Archiv - Sammlung

BAD WILDUNGEN. Ein ausgebüxter Jagdterrier hat eine schwangere Frau und ihren sechs Jahre alten Sohn angegriffen. Ein Passant kam zu Hilfe, der Hund wurde von einem Tierarzt eingeschläfert.

Zu der Hundeattacke war es am Dienstagmorgen gekommen, wie die Wildunger Polizei am Mittwochabend gegenüber 112-magazin.de berichtete. Den Angaben zufolge war die 34 Jahre alte Schwangere gegen 7.30 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg neben der Waldschmidtstraße in Richtung Wäschebachkreisel unterwegs, um ihren sechs Jahre alten Sohn zum Kindergarten zu bringen. Plötzlich sei ein Jagdterrier von der anderen Straßenseite auf die Wildungerin und ihren Jungen zugelaufen und an dem Kind hochgesprungen sein. Um ihr Kind zu schützen, wehrte die Wildungerin den Hund mit einem Tritt ab, kam dabei aber zu Fall - in diesem Moment griff der Terrier die Frau an und biss zu. Einem zu Hilfe eilenden Anwohner gelang es schließlich, den Hund zu bändigen. Die 34-Jährige zog sich bei dem Vorfall Bissverletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt wurden. Der Sechsjährige blieb unverletzt, und auch das Ungeborene blieb unversehrt.

Der in diesem Bereich wohnende Hundehalter gab der Polizei gegenüber an, er könne sich nicht erklären, wie der Jagdterrier aus dem Zwinger habe ausbüxen können. Der Riegel sei verschlossen gewesen. Der Hund sei nach dem Vorfall "völlig abgedreht" gewesen, hieß es am Abend weiter. Der Tierhalter stellte den Vierbeiner anschließend einem Veterinär vor, der das Tier einschläferte.

Weil ein Passant die gestürzte Frau beobachtet hatte, war der Vorfall bei der Polizei zunächst als Verkehrsunfall gemeldet worden. Die geschädigte Familie überlege noch, ob sie gegen den Hundehalter Anzeige erstatte, hieß es weiter.

Publiziert in Polizei

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