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BRILON. Einen 29-Jährigen ohne Führerschein hielten Polizisten bei einer Kontrolle an. Der Mann gestand ihnen, noch nie einen Führerschein besessen zu haben und musste den Beamten seinen Autoschlüssel abgeben.

Am Donnerstagmorgen um kurz nach 6 Uhr hielten Polizisten in Hoppecke an der Bundesstraße einen Autofahrer an. Bei der Kontrolle konnte der 29 Jahre alte Mann aus Brilon keinen Führerschein vorweisen. Er räumte sofort gegenüber den Beamten ein, keinen Führerschein zu besitzen und noch nie einen besessen zu haben.

Das Verkehrskommissariat ermittelt jetzt gegen den Mann wegen Fahrens ohne Führerschein. Dabei soll auch geklärt werden, wie oft er schon ohne Erlaubnis gefahren ist. Der 29-Jährige musste seinen Autoschlüssel noch bei der Kontrolle abgegeben. Wem das Auto gehört, ging aus der Polizeimeldung nicht hervor.

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Publiziert in MR Polizei
Sonntag, 30 September 2012 17:06

Bontkirchen - Erfolgreiche Maisdrückjagd

 

MESSINGHAUSEN/HOPPECKE.  Die Einladung zur Maisdrückjagd wurde mir von Erich Glück per E-Mail gesendet. Kurz und bündig: Maisjagd bei Rufolf Kräling, Treffpunkt Parkplatz Bontkirchen, 10:00 Uhr. Bring deine Hunde mit.  Und so kam es, das ich pünktlich um  10:00 Uhr am Treffpunkt war. Jagdscheinkontrolle durch den Beständer und Jagdleiter Rudolf Kräling, kurze aber präzise Ansage mit  Sicherheitsbestimmungen  und schon sind wir auf dem Weg in´s Hoppeketal. Hier gehen die Sauen trotz Einzäunung extrem zu Schaden. Erich hat seinen Wachtel Fin und ich meine beiden Wachtelhündinnen Kira und Emma dabei, dazu kommt der DD Rüde von Stefan Völlmecke aus Recklinghausen. Die Terrier der Hundemeute gehen direkt durch das Maisfeld während wir eine Fichtendickung durchstöbern. Meine beiden Wachtelhündinnen haben direkten Kontakt mit der ersten Sau, ein 30 Kilo Frischling, der nach hinten durch die eigenen Reihen entweicht und - unbeschossen - sein Heil in der Flucht sucht. Zwei weitere  Sauen werden nach ca. 200 Metern hochgemacht - auch hier weiss kein Mensch wo die sich gedrückt haben - und verschwinden im Bachlauf der Hoppeke. Im Maisfeld, das die Terrier durchstöbern, ist keine Sau zu finden. Also, Hunde an den Riemen, kurze Erfrischung an den Autos und dann zum nächsten Maisschlag. Hier vereinigen sich die Terrier mit den Wachteln und nun geht die Post ab. Das kollektive Jagen der Hunde und das disziplinierte Verhalten der Treiber lassen die erste Sau schon nach wenigen Minuten das schützende Maisfeld verlassen. Ein Schuss, Treffer, Sau tot. Nun geht es weiter, ein Keiler rauscht an mir vorbei, ca. 60 Kilo schwer, die Hunde hinterher. Kreuz und quer geht die wilde Hatz durch den Maisschlag, Hunde Treiber und Sau zeigen nach ca. 1 Stunde die ersten Ermüdungserscheinungen. Immer wieder werden die Hunde geschlagen, Fin der Wachtelrüde von  Erich Glück schweisst  erheblich, die Wachtelhündin Emma erhält ebenfalls Schmisse, auch die tapferen Terrier leiden unter dem Druck des Keilers. Nun denke ich mir eine Strategie aus...Ich positioniere mich in einer Reihe des Maisschlages, die restlichen Treiber stehen links von mir, die Hunde stellen die Sau rechts von mir. Ich lege mich auf den Bauch, gehe mit der Mauser 8 x 68 S so in Stellung, dass ich durch die Reihe schießen kann ohne dahinter irgend jemanden zu verletzen.  Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Wechselt die Sau hinter mir durch, habe ich Pech gehabt. Kommt der Keiler vor mir durch ereilt ihn das Schicksal der Mauser 66 . Ich steche die Waffe ein und gehe in der ungefähren Höhe der Sau  in Schussposition. Ich habe nur eine Millisekunde um die Sau zu treffen. Und schon höre ich die Sau anwechseln, sehe das Gebräch in der 1,5 -fachen Vergrößerung und drücke ab. Schuss..Sau tot.  Die heraneilenden Hunde beuteln die tote Sau und nehmen diese so in Besitz. Der Treiberführer der Terrier kommt herbei und sagt dankbar:" Endlich ist der Keiler gestreckt, der hat unsere Hunde ganz schön geschlagen. Noch ein paar Minuten und es wäre noch schlimmer für die Hunde geworden ". Voller entsetzen sehen wir, das Fin der Wachtelrüde zusammen sinkt, er ist stark am Bluten, Erich nimmt ihn auf seine Arme und trägt den treuen Jagdgefährten zum Verarzten  aus dem Maisfeld. Die Terrier werden ebenfalls im Anschluss verarztet.

Fazit: Mit zwei Schuss wurden zwei Sauen gestreckt, die Hunde haben gelitten aber keine tödlichen Verletzungen erhalten . Diszipliniert waren vor allem Karl Brocke, Stefan Völlmeke und Elmar Grüther, die den Keiler des öftern in der zweiten Maisreihe gesichtet aber nicht beschossen haben. Allerdings zeigt sich auch an diesem Beispiel wie bei Wildmeister Hilpich im Maisjagdseminar angesprochen: Wenige gute Schützen und eine gut aufeinander abgestimmte Hundemeute entscheiden über den Erfolg einer Maisjagd. Und zwar in den ersten 15 Minten...alles andere kostet Hunde ! Wir haben gestern gesehen, Hilpich hat Recht !!

Text: Klaus Rohde

 

 

Publiziert in Archiv - Sammlung

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