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Dienstag, 15 Januar 2019 16:40

Drei Täter nach Ladendiebstahl in Haft

KIRCHHAIN. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ ein Richter des Amtsgerichts Marburg am Sonntag gegen drei festgenommene Männer Haftbefehle wegen Fluchtgefahr.

Unter dem Verdacht stehend, gemeinschaftlich und gewerbsmäßig Ladendiebstähle begangen zu haben, wurden die wohnsitzlosen Georgier im Alter von 31, 32 und 36 Jahren von der Polizei am Samstagnachmittag nach vorangegangenen Diebstählen festgenommen. Bei diesen Diebstählen wurden Tabakwaren im Lidl-Markt in Kirchhain entwendet.

Offensichtlich arbeiteten die Männer zusammen. Während einer an der Kasse wenige Waren auf das Kassenband legte und dabei den Kassierer ablenkte, steckte der unmittelbar Folgende noch gedeckt durch den dritten Mann eine Zigarettenpackung nach der anderen ein. Dank der Aufmerksamkeit eines weiteren Mitarbeiters fiel der Diebstahl jedoch auf, sodass die Ware letztlich im Geschäft blieb.

Die Polizei nahm die zunächst flüchtigen Männer durch die Fahndungsmaßnahmen nach und nach fest. Nach dem Erlass der Haftbefehle befinden sich die Männer mittlerweile in Justizvollzugsanstalten. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

SIEGEN. Wegen räuberischer Erpressung wurde am Freitag, den 14. Dezember ein der Polizei bereits hinlänglich bekannter 28-jähriger Mann vorläufig festgenommen.

Der Mann hatte versucht, Schulden bei einem 36-jährigen Mann einzutreiben und dabei seinem Opfer gedroht, ihm die Zähne auszuschlagen. Da der 36-Jährige über kein Bargeld verfügte, forderte der 28-Jährige schließlich die Herausgabe von zwei Halsketten, die ihm der Geschädigte auch aushändigte.  

Nachdem sich der 36-Jährige zur Polizei geflüchtet hatte, klickten bei dem 28-jährigen Übeltäter bereits kurze Zeit später die Handschellen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen wurde der Festgenommene am Folgetag der Haftrichterin beim Amtsgericht Siegen vorgeführt, die den Mann in Untersuchungshaft schickte. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

PADERBORN. Nach der Festnahme eines Serienstraftäters sucht die Polizei nun nach Eigentümern von Diebesgut, das bislang nicht zugeordnet werden konnte.

Der 22-Jährige war zusammen mit einem Komplizen vorläufig festgenommen worden, nachdem Zeugen die beiden Verdächtigen dabei beobachtet hatten, wie sich diese an Autos zu schaffen machten. In einem Fall fanden sie einen unverschlossenen BMW und entwendeten diverse Gegenstände daraus. Die beiden Zeugen alarmierten die Polizei und hielten die Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Beamten fest.

Der junge Mann war in der Vergangenheit bereits wegen mehrerer Dutzend Straftaten aufgefallen. Deshalb war ein Haftbefehl erwirkt worden, der erst wenige Tage später aber wieder außer Vollzug gesetzt wurde. Aufgrund der neuerlichen Tat wurde die Außervollzugsetzung widerrufen und gegen den Beschuldigten die Untersuchungshaft angeordnet. Im Zuge der Ermittlungen fanden Polizeibeamte diverse Gegenständen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Diebstählen stammen dürften, bislang aber keinem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden konnten.

Daher haben die Ermittler nun ein Bild mit den sichergestellten Sachen - eine Powerbank mit dem Aufdruck Hagenkordt, ein Hochleistungs Tacker aus Metall mit dem Aufdruck Masterproof, ein Brillenetui mit dem Aufdruck Jaguar, eine Sonnenbrille der Marke Ray Ban, ein Zigarrenschneider und einen schwarzen Rucksack mit dem Aufdruck Bag Street - veröffentlicht und hoffen, damit die Besitzer zu finden.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei unter der Telefonnummer 05251/3060. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Freitag, 18 Januar 2013 11:58

Werkzeugplagiate: Händler in Haft

BIEDENKOPF. Bereits Anfang Dezember verhafteten die Fahnder der Kripo Marburg einen 56-jährigen Mann in einer Gaststätte in Biedenkopf. Bisher sind der Polizei aber keine Opfer seiner Abzocke bekannt geworden. 

Der gebürtige Hinterländer steht unter dem dringenden Verdacht, durch den Verkauf von Plagiaten und minderwertigen Waren diverse Betrügereien im Hinterland aber sehr wahrscheinlich auch darüber hinaus begangen zu haben.

Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Ermittler zahlreichen Werkzeugkoffer, Akkuschrauber und Hochdruckreiniger sicher. Die "minderwertigen Produkte aus Fernost" waren der Polizei zufolge mit Aufklebern namhafter Markenfirmen versehen.

Die Ermittlungen zur Herkunft und zum Verbleib etwaiger verkaufter Waren der Gegenstände verliefen bislang erfolglos. Bisher meldeten sich keine Opfer bei der Polizei.

Die Kripo Marburg bittet daher erneut darum, dass sich Geschädigte melden, die Ende November/Anfang Dezember oder eventuell auch früher im Landkreis Marburg-Biedenkopf solche angeblich hochwertigen Gegenstände erwarben; beispielsweise aus dem Kofferraum heraus oder vor der Warenausgabe eines Geschäfts.

Kripo Marburg, Tel.06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei

BAD BERLEBURG. Nachdem es in der letzten Woche im Altkreis Wittgenstein zu mehreren Schockanrufen zum Nachteil russischstämmiger Mitbürger gekommen war, gelang es der Bad Berleburger Polizei, einen der Täter - einen 35-jährigen Litauer - festzunehmen. Der Haftrichter beim Amtsgericht in Bad Berleburg verkündete dem Festgenommenen am Freitag (20.07.2012) einen Haftbefehl und schickte ihn in Untersuchungshaft.

Bereits am Abend des 18.Juli wurde der 35-Jährige, der zu diesem Zeitpunkt unter dem Einfluss von fast drei Promille stand, durch einen anderen litauischen Staatsangehörigen der Wache in Bad Berleburg zugeführt, weil der 35-Jährige angeblich nach einem Streit von seinen "Freunden" in Bad Berl eburg zurück gelassen worden sei. Dem 35-Jährigen wurde daraufhin zunächst eine Notunterkunft zwecks Übernachtung zugewiesen. Am nächsten Abend trat der 35-Jährige jedoch erneut mit über 2.5 Promille in Erscheinung. Diesmal ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass er ein Kind sexuell genötigt bzw. beleidigt haben könnte. Daraufhin wurde der in Deutschland wohnsitzlose 35-Jährige in Gewahrsam genommen und der Wache zugeführt. Im weiteren Verlauf der kriminalpolizeilichen Ermittlungen des Bad Berleburger Kriminalkommissariats gegen den 35-Jährigen ergaben sich dann konkrete Verdachtsmomente, dass der 35-Jährige auch mit den am Mittwoch und Donnerstag letzter Woche im Bereich Bad Berleburg stattgefundenen insgesamt sieben sogenannten Schockanrufen bei Personen mit russischer Herkunft in Verbindung stehen könnte. In allen Fällen hatte man den Angerufenen wilde Geschichten von Unfällen eines betrof fenen Familienangehörigen unter Beteiligung eines unschuldigen Kindes erzählt und dann zur Begleichung der Behandlungskosten Geldbeträge in Höhe von bis zu 40.000,- Euro eingefordert. Glücklicher Weise waren aber alle Schockanrufe erfolglos geblieben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen wurde der Festgenommene am Freitag (20.07.2012) dann dem Haftrichter in Bad Berleburg vorgeführt, der ihm den Haftbefehl verkündete.

Die weiteren Ermittlungen des Bad Berleburger Kriminalkommissariats in der Sache dauern

Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 29 Februar 2012 06:11

Frau muss wegen Diebstahls in Haft

KORBACH. Zu zwei Jahren Haft hat das Amtsgericht Korbach am Montag eine Frau verurteilt. Richter Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling begründete sein Urteil: „Die Angeklagte versuchte sich zu bereichern.“ Die 40-Jährige aus Waldeck-Frankenberg war wegen Untreue und Diebstahles angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor, in einer Korbacher Spielothek beim Befüllen der Spielautomaten insgesamt 2648 Euro in die eigene Tasche gesteckt zu haben. Außerdem soll sie sich am Karfreitag 2011 mit einem Schlüssel Zugang zur Spielhalle verschafft und 2000 Euro entwendet haben. Den Schlüssel hatte sie nach ihrer Kündigung durch den Spielhallenbetreiber nicht zurückgegeben.

Weiterhin wurde ihr zur Last gelegt, einem Korbacher Rentner 9000 Euro aus dessen Speisekammer gestohlen zu haben. Den Mann hatte sie bei ihrer Arbeit in einer Imbissbude kennen gelernt. Sie versprach ihm, ab und an nach ihm zu schauen. Nachdem der Rentner ihr beim vierten Treffen 100 Euro geliehen hatte, kannte sie sein Geldversteck und stahl ihm 9000 Euro. Sie behauptete, der Mann habe ihr ein Darlehen gegeben.

Auf die Frage des Richters, warum der Rentner sie angezeigt habe, wenn er ihr ein Darlehen gegeben habe, antwortete sie: „Der grapschte mich an, das wollte ich nicht, deshalb war er sauer.“ Die Angeklagte zeigte keine Reue, vor Gericht verstrickte sie sich bei ihren Aussagen in Widersprüche.

So behauptete sie immer wieder, die Automaten der Spielothek hätten das eingeworfene Geld nicht gezählt und sie habe es nicht für sich behalten. Der Sachverständige Ulrich Alt bestätigte dem Gericht dagegen, dass in den Spielautomaten in solchen Mengen kein Geld verschwinden könne.

Die Anklage wegen des Einbruchs in die Spielothek wurde aus Mangel an Beweisen fallengelassen. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft sagte in seinem Plädoyer: „Die Angeklagte hat das Vertrauen ihres Arbeitgebers und des Rentners missbraucht.“

Erst nach fünfstündiger Verhandlung legte die Angeklagte ein Geständnis ab. Das stimmte den Richter aber nicht mehr milde. Sie muss nun ihre zweijährige Strafe absitzen. (cls)

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 28 Dezember 2011 09:59

Hafturlaub eigenmächtig verlängert: Festnahme

RUDERSDORF. Die Justiz reichte ihm den kleinen Finger, der er nahm die ganze Hand: Ein 23-Jähriger Mann, der einen kurzeitigen Hafturlaub der Justizvollzugsanstalt Attendorn erhalten hatte, kehrte nach seinem Freigang nicht wieder in den Knast zurück.

Beamte der Polizeiwache Wilnsdorf statteten daher der Lebensgefährtin des Gesuchten in deren Wohnung im Wilnsdorfer Ortsteil Rudersdorf einen Besuch ab - und dort trafen die Polizisten am Dienstagnachmittag gegen 15.40 Uhr auch den 23-Jährigen an - Festnahme.

Der junge Mann befindet sich nun wieder hinter schwedischen Gardinen. Weshalb der Mann zu einer Haftstrafe verurteilt worden war, ging aus dem Polizeibericht von Mittwoch nicht hervor.

Publiziert in SI Polizei

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